Autor Thema: Krieg in Afghanistan  (Gelesen 200151 mal)

SIEGMAR

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #105 am: 22.02.08 (01:55) »
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Die Russen wurden allgemeion in Afghanistan als Besatzer empfunden,  hatten aber zumindest eine kleine Gruppe verläßlicher Verbündeter und den Vorteil der gemeinsamen Grenze.



Pakistan??? Na das wäre doch mal ein  Spaß.

Zumal den us-amis schon klar sein sollte, das Pakistan mit über 120 Millionen Einwohnern eines der bevölkerungsreichsten Länder der Erde ist, oder???

Dagegen sind der Irak und  Afghanistan  Kinderspiele.

IM

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #106 am: 22.02.08 (02:00) »
Naja, das mit Pakistan sehe ich anders.

Keiner sagt ja etwas von einer Konfrontation USA versus Pakistan. Derzeit besteht die Gefahr, daß Pakistan ebenfalls in einen Bürgerkrieg hineingeraten und das Land zerfallen könnte. Die USA haben ja seit Jahren bereits ihre Position bezogen, indem sie den Machthaber Musharaf unterstützen.

SIEGMAR

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #107 am: 22.02.08 (12:59) »
 8) 8) 8)

Machthaber unterstützen???
das haben die us-amis auch getan bei:

Unserm Führer
Dem DUCE
Stalin
Mao
Ho Tschi Minh
Saddam Hussein
Den Taliban in Afghanistan

Und Du meinst also, die Tatsache, das die us-amis jemanden unterstützen, würde diesen oder diese davor schützen von den us-amis angegfriffen zu werden???

Obwohl.
Mao haben sie nur indirekt angegriffen, stimmt. ;D ;D ;D



IM

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #108 am: 22.02.08 (14:57) »
Manchmal gibst Du ziemlich zusammenhangloses Zeug von Dir, ...

SIEGMAR

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #109 am: 22.02.08 (18:49) »
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Ich weise nur mal kurz darauf hin, daß die Unterstützung durch die us-amis, wie in den angeführten Beispielen, nur die Vorstufe zur Kriegserklärung durch die us-amis ist. ;D ::) ::)

Da sollten sich weder Pakistan noch die Saudis allzu sicher sein.



Ich bin mir nämlich noch nicht sicher, ob die usa sich überhaupt aus Afghanistan zurückziehen können.
Und wenn sie das nicht können, dann könnten einige in den usa, egal wer die Wahlen gewinnt, auf die Idee kommen, das man eben den Krieg ausweiten muß um ihn zu gewinnen.

Also in etwa das, was auch angeblich zum Einmarsch in den Irak geführt hat.

IM

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #110 am: 22.02.08 (19:32) »
Deine "Beispiele"

Zitat
Machthaber unterstützen???
das haben die us-amis auch getan bei:

Unserm Führer
Dem DUCE
Stalin
Mao
Ho Tschi Minh

sind mir völlig schleierhaft, ...

SIEGMAR

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #111 am: 23.02.08 (01:11) »
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Alle genannten wurden aus den usa unterstützt, bzw. mithilfe der usa an die Macht gebracht.

IM

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #112 am: 23.02.08 (01:24) »
Hehe, ...

Auch wenn es immer mehr vom eigentlichen Thema abweicht. Aber nenne mir doch bitte einen Fall von den von Dir genannten Namen, wo die USA ihnen an die Macht geholfen haben sollen. Ich würde eher sagen, es war genau gegenteilig.

SIEGMAR

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #113 am: 23.02.08 (05:58) »
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Unserem Führer (vor 1933) und den Italienern wurden großzügige Kredite zur Verfügung gestellt, man spricht allein von (umgerechnet) über einer Milliarde DM , die an die NSDAP gingen (Z.B. Abbegg-Papiere, oder Karlheinz Deschner, "der Moloch").

Mao, Ho Tschi Minh (da gibt es ein nettes Bild mit us-amerikanischen Führungsoffizieren und Onkel Ho´s Männern, daß unter anderem Scholl Latour in einem seiner Bücher zeigte) und Stalin waren wichtige Verbündete im Weltkrieg II, die ohne us-Hilfe den Krieg nicht überstanden hätten.

In Indochina haben die us-amis wohl sogar den Kommuinisten indirekt geholfen (oder auch direkt) weil sie die franzen da nicht haben wollten.


Die Afghanen waren da nur ein Teil in einer langen, langen langen Liste der us-Außenpolitik.

IM

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #114 am: 23.02.08 (10:47) »
Daß Hitler oder gar auch Mussolini mit Hilfe der USA an die Macht gekommen sind gehört wohl eher in die Spalte der Verschwörungstheorien, ...

Daß Stalin im Zweiten Weltkrieg US-Hilfe erhielt, war wohl eher reiner Eigennutz gegen den gemeinsamen Feind. Ich erinnere nur an den Russischen Bürgerkrieg, da unterstützten die USA nicht die Roten sondern aktiv die Weißen. Damit wäre die Aussage schon einmal falsch, Stalin wäre mit US-Hilfe an die Macht gekommen, ...

In China unterstützten die USA nicht den Kommunisten Mao, sondern Tschiang Kai-schek !!!

Und daß die USA auch noch Ho Tschi Minh unterstützen haben sollen entbehrt ebenso jeglicher Grundlage.

SIEGMAR

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #115 am: 23.02.08 (11:13) »
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Leider nicht!

