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In diesen Tagen tritt der Krieg in Afghanistan in sein 7. Jahr. Auch deutsche Truppen beteiligen sich daran. Nur heißt es hierzulande eben nicht Krieg, es ist eine Friedensmission. Und selbst die deutschen Tornados machen ja "nur Fotos".
Jedoch die Verluste der Koalitionstruppen steigen immer schneller. Das Jahr 2007 wird das bis dahin verlustreichste Jahr des Krieges.
Im Jahr 2006 verloren 191 NATO-Soldaten ihr Leben in Afghanistan. In diesem Jahr sind es bis heute bereits 186. Der bis jetzt verlustreichste Monat in diesem Jahr war der August, mit 33 Toten.
Seit Beginn des Krieges im Oktober 2001 verloren allein rund 770 NATO-Soldaten ihr Leben.
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In diesen Tagen tritt der Krieg in Afghanistan in sein 7. Jahr.
Erst? Was war denn vor den sieben Jahren? Doch nicht etwa Frieden? Selbst als die Taliban immerhin 90% des landes kontrollierten, gab es bewaffneten Widerstand und Krieg. Man muss schon sehr weit in der Zeit zurückgehen um eine längere Zeitspanne zu finden, die man als Frieden bezeichnen kann.
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Du hast natürlich Recht. Ich meine speziell den US-geführten Angriffskrieg mit dem jetzigen Versuch einer Besatzung.
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Du hast natürlich Recht. Ich meine speziell den US-geführten Angriffskrieg mit dem jetzigen Versuch einer Besatzung.
Ich bin kein Freund der amerikanischen Außenpolitik, aber dieser Krieg hatte einen nachvollziehbaren Grund, den 11.9.2001.
Aber wie er geführt bzw. nicht geführt wird steht auf einem anderen Blatt.
Hier vermutet man die Drahtzieher und sucht sie mit einer lächerlichen "Polizeiaktion" während man den Irak mit mehr als 150.000 Soldaten umpflügt.... ::)
Und bisher ist jede Armee in Afghanistan gescheitert...und auch die Amerikaner werden dieses Land nicht als Sieger verlassen.
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Ich bin kein Freund der amerikanischen Außenpolitik, aber dieser Krieg hatte einen nachvollziehbaren Grund, den 11.9.2001.
Wirklich? :o
Ich habe noch keine gefunden, jedenfalls keinen logischen oder gar sinnvollen...
Jan-Hendrik
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Es gibt viele widersprechende Information ueber den 11.9.2001.
Kann sein, dass die Ursache fuer den Krieg ganz anders ist ? Vielleich, einfach Kampf zwischen Geheimdiensten um die lokale Drogengeschaeft zu kontrollieren?
In jeden Fall, das ist sehr schwierig zu verstehen, was lockerte Russen in 1979? Und, warum die westliche Reaktion so drastisch war? Wieviel Geld wurde schon in afganiesche Kriegen eingesetzt? Niemand gibt das Geld umsonst.
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Sicher mag der 11.9.2001 ein guter Anlaß gewesen sein, das eigentliche Ziel ist jedoch weitgesteckter. Man müßte das Geschehen eigentlich nicht als eigenständigen Krieg bezeichnen. sondern mehr als einen Feldzug in einem großen Gesamtgeschehen.
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Ich glaube der 11.09. ist für die Amerikaner tatsächlich der Auslöser, aber aus meiner Sicht ging dieser terroristische Anschlag von keinem Land aus, also kann man auch kein Land dafür angreifen! Das ist ja als wenn dir ein türkischer Dieb die Brieftasche klaut und meine geliebte Bw daraufhin in die Türkei einmarschieren würde.
Außerdem kenne ich mittlerweile viele Offiziere die als Patrouillenführer (früher hätte man wohl einfacher Infanterist gesagt ;D), die keinerlei Hoffnung für dieses Land sehen. Auch wenn die Bevölkerung uns Bw-Soldaten noch gut gesinnt ist, so leben sie doch in einer völlig verschiedenen Kultur...das Mittelalter ist ein guter Vergleich.
Der Einsatz - und es ist tatsächlich für die Bw kein Krieg, da keine Gefechte stattfinden ("nur" Attentate) - wird wahrscheinlich noch Generationen andauern, wenn man dort etwas ändern will.
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Wenn die Spur in ein zentralafrikanisches Land geführt hätte, hätten sich die Amerikaner sicher auch nur mit Luftangriffen begnügt, ähnlich der Reaktion auf die Anschläge auf ihre Botschaften Ende der 90er Jahre.
Aber immerhin konnte man sich so einerseits der Taliban entledigen, die man selbst Jahre zuvor an die Macht gebracht hatte, die aber nun ein eigenständiges Leben entwickelt hatten. Nur leider bekommt man die "Sache" nicht in den Griff.
Auf der anderen Seite erhalten die USA wichtige Flugplätze für einen kommenden Krieg gegen den Iran.
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" ..Auf der anderen Seite erhalten die USA wichtige Flugplätze für einen kommenden Krieg gegen den Iran. "
Haben USA zu wenig Flugplätze für den kommenden Krieg? Und Russen? Wollten sie auch dort die Flugplätze bauen?
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Das kann man wohl kaum miteinander vergleichen. Die Russen hatten ganz andere Beweggründe.
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Das kann man wohl kaum miteinander vergleichen. Die Russen hatten ganz andere Beweggründe.
Welche?
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Hm, ich muß meine Aussage etwas korrigieren. Völlig andere Beweggründe hatten die Russen auch nicht. Auch ihnen ging es um die Sicherung des eigenen Macht- und Einflußbereiches.
Seit nunmehr fast 150 Jahren ist Afghanistan der Spielball der Großmächte. Und wenn das Land mal nicht gerade von einer anderen Macht kriegerisch besetzt war, dann zerfleischten sich die jeweiligen Volksgruppen selbst, ...
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Hm, ich muß meine Aussage etwas korrigieren. Völlig andere Beweggründe hatten die Russen auch nicht. Auch ihnen ging es um die Sicherung des eigenen Macht- und Einflußbereiches.
Seit nunmehr fast 150 Jahren ist Afghanistan der Spielball der Großmächte. Und wenn das Land mal nicht gerade von einer anderen Macht kriegerisch besetzt war, dann zerfleischten sich die jeweiligen Volksgruppen selbst, ...
Macht und Einflussbereich? Naja, das ist mir etwas zu "platt", was die Russen, sprich Sowjets" anbelangt. Sieht man mal vom uralten Traum der Zaren von einem Zugang zum Indischen Ozean ab, der tatsächlich auf Machtausdehnung und politische Einflussnahme abzielte, so hatten die Sowjets wohl andere Gründe. Erstens hatte sich in Kabul ein sowjetfreundliches Regime etabliert, das aber allein nicht überlebensfähig war (vor allem, weil die USA sich auf der anderen Seite stark engagierten) und das es zu schützen galt. Schliesslich hatte man ein Gesicht zu wahren und zweitens, vielleicht sogar noch wichtiger, ein Grossteil der damaligen Sowjetunion war moslemisch geprägt und orientiert. Ein moslemischer Staat an der sowjetischen Grenze in dem Mullhas das sagen hatten und die Sharia herrschte, war für die Kremelherren undenkbar! Eine Gefahr für ihre mittelasiatischen Provinzen, damals noch Sowjetrepubliken oder gar Bruderrepubliken genannt.
Man könnte ihren Einsatz in Afghanistan schon fast als einen Akt der Selbsterhaltung nennen und da er fehlschlug, war er der Anfang vom Ende....
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Naja, also ging es doch um die Sicherung der Macht und des Einflußbereiches, ... ;D
Aber ich glaube nicht, daß der Konflikt größeren Einfluß auf die Innenpolitik hatte und damit auf das Ende der Sowjetunion.
Der seit nunmehr fast 11 Jahren andauernde Tschetschenienkrieg hat ja auch nur begrenzten Einfluß auf das russische Alltagsleben.
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Der seit nunmehr fast 11 Jahren andauernde Tschetschenienkrieg hat ja auch nur begrenzten Einfluß auf das russische Alltagsleben.
Aber auch nur seit dem 2.Krieg, weil man die Berichterstattung abwürgt, da sonst die öffentliche Meinung schnell kippen würde.
Erfolge aufbauschen, Rückschläge und Verluste kleinreden und unter den Teppich kehren...
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Wahrscheinlich, was es keinen Krieg in 20. Jahrhundert mit klaren Ursachen. Bis jetzt verstehen weder Russen noch Deutschen, warum das passiert in August 1914. Zweite Weltkrieg ist sehr seltsam. Krieg in Korea ist auch ein Rätzel.
Man sagt, regieren nicht Politiker aber ihre Leibwache. Die Leibwache von Leonid Brezhnew wurde der vierte KGB-Abteilung verantwortlich. Wer und warum entschiedet den Krieg in Afganistan anzufangen ist unklar. Kann sein, dass den Beschluss nicht in Russland gemacht wurde.
Heute erwarten Russen einen neuen Krieg in Inguschetia. Man berichtete über die grosse Geldtransfers von Ausland in diese Republik.
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Heute erwarten Russen einen neuen Krieg in Inguschetia. Man berichtete über die grosse Geldtransfers von Ausland in diese Republik.
Kann aber auch damit zusammenhängen das der Tschetschenien-Konflikt auf Inguschetien überschwappt. Auf tschetschenischer Seite kämpfen heute schon Inguschen mit.
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Ähnlich als der Konflikt auf Dagestan übergriff.
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Zurück zum eigentlich Thema:
Am 15. September flog die Bundeswehr ihren bereits 500. Tornado-Einsatz.
Vom 15. April bis zum 15. September 500 Einsätze sind nicht gerade wenig, ...
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Die Verleihung der Medal of Honor an Lieutenant Michael Murphy ist die erste für den Afghanistan-Krieg.
http://www.pressofatlanticcity.com/news/politics/story/3724245p-13175251c.html
Das Gefecht am 28. Juni 2005 nahe Asadabad in der Kunar-Provinz nordwestlich Kabul ist das bisher verlustreichste Gefecht für die US-Armee. 19 US-Soldaten verloren dabei ihr Leben. Darunter auch Murphy.
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Angriff auf Bundeswehr-Patrouille:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,512266,00.html
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Mit gestrigem Tag ist die Zahl der Todesopfer auf seiten der Koalitionstruppen zum ersten Mal innerhalb eines Jahres auf über 200 gestiegen.
Das Jahr 2007 ist damit bereits jetzt schon das verlustreichste Jahr für die Alliierten im Afghanistankrieg seit Beginn des Krieges 2001.
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Glaubt ihr wirklich, dass das damalige Sowjetregime, Angst vor einem moslimischen Staat an der eigenen Grenze hatte?
An einen Krieg mit dem Iran glaube ich auch nicht, sowas würde auch die kriegsgewöhnte amerikanische Bevölkerung nicht hinnehmen. Das müßte Israel wohl allein machen.....
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Im Gegenteil, an einem möglichen Krieg gegen den Iran würden sich eine ganze Anzahl Länder beteiligen, ...
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Da glaube ich aber nicht wirklich dran, speziell nach den Erfahrungen mit dem Irak. Ein Krieg würde weit mehr ausrichten, als wir uns denken. D.h. ich glaub, die moslimische Welt würde noch stärker zusammenrücken.
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Die letzte offene Kriegsdrohung an Teheran kam aus Paris !!
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was man viell. auch nicht vergessen sollte, das die wenigstens Länder der Welt damit einverstanden wäre wenn der Iran unter amerikanische Kontrolle käme... sämtliche Gas- und Ölvorkommen wären dann quasi amerikanisch
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Auf einen Einmarsch in den Iran und damit auf einen weiteren Bodenkrieg auf feindlichem Territorium wird sich die US-Armee nicht einlassen. Dazu wäre die US-Armee seit langem auch nicht mehr in der Lage.
Es wäre ein umfassender Luft- Seekrieg. Ob es unbedingt ums Öl geht ?
Der Konflikt begann 1978/79. Und zwar mit einer verheerenden Niederlage für die USA. Das Pentagon ist da sehr nachtragend, ...
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Ausgerechnet die Franzosen?! Da war doch irgendwas mit dem Irak-Krieg.....
...aber ich denke, wir würden uns den Krieg bis nach Hause holen. Könnte ich mir zumindest vorstellen. Anschläge, etc....
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Ein Krieg gegen den Iran würde das Fass zum überlaufen bringen.
Die muslimische Welt hat die Kriege gegen Afghanistan und den Irak hingenommen, weil diese Regime wenig muslimisch waren, im Sinne der meisten Muslime.
Aber der Iran ist ein anerkannter islamischer Staat, auch wenn der aktuelle Präsident nicht gerade populär.
Und wird nicht von einer undurchsichtigen Herrscherfamilie regiert.
Daher wäre es fatal wenn die USA diesen Weg einschlagen, das treibt Bin Laden noch mehr Leute in die Hände.
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Die Taliban haben innerhalb weniger Tage einen dritten Distrikt erobert.
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=worldNews&storyID=2007-11-05T125431Z_01_FRO545861_RTRDEOC_0_AFGHANISTAN-TALIBAN-BEZIRK.xml
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Die Taliban haben innerhalb weniger Tage einen dritten Distrikt erobert.
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=worldNews&storyID=2007-11-05T125431Z_01_FRO545861_RTRDEOC_0_AFGHANISTAN-TALIBAN-BEZIRK.xml
"Sobald die Taliban in größerer Zahl angreifen, gehen sie zum taktischen Rückzug über: Sie verschwinden so schnell es geht", beschrieb der Experte das Verhalten der Polizisten.
Wer wills ihnen verdenken, armseelig ausgerüstet, kaum ausgebildet und lausig bezahlt. Dafür dann den Kopf verlieren.... ::)
Und wie lange die Taliban diesen Distrikt halten können steht auch auf einem anderen Blatt. Dann lassen die Ami's wieder ne Großoffensive über die Distrikte rollen, fegen zusammen was liegenbleibt und die Taliban verschwinden wieder ins Grenzgebiet zu Pakistan. Sammeln sich und gruppieren um und treten wieder an.
Zu packen is das nur wenn man das Gebiet massiv von beiden Seiten aufrollt, aber die Pakistani haben momentan schon genug damit zu tun im eigenen Land die Ordnung aufrecht zuerhalten. :-\
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Die 3 eroberten Disktrikte liegen in der Provinz Farah, diese gremzt an den Iran und liegt westlich der seit Jahren bereits heftig umkämpften Provinz Helmand.
Wurden die Taliban aus einem Gebiet vertrieben, schlagen sie an einer anderen Seite wieder zu. In meinen Augen die beste Strategie, einem Gegner, der zahlenmäßig nicht in der Lage ist, das ganze Land dauerhaft zu besetzen und zu halten, in verlustreiche aber zumindest aufreibende Kämpfe zu verwickeln.
Je länger die Kämpfe dauern, desto erfahrener werden die Taliban-Kommandeure. Vor zwei Wochen wurde eine größere australische Einheit in ein 6stündiges Gefecht verwickelt und zum Teil eingekreist !! Erst amerikanische Luftunterstützung brachte die Lage wieder unter Kontrolle.
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Je länger die Kämpfe dauern, desto erfahrener werden die Taliban-Kommandeure.
Ich denke an kriegserfahrenen Männern fehlt es in diesem Land mit Sicherheit nicht und wenn da wirklich der Iran hinter den Kulissen mitmischen sollte, dann brauch man die taktische Ausbildung der Taliban-Kommandeure kaum in Zweifel ziehen.
Sie werden gezeigt bekommen haben wie man den allierten Einheiten am besten Schaden zufügen kann.
Und was man bisher aus Videos kennt bestehen die meisten Einheiten der Koalition nur aus leichtgepanzerten Fahrzeugen und gedeckt durch Luftunterstützung.
Schwere Panzer sieht man eigentlich nie und das finde ich schon sehr gewagt, denn mit Jeeps und ein paar SPW's kann man schnell in eine missliche Lage geraten wenn der Gegner über ausreichend RPG's verfügt und weiß damit umzugehen.
Ich kann mir nicht helfen aber dieser Krieg sieht immer einfach nur wie ein etwas schwerer bewaffneter Polizei-Einsatz aus.... :-\
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Naja, daß der Iran die Taliban unterstützt, daran glaube ich nicht so richtig. Die Taliban wurden von den USA aufgebaut und Ende der 90er Jahre versuchten die USA, die Taliban gegen den Iran anzusetzen. Der Iran zog damals große Truppenverbände an der Grenze zusammen, die Lage entspannte sich aber wieder und die Taliban entglitten der US-Kontrolle.
Sicher haben die Afghanen jahrzehntelange Kriegserfahrung. Aber der jetzige Gegner kämpft hauptsächlich mit großer Luftunterstützung, das ist neu. Die Russen konnte man gut in verlustreiche Bodenkämpfe verwickeln.
Schwere Panzer sind in Afghanistan meiner Meinung nach eh fehl am Platz. Das ganze Land ist noch übersät mit russischen Panzerwracks. Je besser man sich im Gelände bewegen kann desto besser, ...
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Bundeswehr an Gefechten in West-Afghanistan beteiligt:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,516455,00.html
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Bundeswehr entgeht Anschlag,
US-Soldaten geraten in Hinterhalt:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,516636,00.html
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Die Situation in Afghanistan gerät leider mehr und mehr aus den Fugen....
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Nicht unbedingt, wer die Lage verfolgt, sieht daß es eigentlich schon jahrelang so geht. Nur wird in den Medien nicht darüber berichtet.
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Wobei ich das Gefühl habe, dass die Anschläge zunehmen.
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Das stimmt, rein statistisch gesehen steigt die Anzahl der Selbstmordanschläge von Jahr zu Jahr.
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Hmm, gerade im Bezug auf die Medien. Heißt es nicht auf US-Seite, dass der Krieg in Vietnam auch deshalb verloren ging, weil zuviel in heimischen Medien berichtet wurde und dies auf die Moral schlug? Deshalb wollte man doch aus diesem Fehler lernen. Naja, heute ist eine Zensur ja nicht mehr möglich, da wir zu sehr vernetzt sind. Wobei, wird heute ähnlich scharf berichtet, wie damals?
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Wie es in den US-Medien aussieht weiß ich nicht genau, da ich dies nur hierzulande verfolge. Da wird auf alle Fälle alles schön geredet und stets behauptet, die Bundeswehr hält sich aus allem raus.
Daß es aber genau die Tornados sind, die die Koordinaten für zum Teil recht umfangreiche Luftangriffe durchgeben, scheint man offiziell nicht zu bedenken. Auch wird stets behauptet, die Bundeswehr sei nicht an den Kampfhandlungen in den umkämpften Gebieten beteiligt. Diese Woche wurde das Gegenteil bestätigt.
Die USA gehen derzeit recht offen mit ihren Angaben um, besonders was eventuell eintretende Verluste angeht. Die wurden stets sofort bekannt gegeben, meist einen Tag später ist der Name bekannt, die Einheit, die Todesursache und der Ort. In Deutschland sieht dies anders aus. Wenn diese Verluste nicht im ISAF-Hauptquartier bekanntgegeben werden, würde man sich auf offizieller Seite im Bundesverteidigungsministerium von sich aus sicher keine Angaben dazu machen. Im Gegensatz zu den USA werden dann im Nachhinein auch keine Details bekanntgegeben, die stammen dann meist aus anderen Quellen.
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Im Dezember hat die Zahl der Todesopfer seit Oktober 2001 auf Seiten der Koalitionstruppen in Afghanistan und für die Operation Enduring Freedom die Zahl 800 überschritten.
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Einen interessanten Kommentar habe ich am Sonntag in Russischen Fernsehen gehört. In 1979 waren antiamerikanische Stimmungen in Iran in größten Hohe. Die Russische Invasion in Afganistan half die Amerikanische Beeinflussung in Iran wiederherstellen. Konnte sein, dass die Entscheidung irgend wie von CIA provoziert wurde.
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Die NATO hat heute in der Provinz Helmand eine neue Offensive gestartet, um eine umkämpfte Region wieder unter Kontrolle zu bringen, mal wieder, das Gebiet wechselt hin und her.
http://hosted.ap.org/dynamic/stories/A/AFGHANISTAN?SITE=AP&SECTION=HOME&TEMPLATE=DEFAULT&CTIME=2007-12-07-09-50-32
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Im Irak, ist seit einiger Zeit die Verlustrate der Amerikaner pro Monat zurückgegangen. (Ist zwar kein Afghanistan, aber trotzdem)
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Stimmt, ist mir auch aufgefallen. Im Irak starb rein stastisch gesehen in den letzten zwei Monaten "nur" noch ein GI pro Tag.
Trotz allem ist die Zahl der im Irak ums Leben gekommenen Soldaten der "Koalition der Willigen" inzwischen auf 4.200 angestiegen.
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Schon über 4000 Gefallene? Woher weißt Du das? Ich hab eine Liste von CNN.com., da liegt die Rate noch unter 4000.
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Die Zahl der Toten auf Seiten der "Koalition der Willigen", wie sie so schon bezeichnet wurde, liegt mit heutigem Tag offiziel bei 4.192.
Davon entfallen 3.886 auf die USA, 173 auf Großbritannien und 133 auf die anderen Verbündeten.
Die Zahl steht so aber auch auf der Seite von CNN.
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Mal noch etwas zu den bisherigen Auszeichnungen der US-Armee für die Kämpfe in Afghanistan.
Die Medal of Honor ist die höchste Auszeichnung der US-Streitkräfte. Bis heute wurde sie für den Afghanistankrieg nur einmal verliehen, und dies posthum.
Die nächsthöheren Auszeichnungen gibt es jeweils als gleichgestellte Auszeichnung für die 3 Teilstreitkräfte. Für die US-Army ist dies das Distinguished Service Cross, für die US-Air-Force das Air Force Cross und für die US-Navy und das Marinecorps das Navy-Cross.
Bisher wurden für den Afghanistankrieg verliehen:
2 mal das Air Force Cross (beide posthum)
1 mal das Distinguished Service Cross
6 mal das Navy Cross (davon 2 mal posthum und 3 mal an nicht namentlich genannte SEAL´s)
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Mal noch als kleiner Zusatz:
Für den Irak-Krieg gibt es noch keine einzige Verleihung des Air Force Cross !!
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Die NATO hat 3 Tage nach Beginn ihrer Offensive heute verkündet, das Ziel, die Ortschaft Musa Kala, eingenommen zu haben. Der Verlauf ist eigentlich wieder typisch für die vergangenen Monate und sogar schon Jahre.
Nach umfangreichen Bombardements und Artilleriebeschuß vermeintlicher Taliban-Stellungen rückten die NATO-Truppen vor. Größeren Kämpfen gingen die Taliban aus dem Weg und zogen sich zurück. In den kommenden Tagen werden sich die Kämpfe auf die Umgebung der Ortschaft verteilen und die Taliban werden versuchen, die NATO-Truppen in Hinterhalte zu locken, ...
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Ach sorry, stimmt, ich hatte bei den Verlusten nur die USA betrachtet aber nicht den gesammten Block.
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Das Jahr 2007 war das bisher verlustreichste für die Koalitionstruppen seit Kriegsbeginn im Oktober 2001.
Insgesamt kamen in Afghanistan und bei Operationen der Operation Enduring Freedom 232 Soldaten ums Leben. Diese verteilen sich wie folgt:
117 USA
42 Großbritannien
30 Kanada
8 Niederlande
7 Deutschland
6 Dänemark
4 Spanien
3 Frankreich
3 Australien
2 Estland
2 Norwegen
2 Italien
1 Südkorea
1 Finnland
1 Tschechien
1 Polen
1 Rumänien
1 Portugal
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Damit seigt die Zahl der Gesamtverluste der Koalition Ende Dezember 2007 auf 810.
474 USA
86 Großbritannien
85 Spanien
74 Kanada
25 Deutschland
12 Frankreich
12 Niederlande
11 Italien
9 Dänemark
5 Rumänien
4 Australien
3 Norwegen
2 Schweden
2 Estland
2 Portugal
1 Südkorea
1 Finnland
1 Tschechien
1 Polen
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In den ersten 14 Tagen des Jahres 2008 haben bereits weitere 10 Soldaten der Koalition ihr Leben in Afghanistan verloren.
Besonders tragisch ist der Tod zweier niederländischer Soldaten am 12. Januar. Während eines Nachtgefechtes in der südlichen Provinz Urusgan griff ein Verband niederländischer Soldaten von zwei Seiten eine Gruppe afghanischer Kämpfer an. Dabei beschossen sich die Niederländer gegenseitig, zwei ihrer eigenen Soldaten wurden dabei getötet.
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Ich glaube nicht, dass Afghanistan vom Westen befriedet werden kann. Die Afghanen ließen sich noch nie von irgend einer anderen Macht beherschen (Sind neben dem Iran das einzige Land auf der Welt das niemals in die Europäische Einflußsphäre geriet).
Das mussten die Briten und die Sowjets schmerzlich lernen, der Westen wird es auch. leider.
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(Sind neben dem Iran das einzige Land auf der Welt das niemals in die Europäische Einflußsphäre geriet)
Das stimmt so nicht ganz. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Iran, obwohl völlig neutral, im Sommer 1941 von Großbritannien und Rußland von zwei Seiten aus angegriffen und besetzt.
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Die USA wollen weitere 3.200 Soldaten nach Afghanistan entsenden, um auf eine eventuelle Frühjahrs-Offensive der Taliban vorbereitet zu sein. Derzeit beträgt die aktuelle Truppenstärke der Koalition bereits fast 54.000 Mann !! Auch an dieser Zahl merkt man wie der Konflikt Schritt für Schritt eskaliert.
27.038 USA (davon 15.038 unter ISAF-Kommando)
7.753 Großbritannien
3.155 Deutschland
2.358 Italien
1.730 Kanada
1.515 Niederlande
1.292 Frankreich
1.219 Türkei
1.141 Polen
892 Australien
763 Spanien
628 Dänemark
537 Rumänien
508 Norwegen
401 Bulgarien
369 Belgien
350 Schweden
240 Tschechien
219 Ungarn
211 Kroatien
196 Litauen
163 Portugal
143 Griechenland
138 Albanien
125 Estland
125 Mazedonien
100 Finnland
96 Lettland
90 Jordanien
74 Neuseeland
70 Slowakei
66 Slowenien
22 Aserbaidschan
10 Island
9 Luxemburg
7 Irland
3 Österreich
2 Schweiz
= 53.738
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Tja und abgesehen von Aserbaidschan, sind es alles europäische Staaten die da im fernen Zentralasien Krieg führen. Keine Inder, keine Japaner, keine...ach doch Australier hat's ja auch noch und Neuseeländer. Aber die sind eigentlich auch keine Asiaten und auch recht weit weg angesiedelt. Pakistan hätte da doch auch so ein Interesse oder Indonesien, Singapur und und und..... aber Finnen, Norweger, Bulgaren, Polen, Deutsche???
Naja, man muss unsere Demokratie ja schon am Hindukusch verteidigen ::)!
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Pakistan hätte da doch auch so ein Interesse
Der Konflikt hat längst auch auf Pakistan übergegriffen. In den letzten Monaten gab es bei Kämpfen in Pakistan im Grenzgebiet zu Afghanistan hunderte Tote.
Im Pentagon laufen sicher schon Planungen für einen eventuellen Einsatz, ...
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Vor kurzem habe ich Vorschau auf einen russischen Film gesehen, der auf tatsachen basiert und in Afghanistan spielt. Titel: Die neunte Kompanie. Die Ausschnitte sahen sehr interessant aus. Von wann bis wann waren eigentlich die Russen unten und wieviele Tote gab es auf beiden Seiten?
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Daß auch die Bundeswehr neue und mehr Truppen nach Afghanistan schickt war nur eine Frage der Zeit. Auch wenn man es offiziell noch so nach außen vertritt, auf Dauer kann sich der drittgrößte Kontingentsteller aus den Kampfhandlungen nicht heraushalten.
Vor einigen Wochen hieß es von Seiten der ISAF-Führung, um die Lage einigermaßen unter Kontrolle bekommen zu können, bräuchte man mindestens 7.500 weitere Soldaten. Der Aufruf ging in erster Linie an die NATO-Staaten. Da ein Echo darauf ausblieb haben die USA entschieden ihrerseits wenigstens erst einmal 3.200 zusätzliche Soldaten zu entsenden.
Der zitierte Artikel ist recht interessant.
Vergessenes FEY
Die Kameraden in Feyzabad (FEY) dienen in unwirtlicher und entlegener Gegend. Da die deutsche C-160 (TRANSALL) technisch nicht hinkommt, übernehmen die Amis mit der C-130 (HERCULES) den Job, lt. Plan 2x die Woche, aber:
“Die Ausfallrate dieser Flugverbindung ist jedoch extrem hoch”.
Wegen der Gesamtlage (A 400 M etc.) war die Luftwaffe schon seit längerem bestrebt, einige C-130 zu leasen oder zu beschaffen; dafür ist jedoch kein Geld vorhanden.
Weiß da jemand mehr darüber ? Ich habe in Erinnerung mal etwas gelesen zu haben, was ich damit jetzt in Zusammenhang bringen würde. Es gibt in Afghanistan ein Camp oder einen Stützpunkt mit Flugplatz, den man strategisch so klug angelegt hat, daß er mitten in einem steilen Talkessel liegt. Wahrscheinlich sind bereits mehrere Flugzeuge beim Landeanflug beschossen worden. Daher wurde festgelegt, die Maschinen ziehen steil in den Himmel statt zum normalen Landeanflug anzusetzen und gehen dann praktisch im Sturzflug auf den Platz nieder. Dafür sind Transall-Maschinen natürlich nicht geeignet. Wenn ich dies also richtig in Erinnerung habe, dann könnte dies damit gemeint sein.
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Hier mal noch etwas zum bereits erwähnten Thema, daß der Konflikt bereits auf Pakistan übergeschwappt ist. Die Kämpfe im pakistanischen Grenzland haben derzeit weitaus größere Ausmaße als in Afghanistan.
Hunderte Taliban-Kämpfer haben erstmals einen pakistanischen Stützpunkt angegriffen und eingenommen:
http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Pakistan-Terrorismus-Taliban;art123,2457188
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Und nun noch zur Frage
Vor kurzem habe ich Vorschau auf einen russischen Film gesehen, der auf tatsachen basiert und in Afghanistan spielt. Titel: Die neunte Kompanie. Die Ausschnitte sahen sehr interessant aus. Von wann bis wann waren eigentlich die Russen unten und wieviele Tote gab es auf beiden Seiten?
Der Einmarsch der Sowjets begann am 25. Dezember 1979. Fast 10 Jahre später, am 15. Februar 1989 verließen die letzten russischen Soldaten Afghanistan wieder. Allein die Sowjets hatten während des Krieges über 15.000 Gefallene zu beklagen. Die Zahl der getöteten Afghanen schwankt je nach Quelle zwischen 1 und 1,5 Millionen.
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dieser Film.. ist sehr gut gemacht.. wo soll der denn laufen?
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Hab hier noch zwei Zeitungsartikel:
General a.D. Naumann kritisiert Deutschlands Afghanistan-Engagement (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,529124,00.html)
Bundeswehrverband sieht keine Alternative zum Kampfeinsatz (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,529127,00.html)
Grüße,
Andreas
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Das mit der Landung im Sturzflug wird zumindest in Kabul so gehandhabt. Auch Kabul liegt in einem Tal. Damit will man zumindest Beschuß durch Handfeuerwaffen vermeiden. Auch die deutschen Transall-Maschinen landen so.
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Die Kritik an der CH 53 ist nicht ganz richtig...im Einsatz fliegen die Maschinen grundsätzlich zu zweit, nur in absoluten Ausnahmefällen (Gefährdung von Leib und Leben!) werden die Maschinen allein losgelassen. Die Argumentation der Nachtkampftauglichkeit ist ein wenig lächerlich, da die CH 53 nicht zum Kampf gebaut ist (Transportflieger). Die Nachtflugfähigkeit ist prinzipiell mit BIV gegeben und die Doorgunner sind auch tagsüber mehr zur Selbstverteidigung (Krach macher) als tatsächlich Waffenwirkung an den Mann zu bringen.
Außerdem sollten sich die Kritiker weiterhin vor Augen führen, dass ausschließlich (aller deutscher Hubschrauber) die CH in Afghanistan fliegen kann.
PS: Werde demnächst dann auch live aus Kabul berichten können - Ende Februar gehts los!!!
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Dann komm gesund wieder !! Ein halbes Jahr ?
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nicht ganz so schlimm...nur 4 Monate im HQ Kabul!
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nicht ganz so schlimm...nur 4 Monate im HQ Kabul!
DAS kannste aber erst hinterher wissen ::)!
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Nachdem Deutschland zugesagt hat, eine Kampftruppe für Nordafghanistan zu stellen, fordert die USA nun, daß deutsche Kampftruppen auch in den Süden geschickt werden.
http://de.news.yahoo.com/afp/20080131/tde-d-usa-nato-afghanistan-streitkraefte-a4484c6_1.html
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Jung lehnt Einsatz in Südafghanistan ab (http://www.focus.de/politik/ausland/bundeswehr_aid_236103.html)
Grüße,
Andreas
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Eigentlich stellt sich Deutschland damit mehr und mehr ins Abseits und wirkt zunehmend unglaubwürdig.
Entweder man hätte sich von Anfang an aus diesem Krieg herausgehalten, mit Blick auf die deutsche Geschichte hätte uns dies niemand Übel nehmen können, oder man zieht komplett mit. Immerhin stellt Deutschland das drittgrößte Kontingent in Afghanistan. Kein Wunder, daß die Verbündeten langsam sauer werden über das deutsche Verhalten.
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Tja, aber es werden anscheinend immer weniger "Verbündete" und den "Schwund" soll nun Deutschland ausgleichen! Oder besser ein "?" statt ein "!" oder doch ein "!"?
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Tja, aber es werden anscheinend immer weniger "Verbündete" und den "Schwund" soll nun Deutschland ausgleichen!
Weniger Verbündete ? Bei insgesamt 38 Ländern, die Truppen nach Afghanistan entsenden? Eher nicht. Es werden einfach immer mehr Truppen benötigt. Deutschland scheint sich nicht darüber im Klaren zu sein, worauf sie sich da eingelassen haben. Nun gut, es konnte ja niemand wissen, daß dann auch wirklisch scharf geschossen werden soll, ... Was mag nur in einigen Köpfen unserer Politiker vorgehen ??
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Die Amerikaner sollen aufhören rumzujammern, die größte Militärmaschine des Planeten aber bekommen ein Land wie Afghanistan nicht unter Kontrolle? ::)
Das Land in dem sie den Drahtzieher des 11.9. vermuten??? :-X
Aber für den Irak, der erwiesenermaßen nichts damit zu tun hatte und auch keine Massenvernichtungswaffen mehr besaß, da hat man mehr als 150.000 Mann, 3 Flugzeugträger ("Nimitz";"John C. Stennis";"Enterprise") und Begleitschiffe zur Verfügung. Aber in Afghanistan gibts eben leider kein Öl.......... ::)
Und wenn die USA ihre Truppenpräsenz im Irak reduzieren haben sie doch die Truppen für Afghanistan.
