Autor Thema: Krieg in Afghanistan  (Gelesen 200304 mal)

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #90 am: 03.02.08 (18:55) »
Zitat
Ihnen werden große US-Stützpunkte in ihrem Land zugesagt

Na, ob das so erstrebenswert ist ??

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #91 am: 05.02.08 (08:52) »
Immer mehr Stimmen auch innerhalb Deutschlands fordern nun einen Einsatz der Bundeswehr auch im Süden Afghanistans, so auch der ehemalige Generalinspekteur. Gleichzeitig warnt er vor einem Scheitern der NATO.

http://n-tv.de/914217.html

waldi44

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #92 am: 06.02.08 (22:24) »
Klar! Weder ein Minister, noch ein "Ehemaliger" muss ja nach Afghanistan. Amerikaner und Russen haben die "Scheisse" angerührt und wir sollen sie auslöffeln!

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #93 am: 06.02.08 (22:32) »
Tja, das hätte man sich vorher überlegen sollen. Ich bin auch dafür, daß die Bundeswehr endlich ihre Sonderrolle aufgibt.

Entweder Deutschland zieht alle Truppen aus Afghanistan ab und tritt aus der NATO aus oder man beteiligt sich am Krieg in Afghanistan.

waldi44

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #94 am: 06.02.08 (23:19) »
Mit den "vorher Überlegen" ist das immer so eine Sache. Da gibt es viele historische Beispiele, wo man immer wieder sagen kann: Das hätte man sich "vorher" überlegen sollen!  ABER - HINTERHER, NICHT vorher ist man immer schlauer!

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #95 am: 06.02.08 (23:22) »
Ich verstehe aber auch nicht, warum man die jetzige Diskussion über die Eingreiftruppe, die die Norweger ablösen soll, dahingegen führt, daß Deutschland nun zum ersten Mal eine Kampftruppe nach Afghanistan schickt. Was sind dann die anderen über 3.100 die schon vor Ort sind ?


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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #96 am: 09.02.08 (13:37) »
Nun also doch, Deutschland will weitere insgesamt 1.000 Soldaten nach Afghanistan entsenden. Die Obergrenze soll auf insgesamt 4.500 ausgeweitet und eine weitere afghanische Provinz unter Kontrolle Deutschlands gestellt werden.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,534170,00.html

Sturm

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #97 am: 09.02.08 (18:08) »
Hallo,
als die Russen damals in Afghanistan einmarschiert sind,hat sich die Westliche Welt aufgeregt.Jetzt "hängt"halb Europa
einschließlich unserer Truppen in diesen Land und die Frage für mich ist : was ist der Unterschied ,zwischen den Russen
und den jetzigen "Besatzern" ? Ich glaube das es so ausgehen wird wie im Irak oder z.B. in Somalia.Die Moslems wollen
keine Hilfe.Die wollen so weiter machen wie bisher.Alles rausgeschmissenes Geld ! Ich lasse mich gern eines besseren
behlehren,aber allein" mir fehlt der Glaube" ::).
Gruß  Wolfgang.

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #98 am: 09.02.08 (18:20) »
Die Russen begrenzten ihren Konflikt zumindest auf Afghanistan. Der jetzige wird sich ausbreiten. Als nächstes wird Pakistan mit hineingezogen werden.

waldi44

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #99 am: 10.02.08 (22:10) »
Wenn Pakistan "fällt", haben diese Verbrecher die Atombombe. Sie werden sich dann nicht mehr mit solchen Terroranschlägen wie gegen das WTC begnügen!
Als die Russen einmarschierten, stützten sie ein moskaufreundliches Regime- wichtig angesichts der mittelasiatischen Sowjetrepubliken. Als die Westmächte intervenierten, bekämpften sie ein absolut weltfremdes, menschenfeindliches, unberechenbares Verbrecherregime, die Taliban!

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #100 am: 10.02.08 (22:22) »
Dumm nur, daß die Taliban mit US-Hilfe erst zu dem gemacht wurden, was sie dann Mitte der 90er Jahre wurden.

Im Pentagon liegen bereits mehrere Pläne zum Eingreifen in Pakistan in der Schublade. Bei einem soll es darum gehen, die Atomwaffen aus Pakistan herauszuholen und an "einen sicheren Ort" zu schaffen, ...

Wahrscheinlicher dürfte wohl eher der baldige Einsatz von US-Truppen im afghanisch-pakistanischen Grenzland sein. Die Kämpfe in Afghanistan konzentrieren sich neben den Provinzen Helmand und Kandahar seit Monaten an der Grenze zu Pakistan. Und auf der pakistanischen Seite kommt es neben den verheerenden Anschlägen auch verstärkt zu schweren Kämpfen zwischen den Islamisten und der pakistanischen Armee. Diese sogenannten Stammesführer werden teilweise auch mit als Taliban bezeichnet, da diese ja rein chronologisch gesehen auch aus diesem Gebiet kommen.

Derzeit weist Pakistan noch jede offene militärische Einmischung seitens der USA zurück. Doch die Anzeichen verdichten sich, daß die USA wohl nicht länger nur zuschauen werden. Zumal ja erst vor wenigen Tagen der Hinweis von ihnen kam, daß sich Bin Laden und Mullah Omar in genau diesem Gebiet aufhalten sollen.

Ronny22

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #101 am: 20.02.08 (23:00) »
Ich verstehe aber auch nicht, warum man die jetzige Diskussion über die Eingreiftruppe, die die Norweger ablösen soll, dahingegen führt, daß Deutschland nun zum ersten Mal eine Kampftruppe nach Afghanistan schickt. Was sind dann die anderen über 3.100 die schon vor Ort sind ?

Die leisten Aufbauhilfe und sollen Sicherheit gewähren für zivile Helfer und den Afghanen helfen
ihr Land wieder auf die Beine zustellen.

Die Eingreiftruppe soll ja den Taliban den Arsch aufreissen, sie also jagen, festnehmen oder ausschalten.

« Letzte Änderung: 26.02.08 (10:42) von Ronny22 »
Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre.
Bertrand Russell

Ein guter Soldat ist nicht gewalttätig.
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Ein guter Gewinner ist nicht rachsüchtig.
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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #102 am: 20.02.08 (23:16) »
Na, hoffentlich machen auch die Afghanen diese Unterscheidung, ...

Dumm nur, daß die meisten von ihnen nicht einmal die Nationalitäten unterscheiden können. Wenn es hart auf hart kommt, dann sind das für die alles Amis. Was ja nicht unbedingt ein Vorteil wäre.

waldi44

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #103 am: 22.02.08 (01:37) »
Sind nicht alle in Afghanistans irgendwie doch Amis? Ich wiederhole mich: Russen und Amis sind an der jetzigen Situation Schuld und zwar alleine! NUR SIE!

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #104 am: 22.02.08 (01:50) »
Ich denke, die Russen haben an der jetzigen Situation nicht mehr allzu viel "Schuld". Die USA haben die Taliban aufgebaut, die Kontrolle verloren und jetzt kämpfen sie gegeneinander.

Aber mal genau genommen, so richtig in Schwierigkeiten ist die ISAF-Truppe ja bis jetzt nicht gekommen. Die kleinen Gefechte und Scharmützel, hin und wieder mal Todesopfer in den eigenen Reihen. Gut im Laufe der Zeit summieren sich die Opfer. Aber hätten die Taliban eine einheitliche militärische Führung und würden tatsächlich ernsthaft die Koalitionstruppen bekämpfen, könnte sich die Lage schnell ändern.

 

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