Ich empfehle Dir dazu mal das genannte Buch von Karlheinz Deschner, eigentlich ein vor allem als Kirchenkritiker bekannter, linker Autor, der sich allerdings durch ausgezeichnete Quellenarbeit einen berechtigten Namen gemacht hat.

DER MOLOCH


Ansonsten sollten die von mir genannten Dinge eigentlich bekannt sein.
Die usa unterstützten eben nicht , zumindest nicht richtig, die Weißen (Wie hätten die denn dann wohl den Krieg gegen die roten verlieren können??????? ::) ::) ::),), sondern über die Kontakte, die Bronstein, auch Trotzki genannt, zu seinen Glaubensgenossen in den usa hatte, vor allem die roten und die UdSSR.

Allein die Lebensmittellieferungen nach Rußland waren enorm.


Und die A-Papiere, die noch von preußischen Beamten vor 1933  erarbeitet worden sind, deren Chef, der preußische Finanzminister sich über den Reichtum der NSDAP wunderte, sollten ebenfalls Kundigen bekannt sein.
Allerdings haben sogar die Russen!!! in den Nürnberger Prozessen diese Papiere nicht als Beweis  haben wollen, was einige Rückschlüsse zuläßt bzgl. der damals angeblich schon bestehenden Feindschaft mit den us-amis und den Finanzquellen des Kommunismus...
Dagegen war die Hilfe Hugenbergs ein Witz, wenn es sie denn überhaupt gegeben hat.


Und auch die Kredite an vor allem italienische Kommunen aus den usa sind doch eigentlich ebenfalls bekannt.


Und mit Tschiang kai Tschek wäre ichj mir auch nicht so sicher.
Da gab es während des Krieges eine Menge Hilfe für Mao und nach dem Kriege haben die us-amis die Nationalchinesen häufig sehr behindert.



Die Mc Carthy - Zeit war natürlich nicht nur Schau, aber eben genau das!!! Eben nicht nur Schau, sondern auch durchaus ein wenig begründet.
Stalin hatte eine Menge Zuträger in höchsten us-Kreisen und auch damals gab es gewisse Sympathiene für Mao und Stalin.
« Letzte Änderung: 23.02.08 (12:38) von SIEGMAR »

SIEGMAR

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #116 am: 23.02.08 (11:21) »
 8) 8) 8)

Noch mal zu HoTschi Minh!

In seinem Buch "Koloss auf tönernen Füßen" zeigt Scholl Latour ein schönes Bild (auf Seite 160ff), das Ho Tschi Minh, Vo Nguyen Giap und ihre us-amerikanischen Majore Patti und Thomas vom OSS zeigt...

http://66.102.9.104/search?q=cache:6Zgpp0OMDz0J:www.fischer-kompakt.de/sixcms/media.php/625/FK%2520Vietnam%2520Leseprobe.pdf+oss+offiziere+Patti+und+Thomas&hl=de&ct=clnk&cd=1&gl=de&client=firefox-a


habe ich gerade gefunden...

Kenne die Seite allerdings nicht.

Ronny22

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #117 am: 26.02.08 (10:55) »
In seinem Buch "Koloss auf tönernen Füßen" zeigt Scholl Latour ein schönes Bild (auf Seite 160ff), das Ho Tschi Minh, Vo Nguyen Giap und ihre us-amerikanischen Majore Patti und Thomas vom OSS zeigt...

Meinst sicher das hier......



A picture of Ho Chi Minh and General Vo Nguyen Giap with the
American OSS, the forerunner of the CIA, during World War II.


Da hast du ein bisschen was aus dem Zusammenhang gerissen......die Zusammenarbeit fand während d. 2.WK statt.
Im gemeinsamen Kampf gegen die Japaner.....

Als das kommunistische Nordvietnam gegenüber dem prowestlichen Süden feindseelig wurde, konnte man sich wohl kaum
auf eine jahrzehntelang zurückliegende Allianz berufen.....  ::)

Aber wenns in die eigenen Verschwörungstherorien passt dann schon............  ::)

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Und um mal wieder aufs Thema zurückzukommen, die USA bauten zu Zeiten des Afghanistan-Krieges die Mudjahedin-Bewegung auf und
bildeten dabei auch die Grundlage zur Entstehung der Al-Kaida.

Die Taliban sind ein Ergebniss des pakistanischen Wunsches, stärkeren Einfluss auf die Politik Afghanistans zu nehmen.

Die USA wendet sich nach Ende des Krieges gegen die Sowjets von Afghanistan ab, ihr Ziel war erreicht und das fallenlassen der Mudjahedin führte auch dazu das sie sich deren Zorn zuzogen. Die Afghanen erkannten das sie nur Marionetten im Spiel der Weltmächte waren.
« Letzte Änderung: 26.02.08 (11:03) von Ronny22 »
Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre.
Bertrand Russell

Ein guter Soldat ist nicht gewalttätig.
Ein guter Kämpfer ist nicht zornig.
Ein guter Gewinner ist nicht rachsüchtig.
Shaolin-Weisheit

Andi

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #118 am: 27.02.08 (19:13) »
Interview mit dem Vorsitzenden des Bundeswehrverbandes, Oberst Bernhard Gertz, zum Thema Afghanistan:

Interview

Grüße,

Andreas

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Re: Krieg in Afghanistan
« Antwort #119 am: 27.02.08 (19:25) »
Noch etwas zum Thema Truppenverstärkung in Afghanistan. Die Franzosen wollen einige hundert Mann in den unkämpften Osten, also ins Grenzgebiet zu Pakistan entsenden. Norwegen will ein Kontigent in den Süden schicken, genauer in die Provinz Urusgan.

 

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