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Naja, auch die USA schicken zusätzliche 3.000 Mann nach Afghanistan, bei einer derzeitigen Truppenstärke von allein 27.000 US-Soldaten im Land.
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Naja, auch die USA schicken zusätzliche 3.000 Mann nach Afghanistan, bei einer derzeitigen Truppenstärke von allein 27.000 US-Soldaten im Land.
Ok, aber was sind 30.000 Mann in Afghanistan wenn man in den Irak 150.000 geschickt hat...
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Die Gesamttruppenstärke in Afghanistan beträgt bereits 54.000 Mann. Derzeit wird sie mit den geplanten Verstärkungen auf über 60.000 Mann gebracht.
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Die Gesamttruppenstärke in Afghanistan beträgt bereits 54.000 Mann. Derzeit wird sie mit den geplanten Verstärkungen auf über 60.000 Mann gebracht.
Ich meinte die reine US-Truppenstärke. Sie schicken die Masse ihrer Truppen in den Irak, zum sichern von Ölfeldern etc.
Aber nach Afghanistan sollen Truppen aus aller Herren Länder kommen um IHREN Krieg zu kämpfen...
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Tja, aber das hat man doch vorher gewußt. Nur scheinbar die deutschen Politiker nicht. Andere Länder sträuben sich ja auch nicht, weitere Truppen zu entsenden.
Großbritannien beispielsweise hat seine Truppen in der Vergangenheit massiv gestärkt. Gut, hier muß ich Dir aber auch Recht geben. Gleichzeitig haben sie ihre Truppen im Irak massiv abgebaut, mit dem Hinweis, sich verstärkt auf Afghanistan zu konzentrieren.
Auch Kanada hat sein Engagement sehr verstärkt. In der NATO wächst eben nur der Unmut darüber, daß Deutschland immer noch denkt, man will Wiederaufbauhilfe leisten, und mehr nicht.
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Mal noch was zur erwähnten derzeitigen Truppenstärke im Irak, diese liegt derzeit bei über 168.000 Mann. Diese verteilen sich wie folgt:
158.000 USA
4.500 Großbritannien
2.000 Georgien
933 Südkorea
900 Polen
900 Australien
397 Rumänien
280 El Salvador
155 Bulgarien
100 Mongolei
99 Tschechien
88 Aserbaidschan
70 Albanien
50 Dänemark
46 Armenien
37 Bosnien-Herzegowina
35 Estland
33 Mazedonien
29 Kasachstan
11 Moldawien
3 Lettland
Mich persönlich überrascht, daß Georgien derzeit der drittgrößte Kontingentsteller ist.
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Mal noch was zur erwähnten derzeitigen Truppenstärke im Irak, diese liegt derzeit bei über 168.000 Mann. Diese verteilen sich wie folgt:
158.000 USA
4.500 Großbritannien
2.000 Georgien
933 Südkorea
900 Polen
900 Australien
397 Rumänien
280 El Salvador
155 Bulgarien
100 Mongolei
99 Tschechien
88 Aserbaidschan
70 Albanien
50 Dänemark
46 Armenien
37 Bosnien-Herzegowina
35 Estland
33 Mazedonien
29 Kasachstan
11 Moldawien
3 Lettland
Mich persönlich überrascht, daß Georgien derzeit der drittgrößte Kontingentsteller ist.
Georgiens hoffen, dass NATO bringt Abchasia und Sued Osetia (Georgische "Kosovo") zuruech unter ihre Kontrolle. Zur Zeit, Russland erlaubt das nicht.
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Läßt man mal Großbritannien, Australien und Südkorea weg, die sowieso eng mit den USA verbunden sind, und man läßt auch Dänemark raus, bleiben folgende Länder übrig:
Georgien, Polen, Rumänien, El Salvador, Bulgarien, Mongolei, Tschechien, Aserbaidschan, Albanien, Armenien, Bosnien-Herzegowina, Estland, Mazedonien, Kasachstan, Moldawien, Lettland.
Auf alle diese Staaten trifft diese Aussage zu. Sie erhoffen sich Gegenleistungen dafür, daß sie die USA unterstützen.
In Afghanistan sind die Lage anders aus. Da haben die USA es sehr gut verstanden, die NATO mit hineinzuziehen. Diese kann nun keinen Rückzieher machen.
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General a.D. Harald Kujat im Interview (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,532573,00.html)
Grüße,
Andreas
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Auf alle diese Staaten trifft diese Aussage zu. Sie erhoffen sich Gegenleistungen dafür, daß sie die USA unterstützen.
Ihnen werden große US-Stützpunkte in ihrem Land zugesagt, sowie günstige Waffendeals und somit Ausrüstung mit US-Waffen.
Wir eiern noch mit altersschwachen Phantoms zuhause rum und Bulgaren, Esten und Co. düsen dann bald mit ausgemusterten US-F16 rum... :-X
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Ihnen werden große US-Stützpunkte in ihrem Land zugesagt
Na, ob das so erstrebenswert ist ??
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Immer mehr Stimmen auch innerhalb Deutschlands fordern nun einen Einsatz der Bundeswehr auch im Süden Afghanistans, so auch der ehemalige Generalinspekteur. Gleichzeitig warnt er vor einem Scheitern der NATO.
http://n-tv.de/914217.html
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Klar! Weder ein Minister, noch ein "Ehemaliger" muss ja nach Afghanistan. Amerikaner und Russen haben die "Scheisse" angerührt und wir sollen sie auslöffeln!
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Tja, das hätte man sich vorher überlegen sollen. Ich bin auch dafür, daß die Bundeswehr endlich ihre Sonderrolle aufgibt.
Entweder Deutschland zieht alle Truppen aus Afghanistan ab und tritt aus der NATO aus oder man beteiligt sich am Krieg in Afghanistan.
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Mit den "vorher Überlegen" ist das immer so eine Sache. Da gibt es viele historische Beispiele, wo man immer wieder sagen kann: Das hätte man sich "vorher" überlegen sollen! ABER - HINTERHER, NICHT vorher ist man immer schlauer!
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Ich verstehe aber auch nicht, warum man die jetzige Diskussion über die Eingreiftruppe, die die Norweger ablösen soll, dahingegen führt, daß Deutschland nun zum ersten Mal eine Kampftruppe nach Afghanistan schickt. Was sind dann die anderen über 3.100 die schon vor Ort sind ?
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Nun also doch, Deutschland will weitere insgesamt 1.000 Soldaten nach Afghanistan entsenden. Die Obergrenze soll auf insgesamt 4.500 ausgeweitet und eine weitere afghanische Provinz unter Kontrolle Deutschlands gestellt werden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,534170,00.html
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Hallo,
als die Russen damals in Afghanistan einmarschiert sind,hat sich die Westliche Welt aufgeregt.Jetzt "hängt"halb Europa
einschließlich unserer Truppen in diesen Land und die Frage für mich ist : was ist der Unterschied ,zwischen den Russen
und den jetzigen "Besatzern" ? Ich glaube das es so ausgehen wird wie im Irak oder z.B. in Somalia.Die Moslems wollen
keine Hilfe.Die wollen so weiter machen wie bisher.Alles rausgeschmissenes Geld ! Ich lasse mich gern eines besseren
behlehren,aber allein" mir fehlt der Glaube" ::).
Gruß Wolfgang.
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Die Russen begrenzten ihren Konflikt zumindest auf Afghanistan. Der jetzige wird sich ausbreiten. Als nächstes wird Pakistan mit hineingezogen werden.
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Wenn Pakistan "fällt", haben diese Verbrecher die Atombombe. Sie werden sich dann nicht mehr mit solchen Terroranschlägen wie gegen das WTC begnügen!
Als die Russen einmarschierten, stützten sie ein moskaufreundliches Regime- wichtig angesichts der mittelasiatischen Sowjetrepubliken. Als die Westmächte intervenierten, bekämpften sie ein absolut weltfremdes, menschenfeindliches, unberechenbares Verbrecherregime, die Taliban!
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Dumm nur, daß die Taliban mit US-Hilfe erst zu dem gemacht wurden, was sie dann Mitte der 90er Jahre wurden.
Im Pentagon liegen bereits mehrere Pläne zum Eingreifen in Pakistan in der Schublade. Bei einem soll es darum gehen, die Atomwaffen aus Pakistan herauszuholen und an "einen sicheren Ort" zu schaffen, ...
Wahrscheinlicher dürfte wohl eher der baldige Einsatz von US-Truppen im afghanisch-pakistanischen Grenzland sein. Die Kämpfe in Afghanistan konzentrieren sich neben den Provinzen Helmand und Kandahar seit Monaten an der Grenze zu Pakistan. Und auf der pakistanischen Seite kommt es neben den verheerenden Anschlägen auch verstärkt zu schweren Kämpfen zwischen den Islamisten und der pakistanischen Armee. Diese sogenannten Stammesführer werden teilweise auch mit als Taliban bezeichnet, da diese ja rein chronologisch gesehen auch aus diesem Gebiet kommen.
Derzeit weist Pakistan noch jede offene militärische Einmischung seitens der USA zurück. Doch die Anzeichen verdichten sich, daß die USA wohl nicht länger nur zuschauen werden. Zumal ja erst vor wenigen Tagen der Hinweis von ihnen kam, daß sich Bin Laden und Mullah Omar in genau diesem Gebiet aufhalten sollen.
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Ich verstehe aber auch nicht, warum man die jetzige Diskussion über die Eingreiftruppe, die die Norweger ablösen soll, dahingegen führt, daß Deutschland nun zum ersten Mal eine Kampftruppe nach Afghanistan schickt. Was sind dann die anderen über 3.100 die schon vor Ort sind ?
Die leisten Aufbauhilfe und sollen Sicherheit gewähren für zivile Helfer und den Afghanen helfen
ihr Land wieder auf die Beine zustellen.
Die Eingreiftruppe soll ja den Taliban den Arsch aufreissen, sie also jagen, festnehmen oder ausschalten.
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Na, hoffentlich machen auch die Afghanen diese Unterscheidung, ...
Dumm nur, daß die meisten von ihnen nicht einmal die Nationalitäten unterscheiden können. Wenn es hart auf hart kommt, dann sind das für die alles Amis. Was ja nicht unbedingt ein Vorteil wäre.
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Sind nicht alle in Afghanistans irgendwie doch Amis? Ich wiederhole mich: Russen und Amis sind an der jetzigen Situation Schuld und zwar alleine! NUR SIE!
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Ich denke, die Russen haben an der jetzigen Situation nicht mehr allzu viel "Schuld". Die USA haben die Taliban aufgebaut, die Kontrolle verloren und jetzt kämpfen sie gegeneinander.
Aber mal genau genommen, so richtig in Schwierigkeiten ist die ISAF-Truppe ja bis jetzt nicht gekommen. Die kleinen Gefechte und Scharmützel, hin und wieder mal Todesopfer in den eigenen Reihen. Gut im Laufe der Zeit summieren sich die Opfer. Aber hätten die Taliban eine einheitliche militärische Führung und würden tatsächlich ernsthaft die Koalitionstruppen bekämpfen, könnte sich die Lage schnell ändern.
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8) 8) 8)
Die Russen wurden allgemeion in Afghanistan als Besatzer empfunden, hatten aber zumindest eine kleine Gruppe verläßlicher Verbündeter und den Vorteil der gemeinsamen Grenze.
Pakistan??? Na das wäre doch mal ein Spaß.
Zumal den us-amis schon klar sein sollte, das Pakistan mit über 120 Millionen Einwohnern eines der bevölkerungsreichsten Länder der Erde ist, oder???
Dagegen sind der Irak und Afghanistan Kinderspiele.
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Naja, das mit Pakistan sehe ich anders.
Keiner sagt ja etwas von einer Konfrontation USA versus Pakistan. Derzeit besteht die Gefahr, daß Pakistan ebenfalls in einen Bürgerkrieg hineingeraten und das Land zerfallen könnte. Die USA haben ja seit Jahren bereits ihre Position bezogen, indem sie den Machthaber Musharaf unterstützen.
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8) 8) 8)
Machthaber unterstützen???
das haben die us-amis auch getan bei:
Unserm Führer
Dem DUCE
Stalin
Mao
Ho Tschi Minh
Saddam Hussein
Den Taliban in Afghanistan
Und Du meinst also, die Tatsache, das die us-amis jemanden unterstützen, würde diesen oder diese davor schützen von den us-amis angegfriffen zu werden???
Obwohl.
Mao haben sie nur indirekt angegriffen, stimmt. ;D ;D ;D
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Manchmal gibst Du ziemlich zusammenhangloses Zeug von Dir, ...
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8) 8) 8)
Ich weise nur mal kurz darauf hin, daß die Unterstützung durch die us-amis, wie in den angeführten Beispielen, nur die Vorstufe zur Kriegserklärung durch die us-amis ist. ;D ::) ::)
Da sollten sich weder Pakistan noch die Saudis allzu sicher sein.
Ich bin mir nämlich noch nicht sicher, ob die usa sich überhaupt aus Afghanistan zurückziehen können.
Und wenn sie das nicht können, dann könnten einige in den usa, egal wer die Wahlen gewinnt, auf die Idee kommen, das man eben den Krieg ausweiten muß um ihn zu gewinnen.
Also in etwa das, was auch angeblich zum Einmarsch in den Irak geführt hat.
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Deine "Beispiele"
Machthaber unterstützen???
das haben die us-amis auch getan bei:
Unserm Führer
Dem DUCE
Stalin
Mao
Ho Tschi Minh
sind mir völlig schleierhaft, ...
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8) 8) 8)
Alle genannten wurden aus den usa unterstützt, bzw. mithilfe der usa an die Macht gebracht.
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Hehe, ...
Auch wenn es immer mehr vom eigentlichen Thema abweicht. Aber nenne mir doch bitte einen Fall von den von Dir genannten Namen, wo die USA ihnen an die Macht geholfen haben sollen. Ich würde eher sagen, es war genau gegenteilig.
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8) 8) 8)
Unserem Führer (vor 1933) und den Italienern wurden großzügige Kredite zur Verfügung gestellt, man spricht allein von (umgerechnet) über einer Milliarde DM , die an die NSDAP gingen (Z.B. Abbegg-Papiere, oder Karlheinz Deschner, "der Moloch").
Mao, Ho Tschi Minh (da gibt es ein nettes Bild mit us-amerikanischen Führungsoffizieren und Onkel Ho´s Männern, daß unter anderem Scholl Latour in einem seiner Bücher zeigte) und Stalin waren wichtige Verbündete im Weltkrieg II, die ohne us-Hilfe den Krieg nicht überstanden hätten.
In Indochina haben die us-amis wohl sogar den Kommuinisten indirekt geholfen (oder auch direkt) weil sie die franzen da nicht haben wollten.
Die Afghanen waren da nur ein Teil in einer langen, langen langen Liste der us-Außenpolitik.
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Daß Hitler oder gar auch Mussolini mit Hilfe der USA an die Macht gekommen sind gehört wohl eher in die Spalte der Verschwörungstheorien, ...
Daß Stalin im Zweiten Weltkrieg US-Hilfe erhielt, war wohl eher reiner Eigennutz gegen den gemeinsamen Feind. Ich erinnere nur an den Russischen Bürgerkrieg, da unterstützten die USA nicht die Roten sondern aktiv die Weißen. Damit wäre die Aussage schon einmal falsch, Stalin wäre mit US-Hilfe an die Macht gekommen, ...
In China unterstützten die USA nicht den Kommunisten Mao, sondern Tschiang Kai-schek !!!
Und daß die USA auch noch Ho Tschi Minh unterstützen haben sollen entbehrt ebenso jeglicher Grundlage.
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8) 8) 8)
Leider nicht!
Ich empfehle Dir dazu mal das genannte Buch von Karlheinz Deschner, eigentlich ein vor allem als Kirchenkritiker bekannter, linker Autor, der sich allerdings durch ausgezeichnete Quellenarbeit einen berechtigten Namen gemacht hat.
DER MOLOCH
Ansonsten sollten die von mir genannten Dinge eigentlich bekannt sein.
Die usa unterstützten eben nicht , zumindest nicht richtig, die Weißen (Wie hätten die denn dann wohl den Krieg gegen die roten verlieren können??????? ::) ::) ::),), sondern über die Kontakte, die Bronstein, auch Trotzki genannt, zu seinen Glaubensgenossen in den usa hatte, vor allem die roten und die UdSSR.
Allein die Lebensmittellieferungen nach Rußland waren enorm.
Und die A-Papiere, die noch von preußischen Beamten vor 1933 erarbeitet worden sind, deren Chef, der preußische Finanzminister sich über den Reichtum der NSDAP wunderte, sollten ebenfalls Kundigen bekannt sein.
Allerdings haben sogar die Russen!!! in den Nürnberger Prozessen diese Papiere nicht als Beweis haben wollen, was einige Rückschlüsse zuläßt bzgl. der damals angeblich schon bestehenden Feindschaft mit den us-amis und den Finanzquellen des Kommunismus...
Dagegen war die Hilfe Hugenbergs ein Witz, wenn es sie denn überhaupt gegeben hat.
Und auch die Kredite an vor allem italienische Kommunen aus den usa sind doch eigentlich ebenfalls bekannt.
Und mit Tschiang kai Tschek wäre ichj mir auch nicht so sicher.
Da gab es während des Krieges eine Menge Hilfe für Mao und nach dem Kriege haben die us-amis die Nationalchinesen häufig sehr behindert.
Die Mc Carthy - Zeit war natürlich nicht nur Schau, aber eben genau das!!! Eben nicht nur Schau, sondern auch durchaus ein wenig begründet.
Stalin hatte eine Menge Zuträger in höchsten us-Kreisen und auch damals gab es gewisse Sympathiene für Mao und Stalin.
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8) 8) 8)
Noch mal zu HoTschi Minh!
In seinem Buch "Koloss auf tönernen Füßen" zeigt Scholl Latour ein schönes Bild (auf Seite 160ff), das Ho Tschi Minh, Vo Nguyen Giap und ihre us-amerikanischen Majore Patti und Thomas vom OSS zeigt...
http://66.102.9.104/search?q=cache:6Zgpp0OMDz0J:www.fischer-kompakt.de/sixcms/media.php/625/FK%2520Vietnam%2520Leseprobe.pdf+oss+offiziere+Patti+und+Thomas&hl=de&ct=clnk&cd=1&gl=de&client=firefox-a
habe ich gerade gefunden...
Kenne die Seite allerdings nicht.
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In seinem Buch "Koloss auf tönernen Füßen" zeigt Scholl Latour ein schönes Bild (auf Seite 160ff), das Ho Tschi Minh, Vo Nguyen Giap und ihre us-amerikanischen Majore Patti und Thomas vom OSS zeigt...
Meinst sicher das hier......
(https://forum.balsi.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ftuantran.org%2F050402pic6.jpg&hash=d2dabb74feeb1d806484706096ec78d0f3e57816)
A picture of Ho Chi Minh and General Vo Nguyen Giap with the
American OSS, the forerunner of the CIA, during World War II.
Da hast du ein bisschen was aus dem Zusammenhang gerissen......die Zusammenarbeit fand während d. 2.WK statt.
Im gemeinsamen Kampf gegen die Japaner.....
Als das kommunistische Nordvietnam gegenüber dem prowestlichen Süden feindseelig wurde, konnte man sich wohl kaum
auf eine jahrzehntelang zurückliegende Allianz berufen..... ::)
Aber wenns in die eigenen Verschwörungstherorien passt dann schon............ ::)
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Und um mal wieder aufs Thema zurückzukommen, die USA bauten zu Zeiten des Afghanistan-Krieges die Mudjahedin-Bewegung auf und
bildeten dabei auch die Grundlage zur Entstehung der Al-Kaida.
Die Taliban sind ein Ergebniss des pakistanischen Wunsches, stärkeren Einfluss auf die Politik Afghanistans zu nehmen.
Die USA wendet sich nach Ende des Krieges gegen die Sowjets von Afghanistan ab, ihr Ziel war erreicht und das fallenlassen der Mudjahedin führte auch dazu das sie sich deren Zorn zuzogen. Die Afghanen erkannten das sie nur Marionetten im Spiel der Weltmächte waren.
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Interview mit dem Vorsitzenden des Bundeswehrverbandes, Oberst Bernhard Gertz, zum Thema Afghanistan:
Interview (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/tacheles/743107/)
Grüße,
Andreas
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Noch etwas zum Thema Truppenverstärkung in Afghanistan. Die Franzosen wollen einige hundert Mann in den unkämpften Osten, also ins Grenzgebiet zu Pakistan entsenden. Norwegen will ein Kontigent in den Süden schicken, genauer in die Provinz Urusgan.
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Daß Hitler oder gar auch Mussolini mit Hilfe der USA an die Macht gekommen sind gehört wohl eher in die Spalte der Verschwörungstheorien, ...
Daß Stalin im Zweiten Weltkrieg US-Hilfe erhielt, war wohl eher reiner Eigennutz gegen den gemeinsamen Feind. Ich erinnere nur an den Russischen Bürgerkrieg, da unterstützten die USA nicht die Roten sondern aktiv die Weißen. Damit wäre die Aussage schon einmal falsch, Stalin wäre mit US-Hilfe an die Macht gekommen, ...
In China unterstützten die USA nicht den Kommunisten Mao, sondern Tschiang Kai-schek !!!
Und daß die USA auch noch Ho Tschi Minh unterstützen haben sollen entbehrt ebenso jeglicher Grundlage.
Russen bekamen Geld von irgendwo bevor Zweiten Weltkrieg. Oder, wie kann man Aufschwung in 30en Jahren erklaeren?
In der gleiche Zeit war die Grosse Depression in USA. Wohin das Geld verschwunden?
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Also bitte, die Diskussionen hier werden immer obskurer, ...
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Die Nummer drei der britischen Thronfolge, Prinz Harry, war 10 Wochen lang im Fronteinsatz in Afghanistan:
http://www.welt.de/vermischtes/article1736963/Prinz_Harry_kaempft_gegen_Taliban_in_Afghanistan_.html
Im Jahr 2007 hatte der Prinz mehrfach vergeblich darum gebeten, im Irak dienen zu dürfen. Nun hatte man seinem Wunsch unter größter Geheimhaltung zumindest für einen Einsatz in Afghanistan nachgegeben.
Allerdings haben die Amis mal wieder alles versaut. Das britische Verteidigungsministerium hatte mit den britischen Medien vereinbart, nicht darüber zu berichten. Diese hatten sich bis jetzt auch daran gehalten. Allerdings wurde dies nun in amerikanischen Medien verbreitet. Daraufhin wurde Prinz Harry von der Front abgezogen, ...
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Russische Generäle warnen Deutschland vor einer Ausweitung des Afghanistanengagements (http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5dd6e17fce3.0.html)
Grüße,
Andreas
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Menschenskinder, DAS müssen wir uns doch nicht ausgerechnet von den Russen sagen lassen:„Weitere Truppen werden das Problem nicht lösen, das ist unsere Erfahrung. Sie machen die Tragödie nur noch größer“, zitiert die Berliner Zeitung. Aber ich denke, Merkel und & Co wissen das auch, ist nur die Frage, wie lange sie dem amerikanischen Druck standhalten.
Hoffen wir auch, Obamas starke Worte diesbezüglich sind nur Wahlkampfgetöse!
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Obamas Worte sind da eher noch als human zu bezeichnen.
Ganz anders hört sich da schon John McCain an. Der fordert sogar lautstark, die Truppenpräsenz im Irak weiter erheblich zu verstärken, ...
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Im Februar 2008 verloren in Afghanistan 7 Soldaten der Koalition ihr Leben. Das sind die geringsten Verluste seit 13 Monaten.
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Hier mal wieder etwas zur aktuellen Truppenstärke in Afghanistan. Seit meinem letzten Post vom 16. Januar 2008 hat sich einiges verändert. Damals lag die Gesamttruppenstärke bei 53.758 Mann. Derzeit liegt sie bei 56.245. Sie ist somit um rund 2.500 Mann gestiegen. Derzeit verteilt es sich wie folgt:
28.000 USA (davon 14.000 unter ISAF)
7.800 Großbritannien
3.210 Deutschland
2.880 Italien
2.500 Kanada
1.650 Niederlande
1.515 Frankreich
1.100 Polen
1.070 Australien
780 Dänemark
740 Spanien
675 Türkei
535 Rumänien
495 Norwegen
420 Bulgarien
370 Belgien
345 Schweden
260 Litauen
230 Ungarn
190 Kroatien
160 Portugal
150 Griechenland
140 Albanien
135 Tschechien
130 Estland
130 Mazedonien
115 Neuseeland
105 Finnland
100 Lettland
90 Jordanien
70 Slowakei
70 Slowenien
50 Aserbaidschan
10 Island
9 Luxemburg
7 Irland
3 Österreich
3 Ukraine
2 Singapur
1 Georgien
= 56.245
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Im einzelnen gab es folgende Veränderungen:
Folgende Länder haben ihre Kontingente ausgebaut:
USA + 1.000
Großbritannien + 47
Deutschland + 55
Italien + 522
Kanada + 770
Niederlande + 35
Frankreich + 223
Australien + 178
Dänemark + 152
Bulgarien + 19
Belgien + 1
Ungarn + 11
Litauen + 64
Griechenland + 7
Albanien + 2
Estland + 5
Mazedonien+ 5
Finnland + 5
Lettland + 4
Neuseeland + 41
Slowenien + 4
Aserbaidschan + 28 (damit mehr als verdoppelt)
Dies macht insgesamt 3.178 Mann.
Folgende Länder haben ihre Truppen in Afghanistan reduziert:
Türkei - 544 (damit Kontingent halbiert)
Polen - 41
Spanien - 23
Rumänien - 2
Norwegen - 13
Schweden - 5
Tschechien - 105 (damit Kontingent nahezu halbiert)
Kroatien - 21
Portugal - 3
Schweiz - 2 (damit vollständig Einsatz beendet)
Insgesamt haben diese Länder damit 759 Mann aus Afghanistan abgezogen.
Die Schweiz hat ihre Beteiligung beendet. Neu hinzugekommen sind dafür die Ukraine, Georgien und Singapur.
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Nun, wenigstens Harry ist aus der Schusslinie ;D...... zumindest in Afghanistan. Ob er aber jetzt wieder so einfach durch die englischen Pubs tingeln und Pubsen kann wie vor seinem Kampfeinsatz in Afghanistan wage ich zu bezweifeln :-\. Schade eigentlich. Dadurch entgeht uns einiges an Amüsemant :o. Hoffentlich begreift er das rechtzeitig, sonst... :P!
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Naja, das mit dem Kampfeinsatz von Prinz Harry ist sicher nicht so, wie es scheint. Die verantwortlichen Stellen werden schon dafür gesorgt haben, daß er nicht in der direkten Schußlinie war.
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......, daß er nicht in der direkten Schußlinie war.
Wo ist dort oder im Irak, die "direkte Schusslinie" bzw. wo ist sie nicht?
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8) 8) 8)
Ja ja!
Der gemeinsame Kampf gegen die Japaner.
Immerhin wurden, wenn ich Scholl Latour glauben kann, auch nach der Kapitulation Japans noch japanische Soldaten benötigt und wieder bewaffnet!!! (einer recht frühe Wiederbewaffnung ;D ;D), zumindest in Nordvietnam.
Ansonsten solltest du den Bericht mal genau lesen. Die Zusammenarbeit mit den Kommunisten ging schon über den Krieg hinaus, auch im Kampf gegen die eigenen Allierten...
Man muß ja nur mal fragen, wer denn dagegen war, daß der afghanische König wieder eingesetzt wird.
Der hätte sicher mehr werden können, als Bürgermeister von Kabul, war den us-amis aber eben nicht genehm.
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8) 8) 8)
Im
Es geht hier um die Art und Weise wie die us-amis ihre erbündeten behandeln.
Und das Du allen Ernstes nichts über die Geldflüsse nach 1918 wissen willst 8) 8) 8)...
Vorsicht mit den us-amerikanischen Verlustzahlen.
Es ist ja nun endlich allgemein bekannt geworden, daß die us-amis das Kunststück fertiggebracht haben nur die direkt im Kampf Getöteten als Kriegstote zu bezeichnen.
Sobald die Verwundeten in irgendeiner Weise abtransportiert worden sind gelten sie, sollten sie an den Verwundungen sterben, nicht mehr als Kriegstote!!! ;D ;D
Kreative Buchführung auf us-amerikanisch.
Da werden einem unsere europäischen Freunde mit ihrer euro-trickserei auf einmal ganz symphatisch ;).
Übrigens.
Auch wenn man über Michael Moore streiten kann.
Ist eben ein alter Linker.
Sein Buch "Verraten und verkauft" kann ich nur empfehlen.
Es enthält Briefe bzw. e-mails von us-amerikanern an Michael Moore, in denen sich die Schreiber mit dem Kriegen und der Politik des G W B auseinandersetzen.
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Vorsicht mit den us-amerikanischen Verlustzahlen.
Es ist ja nun endlich allgemein bekannt geworden, daß die us-amis das Kunststück fertiggebracht haben nur die direkt im Kampf Getöteten als Kriegstote zu bezeichnen.
Sobald die Verwundeten in irgendeiner Weise abtransportiert worden sind gelten sie, sollten sie an den Verwundungen sterben, nicht mehr als Kriegstote!!!
Das stimmt schon mal nicht. Schau einfach in die Verlustlisten !! Sicher sind nicht alle mit verzeichnet, die noch Monate an ihren Verwunden sterben, aber sie werden aufgeführt.
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8) 8)
Tut mir leid.
Zumindest bzgl. des Irak habe ich da andere Informationen.
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Dann nenn doch in irgendeinen Deiner Äußerungen auch mal Deine Angaben !!!
Deine Kommentare sind immer mehr als schwammig. Und wie gesagt, diese Todesfälle sind in den Verlustlisten mit aufgeführt.
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8) 8) 8)
Da gibt es ein gutes Buch von Michael Moore, bestehend aus Briefen von us-Soldaten und Angehörigen von us-Soldaten.
Michael Moore
Verraten und verkauft
Briefe von der Front
Dort wird das recht gut geschildert.
Ebenso in anderen Pubnlikationen und von anderen Autoren.
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Michael Moore und gute Bücher ? Da erspare ich mir mal einen Kommentar dazu. Alles was der will, ist möglichst viel Umsatz mit seinen Geschichten machen, ... Gut, das zumindest funktioniert.
Die These, daß die Amerikaner ihre Toten in die Verlustlisten nicht einrechnen, sobald es gelungen ist Verwundete zu bergen, ist falsch.
Die Opfer werden ebenfalls aufgeführt:
http://icasualties.org/oif/Dow.aspx
Sicher gilt dies nur, solange sie auch in Behandlung sind und in der US-Armee. Sicher gibt es einige, die noch Monate oder Jahre nach ihrem Ausscheiden aus dem Dienst, auch aufgrund ihrer Verwundung, an ihren Verletzungen und deren Folgen noch versterben. Sicher werden auch viele nicht in den bekannten Verlustlisten geführt. Aber zu behaupten, daß sie generell nicht erfaßt werden ist einfach falsch.
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8) 8) 8)
Willst Du mich eigentlich auf den Arm nehmen???
Who are you and how is the site financed.
This site is maintained by amateurs. We have no affiliation with the government, think tanks, or news organizations. The site is maintained during the early morning hours, late at night, and during lunch breaks.
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Ich bin mir nicht sicher, daß das eine Seite der us-regierung oder der us-army ist...
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Kann man jemanden überhaupt auf den Arm nehmen, der sich den ganzen Tag mit irgendwelchen Verschwörungstheorien beschäftigt ?
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Zum ersten Mal wurde für die Kämpfe in Afghanistan der Silver Star, die dritthöchste Auszeichnung der US-Army, an einen weiblichen Soldaten verliehen:
http://www.kvue.com/news/state/stories/031008kvuetexansoldier-cb.3dcc7924.html
Seit dem Zweiten Weltkrieg ist es die zweite Verleihung an eine Frau.
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Die Truppenaufstockung in Afghanistan geht weiter. Nun will auch Frankreich weitere 1.000 Soldaten entsenden.
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/AUS_ALLER_WELT/1254885.html
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Erfolgreicher Angriff auf ISAF-Nachschub-Konvoi:
Dutzende Tanklastwagen mit Öl-Nachschub für die NATO-geführte Schutztruppe in Afghanistan sind bei einem Anschlag am Khyber-Pass an der pakistanisch-afghanischen Grenze zerstört worden. Mindestens zwei Menschen kamen nach offiziellen Angaben bei der Bombenattacke ums Leben, mehr als 50 wurden verletzt. Die Tanklastwagen warteten auf die Abfertigung zur Einreise nach Afghanistan. Mehr als 60 Tanker fingen Feuer, 35 brannten vollständig aus, sagte ein Behördensprecher.
...
http://www.n-tv.de/937707.html?230320082014
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Viertausendster US-Soldat im Irak getötet
Rund fünf Jahre nach Beginn des Irakkrieges ist die Zahl der in dem Land getöteten US-Soldaten auf 4000 gestiegen. Ein Bombenanschlag in Bagdad kostete vier GIs das Leben. Nicht nur für das US-Militär waren es blutige Ostern: Allein am Sonntag starben bei Kämpfen und Anschlägen mehr als 50 Menschen...
http://www.welt.de/politik/article1831150/Viertausendster_US-Soldat_im_Irak_getoetet.html (http://www.welt.de/politik/article1831150/Viertausendster_US-Soldat_im_Irak_getoetet.html)
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Die US-Streitkräfte haben nach einem Bericht der "New York Times" die Zusammenarbeit mit einem Waffenhändler aufgekündigt, der alte Munition nach Afghanistan geliefert hat. Das Vertragsvolumen habe etwa 300 Millionen Dollar (rund 190 Millionen Euro) betragen. Das Unternehmen mit dem Namen AEY Inc. sei einer der Hauptlieferanten von Munition für die afghanische Armee und Polizei gewesen, schrieb das Blatt.
http://www.n-tv.de/939381.html?270320080749
Teile der Munition, die AEY Inc. aus Lagerbeständen ehemaliger Warschauer-Pakt-Staaten zusammengekauft hatte, waren bereits zur Vernichtung durch die NATO oder US-Stellen vorgesehen, da sie unzuverlässig und veraltet waren. Amerikanische und afghanische Kommandeure hätten sich über die Qualität der Munition beklagt, berichtet die "New York Times".
Tja, mit Waffenhandel läßt sich immer noch am meisten Geld verdienen, ...
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Am heutigen Tag kamen bei einem Anschlag in der Urusgan-Provinz zwei niederländische Soldaten ums Leben.
Bei einem der Opfer handelt es sich um den Sohn des niederländischen Armeechefs. Peter van Uhm hatte erst am gestrigen Donnerstag den Oberbefehl über die niederländische Armee erhalten.
http://www.welt.de/politik/article1915235/Sohn_des_niederlaendischen_Armeechefs_getoetet_.html
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Die USA erwägen, im kommenden Jahr weitere 7.000 Soldaten nach Afghanistan zu entsenden. Damit würde allein die Zahl der US-Soldaten auf 40.000 Mann ansteigen.
http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20080503&did=831764&gn=0
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Ausgelöst durch die vorangegangene Meldung mal wieder etwas zur aktuellen Truppenstärke in Afghanistan. Mein letzter diesbezüglicher Post war am 1. März 2008. Die damalige Gesamttruppenstärke lag bei 56.245 Mann.
