Autor Thema: Wieviele Angehörige des Heeres waren in der NSDAP?  (Gelesen 12553 mal)

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Re: Wieviele Angehörige des Heeres waren in der NSDAP?
« Antwort #15 am: 24.01.06 (15:11) »
Danke @Niwre, also 8,5 Mill gab es insgesamt !
@waldi das Ausland macht es sich einfach und es ist Ihnen unbenommen die deutschen Soldaten von damals so zu benennnen. Hier in Deutschland aber wird genauso und insbesondere inflationär mit dem Begriff umgegangen!
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Niwre

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Re: Wieviele Angehörige des Heeres waren in der NSDAP?
« Antwort #16 am: 24.01.06 (15:35) »
Hab noch ein wenig rumgesucht im Netz - schon erschreckend, welche "Nazikonstrukte" es gibt. Ich finde Nazi[soldaten, wehrmacht] schon uebel, aber Nazikinder, Naziwaffen und Co. sind schon selten daemlich.
Truth is invariant under change of notation. (J. A. Goguen)
Es hat niemand die Absicht, im Privatleben harmloser Bürger herumzuschnüffeln. (W. Schäuble)

merlin61

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Re: Wieviele Angehörige des Heeres waren in der NSDAP?
« Antwort #17 am: 24.01.06 (18:56) »
@hec801

Danke für den Link  ;)

Zitat
[...] Die SED hatte zuletzt etwa 2,3 Millionen Mitglieder. Dies war ein sehr hoher Anteil bei etwa 8 Millionen Erwerbstätigen
und 16,8 Millionen Menschen Gesamtbevölkerung in der DDR, damit führte die SED ihren eigenen Anspruch als „Avantgarde der
Arbeiterklasse“ ad absurdum. Während in den Anfangsjahren nur bewährte überzeugte Genossen nach ausgiebiger Prüfung
aufgenommen wurden, setzte sich später das Prinzip „Quantität statt Qualität“ durch, und (zu) viele wurden nur noch aus
Karrieregründen Parteimitglieder. Allein 339.000 Mitglieder, also 15 %, waren 1981 Nomenklaturkader, das heißt hohe leitende
Partei- oder Wirtschaftsfunktionäre. [...]
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands

Quantität und von der (Einheits-)Parteimitgliedschaft zu profitieren, wurde ab einer gewissen Zeit wohl 1:1 aus dem III. Reich übernommen.




Zitat
Niwre hat u.a. geschrieben:

[...] aber Nazikinder, Naziwaffen und Co. sind schon selten daemlich.
Immerhin kann man damit die Gesinnung des Autors relativ schnell durchschauen - dies erspart einem die Zeit über den Inhalt nachzudenken.
Optimismus ist ein Mangel an Information.
Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung.

 

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