Derzeit liegt sie bei 61.129 Mann. Die Truppenstärke ist damit weiter angestiegen. Derzeit verteilt es sich wie folgt:
32.500 USA (davon 14.000 Mann unter ISAF-Kommando)
7.750 Großbritannien
3.490 Deutschland
2.500 Kanada
2.360 Italien
1.730 Niederlande
1.430 Frankreich
1.200 Polen
1.100 Australien
780 Dänemark
770 Spanien
750 Türkei
645 Rumänien
540 Norwegen
400 Bulgarien
360 Belgien
350 Schweden
290 Tschechien
260 Litauen
250 Ungarn
210 Kroatien
170 Portugal
170 Vereinigte Arabische Emirate
140 Albanien
130 Griechenland
130 Mazedonien
120 Estland
110 Neuseeland
100 Finnland
100 Lettland
90 Jordanien
70 Slowenien
60 Slowakei
40 Aserbaidschan
10 Island
9 Luxemburg
7 Irland
3 Ukraine
2 Österreich
2 Singapur
1 Georgien
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Im Einzelnen gab es damit folgende Veränderungen:
Folgende Länder habe ihre Kontingente weiter ausgebaut:
USA + 4.500
Deutschland + 280
Niederlande + 80
Polen + 100
Australien + 30
Spanien + 30
Türkei + 75
Rumänien + 110
Norwegen + 45
Schweden + 5
Ungarn + 20
Kroatien + 20
Portugal + 10
Tschechien + 155
Vereinigte Arabische Emirate + 170
Dies macht ingesamt 5.630 Mann. Mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, die im März ihr Kontingent nach Afghanistan entsandt haben, beteiligt sich nun zum ersten Mal ein arabischer Staat aktiv am Krieg.
Folgende Länder haben ihre Truppenstärke reduziert:
Großbritannien - 50
Italien - 520
Frankreich - 85
Bulgarien - 20
Belgien - 10
Griechenland - 20
Estland - 10
Neuseeland - 5
Finnland - 5
Slowakei - 10
Aserbaidschan - 10
Österreich - 1
Neben dem doch weiterhin massiven Ausbau der Truppenstärke habe diese Länder somit insgesamt 746 Mann abgezogen.
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Am 9. Mai stieg mit einem Angriff auf eine US-Einheit die Zahl der US-Gefallenen seit Beginn der Operation Enduring Freedom auf 500.
Die Gesamtzahl der Koalition liegt derzeit bei 871.
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Kommandowechsel in Afganistan. Mit dem US-General David D. McKiernan übernimmt wieder ein Amerikaner das Oberkommando der ISAF-Truppen in dem Land.
http://news.yahoo.com/s/ap/20080603/ap_on_re_as/afghan_nato_commander
David D. McKiernan war Kommandeur der alliierten Bodentruppen während der Invasion in den Irak im März 2003.
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Change of command - das war vielleicht ein Akt. Mehr Tramborium kann man sich kaum vorstellen (und natuerlich die Befehlsgebung dafuer)...hat fast alle lokalen, militaerischen Resourcen verschlungen! Ich haett ihm nur seinen neuen Arbeitsplatz gezeigt und waer nach Hause geflogen! ;D
Gruesse aus Kabul!
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Heute kamen bei einem Anschlag in der Helmand-Provinz 3 britische Soldaten ums Leben. Damit steigt die Zahl der seit Feldzugsbeginn getöteten Briten auf 100.
Im Irak verloren bisher 176 britische Soldaten ihr Leben.
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Die US-Luftwaffe hat mal wieder bewiesen, daß sie hin und wieder gerne einmal verbündete Einheiten angreift.
Dieses Mal traf es im Grenzgebiet zu Pakistan einen pakistanischen Militärposten. Dabei kamen 11 pakistanische Soldaten ums Leben.
http://www.n-tv.de/USLuftangriff_Pakistanische_Soldaten_getoetet/110620082019/978171.html
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Die US-Luftwaffe hat mal wieder bewiesen, daß sie hin und wieder gerne einmal verbündete Einheiten angreift.
Dieses Mal traf es im Grenzgebiet zu Pakistan einen pakistanischen Militärposten. Dabei kamen 11 pakistanische Soldaten ums Leben.
http://www.n-tv.de/USLuftangriff_Pakistanische_Soldaten_getoetet/110620082019/978171.html
Wie kann man einen befestigten Stützpunkt mit einer freioperierenden Gruppe Taliban verwechseln!? :-X
Gallegos sagte, der Vorfall zeige, dass die Kommunikation zwischen den Koalitionskräften und der pakistanischen Seite verbessert werden müsse, um derartige Fehler in der Zukunft auszuschließen. Ein besserer Austausch über die Grenze hinweg sei enorm wichtig, erklärte der Sprecher.
Kann mir gut vorstellen das hier ein Grund mitdrin steckt, den Pakistanis zeigen wie lebensnotwendig Kooperation und
Kommunikation mit den Amerikanern ist. Tun sie es nicht, sterben ihre Soldaten....
Nach Armeeangaben hatten sich pakistanische Einheiten am Dienstagabend ein Feuergefecht mit Soldaten der afghanischen Armee geliefert, die unberechtigt auf pakistanisches Gebiet vorgedrungen waren und dort einen Kontrollposten errichten wollten. Kurz nach Mitternacht sei die pakistanische Stellung dann aus Afghanistan beschossen worden.
...
Am frühen Mittwochmorgen sei ein Grenzposten des pakistanischen Militärs im westlichen Bezirk Mohmand angegriffen worden...(der o.g. Luftangriff)
Oder es war ein Vergeltungsangriff für das am Abend zuvor geführte Gefecht mit afghanischen Einheiten... ::)
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Wie kann man einen befestigten Stützpunkt mit einer freioperierenden Gruppe Taliban verwechseln!?
Du meinst, da gibt es Unterschiede ?
Der Gedanke mit dem Vergeltungsangriff ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, ...
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Wie kann man einen befestigten Stützpunkt mit einer freioperierenden Gruppe Taliban verwechseln!?
Du meinst, da gibt es Unterschiede ?
Naja wenn man sich die Videos aus den Bordkameras ansieht die man im Netz so findet, dann sieht man schon
sehr deutlich ob sich dort eine Gruppe Menschen frei bewegt oder es ein befestigter Stützpunkt mit Gebäuden,
Zelten, Sandsäcken, Mauern, vielleicht sogar Wachtürme ist. :-\
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Den Taliban ist ein großer Erfolg gelungen. In einer perfekt geplanten und durchgeführten Aktion haben sie das Gefängnis von Kandahar gestürmt. Fast alle der rund 1.150 Insassen kamen dadurch frei, darunter mehr als 400 inhaftierte Taliban-Kämpfer.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,559664,00.html
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Im Mai 2008 verloren 23 Soldaten der Koalition in Afghanistan ihr Leben. Damit ist diese Zahl zum ersten Mal höher als die monatlichen Verluste im Irak. Im Mai 2008 lagen diese bei 19 getöteten Soldaten.
Auch im bisherigen Verlauf des Monats Juni wurden bereits wieder 17 Soldaten der Koalition in Afghanistan getötet. Die Zahl für den Irak liegt bei 15.
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Nach dem erfolgreichen Sturm auf das Gefängnis in Kandahar und verstärkten Aktivitäten in der Provinz, bereiten sich die Koalitionstruppen nun darauf vor, die Taliban-Offensive zurückzuschlagen.
http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltchronik/article319051.ece
Besonders für die kanadischen Truppen werden es wohl wieder ereignisreiche Wochen werden, ...
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Die verstärkten Aktivitäten der Taliban im Süden Afghanistan lassen sich auch an den Verlustzahlen auf Seiten der Koalitionstruppen bemerken.
Allein in diesem Monat haben bereits 23 Soldaten ihr Leben verloren. Mit heutigem Tag ist die Zahl seit Beginn des Jahres auf 100 gestiegen.
Im Jahr 2007, dem bisher verlustreichsten Jahr im Afghanistan-Feldzug, wurde diese Zahl erst im Juli erreicht.
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Mal wieder etwas zur aktuellen Truppenstärke. Mein letzter diesbezüglicher Post war am 03.05.2008. Damals lag die Gesamtstärke bei 61.129 Mann. Die Tendenz der Aufstockung ist geblieben. Die Gesamttruppenstärke der Koalition beträgt derzeit 62.029 Mann. Diese kommen aus insgesamt 41 Staaten und verteilen sich wie folgt:
32.500 USA (davon 23.550 Mann unter ISAF-Kommando)
8.530 Großbritannien
3.370 Deutschland
2.500 Kanada
2.350 Italien
1.770 Niederlande
1.670 Frankreich
1.140 Polen
1.100 Australien
800 Spanien
760 Türkei
690 Dänemark
580 Norwegen
570 Rumänien
420 Bulgarien
375 Belgien
370 Tschechien
265 Jordanien
250 Schweden
210 Kroatien
205 Ungarn
200 Litauen
170 Vereinigte Arabische Emirate
165 Portugal
160 Neuseeland
150 Griechenland
140 Albanien
140 Mazedonien
120 Estland
75 Lettland
70 Slowenien
70 Slowakei
65 Finnland
45 Aserbaidschan
10 Island
9 Luxemburg
7 Irland
3 Ukraine
2 Österreich
2 Singapur
1 Georgien
Dies ergibt eine Zunahme der Truppenstärke seit meinem letzten Post um 900 Mann.
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Und hier noch einige Details. Folgende Staaten haben ihre Kontingente weiter verstärkt:
Großbritannien + 780
Niederlande + 40
Frankreich + 240
Spanien + 30
Türkei + 10
Norwegen + 40
Bulgarien + 20
Belgien + 15
Tschechien + 80
Griechenland + 20
Mazedonien + 10
Neuseeland + 50
Jordanien + 175
Slowakei + 10
Aserbaidschan + 5
Dies macht insgesamt 1.525 Mann. Besonders stark haben die Briten ihre Truppen verstärkt. Die USA haben zum ersten Mal den größeren Teil ihres Kontingentes unter ISAF-Kommando gestellt. Dies wird sicherlich auch damit zusammenhängen, daß der ISAF-Kommandeur derzeit ein US-General ist.
Gleichzeitig haben folgende Staaten ihre Kontingente reduziert:
Deutschland - 120
Italien - 10
Polen - 60
Dänemark - 90
Rumänien - 75
Schweden - 100
Litauen - 60
Ungarn - 45
Portugal - 5
Finnland - 35
Lettland - 25
Dies macht insgesamt 625 Mann. Der Abzug der 120 deutschen Soldaten hatte eher bürokratische Ursachen, da die momentane vom Bundestag vorgegebene Mandatsgrenze von 3.500 Mann erreicht wurde. Daher wurden einige abgezogen, jetzt gehen die Diskussionen dahin, die Mandatsgrenze zu erhöhen, damit man die Truppe wieder verstärken kann, irgendwie typisch deutsch, ...
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Im Juni 2008 waren den zweiten Monat in Folge die Verluste der Koalition höher als im Irak. Im vergangenen Monat verloren 45 Soldaten der US-geführten Koalition in Afghanistan ihr Leben. Dies ist gleichzeitig der höchste Monatsverlust seit Kriegsbeginn im Oktober 2001.
Die Verluste für Juni 2008 betrugen im Irak 31 Todesopfer.
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Bei einem Angriff der Taliban auf einen US-Militärstützpunkt im Nordosten Afghanistans sind am Sonntag neun amerikanische Soldaten getötet und 15 weitere verletzt worden. Es war der tödlichste Übergriff auf US-Truppen in dem Land seit drei Jahren.
http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausland/589753/Neun-US-Soldaten-kommen-ums-Leben.html
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Langsam wird das wie bei den Russen damals in den 80igern.... ::)
Immer koordiniertere und effektivere Angriffe.....
Aber:
Es sei außerdem davon auszugehen, dass die Angreifer schwere Verluste zu verzeichnen hätten....
Man geht davon aus, hat aber keine Beweise, sprich Leichen........einfach nach dem Grundsatz wenn die so viele von
uns töten müssen wir mindesten 3mal soviele von ihnen getötet haben. :-X :(
Es wäre ja fatal die Taliban hätten diesen Angriff gut vorbereitet durchgezogen und unter wenigen Verlusten solch
ein Ergebnis erzielt.
Die Allianz sollte langsam aber sicher Konzepte erarbeiten & umsetzen die mit dieser gesteigerten Intensität zurecht kommt.
Wenn die Verluste weiter so hoch bleiben oder sogar noch steigen wird der Unmut in der eigenen Bevölkerung so groß das
es einen Rückzug geben wird, das Land bleibt sich überlassen....die Taliban reissen alles wieder ansich.
Und dann geht das große abrechnen mit der jetzigen Regierung und ihrer Organe los - ergo Hinrichtungen am laufenden Band. :-\
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Auch die Truppenstärke der Allianz erreicht so langsam die damalige Obergrenze der Sowjets. Wo lag die damals eigentlich? Bisher habe ich etwas von 100.000 Mann gefunden.
Die US-Armee überlegt derzeit 3 der 15 Kampfbrigaden aus dem Irak abzuziehen, aber nicht weil man etwa generell die Truppen aus dem Irak abziehen will, sondern weil man noch weitere Verstärkungen für Afghanistan benötigt.
Bisher sind die Aktivitäten der Taliban ja eher als Nadelstiche zu bezeichnen. Sollte es ihnen wirklich gelingen, ihre Angriffe effektiver und für die Allianz weitaus verlustreicher durchzuführen, dann wird es sicher interessant, ...
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Na da ist es doch schoen, dass wir jetzt die Schnelle Eingreiftruppe uebernommen (http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan434.html) haben.
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Na da ist es doch schoen, dass wir jetzt die Schnelle Eingreiftruppe uebernommen (http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan434.html) haben.
Tja und wie schrieb ein Norweger auf seiner HP(sinngemäss): "Die deutschen Hubschrauber kamen nicht und so musste die "Schnelle Eingreiftruppe" auf LKW's über holprige, staubige Strassen tagelang dem Brennpunkt des Geschehens entgegenholpern... Dadurch bekam der Begriff "Schnelle" Eingreiftruppe gleich eine ganz andere Bedeutung!"
Tja, die Zeiten des "Blitzkrieges" sind bei den Deutschen eben schon lange vorbei ;D ;D ;D....
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An dem Angriff auf die US-Basis sollen sich 400 bis 500 Taliban-Kämpfer beteiligt haben.
http://www.cnn.com/2008/WORLD/asiapcf/07/14/afghan.violence/index.html?section=cnn_latest
Ob die Angaben so stimmen, läßt sich immer schwer beurteilen. Auf alle Fälle ist es sicher nur noch eine Frage der Zeit, bis die Taliban einen solchen Angriff auch einmal erfolgreich abschließen können.
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Ja und dann haben wir ein afghanisches Dien Bien Phu oder Khe San. Nur dass die Folgen auch für uns Europäer viel schlimmer sein werden als damals, als diese Niederlagen uns höchstens als Nachrichen im Rundfunk oder Fernsehen erreichten!
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Naja Waldi, solche Vergleiche würde ich nicht gleich bringen, ...
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Naja Waldi, solche Vergleiche würde ich nicht gleich bringen, ...
Dien Bien Phu ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen, aber Khe San legt durchaus im Bereich des Möglichen und wenn mal eine andere Nation ausser den USA auf einen Schlag gleich mehrere dutzend, wenn nicht gar einige hundert Tote zu beklagen hat, wird man ganz schön ins Grübeln kommen. Ausserdem haben wir ja nun einen weiteren bewaffneten Gegner bekommen: Die Kurden.
Etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber irgendwie doch wieder passend. Na, wie sagten schon unsere Altvorderen: Viel Feind viel Ehr. Hoffentlich wird es nicht zuviel der "Ehr";)!
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Zumindest sollte man sich in einigen Ländern endlich darüber im Klaren sein, daß man dort Krieg führt und keine "Aufbaumission". Solange man immer noch von vereinzelten Aktionen von Terroristen spricht ist dies alles Schönfärberei.
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Naja wieviele Taliban es nun waren weiß scheinbar keiner.........aber lieber mehr als zu wenige, weil man ja das Gesicht wahren will.
Die genauen Verluste der Gegenseite scheint auch nicht ermittelbar zu sein......scheinbar nur Blutspuren, aber keine Leichen gefunden!? ::)
Den Amerikanern hat wieder einmal ihre Luftwaffe den Arsch gerettet....sollten die Taliban in Zukunft solche Angriffe noch durch
Luftabwehr-Teams mit Boden-Luft-Raketen absichern, könnte es schon brenzliger werden.
Grade im Hinblick auf Unterstützung durch Kampfhubschrauber oder das Bergen von Verwundeten durch Rettungshubschrauber.
@Waldi
Die Kurden sind nicht unser Feind, sondern der der Türken. Die Führung der PKK distanziert sich von der Entführung und nennt
die Übereifrigkeit eines örtlichen Kommandanten als Grund.
Im Norden des Iraks kämpfen kurduschische Peshmerga Seite an Seite mit den Amerikanern und daran wird sich nichts ändern.
Im Nordirak spielen sie eine zu große Rolle, es wird nur interessant wenn die Türken wirklich mal tief und dauerhaft in den Nordirak eindringen würden.
PKK und Peshmerga-Einheiten sind zwar 2 verschiedene Gruppierungen, aber die Peshmerga stehen nicht untätig daneben wenn die türkische Armee ihre Brüder abschlachtet und dabei wie gewohnt auch auf kurdische Zivilisten keine Rücksicht nimmt.
Das wäre mal eine interessante Entwicklung.... Zumal man die Peshmerga auf 375.000 Mann schätzt... ::)
Und es auch viele rein kurdische (ex-Peshmerga) Einheiten innerhalb der irakischen Armee gibt. ;)
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Den Amerikanern hat wieder einmal ihre Luftwaffe den Arsch gerettet....sollten die Taliban in Zukunft solche Angriffe noch durch
Luftabwehr-Teams mit Boden-Luft-Raketen absichern, könnte es schon brenzliger werden.
Grade im Hinblick auf Unterstützung durch Kampfhubschrauber oder das Bergen von Verwundeten durch Rettungshubschrauber.
Ein solches Szenario hat am 28. Juni 2005 19 US-Soldaten das Leben gekostet und führte zur ersten und bisher einzigsten Verleihung der Medal of Honor für den Afghanistan-Feldzug.
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Der Angriff auf den US-Stützpunkt, bei dem 9 US-Soldaten ihr Leben verloren haben, ist nun zu einem tatsächlichen Sieg der Taliban geworden. Die Koalitionstruppen haben diesen Stützpunkt aufgegeben und verlassen und sich zurückgezogen.
http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/07/17/international/blutige_gefechte_in_afghanistan
Ein solcher Schritt dürfte sicher neue Angriffe herausfordern. Die Taliban haben nun mit Sicherheit das Gefühl, daß man die überlegenen Koalitionstruppen ins Wanken bringen kann, ...
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Auch im Monat Juli lagen die Verluste in Afghanistan den dritten Monat in Folge höher als im Irak. In Afghanistan verloren 30 Soldaten der Koalition ihr Leben, im Irak im gleichen Zeitraum 13.
Damit scheint sich wohl dauerhaft die Lage zu ändern. Die Verluste für den Monat Juli 2008 sind damit für die US-Truppen im Irak die niedrigsten seit Kriegsbeginn im März 2003.
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Der Angriff auf den US-Stützpunkt, bei dem 9 US-Soldaten ihr Leben verloren haben, ist nun zu einem tatsächlichen Sieg der Taliban geworden. Die Koalitionstruppen haben diesen Stützpunkt aufgegeben und verlassen und sich zurückgezogen.
http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/07/17/international/blutige_gefechte_in_afghanistan
Ein solcher Schritt dürfte sicher neue Angriffe herausfordern. Die Taliban haben nun mit Sicherheit das Gefühl, daß man die überlegenen Koalitionstruppen ins Wanken bringen kann, ...
Dass sie sich da mal nicht irren. Das Aufgeben von unhaltbar gewordenen Stützpunkten scheint mir eher ein Zeichen der Stärke als der Schwäche. Man kann es sich leisten - zumindest mal eine andere Auslegung der Situation. Die kriegerische Vergangenheit weltweit hat gezeigt, dass das sinnlose festhalten in aussichtslosen Situationen sehr verlustreich für die Verteidiger werden kann und schlussendlich nach unvergleichlich höheren Verlusten doch zur Aufgabe des Stützpunktes führte.
Dann lieber rechtzeitig den "Laden" schliessen. Sollen sich die Taliban doch über ihren vermeindlichen Sieg freuen.
Vielleicht macht er sie ja unvorsicjtig und beim nächsten Stützpunkt holen sie sich blutige Nasen!
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Dass sie sich da mal nicht irren. Das Aufgeben von unhaltbar gewordenen Stützpunkten scheint mir eher ein Zeichen der Stärke als der Schwäche. Man kann es sich leisten - zumindest mal eine andere Auslegung der Situation.
Das Problem bei dieser Angelegenheit ist aber das die Amerikaner ihren Gegner eher als unorganisierten Haufen darstellen
wollen, deren stärkste Waffe Angriffe aus dem Hinterhalt und Anschläge mit Selbstmordattentätern, Autobomben und Sprengladungen am Strassenrand sind.
Aber hier haben die Taliban in größerem Rahmen gezeigt das sie in großen Gruppen und mit der Koordination von schweren Waffen, in der Lage sind strategisch vorzugehen und auch so einen überlegenen Gegner ins Wanken bringen können.
Wie gesagt sind die Amerikaner fast zu 100% von ihrer Luftdeckung abhängig, ohne sie kommen sie schnell in arge Bedrängnis.
Auch weil sie in diesem Krieg eher wie eine Polizeitruppe ausgerüstet sind, kaum schwere Panzer, nur Humvee´s und leichte SPWs.
Für dieses Terrain und diesen Panzernahkampf-erfahrenen Gegner nicht wirklich das beste Mittel.
Aber um auf diesen Angriff auf den Stützpunkt in der Nähe des Dorfes Wanat zurückzukommen.....
Was viel interessanter wäre, wer führte das Oberkommando über die Taliban-Einheiten......wer plante und kommandierte diesen Angriff!?
Welches Potenial steckt dahinter???
Es erinnert mich ein wenig an die Einnahme Grozny`s im August 1996 durch die Rebellen unter Bassajew.
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Am heutigen Tag kamen bei schweren Kämpfen im Raum Kabul 10 französische Soldaten ums Leben, 21 wurden verletzt.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,572957,00.html
Für die französische Armee war dies der schwerste Verlust seit einem 1983 verübten Anschlag auf einen Stützpunkt in Beirut, bei dem 58 französische Fallschirmjäger getötet wurden.
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Die Informationen, die einen Tag nach dem Ereignis durch die Presse laufen, sprechen mal wieder nicht für die Konzeption der Koalition:
http://www.n-tv.de/Besuch_in_Afghanistan_Sarkozy_ehrt_Gefallene/200820083909/1011144.html
Nach dem Tod von zehn französischen Soldaten in Afghanistan haben Teilnehmer nach einem Pressebericht der offiziellen Version zum Hergang der Kämpfe widersprochen. Bei dem Angriff östlich von Kabul verletzte französische Soldaten hätten "die Langsamkeit der Reaktion des Kommandos und schwerwiegende Koordinationsprobleme" beklagt, berichtete die französische Zeitung "Le Monde".
"Wir hatten keine Munition mehr, um uns mit anderen Waffen als unseren Famas(-Sturmgewehren) zu verteidigen", sagte ein verletzter französischer Soldat laut der Zeitung. Zudem verfehlten nach dem Bericht Luftangriffe der NATO auf die Angreifer ihr Ziel "und trafen französische Soldaten". Teils seien die Franzosen auch von afghanischen Soldaten, die ihnen zu Hilfe kommen sollten, beschossen worden.
Hört sich so an, als sei die französische Einheit noch glimpflich weggekommen, ...
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Am heutigen Tag verloren durch eine Landmine 3 polnische Soldaten ihr Leben.
Damit steigt die Zahl de Todesopfer auf Seiten der Koalition seit Beginn der "Operation Enduring Freedom" am 7. Oktober 2001 auf 1.000.
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Bundeswehr-Soldat nach Anschlag gestorben.
Kabul (dpa) - Erstmals seit 15 Monaten ist in Afghanistan wieder ein deutscher Soldat bei einem Anschlag getötet worden. Der Mann erlag nach einem Sprengfallen-Angriff im nordafghanischen Kundus am Mittwoch seinen Verletzungen.
Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa am Vormittag aus zuverlässiger Quelle. Die Bundeswehr bestätigte die Angaben zunächst nicht. Drei weitere deutsche Soldaten wurden bei dem Anschlag leicht verletzt.
....
Vor drei Wochen waren in der Region drei deutsche Soldaten bei einem Anschlag verletzt worden, zwei davon lebensbedrohlich. Zu dieser Tat hatten sich die Taliban bekannt. Bei einem Selbstmordanschlag im Mai 2007 waren in Kundus drei Bundeswehr- Soldaten und acht afghanische Zivilisten getötet worden.
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Erstmals seit 15 Monaten ist in Afghanistan wieder ein deutscher Soldat bei einem Anschlag getötet worden.
Das ist falsch. Man könnte allerdings auch sagen geschönt, ...
Die letzten deutschen Opfer bei einem Anschlag gab es am 15. August 2007 bei einem Anschlag in Kabul. In Deutschland werden sie scheinbar nicht als "Soldaten" geführt, da sie Polizeidienstgrade hatten und einer Sicherungsgruppe angehörten.
Der letzte deutsche Soldat in Afghanistan starb am 8. September 2007. Er wurde in Mazar-i-Sharif tot aufgefunden.
Insgesamt steigt die Zahl der deutschen Todesopfer damit auf 26.
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Der letzte deutsche Soldat in Afghanistan starb am 8. September 2007. Er wurde in Mazar-i-Sharif tot aufgefunden.
Was heisst "tot aufgefunden"???
Ist unbekannt woran er gestorben ist???
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Er muß in seiner Unterkunft tot aufgefunden worden sein. So habe ich es zumindest damals gelesen. Die deutschen Stellen gehören mit zu denen, die sich mit solchen Auskünften absolut bedeckt halten. Wenn Todesfälle deutscher Soldaten nicht durch die Presse bekannt gemacht würden, würde die offizielle deutsche Stelle mit Sicherheit generell keine Angaben zu eventuellen Verlusten machen, ...
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Die französischen Streitkräfte haben nach einem Bericht des Wochenblatts "Le Canard enchaîné" den Hergang der Kämpfe mit den Taliban verschleiert, bei denen am 18. August zehn französische Soldaten getötet und 21 verwundet worden waren.
Zu Beginn der Kämpfe seien "vier französische Soldaten von den Aufständischen gefangen genommen und exekutiert worden", schreibt das Pariser Blatt.
:-\
Quelle (http://www.n-tv.de/TalibanHinterhalt_Gefangene_erschossen/270820085814/1014668.html)
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Interessant, daß dies überhaupt nach außen dringt, da scheinen wohl einige Überlebende ziemlich sauer zu sein, ...
Die von den Franzosen ausgebildeten afghanischen Soldaten hätten gleich bei den ersten Schüssen "die Flucht ergriffen".
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Seit dem letzten tödlichen Angriff auf die Bundeswehr war mir aufgefallen, daß in den Medien die Zahl der bis jetzt insgesamt ums Leben gekommenen deutschen Militärangehörigen schwankt. Daher habe ich mich selbst einmal ein bißchen bemüht.
Ich komme derzeit auf 30 tote deutsche Soldaten seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan. ´
Dazu kommen wahrscheinlich mindestens 12 tote deutsche Soldaten der KSK-Truppe, die bei Kämpfen in Afghanistan getötet worden sein sollen. Das Ministerium verweigert darüber Auskünfte.
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@ IM:
Bezüglich der Toten des KSK einfach mal hier drauf klicken:
FAZ-Artikel zum KSK (http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E87B146CDF6B04C2C9619AF3025BA6A8C~ATpl~Ecommon~Scontent.html)
Und hier gleich noch ein Interview mit dem gegenwärtigen Kommandeur des KSK, Brigadegeneral Ammon:
FAZ-Interview mit KSK-Komamndeur (http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB111DCD90DBC4CB4A9A22F4FA1B2539A~ATpl~Ecommon~Scontent.html)
Grüße,
Andreas
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Naja, wirkliche Infos enthält der Artikel nicht, ...
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Die Zahl der Todesopfer auf Seiten der Koalition in diesem Jahr hat Ende August die 200 überschritten. Im bisher verlustreichsten Jahr, dem Jahr 2007, wurde diese Zahl erst Ende Oktober erreicht.
Allein im August verloren 47 Soldaten der Koalition ihr Leben, darunter zwei Deutsche.
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Am 15. September 2008 wurde erneut ein US-Soldat mit der zweithöchsten Tapferkeitsauszeichnung, dem Distinguished Service Cross ausgezeichnet.
http://www.army.mil/-news/2008/09/17/12493-sky-soldier-awarded-distinguished-service-cross/
Es ist damit die fünfte Verleihung dieser Auszeichnung seit Beginn des Afghanistan-Feldzuges.
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Am Wochenende hat die Zahl der toten US-Soldaten infolge der "Operation Enduring Freedom" die 600 überschritten. Erst am 9. Mai 2008 war die Zahl 500 erreicht worden.
Der Einsatz wird immer verlustreicher. In den Medien hört man darüber so gut wie gar nichts, ...
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Allein im August verloren 47 Soldaten der Koalition ihr Leben, darunter zwei Deutsche.
Beziehst Du das auf 2008? Mir ist nur der Fallschirmjäger-Hauptfeldwebel bekannt. Meinst Du mit dem zweiten den, der auf dem Flugplatz (Termez ?) umgekommen ist? Der Flugplatz liegt aber, soweit mir bekannt, nicht in A-stan.
Grüße,
Andreas
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Jawohl, den meine ich. Dies ist ein ISAF-Stützpunkt.
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Am 20. September 2008 stieg die Zahl der Todesopfer auf Seiten der Koalition seit Jahresbeginn offiziell auf 232. Damit wurde die Zahl des bisher verlustreichsten Jahres 2007 erreicht, und noch liegen bis zum Jahresende mehr als 3 Monate, ...
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Wenn das so weitergeht kommen wir bis Jahresende auf über 300. :o :-\
Grüße,
Andreas
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Der Konflikt hat sich ja schon seit Monaten auf das pakistanische Grenzland ausgeweitet. In den letzten Wochen ist es dabei auch immer wieder zu "Zwischenfällen" gekommen.
Die US-Truppen fliegen Luftangriffe auf pakistanisches Grenzland, treffen dabei vor allem Zivilisten, schrecken aber auch nicht vor pakistanischen Grenzposten zurück. Zu Beginn der Woche hatten die Pakistanis nun zum ersten Mal zurückgeschossen und zwei Hubschrauber am Überfliegen der Grenze gehindert.
Am gestrigen Donnerstag kam es nun zu einem Feuergefecht zwischen zwei ISAF-Hubschraubern und pakistanischen Truppen, als erneut die Grenze überflogen werden sollte.
http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1166797.html
Erst vor wenigen Tagen wurde im benachbarten Süd-Waziristan eine US-Drohne von pakistanischen Soldaten und Stammeskämpfern abgeschossen, wie Medien unter Berufung auf pakistanische Sicherheitskreise berichteten.
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Der Taliban-Chef hat der NATO einen ehrenvollen Rückzug angeboten und ihnen freies Geleit zugesichert.
http://www.welt.de/politik/article2511113/Taliban-Chef-bietet-Nato-ehrenvollen-Rueckzug-an.html
Mullah Omar, der Chef der Taliban, hat der Nato und den USA ehrenvolle Bedingungen angeboten, sollten sie Afghanistan verlassen. "Überdenken Sie ihre falsche Entscheidung", sagte Omar in einer Internetbotschaft. Sollte die Besetzung weiter gehen, würden die Truppen "geschlagen".
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Ich denke mal, DAS kann so keiner annehmen! Bedingungslos abziehen und die Verbündeten im Stich lassen? Nunja, die Amis haben das seinerzeit in Vietnam allerdings schon einmal getan auch getan.
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Naja Waldi, scheinbar war dies doch gar nicht so einfach daher gesagt, ... ;D
Britischer General gibt Afghanistan-Krieg verloren
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,582266,00.html
Die Lage in Afghanistan wird zunehmend aussichtslos, glaubt man ranghohen britischen Militärs und Politikern. Ein Luftwaffengeneral hält den Krieg bereits für verloren. Londons Botschafter in Islamabad soll gar gesagt habe, der einzige Ausweg sei die Installation eines "akzeptablen Diktators".
Wir werden diesen Krieg nicht gewinnen", sagte Mark Carleton-Smith, britischer Luftwaffen-Brigadegeneral in Afghanistan, jetzt in einem Interview mit der "Sunday Times". Seine Truppen hätten den radikal-islamischen Taliban für das Jahr 2008 zwar "den Stachel gezogen". Es sei aber "unrealistisch", zu glauben, dass die internationalen Truppen das Land von den Rebellen befreien könnten. Die Öffentlichkeit solle ihre Erwartungen zurückschrauben und nicht mit einem "militärischen Sieg" rechnen, sagte Carleton-Smith.
Der ranghöchste unter den 7800 britischen Soldaten in Afghanistan empfahl seinen Landsleuten, sich auf ein mögliches Abkommen mit den Taliban einzustellen.
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Das wäre ja nicht die erste britische Niederlage in Afghanistan ::)!
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Stimmt, im zweiten Afghanistan-Krieg von 1878-1880 eilte man anfangs auch von Sieg zu Sieg, den Krieg verlor man aber doch, ... zumindest war es kein britischer Sieg. In den letzten Monaten des Krieges gab es schwere britische Niederlagen.
Beispielsweise die Schlacht bei Maiwand Ende Juli 1880, als fast 3.000 Mann britischer Truppen eingekreist und niedergemetzelt wurden, fast 1.000 britische Soldaten starben.
http://www.britishbattles.com/second-afghan-war/maiwand.htm
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Am 7. Oktober 2001 begannen die USA und Großbritannien mit ersten Luftangriffen den Feldzug gegen Afghanistan. Der Krieg geht damit heute nunmehr bereits in sein 8. Jahr. Und ein wirkliches Ende ist derzeit noch nicht abzusehen, ...
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Seit Dezember 2001 hat der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan im Rahmen der Stabilisierungstruppe Isaf den deutschen Steuerzahler nach Informationen des SPIEGEL fast drei Milliarden Euro gekostet. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Gesine Lötzsch hervor.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,583551,00.html
Obwohl, der Begriff einer Milliarde hat ja derzeit eh seinen Schrecken verloren, ...
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'Ne Milliarde mehr oder weniger nach Afghanistan, ein paar hundert Millionen an Lehmans Brothers, ein paar Milliarden bei der Treuhand versenkt usw usw. Ist doch egal! Erstens haben wir doch reichlich und zweitens landet eh alles im Orkus. Neuerdings gibt's anscheinend nur noch bodenlose Fässer.
Übrigens kam gestern ein Bericht darüber, dass in Afghanistan wieder verstärkt Frauen zur Polizei einberufen werden (freiwillige). Ausserdem wird ihnen wieder gestattet, Waffen zu führen. Vor etwa einem Jahr wurde auf Druck fundamentalistischer Kräfte, dies für Frauen verboten. Hintergrund dieser Aktion sind die verstärkten Terroranschläge durch Frauen, deren einziges Recht im fundamentalen Islam darin besteht, für Allah sterben zu dürfen. Am Leben dürfen sie nicht teilnehmen, dann wenigstens am Sterben!
Elende Saubande!
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War der Bericht nicht über die Frauen im Irak ??
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War der Bericht nicht über die Frauen im Irak ??
Ich hab's befürchtet 8)...
Aber wie hält man es denn in Afghanistan mit Polizistinnen?
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Sagt mal, kann es sein, dass ein deutscher Soldat in Afghanistan einen Afghani erschiesst, weil sich dieser feindselig oder äusserst verdächtig benimmt und dann wegen Totschlag vor Gericht gestellt wird und die Bundeswehr noch nicht einmal einen Verteidiger stellt???
Wenn das so ist, dann sollte man einen Aufrufg starten diesen Eisatz zu boykitieren! Gefallene werden auch nicht als Gefallene, sondern als Verunfallte bezeichnet?
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Woher hast Du dies ?
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@Waldi
Meinst du damit das der Soldat dann vor einem afghanischen Gericht angeklagt wird oder hier in Deutschland dann???
Hier in Deutschland müsste dann doch die Bundeswehr zuständig sein, es sei den die afghanischen Behörden stellen hier in
Deutschland Strafantrag wegen Totschlag.
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Kam gestern im Fernsehen und wird wohl hier sein, aber da bin ich mir nicht sicher, da ich nur mit halben Ohr hingehört habe. Müsste aber eigendlich recherchierbar sein. Komisch nur, dass solche Meldungen, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt werden. Vielleicht weil sonst die Moral der Truppe und deren Angehörigen untergraben würde?
Also für die sachliche Richtigkeit der Meldung meinerseits, trotz halben Ohr, verbürge ich mich. War nämlich sehr empört, als ich den Zusammenhang erfasste.
Ich glaube hier, bin mir aber nicht sicher:http://www.tagesspiegel.de/politik/;art771,2623465 (http://www.tagesspiegel.de/politik/;art771,2623465).
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Na klasse, der Soldat kommt aus meinem ehem. Standort........ :-\
Wenn das hier durchgezogen wird, dann geht in der Stadt wieder die Post ab mit Demos und so n Mist. :-X
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Stimmt, jetzt kann ich mich an den "Vorfall" erinnern. Es ging vor Wochen schon durch die Presse, daß die Soldaten eventuell mit Konsequenzen zu rechnen hätten.
Das muß man sich mal überlegen. Ein großer Teil der Soldaten wird mit Geld in die Einsätze gelockt. Wird man dabei verwundet oder verletzt, dann kümmert sich der Staat nicht um seine ehemaligen Soldaten, falls diese danach nicht mehr arbeitsfähig sind, sind halt selber Schuld, warum passen sie auch nicht besser auf sich auf. Ähnlich ist es mit der Unterstützung von Angehörigen, wenn Soldaten ums Leben kommen. Aber dies setzt nun allem die Krone auf, ...
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heute sind wieder zwei Bw-Soldaten gefallen...
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Damit steigt deren Zahl auf 32, zumindest offiziell, ...
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Damit steigt deren Zahl auf 32, zumindest offiziell, ...
32 ???
Hab irgendwo gelesen 30 ???
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wenn ich mich recht erinnere zählen wir auch die zu den Toten, die dort durch Unfall oder Selbtsmord gestorben sind.. oder Ingo?
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Eben halt alle, die aufgrund des Afghanistan-Einsatzes ums Leben gekommen sind. Ich vermute, die Zahl ist noch höher. Ich habe erst vor Wochen von zwei Todesfällen aus dem Jahr 2003 erfahren, war damals nicht bekannt gegeben worden, ...
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Nun sind sie doch "gefallen" und nicht nur verunfallt! Bei der offiziellen Trauerfeier sprach der Verteidigungsminister erstmals von "Gefallenen" Bundeswehrsoldaten. Dann werden wir sicher auch bald Krieg in Afghanistan haben.....
Die Bundeswehr ist ja schon lange dieser Ansicht:http://soldatenglueck.de/2008/09/03/861/afghanistan-einsatz-bundeswehr-soldaten-sprechen-von-krieg/ (http://soldatenglueck.de/2008/09/03/861/afghanistan-einsatz-bundeswehr-soldaten-sprechen-von-krieg/)
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Die Oberen tun sich so schwer mit ihren Worthülsen, um ja nicht Krieg sagen zu müssen. Ist ja auch verständlich: Sobald man Krieg sagt eckt man mit dem Grundgesetz an. Heut stand in der BILD im Zusammenahng mit Obama, daß die USA in Afghanistan einen "richtigen Krieg" führt. Da fragt man sich schon ob dort mit zweierlei Maß gemessen wird. Was macht den dann die BW als Verbündeter dann dort? Auch einen "richtigen Krieg", oder schiebt man dort Mohnfeldwache? Es wird weiter rumgeeiert bis Barack abziehen lässt und die BW und Offizielle aus der Zwickmühle kommen. Vielleicht sollten die einfach ein neues Wort erfinden: etwa "Bebruba" = Bewaffneter Brunnenbau
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Beschübruba- Beschützter Brunnenbau- klingt weniger militant als "Bewaffneter..." ;) ;)
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Am gestrigen 12. November 2008 verloren erneut 2 britische Soldaten in der Helmand-Provinz ihr Leben.
Damit steigt die Zahl der getöteten und ums Leben gekommenen britischen Soldaten seit Kriegsbeginn auf 300. Davon entfallen 176 auf den Irak-Feldzug und 124 auf Afghanistan.
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Mal wieder etwas zur aktuellen Truppenstärke. Mein letzter diesbezüglicher Post war am 21.06.2008. Damals lag die Gesamtstärke bei 62.029 Mann. Inzwischen sind weitere rund 2.000 Mann dazu gekommen. Die Gesamttruppenstärke der Koalition beträgt derzeit 63.996 Mann. Diese kommen aus insgesamt 42 Staaten und verteilen sich wie folgt:
32.500 USA (davon 20.600 unter ISAF)
8.330 Großbritannien
3.310 Deutschland
2.730 Frankreich
2.500 Kanada
2.350 Italien
1.770 Niederlande
1.600 Polen
1.150 Türkei
1.080 Australien
780 Spanien
750 Dänemark
725 Rumänien
460 Bulgarien
455 Norwegen
420 Belgien
415 Tschechien
375 Schweden
280 Kroatien
265 Jordanien
240 Ungarn
200 Litauen
170 Vereinigte Arabische Emirate
155 Neuseeland
140 Albanien
135 Mazedonien
130 Griechenland
120 Estland
80 Finnland
70 Portugal
70 Lettland
70 Slowenien
70 Slowakei
45 Aserbaidschan
15 Mongolei
10 Ukraine
9 Luxemburg
8 Island
7 Irland
5 Serbien
1 Österreich
1 Georgien
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Man sollte mal die Österreicher, pardon, den Österreicher auf Patrouille schicken und damit er sich nich unnötigt ängstig, den Georgier als Nachhut hinterher....
Ob die Mongolen wohl als wilde Horde durchgehen würden? Immerhin 15 Mann- die können eine ganze Menge Staub aufwirbeln, so hoch zu Pferde.
Das muss doch ein Kompetenz- und Befehlswirrwar ohne Ende sein. Mich würde mal interessieren, wie die Logistik dahinter aussieht bzw, wieviele Menschen damit beschäftigt sind, die 63.996 (nana, die vier Mann bis zur runden Zahl hätte man doch auch noch finden können;)), am Kämpfen zu halten.
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Der Österreicher sitzt im Stab in Kabul. Georgien will insgesamt 150 Mann nach Afghanistan schicken, man hat der NATO sogar 500 Mann angeboten. Die 2.000 Mann aus dem Irak hatte man während des Konfliktes mit Rußland nach Hause geholt. Nach dessem vorläufigen Ende biedert man sich dem Westen wieder an, ...
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Da das Stichwort Irak schon gefallen ist. Im gleichen Zeitraum in die Truppenstärke im Irak weiter gesunken. Die Zahl der Truppensteller ist von 24 auf 15 Länder zurück gegangen. Die Truppenstärke liegt derzeit bei 150.616 Mann und verteilt sich wie folgt:
144.000 USA
4.100 Großbritannien
600 Südkorea
501 Rumänien
300 Australien
240 Albanien
200 El Salvador
161 Singapur
155 Bulgarien
88 Aserbaidschan
85 Bosnien-Herzegowina
77 Mazedonien
55 Tonga
37 Ukraine
17 Tschechien
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Hurra, ich kenne eine Berühmtheit...mit dem einen Österreicher habe ich tatsächlich schon zusammengearbeitet...netter Typ! ;D
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Hurra, ich kenne eine Berühmtheit...mit dem einen Österreicher habe ich tatsächlich schon zusammengearbeitet...netter Typ! ;D
Bestelle ihm mal schöne Grüsse vom Forum ;)!
Mal eine andere Frage: Irgendwie sehe ich da ein Missverhältnis in der Truppenstärke. Im Irak sind mehr als doppelt so viele Soldaten als in Afghanistan. Mich deucht, es müsste umgekehrt sein, oder?
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Mal eine andere Frage: Irgendwie sehe ich da ein Missverhältnis in der Truppenstärke. Im Irak sind mehr als doppelt so viele Soldaten als in Afghanistan. Mich deucht, es müsste umgekehrt sein, oder?
Wie kommst Du auf diesen Gedanken ?
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Weil ich meine, das Afghanistan erstens deutlich grösser ist und dass dort eigentlich ein eher aktiver Krieg herrscht als der Terrorkrieg im Irak. Im Irak sind die Soldaten eher wehrlos und, ich sage das mal ganz kühn: Nutzlos!
Die Terroristen können wann immer sie wollen und wo immer sie wollen zuschlagen, selbst wenn noch mehr Soldaten dort wären. Das Konzept ist falsch, aber fragt mich nicht nach dem richtigen. In Afghanistan hingegen ist der Gegner eher Greifbar und somit bekämpfbar, aber da scheinen mir zu wenig Truppen dafür vorhanden zu sein. Allerdings haben die Russen schon bewiesen, dass Masse allein da auch nichts bringt.
Der Irak scheint mir auch dichter besiedelt zu sein als Afghanistan und in solchem Umfeld lässt sich schlecht Krieg führen ohne Unschuldige (wer ist aber dort schuldig und wer unschuldig?) in Mitleidenschaft zu ziehen, was wiederum für schlechte Stimmung bei allen Beteiligten sorgt und dem Terrorismus vorschub leistet.
Der Irak muss mehr von innen sich selbst befreien in Afghaniostan kann man hingegen die Rebellen der Taliban schlagen.
Natürlich braucht die Befreiung von innen im Irak bewaffneten Schutz, aber da gibt es doch auch jede Menge rivalisierender Stämme und politischer Gruppen. DA muss der Hebel angesetzt werden.
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Uha, ... zu diesen Äußerungen könnte man jetzt viel schreiben.
So wesentlich viel größer ist Afghanistan nicht unbedingt, die Einwohnerzahl ist ungefähr gleich.
In beiden Fällen macht es auch keinen Sinn, von Terroristen zu sprechen. Das ist eher der Sprachgebrauch der US-Besatzer.
Der Krieg im Irak nach dem verkündeten "Ende der Hauptkampfhandlungen" war und ist sicher kein Terrorkrieg. Ich würde sogar sagen, da war der Gegner teilweise besser "greifbar" als in Afghanistan. Die US-Truppen waren zu umfangreichen Offensiven gezwungen. Die erbitterte zweite Schlacht um Falludscha im November 2004 war für die US-Truppen die verlustreichste seit Vietnam. In einem wochenlangen blutigen Häuserkampf wühlten sich die Amerikaner von Straße zu Straße.
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WAR @IM WAR und jetzt?
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Wie und jetzt ?
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Wie und jetzt ?
Und heute? Du bechreibst im Irak ein vergangenes Szenario.
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Mich würde mal interessieren, wie die Logistik dahinter aussieht bzw, wieviele Menschen damit beschäftigt sind, die 63.996 (nana, die vier Mann bis zur runden Zahl hätte man doch auch noch finden können;)), am Kämpfen zu halten.
Eine Million Liter Bier für deutsche Soldaten in Afghanistan
http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Afghanistan-Bundeswehr;art122,2659637
Die Bundeswehr in Afghanistan hat sich im vergangenen Jahr mehr als eine Million Liter alkoholische Getränke in ihre Lager liefern lassen. Konkret waren es rund 990.000 Liter Bier sowie rund 69.000 Liter Wein und Sekt, wie der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Thomas Raabe, am Mittwoch in Berlin bestätigte. Damit liege der Alkoholkonsum in den Bundeswehrlagern allerdings unter dem erlaubten Niveau.
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"Ersetzt Alkohol dort ein fehlendes Freizeitangebot? Was machen die Vorgesetzten?" fragt die FDP-Verteidigungspolitikerin Elke Hoff. Für wen meint die gute Frau, sind die rund 42.000 Liter Wein und Sekt?
Bei diesem "Problem" sehe ich weniger die Menge an Bier, sondern die Frage nach einer soliden Grundlage dafür. Ich meine "mampfmampf"! Gibt es auch darüber Angaben? Anhand dieser Mengen könnte man dann feststellen, ob es viel oder wenig Bier ist ::)!
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Das Traurige daran ist, über solche Dinge macht man sich in Deutschland Gedanken. Hat die Bundeswehr bei diesem Einsatz jedoch Opfer, versucht man diese so weit wie möglich zu verschweigen oder zu beschwichtigen, ...
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Also aus eigener Erfahrung in Kabul kann ich sagen, dass ein Großteil des Alkohols an "befreundete" NATO-Partner verkauft wird...soll heißen, die Amerikaner, die im eigenen Lager kein Alk hatten, haben bei uns das Bier Palettenweise rausgeschafft. Probleme mit Alkohol gabs in meinen 4 Monaten eigentlich nur in einem Fall, der Rest war eher "normales" Feierabendbier (also max. 3 - 4 Bier)!
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Feierabendbier (also max. 3 - 4 Bier)!
Das ist für meinen Hausarzt schon alkoholgefärdet :P!
;D ;D ;D ;D ;D
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Tja Waldi, Du bist ja auch untrainierter Zivilist, ... ;D
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Das Traurige daran ist, über solche Dinge macht man sich in Deutschland Gedanken. Hat die Bundeswehr bei diesem Einsatz jedoch Opfer, versucht man diese so weit wie möglich zu verschweigen oder zu beschwichtigen, ...
Das traurige ist, die Bundeswehr hat Geld und Kapazitäten Hektoliterweise Bier darunter zu karren aber an vernünftiger
Ausrüstung hapert es noch immer. :-\
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Bin gerade wieder über einen toten deutschen Soldaten aus dem Jahr 2004 "gestolpert", er war bisher auch nicht offiziell geführt worden. So wächst die Zahl der deutschen Opfer Stück für Stück an. Ich frage mich, warum hatte man damals nicht gleich die Opfer zugegeben, ...
Damit liegt die offizielle Zahl der deutschen Todesopfer bei 33, davon 30 Bundeswehrsoldaten und 3 Polizisten, denn scheinbar macht man auch da Unterschiede.
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Hallo,
ich lese gerade "Sprengeinsatz Afghanistan - Die Bundeswehr in tödlicher Mission" von Christoph R. Hörstel. Erschreckend wenn man mit der unzensierten, nicht verfärbten Wahrheit konfrontiert wird!
Anschläge in Afghanistan:
2005:
Selbstmordattentate: 27
Straßenbomben: 783
Direkte-Abgriffe: 1588
Gesamt: 2398
2006:
Selbstmordattentate: 139
Straßenbomben: 1677
Direkte-Angriffe: 4542
Gesamt: 6358
Im Jahre 2007 hat sich die Zahl der Anschläge nochmnals VERDOPPELT und für das Jahr 2008 ist auch kein Rückgang zu erwarten.
Wenn man sich die Verteilung der einzelenen "Angriffsarten" ansieht, so fällt doch stark auf, das es sich da unten um einen realen, harten Krieg handelt und die Leugnung der Bundesregierung und anderer Staaten sowie Institutionen stellt eine gnadenlose Frechheit dar!
Gruß
Tobias
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Leugnung der Bundesregierung und anderer Staaten sowie Institutionen stellt eine gnadenlose Frechheit dar!
Das meine ich auch....Dieses sich immer gegen das Wort "Krieg" zu wehren... oder überall zu verhindern "gefallen" zu sagen... nur weil man Angst vor bestimmten Reaktion in der deutschen Gesellschaft hat ist schon mehr als kläglich. Das bringt unseren Soldaten dort drüben nichts. Im Gegenteil. Dadurch setzt sich die Bundesregierung nur selbst unter Druck... und die Attentäter wissen nur allzugut das jeder weitere Anschlag nur positiv für sie sein kann. Die liefern unsere Jungs dort regelrecht ans Messer.
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Leugnung der Bundesregierung und anderer Staaten sowie Institutionen stellt eine gnadenlose Frechheit dar!
Dadurch setzt sich die Bundesregierung nur selbst unter Druck... und die Attentäter wissen nur allzugut das jeder weitere Anschlag nur positiv für sie sein kann. Die liefern unsere Jungs dort regelrecht ans Messer.
Jeder weitere gefallene (!!!) deutsche Soldat macht einen Abzug wahrscheinlicher. Wenn die Stimmung in der Öffentlichkeit kippt
dann wird die Politik irgendwann nachgeben müssen.
Man will ja schließlich auch wiedergewählt werden.....
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Hallo,
Man will ja schließlich auch wiedergewählt werden.....
Aber der ständige Sitz im Sicherheitsrat, für den man dieses "Entgeld" bezahlt, ist auch ziemlich verlockend...leider! :-\
Gruß
Tobias
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Hallo,
weitere, ziemlich interessante Zahlen:
Monitionslieferung für die deutschen Anteile der ISAF in Afghanistan vom 22. April 2002-18. November 2005
Maschinenkanone 20mm: 54.800 Schuss
Schrotgewehr: 1.386 Schuss
Granatpistole: 50.016 Schuss
Maschinenpistole MP7: 103.180 Schuss
Gewehr G36: 1.810.470 Schuss
Maschinengewehr MG3: 954.320 Schuss
Pistole für Kuriere: 500 Schuss
Leuchtmunition Pzfst: 66 Schuss
Pistole P8 und Maschinenpistole: 705.000 Schuss
Spreng- und Zündmittel: 33.811 Stück
Leucht- und Signalmunition: 9.545 Schuss
Panzerabwehr MILAN: 361 Schuss
Handgranaten: 6.854 Stück
Übungshandgranaten: 40 Stück
Nebelwurfkörper: 218 Stück
Nichtletale Wirkmittel: 270 Stück
Panzerfaust 3: 406 Schuss
Scheint ja ein ruhiges Fleckchen Erde zu sein da unten!
Gruß
Tobias
Quelle: Anlage zu ParlSts beim Bundesminister der Verteidigung, Dr. Pflüger vom 6. Dezember 2005, in "Sprengsatz Afghanistan" von Christoph R. Hörstel
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Was sind denn "Nichtletale Wirkmittel" ?
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Hier noch etwas zum Thema Truppenstärke.
Der Kommandeur der ISAF-Truppe fordert 20.000 weitere Soldaten:
http://www.welt.de/politik/article2773234/Nato-fordert-20-000-Mann-fuer-Afghanistan-Truppe.html
Interessant ist die Wortwahl, es heißt also schon nicht mehr, man benötige die Truppen, um das Land zu stabilisieren, sondern
um die radikalislamischen Taliban am Vormarsch zu hindern.
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Hallo,
weitere, ziemlich interessante Zahlen:
MUnitionslieferung für die deutschen Anteile der ISAF in Afghanistan vom 22. April 2002-18. November 2005
Scheint ja ein ruhiges Fleckchen Erde zu sein da unten!
Naja geliefert und verbraucht sind 2 Paar Schuhe......wäre mal interessant was davon verbraucht wurde. ;)
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Und wieviel die Bundeswehr an Großgerät verloren hat!!? Gibt es da Aufllistungen drüber?
Gruss
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Hallo,
@Ronny
rechne doch mal kurz über und sage mir wie passend diese Zahlen für 3.000 Mann sind... Hinzuzurechnen sind noch die in der Auflistung nicht erfassten Lieferungen bis zum 22. April 2002 und die Lieferungen ab dem 18. November 2005.
MILAN, Panzerfäuste und Granatpistolen für humanitäre Hilfe?
@Ingo
Sogenannte "nichtlatente Stoffe" sind nicht tötliche Reizstoffe aller Art wie beispielsweise Pfefferspray.
Gruß
Tobias
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Ok, nichtlatente Stoffe, das weiß ich. Du hattest geschrieben "Nichtletale Wirkmittel", ... ;D
Frage mich allerdings, was wollen die deutschen Soldaten mit Pfefferspray ?
Und das mit dem Hochrechnen wird nicht gehen, die deutsche Truppenstärke war zum angegenen Zeitpunkt noch nicht so hoch.
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Hallo,
diese Stoffe sind für den Feldjägereinsatz vorgesehen.
Gruß
Tobias
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Aber der ständige Sitz im Sicherheitsrat, für den man dieses "Entgeld" bezahlt, ist auch ziemlich verlockend...leider!
Ich wüßte nicht das dieser Sitz bei Frau Merkel noch Thema wäre. Seit dem konsequenten Schröder ist diese Angelegenheit vom Tisch, es wird nur noch darüber geschwafelt, aber nicht mehr gefordert. "Ums Leben gekommene Soldaten" werden wohl auch international kaum registriert, wenn alle anderen Staaten ihre eigenen Gefallenen auflisten. Bei der BW muß man ja bei dieser Wortklauberei davon ausgehen, daß es alles nur "Unfälle" waren. Im Timing halt zufällig zur falschen Zeit am falschen Platz, ansonsten wäre ja nichts passiert... ::)
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Hallo,
nun, was zeitweise in den Medien präsentiert wird und was weiterhin und überhaupt in der Politik "hinter den Kulissen" passiert sind aber auch zwei verschiedene Dinge.
Gruß
Tobias
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Diese Woche kam bei Spiegel-TV ein ganz guter Beitrag zum Thema Afghanistan. Vielleicht hat es jemand ebenfalls gesehen. Lief erst bei RTL und einen Tag später auf N-TV.
Ein deutsches Kamerateam war einige Tage in einem US-Stützpunkt in einer der umkämpften Provinzen. In dem Beitrag wurde es deutlich, in diesem Land herrscht Krieg, alles andere ist Schönfärberei.
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Am 5.12.2008 starben bei einem Gefecht in der Kandahar-Provinz drei kanadische Soldaten. Damit steigt die Zahl der kanadischen Todesopfer seit Feldzugsbeginn auf über 100.
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Die Taliban haben mal wieder äußerst erfolgreich einen Nachschubkonvoi der ISAF-Truppen angegriffen und dabei mehr als 60 vollbeladene Lkw zerstört.
http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan718.html
Da Afghanistan keinen Zugang zum Meer hat, werden die dortigen US- und NATO-Truppen über Pakistan versorgt.
Mit anderen Worten, je länger der Krieg dauert, desto mehr kann man den Klimawandel nutzen, da ja der Meeresspiegel steigt, ... ;D
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Man, das kann doch nicht sein, dass die ohne militärischen Schutz durch Afghanistan rollen. (Hört sich zumindest so an)
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Der Angriff war noch auf pakistanischem Gebiet, aber da ist die Sicherheitslage auch nicht gerade besser, immerhin ist das komplette Grenzland auch so gut wie nicht unter Kontrolle der pakistanischen Armee.
Die Extremisten hätten die auf einem Rastplatz am Stadtrand von Peschawar geparkten Fahrzeuge mit Granatwerfern und Sturmgewehren angegriffen.
Hört sich so an, als waren alle gerade beim Mittagessen, ...
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Nach neuesten Angaben sollen bei dem Angriff insgesamt sogar 146 Lkw mit Material und Nachschub für die ISAF-Truppen zerstört worden sein.
Für die Taliban ist dies nicht nur ein Prestige-Sieg, ...
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In der Nacht zum Montag haben die Taliban ihren Angriff wiederholt und erneut rund 50 Lkw der ISAF-Truppen in Brand gesteckt.
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Man, man, man die haben die Lage nicht mehr im Griff!!
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Das stimmt allerdings, nur will man dies scheinbar nicht wahrhaben.
Vor einigen Tagen gab es dazu jedoch einen sehr interessanten Bericht, der auch für einiges Aufsehen gesorgt hat.
http://www.welt.de/politik/article2846266/Taliban-weiten-ihren-Einfluss-in-Afghanistan-aus.html
Europäische Sicherheitsexperten schlagen Alarm: Die radikal-islamischen Taliban haben ihren Einfluss in Afghanistan erheblich ausgeweitet.
Die ehemaligen Herrscher des Landes seien mittlerweile wieder auf 72 Prozent des Landesterritoriums präsent, heißt es in einer Studie des International Council on Security and Development (ICOS). Im vergangenen Jahr lag der Vergleichswert bei 54 Prozent.
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Die USA wollen weitere 30.000 (!!) Soldaten nach Afghanistan entsenden. Dies würde bedeuten, sie würden ihre derzeitige Truppenstärke im Land nahezu verdoppeln.
http://www.stern.de/politik/ausland/:Afghanistan-USA-30.000-Soldaten/649781.html
Sollte es wirklich dazu kommen, würde die Gesamttruppenstärke in Afghanistan die Grenze von 100.000 Mann erreichen.
In den Augen der deutschen Regierung wird man dies sicher so interpretieren, daß man die Aufbaumission dahingehend erweitern will, nun auch größere Brunnen zu bauen, wo man halt mehr Personal benötigt, ...
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Der bisher ranghöchste Gefallene der Koalition in Afghanistan ist Colonel James W. Harrison Jr. Er fiel am 6. Mai 2007 bei einem Gefecht in Kabul.
Wenn ich richtig liege, sind im Irak bereits 11 US-Soldaten im Rang eines Obersten ums Leben gekommen.
Der letzte US-General, der im Einsatz ums Leben kam, düfte Brigadier General Richard Joseph Tallman gewesen sein. Er fiel am 9. Juli 1972 in Vietnam.
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Hi Ingo...bist du dir sicher, dass der Colonel bei Gefechten in Kabul (2007) gefallen ist? Meiner Meinung nach war zu dieser Zeit schon "Ruhe" in der City oder war es ein IED?
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Eventuell hilft bezüglich des gefallenen Colonels dieser Link weiter:
Militarytimes (http://www.militarytimes.com/honor/2757376.html)
Grüße,
Andreas
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Genau, der Link bringt schon die nötigen Infos.
Es war ein Schußwechsel am oder im Pol-E-Charki Gefängnis in Kabul, bei dem zwei US-Soldaten starben, darunter der erwähnte Colonel.
Wo ist man in diesem Land schon wirklich sicher? Das zeigte ja auch der Raketenangriff zu Heiligabend auf das deutsche Camp. Bisher verfehlten alle Raketen stets ihre Ziele, aber es ist sicher nur eine Frage der Zeit, ...
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Es war ein Schußwechsel am oder im Pol-E-Charki Gefängnis in Kabul, bei dem zwei US-Soldaten starben, darunter der erwähnte Colonel.
Erschossen von einem afghanischen Soldaten... :-X
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Es war ein Schußwechsel am oder im Pol-E-Charki Gefängnis in Kabul, bei dem zwei US-Soldaten starben, darunter der erwähnte Colonel.
Erschossen von einem afghanischen Soldaten... :-X
Naja Tod durch "Eigenes Feuer" ist immer Scheisse, aber es sind auch genug regierungstreue afghanische Soldaten durch US- Feuer gestorben. Kein Oberst, aber auch ein Oberst ist "nur" ein Mensch...
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Jetzt hab ich´s auch verstanden...war also kein richtiges Gefecht, sondern mehr oder weniger ein Anschlag.
Das besagte Gefängnis liegt übrigens knapp 20 km außerhalb von Kabul City - mitten im Nirgendwo!
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Im November 2001 kapitulierten ca. 8000 Taliban- und Al-Kaida-Kämpfer vor den Truppen der Nordallianz und amerikanischen Spezialeinheiten in Kunduz.
Circa 3000 von ihnen sind seither verschwunden und die Indizien für ein großes Massaker verdichteten sich.
Video 1/6 (http://de.youtube.com/watch?v=A-NpdoGkaEc)
Video 2/6 (http://de.youtube.com/watch?v=S0g6088lkII)
Video 3/6 (http://de.youtube.com/watch?v=-BNAYuBaAcs)
Video 4/6 (http://de.youtube.com/watch?v=zKPxwhMZheo)
Video 5/6 (http://de.youtube.com/watch?v=nr0g-Vxfvqs)
Video 6/6 (http://de.youtube.com/watch?v=q4_0qnzs8-Y)
Ein weiterer Artikel (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0617/politik/0026/index.html) zum Thema.
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Afghanistan hat doch mit heutigem Standpunkt auf Jahre hinaus keine Aussicht auf Frieden.
Die jetzige militärische Opposition zur derzeitigen Kabuler Regierung, hierzulande leichtfertig als "Terroristen" abgetan, wird solange weiterkämpfen, bis die ausländischen Soldaten das Land verlassen haben. Allein dies kann noch viele Jahre dauern.
Haben die Truppen der Koalition das Land verlassen, wird sich die jetzige Kabuler Regierung wohl nicht lange halten können und dann geht die Abrechnung mit der Gegenseite in eine neue Runde, ...
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Aber hallo!
Bundeswehr verweigert "Tötungsbefehl"
So habe Craddock befohlen, "tödliche Gewalt" sei auch dann erlaubt, wenn nicht bewiesen sei, dass "jeder der Drogenhändler oder jede Drogeneinrichtung in Afghanistan auch die Kriterien eines militärischen Ziels erfüllt", berichtete "spiegel-online".
http://nachrichten.t-online.de/c/17/51/98/90/17519890.html (http://nachrichten.t-online.de/c/17/51/98/90/17519890.html)
Worin nun unterscheidet sich Craddock von den Terroristen?
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Auf alle Fälle dürfte es gut dazu beitragen, sich in dem Land noch unbeliebter zu machen, ...
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Und das in diesem Land auch nur ein deutscher Soldat sich verletzten muss finde ich zum kotzen!
Gruss
P.S Wer weiss wie viele Soldaten der Bundeswehr da wirklich gefallen sind! :'(
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„Ich habe gesagt, ich werde zu irgend welcher aktiven Beteiligung Deutschlands nicht raten, so lange in dem ganzen Streite
für Deutschland kein Interesse in Frage steht, welches auch nur die gesunden Knochen eines einzigen pommerschen Musketiers wert wäre. Ich habe damit ausdrücken wollen, dass wir mit unseren Landsleuten und Soldaten
sparsamer sein müssten, als dass wir sie für eine Politik einsetzen, für die wir kein Interesse haben."
„Deutschlands Stellung zu Rußland und zur orientalischen Frage“
Fürst Bismarcks gesammelte Reden, Berlin 1894; Verlag Siegfried Cronbach
...soll heißen, das ich mir nicht vorstellen kann, dass deutsche Soldaten in Afghanistan Dienst tun, nur um als "Welthelfer" aufzutreten! Auch die Bundesrepublik Deutschland hat sicherlich gewisse nachvollziehbare (wirtschaftliche?) Interessen!
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Auch die Bundesrepublik Deutschland hat sicherlich gewisse nachvollziehbare (wirtschaftliche?) Interessen
Aber wohl kaum in Analistan ;)
Jan-Hendrik
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http://www.salonrouge.de/afghanistan.htm
oder auch dieses kurze Zitat:
"Obwohl Afghanistan über nennenswerte Bodenschätze verfügt, spielen sie wegen ihrer ungünstigen Lage zu den Absatz- und Verarbeitungsstandorten für die industrielle Entwicklung des Landes nur eine geringe Rolle. In größerem Umfang wurden bisher nur Kohle und Erdgas genutzt. Kohlevorkommen befinden sich bei Darrahi-Suf, Karkar, Ischpuschta und Herat. Erdöllagerstätten sind im Norden bei Koh-i-Angot entdeckt worden. Wegen der relativ geringen Reserven von ca. 12 Mio. t lohnt sich die Förderung kaum. Bei Shibergan wurden reiche Erdgasvorkommen entdeckt, die von sowjetischen Technikern systematisch ausgebeutet wurden. Das Gas wurde in einer Pipeline in die GUS exportiert, die Pipeline aber im Krieg immer wieder unterbrochen. Drei neu entdeckte Erdgasfelder sollen in absehbarer Zeit nutzbar gemacht werden. Unter den neueren Funden sind die hochwertigen Eisenerzreserven (1,7 Mrd. t, 62 % Eisengehalt à bei optimaler Gewinnung: ca. 1 Mrd. t Eisen) am vielversprechendsten. Allerdings liegen die Vorkommen großenteils in Höhen über 3,5 km. Ein wichtiges Potential stellen auch die Kupfervorkommen bei Aynak (nach EIU: 3,5 Mio. t) dar, mit deren Ausbeutung von den Sowjets begonnen wurde. Ferner eine Reihe anderer Mineralien wie Blei, Zink, Gold, Silber, Asbest, Glimmer, Schwefel, Beryll. Afghanistan ist der bedeutendste Fundort von Lapislazuli (mit geschätzten Reserven von 2.700 t) der Welt (Badakhshan). Deutsche Geologen hatten maßgeblichen Anteil bei der Suche nach den Bodenschätzen."
http://reisen.ciao.de/Afghanistan_Allgemeines__Test_2911668
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Nato bittet den Iran um Hilfe
http://www.ksta.de/html/artikel/1231945355006.shtml
Die Nato verhandelt mit dem Iran über die Öffnung von Nachschubwegen für den Militäreinsatz in Afghanistan. Hintergrund ist die Versorgung von Truppen des westlichen Verteidigungsbündnisses im heftig umkämpften Süden des Landes.
Da stelle ich mir jedoch die Frage, wieso sollte der Iran den Krieg der Amerikaner gegen sein Nachbarland unterstützen ??
Jedenfalls scheinen die Angriffe der Taliban auf die Nachschubwege der Allianz enorme Wirkung zu zeigen.
Die Nato-Annäherung an den Iran wurde aus der Not geboren. „Die Versorgung des Militärs in Afghanistan kann ohne Einbeziehung des Irans kaum noch sichergestellt werden“, erklärte ein Militärexperte in Islamabad.
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Jedenfalls scheinen die Angriffe der Taliban auf die Nachschubwege der Allianz enorme Wirkung zu zeigen.
Scheint so.
Nach Informationen dieser Zeitung gehen die Attacken auf eine gezielte Strategie der radikalislamischen Talibanmilizen zurück. Eine rund 400 Mann starke Gruppe, die zuvor mit zunehmenden Erfolg den Nachschub in der Umgebung von Kandahar sabotiert hatte, wurde in die Region am Khyberpass in Pakistan verlegt und operiert dort in kleinen Einheiten.
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eine gezielte Strategie der radikalislamischen Talibanmilizen
Hehe, die Taliban operieren gezielt, ... sie halten sich wohl scheinbar nicht an vorgegebene Muster. Hm, ein komischer Krieg, ... ;D
Ich glaube, ich hatte das schon mal gesagt. Die Lage der Allianz sehe in Afghanistan sicher anders aus, wenn die Taliban wirklich konzentrischer agieren würden.
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eine gezielte Strategie der radikalislamischen Talibanmilizen
Hehe, die Taliban operieren gezielt, ... sie halten sich wohl scheinbar nicht an vorgegebene Muster. Hm, ein komischer Krieg, ... ;D
Verdammt....doch nich nur alles dumbe Bauernlümmel mit ausgeleierten AK's....... ;D
Ich glaube, ich hatte das schon mal gesagt. Die Lage der Allianz sehe in Afghanistan sicher anders aus, wenn die Taliban wirklich konzentrischer agieren würden.
Warum konzentrischer.....dafür fehlt ihnen die Feuerkraft......sie haben nach Schwachpunkten gesucht und diesen gefunden
und attackieren genau diesen Schwachpunkt mit denen ihnen gegebenen Mitteln.
Und das allein setzt der Allianz schon gehörig zu.
Zum Glück verfügen sie über keine schweren Waffen mehr......auch wenn die Allianz genügend Panzerabwehrwaffen hat, möchte man in einem Humwee-Konvoi nicht von ein paar T-62's und Pickups mit DShkM's angegriffen werden. Die provisorischen RPG's schleppen die Taliban ja eh von Haus aus mit sich rum. ;)
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Naja, Panzer oder gar Artillerie würden ihnen wahrscheinlich eh nicht lange bleiben, bei der restlosen Luftüberlegenheit der NATO-Truppen.
Ich meinte eher eine konzentrische Gesamtstrategie, nicht einfach nur da mal zuschlagen und dann wieder da. Aber die Taliban scheinen mir auf dem Weg dahin, ...
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Zum Glück verfügen sie über keine schweren Waffen mehr.
Brauchen sie ja auch gar nicht. Das bisserl Aktivität reicht aus um
a) die Besatzungstruppen das ganze Jahr wild von a über b nach c zu hetzen und wieder zurück
und
b) um Besatzungskosten von zig Mrd. Dollar per annum zu verursachen
und ganz nebenbei wieder mal zu zeigen, das man solche Staaten eben nicht mit "Hightech Armeen" "befrieden" kann...
Jan-Hendrik
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... , und es reicht aus, um den Truppen der Allianz immer höhere Verluste zuzufügen. Nachdem 2008 das bisher verlustreichste Jahr war, fängt auch 2009 "gut" an.
Der Januar 2009 war der blutigste Januar seit Kriegsbeginn im Oktober 2001. Bisher waren die Monate Dezember und Januar für die NATO-Truppen eher "ruhig" gewesen, davon kann diesen Winter wohl eher nicht gesprochen werden.
Und mit der geplanten weiteren Truppenaufstockung auf fast 100.000 Mann erhalten die Taliban auch immer mehr Ziele, ...
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Der Horror nach der Heimkehr
Immer mehr deutsche Soldaten kehren traumatisiert von ihrem Auslandseinsatz in Afghanistan zurück. Die Zahl der Fälle Posttraumatischer Belastungsstörungen ist in den vergangenen zwei Jahren dramatisch gestiegen.
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Traumatisierte-Soldaten-Der-Horror-Heimkehr/653574.html
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"Dazu solle auch ein Kompetenz- und Forschungszentrum aufgebaut werden. Einzelheiten dazu gab Jung nicht bekannt; die Diskussion dazu laufe."
Denke mal, das wurde Zeit, aber mir gibt dieser Halbsatz sehr zu denken: "...die Diskussion dazu laufe."
Im und nach dem 1. WK wure das Problem der Posttraumatischen Belastungsstörungen erstmals erkannt und lief unter anderem unter dem Namen "Zappelkrankeit". Wobei das wohl die schwerste Form einer Posttraumatischen Erkrankung war. Wärend man aus dem 1. Wk und der Zeit danach einiges zum Thema lesen kann, findet man für den 2. WK eigenklich kaum was. Vielleicht liegt es ja an der Verschiedenheit beider Kriege, dass vielleicht Posttraumatischen Belastungsstörungen nicht so häufig auftraten oder sie wurden einfach nicht beachtet.
Die Posttraumatische Belastungsstörung ist eine Reaktion auf schwere Belastungen und gehört zu den psychoreaktiven Störungen.
Der Beginn innerhalb von 6 Monaten nach dem auslösendem Ereignis, häufig sind der Tod eines nahen Angehörigen, Gewaltverbrechen, Vergewaltigung, Geiselnahme und Kriegshandlungen Gründe der Belastungsreaktion.
Nachhallerinnerungen (flash backs), Amnesie, Bewusstseinseinengung und vegetative Symptome, wie Tachykardie, Schwitzen, Schwindel, Durchfall und Schlafstörungen treten auf.
http://www.sanego.de/Krankheit_Posttraumatische+Belastungsst%C3%B6rung (http://www.sanego.de/Krankheit_Posttraumatische+Belastungsst%C3%B6rung)
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Die Taliban setzen ihre Angriffe auf den derzeitigen Schwachpunkt der Koalition erfolgreich fort:
Mit der Sprengung einer Brücke im Nordwesten Pakistans haben Aufständische eine wichtige Nachschubroute für westliche Truppen in Afghanistan unterbrochen.
http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/pakistan-nachschubroute-nach-afghanistan-durch-brueckensprengung-unterbrochen_aid_367012.html
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Am 16. Januar 2009 wurde für ein Gefecht in Afghanistan zum dritten Mal das Victoria Cross, die höchste britische Tapferkeitsauszeichnung, verliehen. Ausgezeichnet wurde Trooper Mark Donaldson.
Der 29-jährige Donaldson ist Mitglied des Australian SAS. Die Auszeichnung wurde ihm für sein Verhalten während einer Patrouille mit australischen, us-amerikanischen und afghanischen Special Forces verliehen. Die Patrouille geriet am 02. September 2008 in einen Hinterhalt der Taliban. Donaldson zog das Feuer auf sich, wodurch es möglich war, verwundete Soldaten zu bergen. Nachdem die Special Forces auswichen, war nicht mehr genügend Platz für Trooper Donaldson in den Fahrzeugen. Unter weiterem Feuer der Taliban trug er auch noch einen verwundeten afghanischen Übersetzter 90 m in Sicherheit, leistete Erste Hilfe und feuerte weiter auf die Angreifer. Er ist nach 40 Jahren der erste Australier, der diese höchste Auszeichnung erhalten hat. Donaldson ist verheiratet und hat eine zweijährige Tochter.
Hier noch einige Pressemeldungen:
http://www.news.com.au/story/0,27574,24920256-421,00.html
http://www.news.com.au/heraldsun/story/0,21985,24920241-661,00.html
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Am 16. Januar 2009 wurde für ein Gefecht in Afghanistan zum dritten Mal das Victoria Cross, die höchste britische Tapferkeitsauszeichnung, verliehen. Ausgezeichnet wurde Trooper Mark Donaldson.
Der 29-jährige Donaldson ist Mitglied des Australian SAS. Die Auszeichnung wurde ihm für sein Verhalten während einer Patrouille mit australischen, us-amerikanischen und afghanischen Special Forces verliehen. Die Patrouille geriet am 02. September 2008 in einen Hinterhalt der Taliban. Donaldson zog das Feuer auf sich, wodurch es möglich war, verwundete Soldaten zu bergen. Nachdem die Special Forces auswichen, war nicht mehr genügend Platz für Trooper Donaldson in den Fahrzeugen. Unter weiterem Feuer der Taliban trug er auch noch einen verwundeten afghanischen Übersetzter 90 m in Sicherheit, leistete Erste Hilfe und feuerte weiter auf die Angreifer. Er ist nach 40 Jahren der erste Australier, der diese höchste Auszeichnung erhalten hat. Donaldson ist verheiratet und hat eine zweijährige Tochter.
Hier noch einige Pressemeldungen:
http://www.news.com.au/story/0,27574,24920256-421,00.html
http://www.news.com.au/heraldsun/story/0,21985,24920241-661,00.html
Kleine Korrektion. Er bekam das Australische Victoria Cross. Es ist gleichgestellt mit dem Britischen Victoria Cross, aber ist nicht das Victoria Cross.
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Wozu die Korrektur? Es wird da kein Unterschied gemacht.
It is the first time in 40 years the honour has been awarded to an Australian.
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Wozu die Korrektur? Es wird da kein Unterschied gemacht.
It is the first time in 40 years the honour has been awarded to an Australian.
The Victoria Cross for Australia is identical to the original VC. It is a bronze cross with the obverse having a Crowned Lion standing on the Royal Crown with the words “FOR VALOUR” inscribed on a semicircular scroll below the Crown. The reverse has the date of the act for which the Cross is awarded engraved within a circle in the centre. The Cross is suspended by a ring from a seriffed “V” attached to a suspension bar decorated with laurel leaves. The first Victoria Cross for Australia was awarded to SAS Trooper Mark Donaldson at Government House, Canberra on 16 January 2009.
The Victoria Cross for New Zealand was instituted in 1999 to replace the British Victoria Cross for future awards to New Zealand military personnel. The Victoria Cross for New Zealand is a bronze cross paty or formy (with straight edges). In the centre of the cross is the Royal Crest above a scroll inscribed with the words "For Valour". The cross is attached by the letter "V" to a straight bronze suspender bar bearing laurel leaves. The medal and ribbon for the Victoria Cross for New Zealand is identical to the British Victoria Cross instituted in 1856. A total of 21 (British) Victoria Crosses and one Bar have been awarded to New Zealanders. The first, and to date, only award of the Victoria Cross for New Zealand was made to Corporal Bill (Willie) Apiata, NZSAS, on 2 July 2007.
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Und ?
Die Truppen des Commonwealth stehen nicht mehr unter britischem Oberbefehl, demzufolge wurde auch dies anders strukturiert.
Am Orden und seiner Tradition wurde nichts geändert. Es wurde ja nichts Neues geschaffen.
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Doch. er ist der erste, der das Australische VC empfangen hat. Vor 40 Jahre war der Australier, der auch ein VC trägt, der letzte Australier, der das Britische VC bekam.
Es sind halt verschiedene VCs. "Zufällig" ist der Name in beiden Fälle VC.
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Natürlich nur "rein zufällig", ...
Man könnte es zur Not mit der Geschichte des Eisernen Kreuzes vergleichen.
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Ich denke Nomen will darauf hinaus das hier 2 NEUE Orden gestiftet wurden.
Das Australische und das Neuseeländische Victoria Cross in Anlehnung an das ursprüngliche britische Victoria Cross.
Die Verleihungsbedingungen sind sicher die Gleichen, aber es sind eben unterschiedliche Orden. ;)
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Mir ist schon klar worauf er hinaus will. Nur sehe ich dies anders.
Sicher, es gibt ein offizielles Stiftungsdatum. Jedoch ist der Übergang zum "alten" VC nahtlos. Verleihungen können für die eigenen Streitkräfte jetzt selbständig vorgenommen werden und laufen nicht mehr über London.
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Der 38. jährige Niederländische Kapitän Kroon bekommt am 29. Mai die Militaire Willemsorde, das Niederländische Äquivalenz vom britischen VC.
Sowohl seine Soldaten als seine Kommandanten haben ihn für diese Unterscheidung vorgetragen.
Er hat sie verdient in Uruzgan, wo er in sechs Monate mit manchmal (sehr) schweren Gefechten diese nicht nur alle gewann, sondern auch keine Person verlor und außerdem öfter große persönliche Risiken nicht scheute, wenn er damit seine Soldaten retten konnte.
Das letzte Mal, daß die MWO an eine Person verliehen wurde, war am 14. Mai 1955.
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Da muß ich leider gestehen, von diesem Orden hatte ich vorher noch nie gehört. Hast Du vielleicht einige Infos dazu. Im Netz konnte ich zwar auf die Schnelle einiges finden, aber alles auf niederländisch, ... :-[
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Ich werde suchen.
Wenn Du sagst, was Du suchst, könnte ich für Dich sonst übersetzen.
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Also ich persönlich finde so eine Ordensgeschichte immer recht interessant.
Vielleicht hast Du ja Lust uns in einem anderen Thread diesen Orden und seine Geschichte mal ein wenig vorzustellen ??
Wie schon erwähnt, ich habe mal ein wenig gegoogelt. Das was ich finde konnte, war wie immer recht interessant. Als Deutscher kann man sich zum Glück aus niederländischen Texten immer ein wenig "herausfiltern", ...
Auf alle Fälle danke für den Hinweis auf die kommende Afghanistan-Verleihung.
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Aus den heutigen Pressemeldungen:
Tausende US-Waffen in Afghanistan verschwunden
Washington (dpa) - In Afghanistan sind Tausende US-Waffen verschwunden, mit denen die einheimischen Sicherheitskräfte versorgt wurden. Das geht aus einem Bericht des Kongresses hervor. Das Arsenal der vermissten Waffen reicht demnach von Maschinengewehren bis hin zu Granatenwerfern. Das US-Verteidigungsministerium habe es versäumt, komplett Buch über 87.000 Waffen zu führen, heißt es in dem Report. Ihr Verbleib lasse sich nun nicht mehr zurückverfolgen.
Vor zwei Jahren war ähnliches im Irak passiert, beziehungsweise bekannt geworden. Man könnte meinen, die machen das mit Absicht, ...
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Aus den heutigen Pressemeldungen:
Tausende US-Waffen in Afghanistan verschwunden
Washington (dpa) - In Afghanistan sind Tausende US-Waffen verschwunden, mit denen die einheimischen Sicherheitskräfte versorgt wurden. Das geht aus einem Bericht des Kongresses hervor. Das Arsenal der vermissten Waffen reicht demnach von Maschinengewehren bis hin zu Granatenwerfern. Das US-Verteidigungsministerium habe es versäumt, komplett Buch über 87.000 Waffen zu führen, heißt es in dem Report. Ihr Verbleib lasse sich nun nicht mehr zurückverfolgen.
Vor zwei Jahren war ähnliches im Irak passiert, beziehungsweise bekannt geworden. Man könnte meinen, die machen das mit Absicht, ...
Im Wirtschaftsjargon "Abschreibungen" genannt...... ;D
Aber das bedeutet ja nicht zwangsläufig das diese Waffen bei den Taliban gelandet sind, da hat nur keiner aufgepasst wer
die Waffen nu bekommen hat und nu geistern die irgendwo rum und keiner weiß mehr wo. :-\
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Als ich da unten war, haben unseren amerikanischen Verbündeten u.a. ein Humvee vermisst! Auch die Frage am Eingangstor (bei der Einfahrt!), ob wir evt. ein M 16 Sturmgewehr hätten, hat uns ein wenig verblüfft ???!
Mein amerikanischer Containerkamerad musste sich dafür wochenlang dumme Scherze anhören. ;D
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Das US-Militär will einem Zeitungsbericht zufolge Immigranten mit befristeter Aufenthaltserlaubnis rekrutieren.
http://www.n-tv.de/1103521.html (http://www.n-tv.de/1103521.html)
Gehen ihnen langsam die Leute aus.... ::)
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Ja, die US-Streitkräfte haben seit einigen Jahren Probleme damit, ihre Rekrutierungs-Sollstärke zu erreichen.
Ob das mit den verlustreichen Feldzügen im Irak und Afghanistan zusammenhängen kann, oder eher Zufall ist ? ;D
Oder es fallen scheinbar auch nicht mehr alle auf ihre Tricks herein. Was man da manchmal so hört oder sieht, wie die manche Leute anwerben, ...
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Vielleicht kommt wegen der wirtschaftlichen Lage jetzt wieder Zuwachs.
Auch, weil die Amerikaner denken "Obama ist nicht so ein kriegsüchtiger Mann als Bush ist" .
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Das Jahr 2008 war für die Koalitions-Truppen das bisher verlustreichste Jahr seit Kriegsbeginn im Oktober 2001.
Mit der Zunahme der Heftigkeit der Kampfhandlungen stieg im Jahr 2008 auch sprunghaft die Selbstmordrate innerhalb der in Afghanistan eingesetzten US-Truppen.
Im Jahr 2008 begingen 7 US-Soldaten Selbstmord, für den kompletten Zeitraum von Oktober 2001 bis Ende 2007 lag die Zahl bei 15.
Seven Army soldiers committed suicide in Afghanistan last year, compared with 15 suicides in total during the previous 75 months of Operation Enduring Freedom, according to figures from the Defense Manpower Data Center.
The suicides last year were clustered during the summer months, when troops in Afghanistan were coping with a sharp increase in violence. Last year was the bloodiest of the Afghan war, with 133 combat-related deaths, a 60 percent jump from a year earlier.
Im Irak war dagegen die Zahl der Selbstmorde innerhalb der US-Truppen zum ersten Mal rückläufig, sie lag aber immerhin noch bei 26.
The military reported that at least 26 soldiers committed suicide in Iraq in 2008, with the cause of three more deaths still under investigation.
Hier der Link zum kompletten Artikel
http://www.courant.com/news/health/hc-afghansuicide0114.artjan14,0,6573425.story
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Am heutigen 14. März kam bei einem Angriff auf eine britische Patrouille in der Helmand-Provinz ein britischer Soldat ums Leben. Damit steigt die Zahl der in Afghanistan getöteten britischen Soldaten auf 150.
Im Irak kamen bis zum heutigen Tag 179 britische Soldaten ums Leben.
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Am 14. März kam ebenfalls erneut ein deutscher Soldat in Afghanistan ums Leben, dieses Mal ohne Feindeinwirkung.
Die Zahl der deutschen Toten in Afghanistan steigt damit auf 34.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,613408,00.html
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Am 15.03. wurden wieder 2 britische Soldaten (http://de.news.yahoo.com/1/20090316/tpl-zwei-britische-soldaten-bei-anschlag-cfb2994.html) in der Provinz Helmand im Bezirk Garmsir durch einen Sprengssatz getötet.
Ebenso fielen 4 US-Soldaten (http://www.focus.de/panorama/vermischtes/afghanistan-vier-nato-soldaten-bei-anschlag-in-afghanistan-getoetet_aid_380627.html) am gleichen Tag im Osten Afghanistans einem Bombenanschlag zum Opfer.
6 Gefallene an einem Tag...zusätzlich dazu die in der gleichen Zeit getöteten afghanischen Polizisten und Zivilisten... :-\
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In den bis heute 75 Tagen seit Anfang des Jahres 2009 haben bereits 64 Soldaten der Koalition in Afghanistan ihr Leben verloren.
Im bisher verlustreichsten Jahr für die Koalition, dem Jahr 2008, wurde die Zahl von 100 Toten in einem Jahr Mitte Juni überschritten. Wenn es so weitergeht, dann dürfte es dieses Jahr wohl früher geschehen, ...
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Am 27. März 2009 wurde erneut ein Navy Cross verliehen. Es ist die bisher 7. Verleihung für Afghanistan.
http://www.marines.mil/units/marforpac/imef/1stmardiv/Pages/Battle-injuredAfghanistanveteranearnsNavyCross.aspx
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Laut diesem
Artikel
(http://timesofindia.indiatimes.com/368-Afghan-soldiers-killed-in-12-mths/articleshow/4359755.cms)
wurden in den vergangenen 12 Monaten 368 Soldaten der afghanischen Armee getötet. Dies ist auch fast haargenau die Zahl der getöteten ausländischen Soldaten.
Interessant ist auch diese Aussage:
The army currently numbers more than 80,000 troops and is planned to reach 134,000 by 2012.
Das heißt, derzeit stehen den Taliban mehr als 150.000 Mann gegenüber, und deren Zahl soll in den kommenden Monaten auf mehr als 200.000 ansteigen, sowohl durch eine Verstärkung der afghanischen Armee, als auch einem weiteren Ausbau der Kontingente der NATO-Truppen.
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Das macht nach Adam Riese eine Erhöhung der Truppenzahl um 50.000 Mann - wovon die Amis wohl ca. 20.000 Mann stellen. -> Stellt sich die Frage, wer die anderen 30.000 stellen soll.
Bin mal gespannt, wie sich Deutschland diesmal drumherum mogelt ihre Truppen aufzustocken bzw. an Brennpunkte zu schicken.
Grüße,
Andreas
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Na na, mein letzter Post bezog sich auf die Stärke der afghanischen Armee unter Präsident Karsai. Deren Stärke liegt bei derzeit knapp über 80.000 Mann. Die Truppenstärke der ausländischen Truppen im Land liegt derzeit bei rund 70.000 Mann. Daher meine Aussage, daß den Taliban rein rechnerisch derzeit 150.000 Mann gegenüberstehen.
Der Ausbau um 50.000 Mann von 80.000 auf rund 130.000 Mann war rein auf die afghanische Armee bezogen. Dieser Aufbau soll sich bis 2012 vollziehen.
Wohin die Zahl der Koalitionsstreitkräfte steigen wird, wird sich zeigen, aber die Tendenz geht ebenfalls weiter hoch.
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OMG...stimmt. Ich hab mal wieder kappes geschrieben. Sorry.
Grüße,
Andreas
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Was für ein "Scheissvolk"!? Da wird den Frauen erst mal das Vicken per Gesetz verordnet. Dann wehren sie sich- aufgestachelt durch europäische Sittenwächter, islamische haben andere "Sorgen" und werden gleich von Brunstbereiten Sexgeilen islamischen Männern beschimpft und mit Steinen beworfen!
Zur Verrteidigung dieser Arschlöscher ist das Leben eines jeden deutschen Schäferhundes zu schade, das deutscher (und jeden anderen) Soldaten unbezahlbar! Jede verschossene Patrone ist eine zuviel....
Ach, vielleicht hätte ich das besser im "Stammtisch" geschrieben......
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@Waldi also Schäme Er sich 8) Aber recht haste!!! ;D
Gruss
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Ach, vielleicht hätte ich das besser im "Stammtisch" geschrieben......
Mir scheint du kommst grade von selbigem wenn ich das so Korrektur lese.... ::)
Naja die Riten und Traditionen sind in dem Land eh anders, aber ich glaube dem Land und der Region wäre wirklich
sehr geholfen wenn die Taliban besiegt würden.
Aber ich denke das ist einfach nicht zu schaffen....
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Ja, der gute Waldi findet hin und wieder recht merkwürdige Schreibweisen für einige Wörter, ...
Aber wozu die ganze Aufregung? Waldi, Du glaubst doch nicht wirklich auch daran, daß man ein Land angreifen und militärisch besetzen kann und es dann dazu zwingen kann, seine jahrhundertealten Traditionen, Religionen und Weltanschauungen zu überwinden oder gar zu vergessen, und die westliche "Demokratie" anzunehmen ??
Das ist in den letzten Jahren zwei Mal kläglich gescheitert (Irak und Afghanistan).
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Huch @Ronny, deine "Ritten" sind aber auch komisch gschrieben ;D, mein Vicken hingegen korrekt ::) und Brunst auch :-*........kommt eben drauf an, welche Googleversion man nimmt- Brumft ist auch da :D!
Nein @IM. Aber wenn ich sehe, für welche Leute wir uns einsetzen.... Das trifft doch auch zB, für die "Ehrenmörder" hier bei uns zu oder vielen Türken, die sich zB. Deutsche nennen und im selben Atemzug "scheiss" Deutsche sagen. Wenn die was haben wollen, wissen sie wie und wo man das bekommt. Aber bloss nichts selber Beitragen. Mann oh Mann, wenn ich an diese Spinner denke, die uns was vom friedlichen Islam erzählen wollen und ich Esel habe auch mal so ähnlich gedacht!
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Huch @Ronny, deine "Ritten" sind aber auch komisch gschrieben ;D, mein Vicken hingegen korrekt ::) und Brunst auch :-*........kommt eben drauf an, welche Googleversion man nimmt- Brumft ist auch da :D!
Vicken??? Also du meinst doch das zwischen Mann und Frau!? Schrieb man das zu deiner aktiven Zeit noch so??? *fg* ;D
Heutzutage schreibt man das mit "F"......
Nein @IM. Aber wenn ich sehe, für welche Leute wir uns einsetzen.... Das trifft doch auch zB, für die "Ehrenmörder" hier bei uns zu oder vielen Türken, die sich zB. Deutsche nennen und im selben Atemzug "scheiss" Deutsche sagen. Wenn die was haben wollen, wissen sie wie und wo man das bekommt. Aber bloss nichts selber Beitragen. Mann oh Mann, wenn ich an diese Spinner denke, die uns was vom friedlichen Islam erzählen wollen und ich Esel habe auch mal so ähnlich gedacht!
Naja wollen wir mal die Kirche, ähh die Moschee im Dorf lassen.......diese Hose-in-den-Socken-tragende türkische Jugendkultur hat mit dem Islam sowenig gemein wie der Papst mit Verhütung... ::) ;D
Diese Leute verstecken sich hinter dem Islam und benutzen ihn als Ausrede wenn sie sich mal wieder benachteiligt fühlen.
In ihren Heimatländern oder im Land ihrer heiligsten Stätten würden sie für ihren Lebenswandel ordentlich n paar hintendrauf
bekommen. ;)
Und wenn man sich mal ansieht was "richtige" islamische Gelehrte und Geistige sagen dann weicht das gehörig von dem ab
was Islamisten am Ende draus machen. Da steht nichts von wegen schlage deine Frau und behandel sie wie lästiges Eigentum.
Da haben sich vor ewigen Zeiten mal Männer eine Interpretation ausgelegt wie die Welt sein sollte...die Frau hat nix zu
melden, muss alles machen was man sagt, man hat das uneingeschränkte Sagen und wer dagegen is springt über die Klinge.
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Richtig, dass du "richtige" islamische Gelerhrte in Gänsfüsschen gesetzt hast! Welches sind denn die richtigen Gelehrten? Was ist den der richtige Islam? Das klingt für mich immer so, dass die Nazis im Grunde richtige Sozialisten waren, dass nur die Führer nichts taugten und auch der Sozialismus in der DDR war eigentlich eine prima Sache, nur falsch angepackt.
Nicht an seinen Visionen muss sich eine Ideologie, dazu zähle ich auch den Islam, messen lassen, sondern an seinen Taten und wie ich immer zu sagen pflege: die Islamisten leben geistig noch im Mittelalter und bis sie bei uns angekommen sind, dauert noch. Was aber bis dahin mit ihnen machen? Aufpassen, dass sie uns nicht vorher fressen....
Ps: Das 13. Gebot der Lustzeraner lautete: Du sollst nicht korrekturlesen!
Ist doch "F" wie "V" ;D!
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Richtig, dass du "richtige" islamische Gelerhrte in Gänsfüsschen gesetzt hast! Welches sind denn die richtigen Gelehrten? Was ist den der richtige Islam?
Eben der wirkliche Islam, nicht das was Islamisten darunter verkaufen wollen...
Verwechsele nicht Moslems und Islamisten, letztere sind radikale Fundamentalisten die die Religion aufs Schärfste auslegen.
Das klingt für mich immer so, dass die Nazis im Grunde richtige Sozialisten waren, dass nur die Führer nichts taugten und auch der Sozialismus in der DDR war eigentlich eine prima Sache, nur falsch angepackt.
Sorry, aber diesen Vergleich würde ich nicht ziehen und der passt hier meiner Meinung nach auch nicht her. :-\
Nicht an seinen Visionen muss sich eine Ideologie, dazu zähle ich auch den Islam, messen lassen, sondern an seinen Taten und wie ich immer zu sagen pflege: die Islamisten leben geistig noch im Mittelalter und bis sie bei uns angekommen sind, dauert noch. Was aber bis dahin mit ihnen machen? Aufpassen, dass sie uns nicht vorher fressen....
Du kannst aber eine Religion nicht an dem messen was eine Splittergruppe daraus macht!?
In den USA gibt es genau solche Radikalen, die letzte Regierung berief sich als Christen, brach Kriege um Macht & Geld vom Zaun, erlaubte die Folterung von Menschen und beschnitt auch sonst sehr rigeros die Freiheiten der eigenen Bürger.
So könnte man sagen das auch diese Evangelikalen radikale Fundamentalisten sind....
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Ich gehe nach dem, was ich in meiner Umgebung schon seit Jahren beobachten kann. Aus normalen jungen Männern werde "plötzlich" fromme Moslems? Ihre bisher unverschleierten Frauen müssen sich verschleiern, hinter ihnen laufen und diese unseeligen Einheitsmäntel tragen. Die neuerdings fünf mal am Tag beten und einen Teil ihres Lohnes den geistlichen zukommen lassen, "freiwillig" natürlich! Die heute darauf achten, dass in der Kantine nicht der falsche Löffel für ihr Essen benutzt wird. Die neuerdings darauf bestehen, dass die Kassiererin das Wechselgeld in erst in die Schale legt, damit sie ja nicht die Haut einer ungläubigen Frau berühren. Das von ihr berührte Geld aber nehmen sie!
Das soll tolerant sein? Tollerant vielleicht....
Ich lass mir von denen nichts mehr erzählen. Augen und Ohren auf Leute!
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Vielleicht solltest Du doch lieber den Stammtisch nutzen, ... ;D
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Bitte mal in den Stammtisch verschieben.......das verwässert hier nur das Thema. ;)
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Das ist kein Problem mit dem Verschieben, aber nun erklärt mir doch bitte, was die Präsenz der alliierten Truppen in Afghanistan bisher bewirkt hat. Wie die letzten Ereignisse doch ganz deutlich gezeigt haben: Nichts! Werden die Truppen abgezogen wird alle so sein wie vorher, nur, dass dann eben niemand mehr da sein wird, der die demonstrierenden Frauen vor ihrer Steinigung schützt (wahrscheinlich wird es aber auch keine demonstrierenden frauen geben)! Soll das der ganze Fortsschritt sein, zumal sie ja gegen eine Gesetzesinitiative ihrer eigenen Regierung demonstriert haben.
Übrigens. das mit dem "Verschieben" ist typisch! Verschieben wir das Problem erst einmal auf später...... ;D ;D ;D ;D ;D!
Aber auch darüber muss gesprochen werden, wenn es um den Afghanistankonflikt geht und eben nicht nur/im am Stammtisch ;)! Sicwer wird jetzt auch noch jemand kommen und erklären, dass er sich gelohnt habe der Afghanistaneinsatz und sei es nur um der paar Demonstrantinnen. DAS sei der Anfang. Nun, wenn das der Anfang ist, dann wird zumindest dieses Jahrhundert noch gebraucht um wirkliche Fortschritte zu erzielen. Das wird uns viel kosten an Geld und Menschenleben!
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Oh je Waldi, welche Laus ist Dir eigentlich über die Leber gelaufen ?
Du klingst, als würde man Dich persönlich verantwortlich machen und die Kosten von Deinem Konto abbuchen, ...
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Das ist kein Problem mit dem Verschieben, aber nun erklärt mir doch bitte, was die Präsenz der alliierten Truppen in Afghanistan bisher bewirkt hat.
Der Onkel bin Laden wuselt da nicht mehr so aktiv rum wie früher....die Camps sind jetzt woanders und sicher nicht mehr in dem Maßstab wie sie es früher einmal gegeben hat.
Keine Frage die Organisation Al-Kaida ist noch da, aber ich denke sie hat ein enormes Potential in Afghanistan verloren, einerseits Infrastruktur und sicher auch einige tausend Männer, kampferprobte Männer und die fehlen auf anderen Schauplätzen.
Ist vielleicht eine Milchmädchen-Rechnung, aber man merkt das es seit dem Krieg in Afghanistan zu Verschiebungen auf anderen Kriegsschauplätzen gekommen ist, Al-Kaida muss hier und im Irak ebenfalls seine Kräfte bündeln, da bleibt wenig für andere Ecken der Welt übrig.
In Tschetschenien wird es seit Jahren immer ruhiger, die Russen wollen inzwischen ihre "Bandenkampf-Einheiten" abziehen und auch auf anderen Schauplätzen wirds ruhiger bzw. werden islamistische Rebellen zurückgeschlagen.
Sicher ist die sinkende Unterstützung von Al-Kaida ein Hauptproblem dabei.....es kommen weniger Kämpfer, Ausbilder und Waffen in diese Regionen.......die gehen nach Afghanistan, Pakistan und in den Irak.
Und ich denke das große Ziel wird es sein die afghanische Armee und Polizei soweit zu bringen das sie mit dem Problem: "Taliban" alleine zurechtkommen.
Sicher wird es selbst dann noch eine amerikanische Präzens geben, die dann die Afghanen mit Drohnen und Luftangriffen unterstützt, aber der direkte Kampf liegt dann in Händen der afghanischen Militärs.
Es wird Zeit das die Afghanen ein eigenes, unabhängiges Militär bekommen und nicht jeder selbsternannte Warlord seine Privatarmee hat und diese nach seinem eigenen Ermäßen einsetzen kann. :-\
Auf der anderen Seite kann man sicher nicht tatenlos zusehen wie eine Gruppe wie Al-Kaida ein System etabliert das an Willkür und Menschenverachtung kaum zu überbieten ist. Und noch dazu internationalen Terrorismus unterstützt, das lässt sich die Weltgemeinschaft nicht lange gefallen und da es hier nicht um ein repräsentativen Staat wie Iran oder Syrien geht, wurde halt nicht verhandelt sondern gehandelt....
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Neben den unverminderten Kämpfen im Süden Afghanistans, sind die Taliban, sicher auch Al-Kaida als Sammelbegriff, immer mehr in Pakistan tätig. Auch dort kommt es stellenweise zu heftigen Gefechten mit der pakistanischen Armee. Und genau wie in Afghanistan werden die Taliban auch in Pakistan immer stärker und können Teilerfolge erzielen, wie jüngst die Einführung der Scharia im Swat-Tal mit Duldung der pakistanischen Zentralregierung gezeigt hat.
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Oh je Waldi, welche Laus ist Dir eigentlich über die Leber gelaufen ?
Du klingst, als würde man Dich persönlich verantwortlich machen und die Kosten von Deinem Konto abbuchen, ...
Du hast recht @IM. Diese "Laus", die sozusagen dam Fass die Krone in's Gesicht schlug und zum Überlaufen brachte, war oben erwähnte Demonstration und die Reaktion der Männer darauf. Obwohl zu gähren begann es, als die Regierung so ein Gesetz verabschiedete. Ich weiss: keine Vergleiche mit unserer Gesellschaft, aber bei uns würde das als sexuelle Gewalt in der Ehe laufen ubnd wäre strafbar.
Frauen sind doch auch Menschen, das hat sich aber bei den (allermeisten) Muslimen noch nicht rumgesprochen. Das ist keine Minderheit! Von Demokratie und Menschenrechte hält die Regierung unter Karzai trotz aller Beteuerungen nicht viel. Andererseits hat eine angeblich souveräne Regierung ein, wenn auch fragwürdiges Gesetzt erlassen und auf Druck des Auslandes wieder rückgängig gemacht bzw. erst mal ausgesetzt wurde. Unabhängig sieht anders aus- das sind Marionetten.
Erst waren sie Marionetten der Russen, dann der Taliban, jetzt der westlichen Allianz und wenn Micky Maus kommt, laufen sie dem hinterher! Man sollte mal bei Schollatour nachlesen, was der zum Thema zu sagen hat!
@IM klar wird das Geld von mir über die Steuern direkt eingefordert! Von JEDEM von uns! Richtig ist, dass es Wurscht ist, ob das Geld in Afghanistan verpulvert wird oder im Sudan oder im Kongo oder oder oder....! Egal aber ist es nicht, wofür deutsche Soldaten ihr Leben und ihre Gesundheit zum Basar tragen!
Wie heisst es doch so richtig: Wichtig ist, was hinten raus kommt! Bisher kam "hinten" nur das raus, was sonst auch immer dort rauskomm!
Ps: Es gibt übrigens kein Problem, die letzten Beiträge aus diesem Thread zu entfernen um ihn nicht zu "verwässern ;)"!
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Die Taliban dringen immer tiefer nach Pakistan ein und haben einen weiteren Distrikt unter ihre Kontrolle gebracht.
http://www.nytimes.com/2009/04/23/world/asia/23buner.html?_r=2&hp
Und hier noch auf deutsch:
http://www.welt.de/die-welt/article3606633/Taliban-marschieren-in-weiteren-Distrikt-ein.html
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Am heutigen 29. April 2009 wurden in einem Hinterhalt in Faizabad erneut ein deutscher Soldat getötet und vier weitere verletzt. Erst wenige Stunden vorher hatte es einen Selbstmordanschlag auf einen Fahrzeugkonvoi der Bundeswehr in Kunduz gegeben, dabei hatte es fünf Verletzte gegeben.
Damit steigt die Zahl der toten Deutschen auf 35. Bereits am 14. März war ein deutscher Soldat in Faizabad bei einem Unfall ums Leben gekommen.
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Können wir das nochmal auflösen???
In den Medien wird von 31 getöteten / gefallenen deutschen Soldaten geredet....sind die anderen 4 bei Unfällen ohne
Kampfeinwirkung ums Leben gekommen???
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Ja, die Medien, ...
Derzeit schwanken die Angaben zwischen 32 und 31. Die, die 31 angeben, haben derzeit noch nicht den erwähnten Todesfall vom 14. März 2009 erfaßt, da der mal wieder nicht durch die Presse ging.
Dann werden offiziell gerne die 3 Todesopfer vom Anschlag am 15. August 2007 in Kabul weggelassen. Dabei handelte es sich um drei Polizisten. Mal ganz plump gesagt, sie gehörten einer Art Schutztruppe für die Deutsche Botschaft an.
Aber wozu die Untergliederung in Soldaten und Polizisten ? Daher hatte ich in meinem gestrigen Post bewußt von 35 getöteten Deutschen gesprochen. Wie man auch immer sie bezeichnen möge, es waren alles bewaffnete Einsatzkräfte. Die Taliban werden da sicher keine Unterschiede machen.
Auffällig ist halt nur immer wieder, daß offiziell versucht wird, die Zahl möglichst klein zu halten. Einige Todesopfer werden nicht offiziell verkündet, gelangen aber später doch an die Öffentlichkeit.
Hier mal ein interessanter Link:
http://en.wikipedia.org/wiki/German_Armed_Forces_casualties_in_Afghanistan
Da macht sich jemand die Mühe, alle bekannten Angriffe und Anschläge auf deutsche Soldaten aufzulisten.
Neben den 35 Todesopfern wird dort auch die Zahl von bisher 117 Verwundeten bekannt gegeben.
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Zu dem gestrigen Gefecht mit einem toten deutschen Soldaten hat das Bundesverteidigungsministerium heute folgendes veröffentlich:
Eine Patrouille des Regionalen Wiederaufbauteams – bestehend aus neun geschützten Fahrzeugen – war gegen 18.50 Uhr Ortszeit in der Nähe des deutschen Feldlagers Kunduz zunächst in einen ersten Hinterhalt geraten. Nach dem Beschuss gelang es ihr durchzustoßen.
Fünf Kilometer weiter geriet sie in einen zweiten, massiven Hinterhalt. Das sich hier entwickelnde Feuergefecht dauerte mehrere Minuten. Eine Panzerabwehrwaffe (RPG) der Angreifer traf den Dingo. „Unser Kamerad ist dabei gefallen“, so der Generalinspekteur.
Bei dem getöteten Soldaten handelt es sich um einen Hauptgefreiten des Jägerbataillons 292 aus Donaueschingen, welches zur Deutsch-Französischen Brigade gehört. Vier weitere Soldaten wurden verletzt. Sie wurden noch am Abend mit dem MedEvac-Hubschrauber in das deutsche Einsatzlazarett nach Mazar-e Sharif geflogen.
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(https://forum.balsi.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.mz-web.de%2Fks%2Fimages%2FmdsBild%2F1237371023950l.jpg&hash=590df75133db53146670e4e00130cdd0f209e384)
Interessantes Foto... Taliban-Kämpfer im Swat-Tal (Pakistan)...mit Beutewaffe der pakistanischen Armee
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Die US-Luftwaffe hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Mehr als 100 Zivilisten kamen dabei ums Leben, ...
http://www.welt.de/politik/article3683233/100-tote-Zivilisten-bei-US-Luftangriff-in-Afghanistan.html
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Die drei "Polizisten" 2007 waren Personenschützer des BKA ;)
Jan-Hendrik
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Die drei "Polizisten" 2007 waren Personenschützer des BKA ;)
Jan-Hendrik
War da nich auch einer von der GSG9 die die Botschaft beschützen??? Also "eigentlich" Bundespolizisten?
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Zwei von ihnen gehörten der GSG9 an.
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Nach dem Treffen der 3 Präsidenten (USA, Afghanistan und Pakistan) hat die pakistanische Regierung ihre Einstellung gegenüber den Taliban scheinbar verändert und eine Großoffensive begonnen. Entweder die USA haben Pakistan wieder einmal geködert, oder mächtig unter Druck gesetzt, ...
Die Kämpfe in Pakistans Kriegsgebiet werden immer heftiger. Die Armee griff am Donnerstag vermutete Stellungen militanter Islamisten mit Kampfhubschraubern und Kampfjets an, berichteten pakistanische Medien. Bodentruppen rückten, unterstützt durch massiven Artilleriebeschuss, weiter in die Region nordwestlich von Islamabad vor.
Angesichts der zunehmenden Kämpfe flohen auch am Donnerstag zehntausende Zivilisten aus dem Kriegsgebiet. 40.000 Menschen sollen innerhalb von 24 Stunden allein die größte Stadt im umkämpften Swat-Tal nördlich von Islamabad verlassen haben.
Hier gehts zum ganzen Artikel:
http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/schwere-kaempfe-in-pakistan/
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Am heutigen Tag verlor seit Jahresbeginn der 100. NATO-Soldat sein Leben in Afghanistan. Im bisher verlustreichsten Jahr, dem Jahr 2008, wurde diese Zahl erst am 18. Juni erreicht.
Die Gesamtzahl der Todesopfer auf Seiten der Koalition hat inzwischen die 1.200 überschritten.
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Aus einer heutigen Meldung:
Der Bundeswehrverband sieht in Afghanistan eine "neue Qualität des Kampfes" und fordert daher neues unbemanntes Fluggerät, um die Aufklärung aus der Luft zu verbessern. Der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstagausgabe) befürwortete Verbandschef Ulrich Kirsch den Einsatz zum Beispiel des in den USA entwickelten «Predator», der noch während des unbemannten Fluges Bilder liefere. «Wer die besten Aufklärungsergebnisse hat, der kann auch am besten agieren», sagte Kirsch. Der «Predator» könne die Aufklärungsarbeit der sieben deutschen Tornados sinnvoll ergänzen.
Die Tatsache, dass die Taliban-Kämpfer zunehmend taktisch geordnet vorgingen und in der Lage seien, über einen längeren Zeitraum Gefechte durchzuführen, zwinge zum Handeln. Der Bundeswehrverband wies die Darstellung zurück, im Norden Afghanistans, wo 3800 deutsche Soldaten stationiert sind, sei die Lage relativ sicher. «Der Norden war noch nie ruhig. Da ist immer schön gefärbt worden. Der Druck der Taliban, insbesondere um Kundus herum, wird immer stärker», sagte Kirsch.
Für die hervorgehobene Aussage hat man nunmehr 7 1/2 Jahre benötigt, ...
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Der Kommandeur der ISAF, der zugleich auch den Oberbefehl über die kompletten US-Truppen in Afghanistan führt, soll abgelöst werden.
http://www.reuters.com/article/politicsNews/idUSTRE54A45B20090511
Lieutenant General David D. McKiernan hatte das Kommando erst Anfang Juni 2008 übernommen. Nun soll Lieutenant General Stanley A. McChrystal den Posten des Oberkommandierenden aller Truppen in Afghanistan übernehmen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stanley_A._McChrystal
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Am 4. Juni 2009 ist die Zahl der Toten auf Seiten der US-Armee seit Beginn der "Operation Enduring Freedom" im Oktober 2001 auf 700 gestiegen.
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Die Bundeswehr hat am Montag eines der schwersten Gefechte seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes erfolgreich mithilfe amerikanischer Luftunterstützung geführt. Dabei wurden erstmals unter deutscher Leitung Luftangriffe auf Gegner am Boden geflogen.
Es war bereits das zweite Mal innerhalb von weniger als zwei Wochen, dass die Bundeswehr im Kampfgeschehen auf amerikanische Luftunterstützung zurückgriff.
Hier der ganze Artikel:
http://www.welt.de/die-welt/article3946844/Bundeswehr-koordiniert-US-Luftwaffeneinsatz-bei-Kundus.html
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Erneut sind Bundeswehrsoldaten nahe Kunduz in ein heftiges Gefecht verwickelt worden. Dieses Mal wurden dabei mindestens 3 Bundeswehrsoldaten getötet:
http://www.bild.de/BILD/politik/2009/06/23/afghanistan/tote-bei-gefecht-nahe-kunduz.html
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In der TV-Berichterstattung zu den heutigen Ereignissen fällt mir auf, daß man sehr oft das Wort "gefallen" benutzt, ja es gerade zu immer wieder betont.
Noch vor Monaten hatte man dieses Wort offziell peinlichst vermieden.
Aber inzwischen ist es ja schon nun einmal eine Meldung wert, wenn die Bundeswehr in Gefechte verwickelt wird und dabei eigenständig Lufunterstützung anfordert. Der Krieg wird zum Alltag, ...
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Der Krieg wird zum Alltag, ...
DAFÜR fehlt aber noch die offizielle Bestätigung :-X. Fallen inszwischen unsere Soldaten bei Kampfeinsätzen und verunfallen nicht mehr, so befinden sie sich aber noch immer nicht im Krieg :o! Tja, "Diplomatisch" ist eine andere Sprache als Deutsch ::)!
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Wobei "gefallen" bei den drei Ertrunkenen auch schon wieder komisch klingt...in Afghanistan ersoffen, als ob das Schicksal seinen Sarkasmus über diesen idiotischten aller idiotischen Auslandseinsätze ausgießt :o
Jan-Hendrik
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Naja, im Kampf gefallen ist im kampf gefallen- ob erschossen oder ersoffen. Man muss die Umstände berücksichtigen: Das Ertrinken im Schützenpanzer erfolgte ja nach einem misslungenen Ausweichmanöver während eines Überfalls durch die Aufständischen/Taliban, also im Gefecht.
Selbst der immer wieder angeführte Tod durch Artilleriebeschuss auf dem Klo gilt als gefallen ::), wie sich das mit dem berühmt berüchtigten Blitz und dem Tod auf dem Klo verhält weiss ich nicht. Mag jetzt etwas makaber klingen und ich hoffe die Angehörigen lesen hier nicht mit, aber wie heisst es doch so treffend: das Leben geht weiter und das Sterben wohl auch! Bei bisher 35 offiziellen Toten "lohnt" sich schon in kleiner Soldatenfriedhof, Arlington lässt grüssen.....
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Wahrscheinlich werden die Kreigedenkmäler bald überall um diese Spalte erweitert werden müssen!
(https://forum.balsi.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fimg197.imageshack.us%2Fimg197%2F9623%2Funbenanntnfg.th.jpg&hash=badc6e7fd9b5a5006600901b7754cb904adef165) (http://img197.imageshack.us/i/unbenanntnfg.jpg/)
Würde mich einmal interessieren wieviele Söhne von Politikern schon bei gefährlichen auslandseinsätzen waren???
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(http://Fallen inszwischen unsere Soldaten bei Kampfeinsätzen und verunfallen nicht mehr, so befinden sie sich aber noch immer nicht im Krieg)
Genau dies hat Bundesverteidigungsminister Jung heute wieder betont: Die Bundeswehr befindet sich in Afghanistan nicht in einem Krieg !
Und genau aus diesem Grund, aus diesem Wirrwarr von Äußerungen und Beschwichtigungen, war es mir gestern aufgefallen, daß in der Presse das Wort "gefallen" derartig betont wurde.
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Hallo,
nicht nur die Söhne und Töchter unserer Führenden
Politiker waren nicht beim "BUND", sie selber schon
gar nicht.Die Zeiten wo Kriegsgediente Oberleuntnants
(Schmidt, Strauß, Zimmermann etc.) in einer
großen "LAGE" den Einsatz der GSG9 in Mogadischu
befohlen haben, ist schon lange vorbei.
Selbst der "Inhaber der Befehls-und Kommandogewalt"
ist vorzeitig aus dem Wehrdienst ausgeschieden.
Die einzigen "Gedienten" findet man warscheinlich
bei den LINKEN auch wenn es unter Umständen
das "Wachregiment Felix-Dzersinski" war.
mfg
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Die einzigen "Gedienten" findet man warscheinlich
bei den LINKEN auch wenn es unter Umständen
das "Wachregiment Felix-Dzersinski" war.
mfg
;D ;D ;D ;D ;D ;D
Übrigens auf den Gedenksteinen steht nicht etwa "unseren Gefallenen", sondern "Verunglückten". Da sollte man wohl mal Hand anlegen.
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US-Truppen haben in der Provinz Helmand eine Offensive begonnen, um die Taliban aus ihrer Hochburg zu vertreiben:
http://www.sueddeutsche.de/politik/647/477144/text/
Das US-Militär hat in der Nacht zum Donnerstag in der südafghanischen Provinz Helmand eine Großoffensive gegen die radikalislamischen Taliban gestartet. An der Operation mit dem Namen "Khanjar“ (Krummdolch) sind nach Angaben des Militärs 4000 US-Marineinfanteristen und 650 afghanische Soldaten beteiligt. Zudem seien 50 Flugzeuge im Einsatz.
Und noch eine Meldung:
Die Taliban haben scheinbar einen US-Soldaten in Ost-Afghanistan gefangengenommen.
Hier gehts zum kompletten Artikel
(http://hosted.ap.org/dynamic/stories/A/AS_AFGHAN_US_SOLDIER_CAPTURED?SITE=AP&SECTION=HOME&TEMPLATE=DEFAULT&CTIME=2009-07-02-06-23-13)
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Am 1. Juli 2009 kam der britische Lieutenant Colonel Rupert Thorneloe in der Helmand-Provinz bei einem Angriff auf sein Fahrzeug ums Leben.
Er ist damit der ranghöchste britische Soldat, der seit dem Falklandkrieg 1982 im Einsatz sein Leben verlor.
http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1196946/He-led-Lieutenant-Colonel-killed-Afghanistan-highest-ranking-British-casualty-Falklands.html
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Und der Mann war der Kommandeur der Welsh Guards...
(https://forum.balsi.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fi.dailymail.co.uk%2Fi%2Fpix%2F2009%2F07%2F03%2Farticle-1196946-05940CFC000005DC-814_468x478.jpg&hash=d554ddbcac9178f1a8f414c82ae2a26eb0c89303)
Is ja auch kein Wunder in so na Kiste.......... :-X
(https://forum.balsi.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.royalnavy.mod.uk%2Froyalmarines%2Fupload%2Fimg%2FCA4V0D4P.jpg&hash=6a035f37dffc8130a36a9dd143297e1a335a5bb3)
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Die Welsh Guards sind laut Wikipedia eines von fünf Leibregimentern der britischen Königin.
http://de.wikipedia.org/wiki/Welsh_Guards
Wenn deren Kommandeur in Afghanistan sein Leben läßt, noch dazu durch Feindeinwirkung, dann wird dies sicher für Schlagzeilen sorgen.
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Sowas wie den Viking gibt's übrigens auch in der Bundeswehr. Bv 206 (http://de.wikipedia.org/wiki/Bandvagn_206) Sollen unsere Jungs mal froh sein, dass die Bw bisher nicht auf die Idee gekommen ist solche Teile nach A-stan zu karren.
Grüße,
Andreas
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Die Welsh Guards sind laut Wikipedia eines von fünf Leibregimentern der britischen Königin.
http://de.wikipedia.org/wiki/Welsh_Guards
Wenn deren Kommandeur in Afghanistan sein Leben läßt, noch dazu durch Feindeinwirkung, dann wird dies sicher für Schlagzeilen sorgen.
Der Oberbefehlshaber der Welsh-Guards ist doch Prinz Charles, oder?
Die Internet-Seite der Welsh-Guards (http://www.army.mod.uk/infantry/regiments/3481.aspx)....
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Nur wenige Tage zuvor hatten die Welsh Guards mit Major Sean Birchall am 19. Juni 2009 einen weiteren Führungsoffizier im Einsatz verloren.
http://www.blogs.mod.uk/defence_news/2009/06/major-sean-birchall-killed-in-afghanistan.html
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Die Anfang des Monats begonnene Offensive in der Provinz Helmand erweist sich für die NATO-Truppen als sehr verlustreich. In den ersten 10 Tagen des Juli 2009 haben in Afghanistan insgesamt bereits 36 Soldaten der Koalition ihr Leben verloren.
Allein 15 britische Soldaten starben in diesem Monat bereits in der Helmand-Provinz, davon 6 am gestrigen 10. Juli. Damit liegt die Zahl der britischen Kriegstoten in Afghanistan derzeit bei insgesamt 184, und hat damit die Zahl der getöteten britischen Soldaten im Irak überstiegen, die derzeit bei 179 liegt. Im Jahr 2009 hat bisher nur ein britischer Soldat im Irak sein Leben verloren.
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Aus oben erwähntem Anlaß hat die BBC eine kleine Statistik über die bisherigen britischen Kriegstoten erstellt:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/8143196.stm
Besonders interessant ist der Vergleich eines britischen Soldaten mit einem Taliban-Kämpfer.
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Am 14. Juli 2009 kamen in Afghanistan zum ersten Mal türkische Soldaten ums Leben, sie starben bei einem Verkehrsunfall. Einer der beiden Toten ist ein Oberst. Das ist doch ein guter Einstand, ...
Damit hat die Zahl der Todesopfer auf Seiten der Koalition seit Jahresbeginn die 200 überschritten.
Im bisher verlustreichsten Jahr, dem Jahr 2008, wurde diese Marke erst Ende August überschritten. Die Verluste der NATO-Truppen wachsen immer schneller, ...
Allein in den bisher 14 Tagen im Monat Juli starben in Afghanistan 45 NATO-Soldaten. Es wird der bisher verlustreichste Monat seit Kriegsbeginn werden.
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Aber, aber, das ist doch kein Krieg...das ist doch ein "Befriedungs- und Aufbaueinsatz" auf "Wunsch des afghanischen Volkes" ::)
Jan-Hendrik
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Am 14. Juli 2009 kamen in Afghanistan zum ersten Mal türkische Soldaten ums Leben, sie starben bei einem Verkehrsunfall. Einer der beiden Toten ist ein Oberst. Das ist doch ein guter Einstand, ...
Hey, Ingo.....das is nich ok. :-\
Gibt es Berichte darüber ob die Türken bisher überhaupt angegriffen wurden??? Also könnte man sagen das sie ausgespart werden???
Sind sonst auf der Seite der Koalition schon andere Soldaten aus muslimischen Ländern gefallen???
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Nein, die muslimischen Staaten, die bisher kleine Truppenkontingente gestellt haben, haben noch keinen Toten zu verzeichnen.
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Die endlose Sekunde (http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,637290,00.html)
Ein deutscher Soldat erschießt in Afghanistan eine Frau und zwei Kinder. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat überprüft, ob die Schüsse ein Verbrechen waren.
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Wieder ein toter britischer Soldat in A-stan. -> klick mich (http://www.militaryphotos.net/forums/showthread.php?t=161753) :-\
Grüße,
Andreas
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Es gibt eine zweite Verleihung der höchsten amerikanischen Tapferkeitsauszeichnung, der Medal of Honor, für den Afghanistan-Krieg:
Sergeant First Class Jared Christopher Monti wird für seinen Einsatz in einem Gefecht am 21. Juni 2006 ausgezeichnet, bei dem er selbst ums Leben kam.
On June 21, 2006, he served as the assistant leader of a 16-man patrol tasked with gathering intelligence in Gowardesh, Nuristan Province, in northeastern Afghanistan. At dusk, the patrol was attacked by a group of at least 60 insurgents who had established two positions on a wooded ridge above the patrol. Monti ordered his soldiers to take cover and return fire, then made a radio call for artillery and close air support. When he realized that one man, Private First Class Brian J. Bradbury, had been wounded and was lying in an exposed area, he made repeated attempts to reach him. On his first attempt, he advanced to within three feet of Bradbury before being forced back by intense rocket-propelled grenade (RPG) fire. His second try was similarly turned back. As the rest of his patrol provided covering fire, Monti advanced a third time but was mortally wounded by an RPG after taking only a few steps. At about the same time, the artillery and air support which he had called in began hitting the enemy position, killing 22 of the attackers and dispersing the rest. PFC Bradbury subsequently died from his injuries.
Die Verleihungszeremonie ist für den 17. September 2009 angesetzt.
Mit dieser Verleihung steigt die Zahl der Medal-of-Honor´s für den Einsatz im "Krieg gegen den Terror" auf sechs (4 im Irak und 2 in Afghanistan). Alle Verleihungen erfolgten posthum.
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Der Juli 2009 war für die NATO-Truppen der bisher blutigste und verlustreichste Monat seit Kriegsbeginn im Oktober 2001. Allein in diesem Monat kamen in Afghanistan 76 Soldaten der Koalition ums Leben.
Die bisherigen "Rekorde" waren die Monate Juni und August 2008 mit jeweils 46 Toten.
Dabei lasse ich aber mal den Mai 2003 außen vor, bei dem 62 spanische Soldaten bei einem Flugzeugabsturz auf dem Weg nach Hause ums Leben kamen. Die tauchen übrigens eh nicht in den offiziellen Statistiken auf.
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In Afghanistan ist der 200. britische Soldat ums Leben gekommen.
Allein in diesem Jahr liegt die Zahl der britischen Kriegstoten in Afghanistan bereits bei 63.
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Am 24. August 2009 hat die Zahl der getöteten US-Soldaten seit Beginn der Operation "Enduring Freedom" im Oktober 2001 die 800 überschritten.
Gleichzeitig stieg die Zahl der seit Jahresbeginn getöteten Koalitions-Soldaten auf 295.
Im bisher verlustreichsten Jahr, dem Jahr 2008, verloren 294 NATO-Soldaten in Afghanistan ihr Leben. Diese Zahl ist 2009 nunmehr bereits Ende August erreicht worden, und bis zum Jahresende werde noch 4 weitere sicher ebenso verlustreiche Monate folgen, ...
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The Kopp-Etchells Effect (http://www.michaelyon-online.com/the-kopp-etchells-effect.htm)
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Die Rekord-Verlustzahlen der NATO-Truppen im Juli 2009 wurden im Folgemonat noch einmal erreicht.
Im August 2009 verloren in Afghanistan sogar 77 NATO-Soldaten ihr Leben. Gleichzeitig haben die Gesamtverluste innerhalb eines Jahres zum ersten Mal die 300 überschritten. Und bis zum Jahresende werden noch 4 Monate folgen, ...
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Nun stehen die Truppen der Nato ja für Demokratie und Freiheit. Dies will man ja Afghanistan bringen und es in die Selbständigkeit führen. Die letzten Wahlen sollten ein entscheidender Schritt dazu sein. Nun sieht es aber eher aus, als würde der alte Kalauer zutreffen: Gestern standen wir noch am Abgrund. Heute sind wir einen Schritt weiter!
Immer deutlicher scheint es zu werden, dass die angeblich freien und demokratischen Wahlen eine Farce waren. Dabei geht es wohl um hunderttausende Phantomstimmen zu Gunsten Karsai's. Die meisten der Wahlbeobachter sprechen von Unregelmässigkeiten, bis hin zu offenem Betrug. Karsai, wen wunderts, weisst alle Vorwürfe zurück. Mir aber scheinen die Beweise für eine Wahlmanipulation zu Gunsten Karsai's erdrückend.
Sollte er keine absolut Mehrheit erringen und danach sieht es aus, wird ein zweiter Wahlgang notwendig. Wieso aber erst dann frage ich mich? Allerdings stellt sich mir angesichts dieses Ergebnisses auch die Frage, warum man nicht gleich noch ein paar zehntausend falsche Wahlzettel mehr in die Urnen geworfen hat?
Diese Wahl jedenfalls war zumindest sehr dubios und wird vermudlich den Taliban mehr genutzt haben als der Demokratie. Über kurz oder lang werden sich auch hier die Prognosen eines Peter Schollatour erfüllen, so wie sie sich zu ähnlichen Problemen in anderen Teilen der Welt auch erfüllt haben.
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Nun stehen die Truppen der Nato ja für Demokratie und Freiheit. Dies will man ja Afghanistan bringen und es in die Selbständigkeit führen.
Deinen Sarkasmus spar dir mal ;)
Und was eine Wahl des Bürgermeisters von Kabul für die Bevölkerung ändern soll hat sich mir eh noch nicht erschlossen...
Jan-Hendrik
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Die ganze Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema wird immer mehr zur Farce, ... siehe die derzeitigen Äußerungen aus dem Bundesverteidigungsministerium.
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Man muss dem Jung, aber zugute halten, dass er sich vor den Kommandeur des PRT Kundus stellt. Eine der wenigen Sachen, die er in seiner Amtszeit richtig gemacht hat.
Grüße,
Andreas
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Es ist nun fast auf den Tag genau zwei Jahre her, da wurde hier in einem Kommentar der Einsatz in Afghanistan als "lächerliche Polizeiaktion" abgestempelt.
Tja, der Strudel der Geschichte wird derzeit mal wieder schneller und schneller, ...
Inzwischen hat die Truppenstärke der NATO-Truppen in Afghanistan die 100.000-Mann-Marke überschritten. Und ein Ende der immer schnelleren Truppenaufstockung ist nicht abzusehen. Erst vor wenigen Tagen warnte der US-General und derzeitige ISAF-Kommandeur McCrystal vor einer Niederlage in diesem Krieg, wenn nicht bald mehr Truppen ins Land kommen.
Heute legt der britische Kommandeur in Afghanistan nach:
Der britische Top-General in Afghanistan, Jim Dutton, unterstützt die Forderung des US-Oberkommandierenden Stanley McChrystal nach einer Aufstockung der internationalen Truppen am Hindukusch. Wenn dort langfristig Stabilität erreicht werden solle, genüge es nicht, den Luftraum zu überwachen, sagte Dutton der Zeitung "The Times". Er unterstütze das Ansinnen McChrystals, die Truppen aufzustocken, um die radikalislamischen Taliban zurückzudrängen, sagte der stellvertretende Kommandierende der NATO-Truppe ISAF weiter.
Günstig wäre ein Verhältnis von einem Soldaten auf 50 Zivilisten im Land. Dies würde dem Bericht zufolge bedeuten, dass 560.000 einheimische und ausländische Soldaten eingesetzt werden müssten. Derzeit sind es insgesamt rund 274.000 Mann. McChrystal hatte kürzlich gewarnt, der Kampf gegen die Aufständischen in Afghanistan könnte verloren gehen, sollten nicht mehr Soldaten bereitgestellt werden. Großbritannien stellt nach den USA das größte Kontingent der internationalen Truppen in Afghanistan.
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Das deutlichste Zeichen, das dieser Krieg schon verloren ist sind doch sog. "einheimischen Soldaten", deren Zuverlässigkeit im Bereich Null tendiert...ne klarere Absage an die Besatzer kanns doch kaum geben ;)
Jan-Hendrik
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Das deutlichste Zeichen, das dieser Krieg schon verloren ist sind doch sog. "einheimischen Soldaten", deren Zuverlässigkeit im Bereich Null tendiert...ne klarere Absage an die Besatzer kanns doch kaum geben
Es ist, ob ich Vietnam wieder erlebe.
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Manche lernen hat aus ihren Fehlern nie...
Jan-Hendrik
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So langsam kommen die sowjetischen "Afghanistan-Rekorde" ins Wanken. Die Truppenzahl hat man fast erreicht, oder ist zumindest auf einem guten Weg und die Zeit des Krieges dürfte wohl auch überflügelt werden, ...
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Ach, wir haben es doch gesagt "Es lebe Bush". Noch immer behauptet er, daß er damals Recht hatte.
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Im September 2009 lag die Zahl der in Afghanistan ums Leben gekommenen NATO-Soldaten zum dritten Mal in Folge bei über 70.
Damit sind allein in den Monaten Juli, August und September 2009 224 tote NATO-Soldaten zu beklagen. Welch rasanten Anstieg die Opferzahlen nehmen zeigt, daß für die kompletten Jahre 2001 bis 2004 197 Soldaten ums Leben gekommen waren.
Aber wie sagte doch vor wenigen Tagen Präsident Obama lakonisch, mehr Soldaten im Einsatz bringen halt mehr Verluste mit sich, ...
Seit Kriegsbeginn hat die Zahl der Toten auf NATO-Seiten nunmehr die 1.500 erreicht.
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Manche lernen hat aus ihren Fehlern nie...
Jan-Hendrik
Die Frag ist aber: Welches sind die Lehren?
Hätte man den Talibanstaat in Ruhe lassen sollen? Ging von ihm tatsächlich eine Weltbedrohung aus? Vietnam wir oft zitiert, aber hat der Verlauf der Geschichte nicht gezeigt, dass der Kommunismus ein Menschheitverbrechen ist und die Vietkong eben überwiegend Kommunisten waren. Der Kommunismus hat weltweit zumindest eine Schlappe erlitten. Vietnam und China haben das erkannt und sind dabei sich anzupassen. Die Taliban hatten diese Chance nicht, ein Pol Pot allerdings schon und wir wissen, wie das endete.
WAS also ist die Lehre, die man hätte ziehen sollen oder noch ziehen soll?
Ach Gott, wie sicher war doch der "Kalte Krieg".
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Hätte man den Talibanstaat in Ruhe lassen sollen?
Ja, warum soll man sich in fremde Bürgerkreige einmischen? Bisher ist da noch nie was Gescheites bei rausgekommen...
Ging von ihm tatsächlich eine Weltbedrohung aus?
So ungefähr in der Größenordnung wie von Burkina-Faso....
Vietnam wir oft zitiert, aber hat der Verlauf der Geschichte nicht gezeigt, dass der Kommunismus ein Menschheitverbrechen ist und die Vietkong eben überwiegend Kommunisten waren.
War es den Tod von Millionen Menschen wert das durch und durch korrupte Regime von Südvietnam über ein Jahrzehnt mit allen Mittlen zu fördern?
WAS also ist die Lehre, die man hätte ziehen sollen oder noch ziehen soll?
Das jedes Land das Recht haben sollte seinen eigenen Weg zu finden, seine eigenen Fehler zu machen?
Das nennt sich nämlich Evolution...und unser eigener Weg ist nun auch nicht grade das erstebenswerte Nonplusultra der geschichtlichen Entwicklung...
Jan-Hendrik
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Naja, das Prinzip "Hau drauf und hau ab!", funktioniert hier nicht. Die Taliban sind ja nicht mit den Kommunisten, oder so zu vergleichen. Wir haben hier radikale Muslime, tja, und die haben Zeit, auch wenn das über 100 Jahre dauern sollte. In den Vorstellungen der Amerikaner dauert ein Krieg eine absehbare Zeit von Ursprünglich vielleicht 5 Jahren und dann wäre das Thema durch,..... ist es aber nicht..... die Taliban haben Zeit, sehr viel Zeit.
Irgendwo hab ich bei N24 ein gutes Interview mit P. Scholl-Latour gelesen. War echt klasse. Ging um die Wahlen, die Demokratie und so. Echt ernüchternd.
Ich glaube, man müßte die Frauen in das Geschehen von diesem Land stark einbeziehen und sie vielleicht militarisieren, damit sie den Männern ordentlich in den Arsch treten. Frauen sind schließlich überall und können die männlichen Taliban unterwandern, denn ich glaub nicht, das die sich mit der weiblichen Stellung in dem Gottesstaat arrangieren und gut aufgehoben fühlen. Somit könnten sie einen Art "Gegenterrorismus" bilden. :)
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Das Spiel der Zahlen geht weiter, ...
Nachdem vor wenigen Wochen zum ersten Mal die Zahl der Todesopfer auf Seiten der Koalition innerhalb eines Jahres die 300 überschritten hat, hat sie jetzt schon die 400 erreicht. Und bis Ende des Jahres werden noch rund 3 Monate folgen.
Und die Kriegskosten allein der USA für Afghanistan seit dem 11. September 2001 wird bald Grenze von 300 Milliarden Dollar überschreiten. Allein dies ist eine enorme Zahl, zumindest wenn man bedenkt, was man damit erreicht hat.
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In Vietnam war die Lösung auch immer mehr Soldaten fragen und schicken.
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Das Problem ist doch das der Krieg von Anfang an verloren war. Hat denn niemand was aus Vietnam und den Russen in Afghanistan gelernt ?
Einen Guerilla Krieg kann man niemals als Besatzungsmacht gewinnen. Es gibt keine Lösungsansätze ausser mehr Truppen zu schicken.
Das aufbauen der Landeseigenen Polizei und Militärkräfte wurde gnadenlos vernachlässigt so das es absehrbar überhaupt keine Möglichkeit gibt sich aus dem Land zurückzuziehen ohne es gleich den Taliban wieder zu übergeben.
Wir können nicht einfach wieder abhauen weil die Menschen und finanziellen Opfer dann völlig vergebens gewesen wären und weil wir dan den Taliban das Feld wieder überlassen.
Wir können aber auch nicht so weitermachen wie bisher da es Ergebnislos war unterm Strich.
Tja was haben wir da überhaupt zu suchen ? Ich bin zwigespalten was Afghanistan betrifft. Die Quelle des uns bedrohenden Terrorismus auszumerzen war nie für mich ein plausibler Grund. Das einzig sinnvolle war es einem unterdrückten Volk die Freiheit wieder zu geben. Aber geht es den Menschen nun wirklich besser als vorher ? Was ist eine von Fremden erzwungene Freiheit wert wenn man sie sich nicht selber erkämpft bzw. sie selber erworben hat ?
Der Einsatz in Jugoslwien war und ist meiner Meinung nach richtig,da man dem Massenmord vor der eigenen Haustür nicht tatenlos zusehen darf.Die Welt hat schon einmal viel zu lange zugesehen als ein Völkermord begangen wurde bevor man einschritt.
Ich hab leider auch keine Lösung. Ich frage mich nur wenn wir wirklich abziehen wie man den Hinterbliebenen der gefallenen Soldaten erklären will wofür sie ihr Leben gelassen haben ?
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und vieleicht wird in vielen Jahren doch noch alles gut und das Land kann sich selbst gegen die Taliban behaupten.
GRuss Sascha
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Das Problem ist doch das der Krieg von Anfang an verloren war.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und vieleicht wird in vielen Jahren doch noch alles gut und das Land kann sich selbst gegen die Taliban behaupten.
GRuss Sascha
Zum ersten Satz: Das hat man schon von vielen Kriegen gesagt, vor allem hinterher. Warner davor waren in der Minderheit und die berühmten "Rufer in der Wüste".
Zum zweiten Satz: Nach den letzte ober besser gesagt ersten Wahlen in Afghanistan wage ich das zu bezweifeln.
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Naja die Wahlen waren ein Witz,wobei man in solchen Ländern auch nicht unbedingt westliche Masstäbe ansetzen kann.
wenn ich dran denke was damals bei den Ami Wahlen zum Präsidenten alles schief gelaufen ist mit ihren Stimmzetteln und falsch gezählten Wahlkarten sind manceh westlichen Systeme auch nicht grade das gelbe vom Ei. Ausserdem lebt die Präsidentschaft in Amiland auch von finanzkräftigen Interessengruppen die den Wahlkampf finanzieren. Natürlich vollkommen uneigennützig ::)
Das Regime Karsai ist von westlichen Gnaden und das ausgewählte kleinere Übel. Wir werden sehen was die Zeit bringt. Wir haben die Musik bestellt und müssen sie zahlen,nicht nur mit Geld sondern auch mit Blut unserer Soldaten.
traurig genug das immer noch kein gescheites Konzept vorliegt wie man nachhaltigen Frieden,Demokratie und den Truppenabzug vollziehen kann.
Gruss Sascha
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Die Wurzel vieler Probleme Afghanistans liegen nebenan, in Pakistan.
Wenn dann muss man d. Taliban auf beiden Seiten der Grenze bekämpfen und die Grenze so stark befestigen
und überwachen das es keinen illegalen Grenzverkehr mehr gibt.
Gleichzeitig muss natürlich die afghanische Gesellschaft gestärkt werden, also eine funktionierende Verwaltung, Polizei
und Armee etabliert werden.
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Wenn dann muss man d. Taliban auf beiden Seiten der Grenze bekämpfen und die Grenze so stark befestigen
und überwachen das es keinen illegalen Grenzverkehr mehr gibt.
Was aufgrund der Topographier quasi unmöglich ist...
Gleichzeitig muss natürlich die afghanische Gesellschaft gestärkt werden, also eine funktionierende Verwaltung, Polizei
und Armee etabliert werden.
Wofür man vllt. 1 oder 2% der Bevölkerung begeistern könnte...
Es ist vermessen zu glauben, dass die Stämme Afghanistans bin 10 Jahren den "Sprung" vom Mittelalter in die Postmoderne schaffen...das hat schon in Afrika fast nirgendwo geklappt...
Jan-Hendrik
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Krieg in Afghanistan, zumindest "kriegsähnliche Zustände"!
http://www.welt.de/politik/deutschland/article5069563/Guttenberg-muss-zu-Afghanistan-Farbe-bekennen.html (http://www.welt.de/politik/deutschland/article5069563/Guttenberg-muss-zu-Afghanistan-Farbe-bekennen.html)
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Schwerer Verdacht gegen Blackwater - US-Söldner im pakistanischen Terrorkrieg?
Die Vorstellung ist ungeheuerlich. Terror-Organisationen wie al-Qaida beschuldigen die US-Söldner-Firma „Blackwater" an Anschlägen in Pakistan beteiligt zu sein. Konservative Kreise in Pakistan fürchten, die CIA treffe bereits Vorbereitungen, das sicherheitspolitisch instabile Land in US-Hand zu bringen.
Hier der Link zum kompletten Artikel:
http://www.welt.de/politik/ausland/article5369065/US-Soeldner-im-pakistanischen-Terrorkrieg.html
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Wow, die USA wollen 30.000 weitere Soldaten nach Afghanistan einsetzen..... hmm, wäre das eine ausreichende Menge Soldaten um in den Iran einzumarschieren? ???
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Zumindest steigt die Gesamtzahl der Koalitionstruppen auf 140.000 Mann. Wenn man bedenkt, daß der Feldzug im Oktober 2001 mit nicht einmal 2.000 Mann begann, ...
wäre das eine ausreichende Menge Soldaten um in den Iran einzumarschieren?
Auf der anderen Seite, im Irak, steht noch einmal die gleiche Zahl.
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Vietnam begann auch kleiner...
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Der Artikel hier trifft es wirklich sehr gut:
http://www.sueddeutsche.de/politik/56/496372/text/
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Der letzte Stand der Dinge um die Bombardierung der beiden Tanklaster ist der, dass es einen Angriff auf das deutsche Feldlager geben sollte und zwar mit den beiden Lastern!
Oberst Klein hat das verhindert! Wieso kriegt der Mann keinen Orden?
Meiner Meinung liegt der Sachverhalt so, dass er das Leben und die Gesundheit seiner Soldaten geschütz hat, also genau das tat, was ein wichtiger Bestandteil seines "Jubs" ist.
Was hätte es für ein Geschrei gegeben, wenn die Tanker im deutschen Lager explodiert wären und man dutzende Tote und schwerverbrannte deutsche Soldaten Heimgeflogen hätte?
Wollen unsere Politheinis vielleicht mit Arbeitsrecht und Unfallverhütungsvorschriften Krieg führen? Im Krieg wird geschossen und gestorben und oft trifft es auch die Falschen. Unsere Soldaten währen auf jeden Fall die Falschen gewesen! Danke Oberst Klein!
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Naja, nicht ganz.
Die Meldungen dazu ändern sich ja inzwischen täglich. Heute heißt es lediglich, es hätten Geheimdienstinformationen vorgelegen, daß die Taliban angeblich einen Angriff auf das deutsche Feldlager vorbereiten.
In welchem Zusammenhang die Tanklaster dazu stehen, und ob überhaupt, das ist eine andere Frage.
Auf alle Fälle ist es irgendwie erschreckend, wie Informationen aus "Geheimberichten" so einfach durch die Presse gehen. Da sollte man vielleicht mal lieber dran arbeiten, ...
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@ waldi,da kann ich dir nur uneingeschraenkt zustimmen
Das militärische Geraet war verloren und musste somit vernichtet werden damit es dem Feind nicht dienen kann,wozu auch immer er es nun verwendet hätte.
Das Zivilisten ob nun unschuldig oder vieleicht doch Taliban sterben mussten ist bedauerlich aber ein Kollateralschaden.Dieser unschöne Begriff etablierte sich zur Zeit des Jugoslawienkrieges und da hat es die Presse einen feuchten xxxxx interessiert wer drumherum mit in die Luft geflogen ist.
Mag sein das bewusst etwas vom Verteidigungsministerium zurückgehalten oder absichtlich falsch informiert wurde. Politiker und Journalisten sind nicht in der Lage und auch nicht dazu ausgebildet Militär Einsaetze zu beurteilen. Zum Militär gehört nunmal auch bewusste Desinformation.
Darum stellt sich die Frage was die Presse nun wissen darf oder muss. Zumal sowieso alles nur irgendwie verfügbare generell gegen die Truppe,deren Befehlshaber und den Krieg in Afghanistan genutzt wird.
Das ganze wird doch bewusst ausgeschlachtet um Politiker abzuschiessen.Ist doch nen gefundenen Fressen für die Opposition.
Der Guttenberg war zu beliebt und zu brauchbar als Wirtschaftsminister deshalb wurde er auf den eh schon unliebsamen Posten des Verteidigungsministers abgeschoben.
Jetzt bietet sich vieleicht sogar für seien eigenen Parteigenossen ihn komplett loszuwerden. Er ist halt einer der aufsteigen koennte und manchem den Rang abläuft.
Wann wird mal positiv berichtet oder zumindest sachlich was unsere Jungs dahinten leisten und erdulden müssen?
Die Armen Zivilisten,aber was ist mit unseren Jungs die im Zinksarg nach Hause gekommen sind ? Für die interessiert sich niemand.
Mir ist es egal ob nun 10 oder 100 Zivilisten mit bei dem Angriff umgekommen sind. Das mag sich herzlos anhören aber es ändert doch eh nichts am Fakt das da Zivilisten gestorben sind. Auch ist es mir egal wer was wann wusste.
Mich interessiert nur Tanker verloren,Rückeroberung nicht möglich oder zu gefaehrlich,deshalb bombardieren und vernichten damit der Feind es nicht bekommt.Auftrag ausgeführ,Glückwunsch Herr Oberst sie haben ihren Job gemacht.
Warum stehen da Zivilisten um Tanker rum die eh keine Autos haben und Sprit brauchen können ? Sind es Taliban ? sind es friedliche Zivilisten ?Kann man wohl schlecht mal eben erfragen.
Warum hält man sich in einem Kriegsgebiet freiwillig bei militärischem Geraet auf wo man doch weis das sowas potentiell auf die ein oder andere Art gefährlich ist ?
Die Afghanen sind doch Militärerfahren und kennen den Spass schon aus der Russenzeit.
Sorry,wer sich in Gefahr begibt....
Zu guter letzt pinkelt jetzt auch noch der entlassene Generalinspekteur unserem Verteidigunsgminister ans Bein. Ich denke für sowas gibt es wie in jedem Betrieb eine Verschwiegenheitsklausel die sich auch auf die Zeit nach der Beschäftigung bezieht. Abgesehen davon sollte man sowas auch nicht überbewerten da vieleicht lediglich Rachegefühle im Spiel sind da er gehen musste.
böse Zungen behaupten der Ami soll im Irak und in Afghanistan mal einige Kilotonnen abwerfen und die Gebiete für die nächsten 100 Jahre so mit Strahlung belasten und einebnen das sich dort nichts mehr regt.
Das wäre billiger und effektiver.
Ist nicht meine Sichtweise aber einen gewissen Wahrheitsgehalt birgt es schon irgendwo.
Wir hätten nie in beide Länder gedurft,wir haben uns in Dinge verstrickt wo von vorneherein klar war das man das nicht gewinnen und befrieden kann.
Manchmal muss man Dinge wohl wirklich dem Lauf der Natur überlassen wenn man nicht einen Weltbrand erzeugen will.
Ich hab leider auch keine Patentlösung.
was lernen wir daraus ? Krieg ist nie eine Lösung um Frieden zu schaffen.
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Zu den Zivilisten bei den Fahrzeugen gibt es ja mehrere Varianten. Die wohl wahrscheinlichste ist die, dass die Taliban sie geholt haben um beim Flottmachen der im Schlamm feststeckenden Fahrzeuge zu helfen. Das ist für mich aber unerheblich, für die Betroffenen und deren Angehörige natürlich nicht. Ähnlich aber verhält es sich, wenn eine kriegsführende Paretei Menschen als lebende Schutzschilde benutzt.
Wie soll man entscheiden? Ich wollte das nicht tun! Vielleicht hätte man warten sollen, vielleicht hätten mehrere Überflüge die Zivilisten vertrieben, vielleicht, vielleicht, vielleicht...
Das der Oberst angesichts dessen was sich nun abspielt durchaus berechtigte Befürchtungen hatte und dies und das lieber verschwieg scheint mir da verständlich. Das kommende Tamtam um den Einsatz war vorhersehbar.
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Vieleicht hätten mehrere Überflüge auch nen Taliban mit ner Stinger/SA 7,16,18 hinter dem Felsen hervorkommen lassen ?
Eigensicherung ist oberstes Ziel.
Ich möchte drum wetten das es die gleiche Diskussion in Amerika nicht gegeben hätte.
hinterher klugzuscheissen ist für alle, zumal nicht daran beteiligt immer sehr einfach.
Man kann dem Oberst keinen Vorwurf machen finde ich.
Ich möchte es auch nicht entscheiden müssen,aber militärische Befehlshaber werden dafür ausgebildet und bezahlt solche Entscheidungen zu treffen.
Tja wie soll man entscheiden bei Menschlichen Schutzschilden ?
Entsprechend der Bedrohung die von dem ausgeht wofür man sie als Schutzschild missbraucht würde ich mutmassen.
Darf man einen Jet abschiessen und hunderte unschuldige töten um den Flug in einen Wolkenkratzer wo tausende umkommen könnten zu verhindern ?
Wenn man die Moral weglässt und nur nach harten Fakten schaut wieviele Leben man retten kann,wählt man die Variante wo mehr Leben gerettet werden.
Machen die Sanis im Katastophenfall auch nicht anders.Erst werden die behandelt die die besten Überlebenschancen haben,dann kümmert man sich um die mit weniger Chancen. Da gibt es ein Zahlensystem.
Ich bin mal gespannt was da noch kommt ob wir bald noch einen anderen Verteidigungsminister bekommen und ob sie dem Oberst auch noch an die Karre fahren wollen.
Gruss Sascha
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Ich persönliche finde diese Diskussionen in der Presse absolut unsinnig und nicht zielführend. Ob der Oberst richtig entschieden hat oder nicht kann jetzt nicht mehr geklärt werden und sollte erst recht nicht von Zivilisten, die noch nie in Afghanistan waren, diskutiert werden.
Ein paar Fakten zu diesem Thema:
Zum Zeitpunkt des Angriffs war Ramadan (Ramadan 2009: Beginn: 21. Aug. - 19. Sep. 2009) und wenn ich richtig informiert bin ist zwar Diebstahl laut dem Koran sowieso ein Verbrechen, aber während des Ramadan besonders schlimm! Dies ist auch der Grund warum zunächst keine afghanischen Zivilisten (wie sonst durchaus üblich) nach Entschädigungsgeld gefragt haben. Aus deren Sicht waren alle Personen vorort Verbrecher...egal ob Taliban oder nicht!
Desweiteren habe ich gehört (also keine gesicherten Info´s), dass die ansässigen Maleks (Dorfältesten) diesen Angriff für gut befunden haben und mehr solche Taten gefordert haben, um endlich Ruhe vor den Taliban (Insurgents) zu haben. Nach dem Angriff herrschte zumindest für mehrere Tage Ruhe in der Gegend!
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Nach dem Angriff herrschte zumindest für mehrere Tage Ruhe in der Gegend!
Weil wahrscheinlich dabei alle ortsansässigen Taliban zusammen mit ihren lokalen Kommandeuren draufgegangen sind.
Man wirft Oberst Klein ja genau das vor, dass das sein vorangiges Ziel war, die Vernichtung der feindlichen Kräfte.
Die amerikanischen Piloten wollten wohl mehrere warnende Überflüge machen, aber das hätte natürlich auch die Taliban
gewarnt.
Klein soll ausdrücklich den Angriff ohne vorherigen Überflug gefordert haben. Und die Amerikaner haben dies dann auch
genehmigt, aber das interessiert wohl keinen.
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Nach dem Angriff herrschte zumindest für mehrere Tage Ruhe in der Gegend!
Klein soll ausdrücklich den Angriff ohne vorherigen Überflug gefordert haben. Und die Amerikaner haben dies dann auch
genehmigt, aber das interessiert wohl keinen.
Warum sollte das auch interessieren ? Wie ich schon gesagt habe,mehrere Überflüge erhöhen das eigene Risiko von einer Stinger,SA oder ähnlichem getroffen zu werden. Schon mal militärisch daran gedacht das das ganze bewusst so von den Taliban herbeigeführt worden sein könnte ? Welcher Erfolg wäre es wohl gewesen einen Ami Jet vom Himmel zu holen ?
El Jasira hätte das in der Arabischen Welt publik gemacht und ein Begeisterungssturm gegen die ungläubigen verhassten Amerikaner etc. wäre entbrannt. Ausserdem führen Erfolge dazu das man versucht sowas zu wiederholen.
Die Eigensicherung steht wie gesagt an erster Stelle und mehrere Überflüge erhöhen das eigene Risiko.
Und mal ehrlich,natürlich ist es das vorrangige Ziel eines Militärs den Gegner bzw. die feindl.Kräfte zu vernichten oder zu neutralisieren.
Wir müssen uns klar machen das dort Krieg herrscht.Egal wie es nun öffentlich definiert wird. Der Job besteht halt nicht nur aus bewaffnetem Brunnenbau.
Man sollte das ganze endlich nennen was es ist:es herrscht Krieg.
klar per Definition gibt es keinen Feindstaat und was weis ich wie es irgendwo auf dem Papier steht. Wer alles definieren will,definiert am Ende garnichts.
Gruss Sascha
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Wie ich schon gesagt habe,mehrere Überflüge erhöhen das eigene Risiko von einer Stinger,SA oder ähnlichem getroffen zu werden. Schon mal militärisch daran gedacht das das ganze bewusst so von den Taliban herbeigeführt worden sein könnte ? Welcher Erfolg wäre es wohl gewesen einen Ami Jet vom Himmel zu holen ?
Schon richtig, aber es gibt leichtere Wege einen Jet runterzuholen. In der Nähe einer Luftwaffenbasis auf startende oder landene Jets warten.
Aber wie gesagt, die Piloten selbst schlugen die Überflüge vor und die würden sicher kein Risiko eingehen wenn sie es nicht
selbst verantworten könnten.
El Jasira....
Al Jazeera.... ;D
Und mal ehrlich,natürlich ist es das vorrangige Ziel eines Militärs den Gegner bzw. die feindl.Kräfte zu vernichten oder zu neutralisieren.
Schon vollkommen richtig, aber das ist ja der Knackpunkt....deckt dass das Mandat der Bundeswehr???
Also ohne direkt angegriffen zu werden, den Feind anzugreifen und zu vernichten!?
Wir müssen uns klar machen das dort Krieg herrscht.Egal wie es nun öffentlich definiert wird. Der Job besteht halt nicht nur aus bewaffnetem Brunnenbau.
Man sollte das ganze endlich nennen was es ist:es herrscht Krieg.
klar per Definition gibt es keinen Feindstaat und was weis ich wie es irgendwo auf dem Papier steht. Wer alles definieren will,definiert am Ende garnichts.
Klar herrscht dort Krieg, aber in Deutschland gibt es sowas per Definiton nur zwischen 2 Staaten. Was ziemlich merkwürdig
ist, der Afghanistan-Krieg der Russen wurde auch als solcher bezeichnet, wie so viele andere.
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Schon vollkommen richtig, aber das ist ja der Knackpunkt....deckt dass das Mandat der Bundeswehr???
Also ohne direkt angegriffen zu werden, den Feind anzugreifen und zu vernichten!?
Sowas nennt sich militärisch Präventivschlag,wir müssen unseren Jungs endlich das gestatten was Soldaten normalerweise tun dürfen.
Das Mandat ist eh ein Witz und mit der Opposition bekommen wir da niemals was gescheites auf die Beine.
Das Problem ist generell das Deutschland Truppen ausserhalb des eigenen Landes hat. Im Rückblick auf die Deutsche Geschichte ist das anscheinend ein großes Problem,zumindest aus Deutscher Sicht. Unsere ehemaligen Gegner sind da deutlich entspannter.
Man darf halt nicht einen zahnlosen Hund in einen Käfig voller Wölfe schicken und den Hund dann noch so abgerichtet haben das er nur zurückschnappen darf wenn er selber vorher in den Hintern gebissen wurde.
Alle BW Angehörigen mögen mir diese Art der Darstellung verzeihen.
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Französische Truppen starten Groß-Offensive gegen Taliban
Der Kampf gegen die Taliban in Afghanistan – französische Soldaten haben jetzt eine groß angelegte Offensive im Usbin-Tal, östlich der Hauptstadt Kabul, gestartet.
An den Kämpfen sollen mehr als 1100 Soldaten beteiligt sein, darunter 800 französische Fremdenlegionäre sowie afghanische Soldaten und US-Truppen. Wie Vertreter des Militärs berichten, seien auch Hubschrauber im Einsatz. Fünf Soldaten der US-Spezialkräfte sollen verletzt worden sein.
...
http://www.bild.de/BILD/politik/2009/12/18/afghanistan-gross-offensive/franzoesische-truppen-kaempfen-gegen-taliban.html
Es wäre mal interessant zu wissen, welche Verluste die Fremdenlegion bisher in Afghanistan hatte. Die bisher in der offiziellen Verlustliste geführten 36 toten französischen Soldaten stammen alle aus "regulären" Armeeeinheiten.
Gleiches gilt auch für die deutsche KSK, ...
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Französische Truppen starten Groß-Offensive gegen Taliban
Es wäre mal interessant zu wissen, welche Verluste die Fremdenlegion bisher in Afghanistan hatte. Die bisher in der offiziellen Verlustliste geführten 36 toten französischen Soldaten stammen alle aus "regulären" Armeeeinheiten.
Gleiches gilt auch für die deutsche KSK, ...
Früher hiess es immer, die Legionäre ersparten den Franzosen eigene Verluste, also schonten französisches Blut - hat sich da was geändert?
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Apropos Verlustzahlen, ...
Die Zahl der deutschen Todesopfer in Afghanistan wird neuerdings mit 40 angegeben. Neu in der Liste zu finden ist ein Leutnant mit Todesdatum 11. Februar 2009.
am 11. Februar 2009 an den Folgen seines Einsatzes in Mazar-e Sharif, Afghanistan, verstorben
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Schade um jeden der in diesem Krieg sein Leben gelassen hat und noch lassen muss.
Unsere Gefallenen sind viel zu wenig im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Wann kommt den da mal was im TV oder ähnlich ? Klar man schaut in den Nachrichten was von nem Anschlag und hört das es Deutsche Verletzte und Tote gab. Dann kommt nochmal 3 Minuten was vom Begräbnis und das wars. Zu den traumatisierten dab es ab und an mal was aber das wars dann schon.
Ob man nun mit dem Einsatz in Afghanistan einverstanden ist oder nicht,jedem Deutschen sollte nachhaltig bewusst gemacht werden das diese Soldaten,unsere Landsleute ihr Leben für unser Land und die Freiheit des Afghanischen Volkes gegeben haben. Das muss man entsprechend würdigen und ehren aber nicht abtun oder sogar noch abwerten.
Ich wollte wir wären nie nach Afghanistan gegangen aber nun sind wir halt dort und wenn wir uns davon stehlen sind unsere Jungs für nichts gefallen und die Taliban unterdrücken wieder Frauen und Kinder etc. und errichten ihr Terror Regime.
Wir müssen unseren Jungs/Mädels dort hinten klar machen das wir zu ihnen stehen und sie nicht vergessen haben. Um jeden Deuztschen Touri der mit nem Flugzeug abstürzt wird mehr Wirbel gemacht als um unsere gefallenen in Afghanistan. Es sind Bürger in Uniform,Nachbarn,Freunde,Landsleute,Menschen gewesen.
Der Ami hält es da ein wenig anders,obwohl gegen den Krieg steht ein Großteil der Bevölkerung immer hinter ihren Soldaten unabhängig davon ob man mit dem eigentlichen Ziel einverstanden ist.
@ IM
Ich möchte dich bitten an dieser Stelle die Liste mit den Namen zu veröffentlichen damit sie nicht vergessen werden und man sich mal vor Augen führen kann das hinter der Zahl 40, Menschen mit Namen und Familien und deren Schicksale stehen die es lohnen in Erinnerung behalten zu werden.
http://www.youtube.com/watch?v=14k5FlNmzLY&feature=related
Gruss Sascha
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Das macht schon jemand, und dies sehr ausführlich, ...
http://en.wikipedia.org/wiki/German_Armed_Forces_casualties_in_Afghanistan
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Danke,ich hatte nur in Deutsch gesucht und da eine Liste mit 36 Personen vom Spiegel gefunden.
Dafür mit Bildern und somit irgendwie persönlicher.
http://www.spiegel.de/flash/0,5532,19180,00.html
Gruss Sascha
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Auch da fehlt bisher noch der tote Leutnant vom 11. Februar 2009.
Es scheint, dieser wurde zum ersten Mal offiziell erwähnt in der Rede des Bundesministers für Verteidigung anläßlich des Volkstrauertages im November 2009:
Hier der Link dahin
(http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd4k3cQsESUGY5vqRMDFfj_zcVP0Aj9ScAv2glFR9b_2C3IhyR0dFRQAA9TEl/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfRF80SjU!?yw_contentURL=%2FC1256F1200608B1B%2FW27XREMP194INFODE%2Fcontent.jsp)
Es ist nicht das erste Mal, daß deutsche Todesopfer dann mal so nebenbei auch der Öffentlichkeit bekanntwerden, ...
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Die Zahl der Todesopfer auf Seiten der NATO hat zum ersten Mal innerhalb eines Jahres die 500 erreicht.
Damit entfallen fast ein Drittel aller Todesopfer auf Seiten der Koalition seit Kriegsbeginn im Oktober 2001 auf das Jahr 2009.
Die Truppenstärke der NATO geht auf geplante 140.000 Mann zu, die Zahl der Todesopfer auf ihrer Seite hat die 1.600 überschritten.
In Deutschland spricht man nunmehr offiziell schon mal von "kriegsähnlichen Zuständen", ...
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Bevor ich einen neuen Thread eröffne, schreibe ich mal meine Gedanken zur derzeitig drohenden Ausweitung des sogenannten Anti-Terror-Krieges hier mit rein.
Es mehren sich die Gerüchte, daß das US-Militär einen "Vergeltungsangriff" auf den Jemen vorbereitet.
Als "Grund" nimmt man einen vermeintlich fehlgeschlagenen Anschlag eines Nigerianers, der dazu Anweisungen und Unterstützung aus dem Jemen erhalten haben soll.
Reicht dies aus, um gleich wieder ein Land zu bombardieren ? Als Vergeltung ?
Sicher, wenn es tatsächlich einen Anschlag gegeben hätte, wären Unschuldige ums Leben gekommen. Aber mal wieder wird ein US-Militärschlag auf reichlich Wenns und Abers aufgebaut.
Ziel eines Angriffes werden "Al-Kaida-Stellungen" werden, bei denen sicher keine Zivilisten werden sterben müssen, ...
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Ich will nicht JA oder NEIN sagen. Es ist tatsächlich zu komplex um eine so einfache Antwort zu geben.
Dennoch möchte ich ein Argument hier mitgeben: Terroristen tauchen per definitionem unter in einer Bevölkerung. Man kann sie nicht erkennen, sie tragen keine Uniform.
Muß man bei Terroristen denken wie Richter tun: im Zweifelsfall nicht verurteilen. Ein Henker kommt natürlich überhaupt nicht im Frage.
Oder muß man anders argumentieren: Sie verstecken sich da. Ein Teil, wenn nicht Großteil der Bevölkerung, weiß davon. Findet im Dienste einer guten Sache zu stehen. Muß man dann sagen: mit gegangen, mit gefangen, mit gehangen???
Ich weiß die Antwort nicht. Denke eher, daß man abwiegen muß "Wie viel Menschen sterben, wenn ich jetzt was tue. Wie viel Menschen werden dann möglicherweise gerettet, weil man ein Attentat verhütet".
Wenn z.B. Osama da wäre, kann man leichter sagen "Die Vorbeugefaktor ist viel größer, wenn ich jetzt aktiv bin".
Eines ist aber sicher. Um wieder eine Metapher zu benützen: Das Blut der Märtyrer ist die Saat der Kirche.
Terrorismus so bekämpfen ist wie ein Krieg gegen Hydra führen.
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Als "Grund" nimmt man einen vermeintlich fehlgeschlagenen Anschlag eines Nigerianers, der dazu Anweisungen und Unterstützung aus dem Jemen erhalten haben soll.
Reicht dies aus, um gleich wieder ein Land zu bombardieren ? Als Vergeltung ?
Es wird ja nicht das Land ansich bombadiert, man arbeitet ja mit den staatlichen Organen zusammen. Aber es werden sicher
Angriffe auf Ausbildungslager und Camps von Al-Kaida geben. Vielleicht eher durch bewaffnete Drohnen als durch
Kampfflugzeuge.
Und der vereitelte Anschlag ist nur ein "Grund"...die USA wissen das der Jemen DAS Rückzugsgebiet für Al-Kaida ist, nachdem der Boden für sie auch in Saudi-Arabien zu heiss geworden ist.
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Und der vereitelte Anschlag ist nur ein "Grund"...die USA wissen das der Jemen DAS Rückzugsgebiet für Al-Kaida ist, nachdem der Boden für sie auch in Saudi-Arabien zu heiss geworden ist.
Ronny, Du hast Recht. Dennoch bleibt das Problem, daß Nichtstun unweigerlich einmal Opfer gibt. Daß aber Eingreifen bedeutet, daß zweifelsohne auch «unschuldige» Bürger getötet werden.
Schau mal Israel versus Gazastreifen. De Bevölkerung in Gaza erhärtet immer mehr.
Dort gibt es jedenfalls ein mögliches Beginn einer Lösung: die Wirtschaft dort ankurbeln und die Menschen endlich mehr Bewegungsfreiheit gönnen. Aber bei Jemen ??? ???
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In allen Medien wird über dieses anscheinend bevorstehende Ereignis diskutiert. Wenn ich als Terrorist im Jemen sitzen würde, würde ich mein Bündel packen und vorsichtshalber die Stellung wechseln. Vielleicht will man ja auch nur das erreichen- sie aus ihren Verstecken scheuchen um- ja um was dann zu machen? Viele Länder bleiben in der Region nicht mehr, gegen die keine Militärschläge geführt werden oder wurden.
Dennoch ist immer wieder auffallend, dass gegen die Torrorbekämpfer politisch und medial mehr gewettert wird als gegen die Terroristen. Wird grossflächig bombardiert, ist das falsch, wird "chirurgisch" operiert ist das auch falsch. Schickt man Truppen ist das falsch, zieht man sie ab auch nicht richtig und wohin solch eine Schlingerpolitik führt sieht man an den entlassenen Guantanamohäftlingen, von denen einige schon wieder an Bomben basteln sollen.
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Die Öffentlichkeit wird ja bewußt über die Medien beeinflußt, teilweise widersprechen sich die Meldungen dann selbst nach einigen Tagen.
Das beste Beispiel ist gerade jetzt wieder zu beobachten. Gestern hieß es, bei einem Anschlag in Afghanistan hätten 8 US-Bürger ihr Leben verloren. Es wurde bewußt der Eindruck erweckt, es hätte sich um unschuldige Zivilisten gehandelt. Doch wo soll eine solche Gruppe plötzlich herkommen ? Heute nun sickert durch, daß es ein Angriff auf ein Camp der CIA war, und die Toten alle CIA-Agenten sind.
Und was die bisher aus Guantanamo Entlassenen betrifft. Es waren sicher einige dabei, die mehr oder weniger unschuldig waren und aus zweifelhaften Gründen dorthin geschleppt wurden. Wenn es vorher keine sogenannten Terroristen waren, spätestens jetzt sind es welche. Wer kann es ihnen nach jahrelangen Folterungen verübeln, ...
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Die Öffentlichkeit wird ja bewußt über die Medien beeinflußt, teilweise widersprechen sich die Meldungen dann selbst nach einigen Tagen.
Und was bedeutet das? Daß wir nicht ein fundiertes JA oder NEIN sagen können gegen Maßnahmen. Wir wissen einfach zu wenig. Ich bin froh nicht die Verantwortung tragen zu müßen.
@Waldi: Logisch, daß mehr gegen die Kämpfer als gegen die Terroristen gewettert wird. Die erste Gruppe wird ja demokratisch kontrolliert und muß sich an Spielregeln halten. Und Wehe, wenn diese Regeln verletzt werden.
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Logisch, daß mehr gegen die Kämpfer als gegen die Terroristen gewettert wird. Die erste Gruppe wird ja demokratisch kontrolliert und muß sich an Spielregeln halten. Und Wehe, wenn diese Regeln verletzt werden.
Mann, ist dieser Typ albern. Wo sind denn z.B. die "Chemical Weapons" im Irak abgeblieben um die es angeblich vor Jahren auch mal angefangen hat? Die USA macht doch was sie wollen, Spielregeln oder nicht. Kriegstreiber USA wohl zu verstehen. War da nicht ein Spruch "USA befiehl, wir folgen Dir!"
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Mann, ist dieser Typ albern.
Wenn Du damit mich meinst, ich sagte genau das, was Du selbst jetzt hervorbrachtest. Da wurde durch die CIA gelogen. Na klar, daß es dann donnert.
Das ist aber was anders als die Frage, wie ein Land (sei es USA, Rußland, China oder welches Land denn auch) sich benimmt.
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Theoretisch hat @Nomen Nescio schon Recht. 1. Geht in einer Demokratie alle Macht vom Volke aus (eben durch die von ihm gewählte Regierung) und zweitens wird die Regierung (und ihre Handlungsweise und Beschlüsse) durch das Volk kontrolliert, nicht umgekehrt ::). Soweit die Theorie ;D! Die Praxis sieht hingegen anders aus :o.
@Im hat schon Recht mit seiner Vermutung, wer es vorher nicht war, wird es mit Sicherheit hinterher sein, aber wer sagt, dass sie es nicht doch schon vorher waren ::)?
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@Im hat schon Recht mit seiner Vermutung, wer es vorher nicht war, wird es mit Sicherheit hinterher sein, aber wer sagt, dass sie es nicht doch schon vorher waren ::)?
Dennoch soll man nie vergessen, daß Terroristen Gott noch Gebot achten. Regeln sind allein da um nicht befolgt zu werden. Zimperlich sind sie bestimmt nicht, vide diese Schule in Rußland.
Jedes Ding hat zwei Seiten.
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Tja was soll man da sagen ? Die USA machen sowieso was sie wollen. An der UNO vorbei gegen den Irak Krieg geführt und im nachhinein stellt sich raus das da gar keine Chemiewaffen etc. waren. Alles nur ein Vorwand wegen dem Öl und um die Saudis auf der eigenen Seite zu behalten die auch auf dem Öl sitzen.
Freiheit bringen ? Von wegen,reiner kapitalistischer eigennutz in Verbindung mit Selbstüberschätzung.
Schade um jeden der in diesem nutzlosen Krieg sterben musste udn es heute noch tut.
Der Zweck heiligt für die USA die Mittel,sie erkennen keine andere Autoritaet an wie z.B die UNO und machen was sie wollen.
In Guantanamo werden entgehen Amerikanischen Gesetzen Menschen ohne Gerichtsverfahren etc. festgehalten. In Irakischen Gefängnissen werden Gefangene gefoltert und gequält.
Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gilt da nicht wos keiner vermeintlich mitbekommt. Achja ist ja nicht auf US Boden deshalb gelten die US Gesetze nicht ?
Aber wenn die Kacke am dampfen ist dann rufen sie ihre Alliierten um Hilfe für eine Suppe die sie selber eingebrockt haben und wenns nur ist weil das Geld ausgeht.
Der große Friedensstifter Obama plant nun im Jemen eine Aktion ? Tja,meinen Vertrauensvorschuss hat er wenn ers tut damit verspielt. Da wird dann wieder eine Region gegen die USA aufgebracht und der nächste Kriesenherd entsteht.
Will man damit die eigene Unfähigkeit des heimatschutzes überspielen ? Sie wurden gewarnt und haben nichts unternommen. Was für ein Witz und man sieht das die Maschinerie nicht funktioniert aber der Tori darf keien Colaflasche mit in den Flieger nehmen. Man müsste lachen wenns nicht so traurig waere.
Und da die Holländer offensichtlich auch als Sündenbock herhalten müssen(der terroprist flog aus den Niederlanden ein) bauen die jetzt mit neuen Scannern vor.
Die USA lernen nicht aus der Vergangenheit und machen immer die selben Fehler. Die USA sidn halt nicht John Wayne der im alleingang immer nur gewinnt.
Erst einen Diktator hochrüsten weil er nützlich oder das kleinere Übel ist und am Ende machen sie ihn dann platt und das auch Plan und Ziellos.
Wann erkennt Amerika endlich das sie erstens nicht Weltpolizei nach eigenen Masstaeben sind und wann erkennen sie das ihr Grossmachtstatus fast abgelaufen ist ?
Man schaue sich die Verquickung des Kapitals an und wie China über die Finanzen die USA schon ganz gut im Griff hat bzw. kontrolliert.
Auf dem Afrikanischen Sektor ist China wirtschaftlich schon Tonangebend usw.
China und Indien werden in den nächsten jahrzehnten sagen wo es hingeht ohne das wir was dagegen tun können.
Die alten Großmächte UDSSR und USA sind nur noch ein Schatten ihrer selbst und wissen nicht wann sie in die zweite Reihe treten müssen um nicht Ruhmlos unter zu gehen.
Liebe Amis euer Rang ist abgelaufen,erkennt es endlich und verhaltet euch friedlicher.
Das die Terroristen und viele im nahen Osten so anti Amerikanisch eingestellt sind haben die USA sich selber zuzuschreiben. Durch Kriege gewinnt man selten neue Freunde und erreicht im Endeffekt nichts.
Mit dem Ungetüm Saddam war die Region friedlicher und den Irakis ging es besser als heute. Ausserdem hätte man Saddam noch als Gegenpol gegen den Iran nutzen können wo der nächste Kriesenherd ist und es in den nächsten Jahren fürchterlich rappelt.
Ich habe weder etwas für Dikatoren noch für Terroristen übrig aber alles hat eine Ursache die eine Wirkung erziehlt und das liegt letzten endes an der Aussenpolitik der USA.
Die Russen haben nichts aus Afghanistan gelernt und haben sich in Tschetschenien probiert.
Die USA haben aus Vietnam nichts gelernt und bekommen im Irak und in Afghanistan den hintern versohlt.
Hitler hat nichts von Napoleon gelernt und ist ebenfalls an Russland gescheitert.
Warum wiederholen sich immer wieder die gleichen Fehler in der Geschichte und müssen unschuldige darunter leiden ?
Ich hab auch keine Patentlösung,aber was aus den Kriegen wird die in Terrorismus und Partisanenkämpfen enden sieht man ja. Man kann sowas immer nur verlieren.
Auf das es im neuen Jahr etwas friedlicher werde auf Erden.
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Das beste Beispiel ist gerade jetzt wieder zu beobachten. Gestern hieß es, bei einem Anschlag in Afghanistan hätten 8 US-Bürger ihr Leben verloren. Es wurde bewußt der Eindruck erweckt, es hätte sich um unschuldige Zivilisten gehandelt. Doch wo soll eine solche Gruppe plötzlich herkommen ? Heute nun sickert durch, daß es ein Angriff auf ein Camp der CIA war, und die Toten alle CIA-Agenten sind.
Brisant ist, dass der Sprengsatz von einem Offizier der afghanischen Armee gezündet wurde.
Hmm, da fragt sich dann wieder wie konnte ein afghanischer Offizier zum Selbstmordattentäter der Taliban werden!? ::)
Desweiteren wurde heute bekannt gegeben das auch 4 kanadische Soldaten und 1 kanadische Journalistin am Dienstag
einem am Straßenrand gezündeten Sprengsatzes zum Opfer gefallen sind.
Und was die bisher aus Guantanamo Entlassenen betrifft. Es waren sicher einige dabei, die mehr oder weniger unschuldig waren und aus zweifelhaften Gründen dorthin geschleppt wurden. Wenn es vorher keine sogenannten Terroristen waren, spätestens jetzt sind es welche. Wer kann es ihnen nach jahrelangen Folterungen verübeln, ...
Ist leider so, die Amerikaner schaffen sich ihre Gegner selbst. Es gab schon Berichte darüber das vorher Unbescholtene in ihre Heimatländer zurückkehrten, sich dort an Kontakte wendeten die ihnen in Guantanamo vermittelt wurden, oder eben
sich auch an ehem. Mitgefangene vor Ort wendeten.
Diese Männer tauchten dann teilweise im Irak wieder auf als Al-Kaida-Kämpfer oder Selbstmordattentäter...
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Ja, jetzt ist der Jemen im Fadenkreuz. Vorab wird natürlich erstmal eine große Welle gemacht, um den Bürgern die große Gefahr vor Augen zu halten und das beinhaltet natürlich auch so tragende Aktionen, wie z.B. das Botschaftspersonal abzuziehen. Im Iran wird es natürlich auch gemacht. Wobei ich da mal gespannt bin, ob und wann es da überhaupt losgeht.
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Auch im Jahr 2010 setzt sich die Tendenz der stetig wachsenden Verluste auf Seiten der Koalitions-Truppen fort.
Allein seit Jahresbeginn bis zum 16. Januar haben bereits schon wieder 27 NATO-Soldaten in Afghanistan ihr Leben verloren. Damit ist es schon jetzt der verlustreichste Januar seit Kriegsbeginn im Jahr 2001.
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Im laufenden Afghanistan-Krieg wurde bis jetzt drei Mal das Victoria Cross verliehen. Es war dies einmal das bisherige britische Victoria Cross und je einmal das neuseeländische und das australische Victoria Cross.
Die neuseeländische Auszeichnung erhielt Lance Corporal Bill Henry Apiata. Er wurde mit dem Victoria Cross am 2. Juli 2007 ausgezeichnet. Als Angehöriger der NZSAS hatte er im Jahr 2004 unter Einsatz seines eigenen Lebens einen verwundeten Kameraden gerettet.
http://en.wikipedia.org/wiki/Willie_Apiata
Vor wenigen Tagen ging sein Name erneut durch die Presse.
Als am 18. Januar 2010 die Taliban Regierungsgebäude in Kabul angriffen und es zu längeren Gefechten in der Stadt kam, machte ein französischer Fotograf einige Aufnahmen von neuseeländischen SAS-Soldaten, als sie gerade ein Gebäude verließen, in dem später einige Leichen vermeintlicher Angreifer gefunden wurden.
Einer der fotografierten Soldaten war Bill Apiata, der sich erneut zum Einsatz in Afghanistan befindet. Als die Bilder dann auch noch veröffentlicht wurden, sorgte dies für erhebliche Unruhe. Bisher war es nicht üblich, daß Angehörige solcher Spezialeinheiten so offen und dazu noch im Einsatz gezeigt wurden.
Hier mal ein Link zu einem Bericht darüber, zu sehen sind auch die Fotos:
http://www.3news.co.nz/Willie-Apiata-there-to-fight-says-photographer/tabid/423/articleID/138324/Default.aspx
Macht schon einen recht martialischen Eindruck, ...
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Hier mal ein Link zu einem Bericht darüber, zu sehen sind auch die Fotos:
http://www.3news.co.nz/Willie-Apiata-there-to-fight-says-photographer/tabid/423/articleID/138324/Default.aspx
Macht schon einen recht martialischen Eindruck, ...
Ich denke mal der Lance Coporal kann sich mit diesem Aussehen und einheimischer Kleidung gut hinter den feindlichen
Linien bewegen......... ::)
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Welchen Ausgang eine derartige Aktion haben kann, zeigte 2005 die Aktion unter Führung von Lieutenant Murphy.
http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_P._Murphy
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Also innerhalb dieser Operation wurde dieser Chinook abgeschossen, habe damals nur davon gehört aber nichts über den
größeren Rahmen. ;)
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Gestern kam ein Beitrag :10 Tage bei den Mudjahedin". Fast eine Slapstick Komödie, allerdings mit toternstem Hintegrund. Die alliierten Truppen können froh sein, dass die Leute von moderner Technik noch immer eher wenig Ahnung haben....
Ein Trupp Kämpfer wird von einem Reporter gefilmt. Die Männer kamen eben an und wollten einen Panzer knacken, aber der Panzer war schon weg. Dann brach Streit aus, wer daran Schuld sein. "Ihr wart zu langsam!", "Nein, du hast uns zu spät benachrichtigt (per Handy).", "Als der Panzer hier war habe ich euch gerufen.", "Ja, aber wir dachten er fährt erst los und wir hätten noch Zeit."!
Etwa später.
"Ist die Mine gelegt?", "Ja", "Da kommen Fahrzeuge, los zünde die Mine!", Kämpfer fummelt mit Fernbedinung in Richtung Mine rum, so als wolle er beim Fernseher das Programm wechseln. "Du musst "D" drücken!", "D? Wo ist das?", "Wie oft hast du gedrückt? Fünf mal?", "Ja, aber die Mine geht nicht hoch!"
Die Fahrzeuge verschwinden. Dann stellt man fest, dass man die Handys vertauscht hatte und drückt erneut die Tastatur. Nichts passiert. Alles schimpft auf den Bombenbauer. Der nimmt das Handy und probiert es selber- Karbum, die Mine explodiert! Schlussendlich tauchen wieder Fahrzeuge auf. Man nimmt sie ins Vesier und gerade als man abdrücken will taucht eine Gruppe Frauen und Kinder auf. Nicht, dass man sich daran weiter gestört hätte, nur verdeckten sie dummerweise das Schussfeld und als die Panzergranate entlich unterwegs war, war auch dieses Fahrzeug sicher entschwunden.
Schlussendlich brach man für heute den "Kampf" ab und berichtete dem Chef in etwa von den Vorgängen, aber, wie im Orient üblich etwas ausgeschmückt. Immerhin musster der Feind ettliche Tote zurück lassen....
Allerdings zeigte der Berricht auch die Ergebnisse erfolgreicher Anschläge und die Ohnmacht und Verlogenheit der Afghanischen Sicherheitskräfte, die eben diese Strasse als feindfrei und absolut sicher bezeichneten. Tage später war einer der Kontrollposten zerstört und es gab echte Tote.
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Ich weis ehrlich gesagt nicht was ich von solchen Fernsehteams halten soll die den Terroristen noch ein Medium und eine Plattform bietet um sich gloreich darzustellen.
Ist das noch Berichterstattung oder ist es indirekte Werbung für die Terroristen ?Was von beiden Dingen überwiegt? Aber wer erwartet schopn Moral von Journalisten,schicke Bilder die sich vermarkten lassen sind fast immer wichtiger als alles andere.
Gruss Sascha
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Als el kaida Mitglieder auftauchten, sollte der Reporter wegen Spionage angeklagt werden. Lediglich das islamische Gastrecht rette ihm das Leben, als der örtliche Kommandant ihn vor der "Verhandlung" nahelegte auf nimmerwiedersehen zu verschwinden.
Tja, das mit der öffentlichen Plattform ist so eine Sache, wird sie nicht auch jedem Amokläufer gewährt?
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Also für mich stellt sich die Lage in Afghanistan bei weitem nicht so eindeutig dar, wie sie oft in den Medien gezeichnet wird. Die Frage, wen man dort alles zur Kategorie „Terrorist“ zählen kann, dürfte zumindest eine Diskussion wert sein.
Selbst wenn ich die Verschwörungstheorien und Ungereimtheiten zum 11. September außen vor lasse, frage ich mich, was ist inszeniert, und was entspricht der Wahrheit, und vor allem, was sind die wahren Gründe für den Militäreinsatz in diesem wie auch in anderen Ländern.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/11/11595/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/12/12926/1.html
Es ist schon hochinteressant, zwischen welche Personen und welchen Konzernen engste Verbindungen bestehen, und welche Ambitionen ebendiese Konzerne haben. Man möge nur mal nach solchen Begriffen googlen wie Unocal Karzai, Condoleezza Rice Chevron, Enron Harken Energy Bush, Halliburton Dick Cheney ... da tun sich Abgründe auf.
Gruß Falk
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Ja, den von Waldi erwähnten Bericht hab ich auch gesehen, nur leider schon wieder verdrängt.
Speziell die Szene mit den Frauen sagt doch auch schon einiges aus,.... wie war das mit den Zivilisten bei der "deutschen Bombardierung"?
Hier zählen die Zivilisten doppelt und dreifach..... speziell weils wieder wir Deutschen waren!! Selbst die "ehrenvollen" Amerikaner haben
da ordentlich mit Schlamm geschmissen.
PS: Soll sich nicht so anhören, als wären die zivilen Opfer deshalb in Ordnung!!!!
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Es gibt für den Einsatz im Afghanistan eine neue Verleihung einer hohen Auszeichnung. Sie geht an einen Hund, ...
Der Sprengstoff-Suchhund Treo, ein achtjähriger Labrado, wird mit der britischen Dickin Medal ausgezeichnet, der höchsten britischen Auszeichnung für Tiere, die sich im Kriegseinsatz verdient gemacht haben.
Treo, ist ein achtjähriger Labrador und Sprengstoff-Suchhund bei der Britischen Armee. Im Einsatz hängen Leben und Tod seiner zweibeinigen Kameraden oft von seinem professionellen Riecher ab.
Wie zuletzt bei einer Patrouille im afghanischen Helmand, wo Treos Nase Soldaten und Zivilisten vor einer Katastrophe bewahrte. Auf einer staubigen Straße waren, unsichtbar für alle, Sprengstoff-Fallen eingegraben. Treo erschnüffelte die Bomben, warnte seinen Chef Sergeant Dave Heyhoe. Sein treuer Treo wird nun für Heldenmut und seine Hingabe im Dienst mit dem Viktoria-Kreuz für Tiere, dem "Dickin Orden", ausgezeichnet. Eine große Ehre.
Der Orden, der seit 1943 vergeben wird, gilt weltweit als die höchste Auszeichnung für Tiere, die sich im Kriegseinsatz verdient gemacht haben.
Wenn am 24. Februar Prinzessin Alexandra die Medaille um Treos Hals hängt, tritt er in die Fußstapfen von 62 tierischen Helden, an die der Orden bereits verliehen wurde. Zuletzt erhielt 2007 die Labradorhündin Sadie die Auszeichnung, weil sie in Kabul noch rechtzeitig eine Bombe mit Fernzündung entdeckte. Zwei Blindenhunde bekamen die Plakette, weil sie am 11. September 2001 ihre Herrchen rechtzeitig aus dem brennenden World Trade Center führten. Weitere Ordensträger: 32 Brieftauben, 23 Hunde, drei Pferde und eine Katze namens Simon.
Quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/nachrichten/293218.html
Auf englisch-sprachigen Seiten läßt sich dazu noch einiges mehr finden, ...
Es ist bereits die zweite Verleihung der Dickin Medal für Afghanistan, eine ist für den Irak-Krieg erfolgt.
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Dies ist fast unverschämt:
Die Niederlande haben in Afghanistan Truppen. Sie versuchen dort mit wechselndem Erfolg Schulen, Krankenhäuser, usw, zu bauen.
Eine Termin von zwei Jahren (war verabredet) wurde bereits einmal mit zwei Jahre verlängert. Jetzt kommt das Ende der zweiten Termin.
Der NAVO Sekretär-General hat daraufhin der Niederländische Regierung einen Brief geschickt. Er schrieb u.a.
Wenn die Niederländer dort noch ein Jahr bleiben, dann wird die NAVO dafür sorgen, daß ein anderes Land im Bezirk Uruzgan die führende Rolle der Niederländer übernimmt.
Oh ja, laß bitte die Flugzeuge auch noch da...
Geld..., ja, das ist ja Schade, denn da wird nicht durch andere Länder subventioniert. Zwar ist man da, aber die Rechnung kommt noch dazu.
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Mal sehen ob die PvdA Rückgrat zeigt, und die Mission nicht noch ein mal um zwei Jahre fortgesetzt wird. Denn, wenn's an Balki & Co. (Hörige der USA) gelegen ist, wird die
Kriegsmission Friedens-/Schulungsmission selbstverständlich und bedingungslos verlängert.
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...., wird die Kriegsmission Friedens-/Schulungsmission selbstverständlich und bedingungslos verlängert.
Inzwischen ist man in der Sprachregelung soweit, dass man von kriegsähnlichen Bedingungen zur militärischen Auseinandersetzung gewechselt hat. Verunfallte deutsche Soldaten fallen mittlerweile und verdiente Soldaten erhalten Orden. Immer schön aktuell bleiben....
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Am heutigen Tag haben die Koalitionstruppen in der Helmand-Provinz eine großangelegte Offensive begonnen, beteiligt sein sollen 15.000 Soldaten mit schwerem Gerät und Luftunterstützung. Angeblich sollen sich auf der anderen Seite 1.000 Taliban-Kämpfer verschanzt haben. Nur, in den heutigen Presseberichten war die Rede von "nur überraschend geringem Widerstand".
Was hat man sich eigentlich erhofft ? Es ist ja nicht die erste derartige Offensive in der Helmand-Provinz. Vertrieben hatte man die Taliban bisher nie. Die jetzige Aktion war wochenlang angekündigt worden. Hat man nun wirklich damit gerechnet, die Taliban würden sich einer offenen Feldschlacht stellen ?
Mit dem heutigen Tag ist die Zahl der britischen Kriegstoten in Afghanistan auf 258 gestiegen, und hat damit die Verluste des Falklandkrieges von 1982 überstiegen.
Rechnet man die britischen Kriegstoten im Irak hinzu, die derzeitig bei 179 liegen, dann liegt die Zahl der gefallenen britischen Soldaten im sogenannten "Krieg gegen den Terror" derzeitig bei 437.
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Unsere Regierung ist über Afghanistan gefallen.
Ganz kurz gesagt: unseres Parlament hatte deutlich gesagt «kein weiterer Aufenthalt in Uruzgan».
Einmalig (was heißt einmalig, das ist auch so dehnbar) war schon die Aussendung von Militär mit zwei Jahren verlängert.
Ein Teil der Regierungskoalition fand «Schluß ist Schluß». Ein anderes Teil behauptete «Die Umstände sind aber geändert; jetzt haben wir Obama; wir könnten an einer anderen Stelle in Afghanistan aktiv sein; usw».
Es wird jedenfalls Konsequenzen für Afghanistan und für die NATO haben.
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Es wird jedenfalls Konsequenzen für Afghanistan und für die NATO haben.
Ein Sieg für die Taliban, zumindest ein moralischer.
Gestern ging übrigens mal wieder eine Zahl durch die Presse. Laut ISAF wird die Zahl der kämpfenden Taliban in Afghanistan auf bis zu 36.000 geschätzt.
http://www.welt.de/politik/ausland/article6462491/Isaf-geht-von-bis-zu-36-000-Taliban-Kaempfern-aus.html
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Unsere Regierung ist über Afghanistan gefallen.
Ganz kurz gesagt: unseres Parlament hatte deutlich gesagt «kein weiterer Aufenthalt in Uruzgan».
Einmalig (was heißt einmalig, das ist auch so dehnbar) war schon die Aussendung von Militär mit zwei Jahren verlängert.
Ein Teil der Regierungskoalition fand «Schluß ist Schluß». Ein anderes Teil behauptete «Die Umstände sind aber geändert; jetzt haben wir Obama; wir könnten an einer anderen Stelle in Afghanistan aktiv sein; usw».
Es wird jedenfalls Konsequenzen für Afghanistan und für die NATO haben.
Obama,.... auch wenn man anfangs naive Hoffnungen hatte der Junge macht was anders.... nein, im Grunde genommen ist er doch auch nur eine Marionette und macht weiter wie bisher. Gibt es eigentlich Neuigkeiten, wann Guantanamo endgültig geschlossen wird?
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Was erwartet man von einem Amerika mit einem 2 Parteien System,in dem derjenige Präsident wird der die finanzstärksten Lobbyisten hinter sich hat die seinen Wahlkampf finanzieren ?
Indem Wahlmänner Stimmen vom Volk bekommen und diese Wahlmänner dürfen später nach eigenen Gutdünken einen Präsidentschaftskandidaten unterstützen obwohl das Volk sie gewählt hat um einen anderen Kandidaten zu unterstützen.
Ein Land das foltert entgegen den eigenen Gesetzen und sich damit rauswindet das es ja in einem fremden Land passiert.
Wo die obersten Richter vom Präsidenten benannt werden anstelle vom Volk.
Ein Land mit einer sehr seltsamen zweifelhaften Demokratie will die Demokratie in ein Land bringen wie Irak oder Afghanistan. In Ländern wo Regionalfürsten herrschen und sich untereinander nicht einig sind.
Amerika deine Zeit als Weltmacht ist vorbei. Die Chinesen haben euch eh schon finanziell in der Hand.
Scholl-Latour hat schon vollkommen Recht gehabt,wir haben in Afghanistan nichts zu suchen und abgesehen von den islamistischen Taliban sidn die wirklichen Terroristen in Pakistan und anderen Ecken beheimatet.
Sinnloses sterben vieler und verschwendete Milliarden in Zeiten wo es den wetslichen Ländern selber ziemlich dreckig geht.
so wie Hitler nichts von Napoleon gelernt hat haben die Amis und die Westmächte nichts aus Vietnam und dem verlorenen Afghanistan Krieg der Russen gelernt.
Im Prinzip verteidigen wir sogar indirekt die schwächelnden Russen in Afghanistan,halten wir ihnen doch den Rücken frei. Russland wird zusehend islamischer und die ehemaligen Republiken machen ihnen das Leben schwer. Ausserdem steht noch der übermächtige Chinese an Russlands Grenzen.
Kein Wunder das sich die Russen für einen andauernden Einsatz der Westmächte in Afghanistan einsetzen.
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Sinnloses sterben vieler und verschwendete Milliarden in Zeiten wo es den wetslichen Ländern selber ziemlich dreckig geht.
Allein die Zahl der toten US-Soldaten seit Beginn der "Operation Enduring Freedom" im Oktober 2001 hat nun die 1.000 erreicht.
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Die NATO-Großoffensive in der Helmand-Provinz läuft jetzt seit zwei Wochen, sie wird genauso im Sande verlaufen wie die anderen Offensiven in dieser Region vorher, auch wenn man dieses Mal verkündet, eine andere Strategie fahren zu wollen, ...
Für eines hat sie allerdings gesorgt. Die Zahl der seit Jahresbeginn ums Leben gekommenen NATO-Soldaten hat bereits am heutigen 26. Februar die Zahl 100 erreicht. Im bisher verlustreichsten Jahr, dem Jahr 2009, wurde diese Marke erst am 8. Mai überschritten.
Der Kriegsstrudel nimmt somit weiter Fahrt auf, immer mehr Truppen, immer mehr Tote auch in den eigenen Reihen, ...
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Nachdem erneut 3 deutsche Soldaten in einem Gefecht ums Leben gekommen sind, inzwischen nutzt man ja im Gegensatz zu früher das Wort gefallen, ist das "Geschrei" in Deutschland wieder groß.
Noch immer spricht man von "kriegsähnlichen Zuständen". Der Bundesverteidigungsminister appelliert daran, den Einsatz trotz der Verluste fortsetzen zu wollen.
Sicher, jeder deutsche Soldat der dort, für viele unnötig, sein Leben verliert, ist einer zu viel. Wenn man von offizieller Seite doch endlich dazu entschließen könnte, die Dinge vor Ort auch beim Namen zu nennen, ...
Die Taliban sind inzwischen dazu übergegangen, nicht nur am Straßenrand eine Sprengladung abzulegen, sie suchen inzwischen verstärkt das Gefecht. Militärisch gesehen sind sie es, die dafür den Zeitpunkt und vor allem das entsprechende Gelände festlegen. Von deutscher Seite aus heißt es dann, man ist in einen Hinterhalt geraten. Gut, ein solches Wort wäre durchaus normal.
Die deutsche Kanzlerin nannte die gestrigen "Vorfälle" "verabscheuungswürdig und hinterhältig". Nun ist man ja nicht erst seit einigen Wochen im Land, sondern inzwischen fast ein komplettes Jahrzehnt.
Mich würde mal interessieren, mit welchen Worten die Kanzlerin Aktionen umschreibt, wo auf den Gegner Satelliten ausgerichtet werden und vor Ort schlagen dann wortwörtlich aus heiterem Himmel großgeschossige Kaliber ein, ...
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Es gibt zwei neue Verleihungen des britischen Georg Cross für den Einsatz in Afghanistan.
Die erste dieser beiden Verleihungen erfolgte posthum an Staff Sergeant Olaf Schmid. Er hatte von Juni bis Ende Oktober 2009 während seines Afghanistan-Einsatzes 70 Sprengladungen entschärft. Wenn man bedenkt, daß einige von denen ferngezündet werden, ist dies eine enorme Zahl. Bei einer solchen Entschärfung verlor er am 31. Oktober 2009 letzten Endes doch sein Leben.
Hier mal Link zu einer Seite über ihn mit einem ausführlichen Verleihungsvorschlag:
http://en.wikipedia.org/wiki/Olaf_Schmid
Am gleichen Tag, dem 18. März 2010, erhielt auch Staff Sergeant Kim Spencer Hughes das Georg Cross verliehen. Er hat während seines Afghanistan-Einsatzes mehr als 80 Sprengsätze entschärft und sich bei einer Aktion am 16. August 2009 besonders ausgezeichnet.
http://www.army.mod.uk/news/19711.aspx
Mit diesen beiden Verleihungen steigt die Zahl der Verleihungen des Georg Cross für den Afghanistan-Feldzug auf 4, für den Einsatz im Irak wurden bis jetzt zwei verliehen.
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Die Verluste der NATO-Truppen steigen und steigen, ...
Am heutigen 17. Mai hat allein die Zahl der seit Jahresbeginn ums Leben gekommenen NATO-Soldaten bereits wieder die Zahl 200 erreicht. Damit wurde diese Marke im Jahr 2010 so schnell wie nie zuvor erreicht.
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http://www.tagesschau.de/kultur/afghanistanfilm100.html
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Aus einem heutigen Pressebericht:
Bodenschätze im Wert von einer Billion Dollar entdeckt
US-Experten entdeckten bei einer eingehenden Untersuchung in Afghanistan ungeahnte Mengen an Bodenschätzen. Der Wert soll bei über einer Billion Dollar liegen. Das krisengeschüttelte Land hat nach Angaben eines Berichts große Vorkommen von Rohstoffen wie Lithium, Eisenerz, Kupfer, Kobalt und Gold.
Quelle: http://www.focus.de/panorama/vermischtes/afghanistan-bodenschaetze-im-wert-von-einer-billion-dollar-entdeckt_aid_519528.html
Gott sei Dank, endlich bekommt der Krieg einen Sinn, ... von wegen El Kaida und Taliban, ...
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Man kann eigentlich gar nicht oft genug darauf hinweisen, daß die Verluste der NATO immer schneller steigen, ...
Am 20. Juni 2010 hat nunmehr allein die Zahl der in Afghanistan ums Leben gekommenen britischen Soldaten die 300 erreicht.
Noch im Sommer wird wohl die Zahl der Toten auf Seiten der NATO-Truppen in Summe die 2.000 übersteigen.
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Nun wurde der ISAF-Chef McChrystal doch entlassen. Nur weil einer mal wieder die Wahrheit gesagt hat, ...
Vor wenigen Wochen erst wurde der Oberkommandierende der kanadischen Truppen in Afghanistan seines Postens enthoben.
In meinen Augen sind das alles Bauernopfer. Die Heerführer einer siegreichen Armee entläßt man doch nicht. Da sie nun entlassen worden sind, scheint man wohl nicht siegreich genug zu sein.
Wollte sich Obama nicht am Erfolg in Afghanistan messen lassen ?
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Während der Kommandowechsel an der ISAF-Spitze vorbereitet wird, hat am heutigen 24. Juni die Zahl der allein seit Jahresbeginn in Afghanistan ums Leben gekommenen Koalitions-Soldaten die 300 erreicht.
Der Juni 2010 ist bereits jetzt schon zum verlustreichsten Monat des bisherigen Krieges geworden.
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Die Entlassung von McChrystal soll nicht allein auf dessen Äußerungen zur politischen Führung in Washington zurückgehen, sondern auch auf seiner äußerst negativen Beurteilung der derzeitigen Lage in Afghanistan.
Das wollte man scheinbar vom noch vor einem Jahr so umjubelten Hoffnungsträger nicht hören, ...
Aber die Wirklichkeit gibt ihm Recht. Zum ersten Mal seit Beginn des Krieges muß die Koalition allein für den Juni 2010 eine dreistellige Zahl an Todesopfern bekanntgeben.
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Im Oktober 2001 begann die sogenannte "Operation Enduring Freedom", daraus hat sich inzwischen ein Krieg entwickelt, dessen Ende und auch Ausgang nicht abzusehen ist.
Mitte Juli 2010 hat nunmehr allein die Zahl der ums Leben gekommenen Soldaten der NATO-Koalition seit dem Oktober 2001 die 2.000 überschritten.
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Es geht momentan wieder ein Gerücht durch die Presse, ...
Es kursiert ein amerikanischer Plan zur Teilung von Afghanistan. Zumindest macht man sich Gedanken, wie das Land nach einem Abzug, nicht nach einem siegreichen Abzug, aussehen könnte.
Jetzt macht in Washington ein Papier von der US Website Politico die Runde, das einen ganz anderen Weg vorschlägt: De-facto-Teilung des Landes zwischen den regierbaren 60 Prozent im Norden und den unregierbaren, Taliban-freundlichen Paschtunen im Süden. Verfasser ist ein Mann von Gewicht, Einfluss und Erfahrung, Robert Blackwill, ehemals Harvard-Professor, Mitglied des Nationalen Sicherheitsrats unter Vater Bush – mit erheblichem Gewicht in den Zwei-plus-vier-Verhandlungen zur deutschen Einheit und zuletzt US-Botschafter in Indien.
40.000 Soldaten reichen, um den Norden zu sichern
Sein Zweifel am Erfolg der laufenden „Counterinsurgency“-Operationen wird weithin geteilt, ebenso wie sein Misstrauen gegenüber der Atommacht Pakistan, deren Militärgeheimdienst in Afghanistan strategische Tiefe sucht gegen Indien, notfalls mit den Taliban. Blackwill hält 40.000 US-Soldaten – ebenso viele wie in Südkorea – für ausreichend, um den Norden zu sichern. Luftmacht würde weiterhin gebraucht gegen Taliban-Stützpunkte im Gebirge entlang der pakistanischen Grenze.
Quelle: http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Weltlage/article8518681/Gibt-es-bald-ein-Nord-und-Suedafghanistan.html#reqRSS
Allein solche Ausarbeitungen und die derzeitige ausweglose Situation nach 9 Jahren Krieg lassen schon jetzt den Gedanken aufkommen, die in diesem Krieg Gefallenen dürften dies mal wieder umsonst getan haben, ...
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Wo liegt eigentlich der Skanal bei den ins Netz gestellten 10.000 US-"Geheimdokumenten" ?
Liegt es daran, daß es scheinbar recht einfach war, sie zu beschaffen ? Oder liegt es eher am Inhalt ? Daß selbst die US-Seite die Lage als katastrophal einschätzt ?
Zumindest letzteres kann man nicht leugnen. Erst vor einem Monat hatte die Zahl der Toten seit Jahresbeginn auf seiten der NATO die 300 überschritten, inzwischen liegen wir bei über 400.
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...weil so ein Verräter die glorreichen Alliierten Kräfte peinigt und Verbrechen an den Tag legt. Vors Kriegsgericht mit ihm.
Hätte sowas damals ein dt. Soldat getan (WKII) wäre es jetzt politisch Korrekt ein Held.
Oder aber eine andere Theorie.... vielleicht kams ja grad gelegen, schließlich haben wir hier die offizielle Bestätigung das Pakistan die Taliban unterstützt.
Hmm, Obama sendet jetzt weitere 30.000 Soldaten nach Afghanistan...... vielleicht geht es jetzt weiter nach Pakistan und dann in den Iran. ;)
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Am 5. September 2010 hat die Zahl der seit Jahresbeginn in Afghanistan ums Leben gekommenen NATO-Soldaten die 500 überschritten.
Im bisher verlustreichen Jahr 2009 waren es insgesamt 521 Tote gewesen.
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Am gestrigen 6. Oktober 2010 wurde bei einer Zeremonie im Weißen Haus die Medal of Honor an die Familie des posthum damit ausgezeichneten Staff Sergeant Robert J. Miller übergeben.
http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_James_Miller
http://www.army.mil/-news/2010/09/10/45005-white-house-to-present-medal-of-honor-to-family-of-green-beret-for-heroism-in-afghanistan/
Es ist dies die nunmehr 7. Verleihung der Medal of Honor für den sogenannten War on Terror und die dritte Verleihung für den Krieg in Afghanistan. Alle Verleihungen erfolgten bisher posthum.
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und dazu noch etwas aktuelles:
Am heutigen Tage, ist in Afghanistan ein weiterer deutscher Soldat, bei einem Selbstmordanschlag, ums Leben gekommen.
6 sein Kameraden wurden dabei teilweise schwer verletzt.
http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/ausland/11310152-Deutscher-Soldat-in-Afghanistan-getoetet.html
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Am heutigen 7. Oktober 2010 jährt sich der Kriegsbeginn auch bereits das 9. Mal. Der Krieg geht damit nun in sein zehntes Jahr !!
Und er scheint sich immer mehr auszuweiten. Amerikanische Angriffe aus der Luft auf pakistanischem Gebiet sind inzwischen fast schon Alltag. Dafür gehen in immer kürzeren Abständen Nachschubkonvois der NATO in Flammen auf, ...
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wieder Tote - diesmal vier Italiener:
http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan2170.html
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Der Grundgedanke -- nach dem 11.9. -- nach Afgh reinzugehen war relativ einfach.:
In das *Ausbildungs-Gebiet* hinein, damit der Brutherd des Terrorismus unmöglich gemacht würde.
Unmöglich deshalb, daß eine weitere ==> ungestörte Ausbildung nicht mehr möglich war.
Nun.
Oder besser.: NUN ABER.:
Man hatte das *russische Vorbild* vor Augen...und war auch diese 10 Jahre, in denen die UdSSR vergeblich versuchte Afgh zu erobern mit den Geheimdiensten vor Ort.
Und.? Hat es was gebracht.?
WENN man 9 Jahre später noch nicht weitergekommen ist...wohl wenig.
Wohl können dort keine weitere Terroristen ausgebildet werden....aber das war es auch schon.
ALLES...was man durch die geschönten - und mit der political correctness verfeinerten Berichte lesen kann...stimmt mich wenig zuversichtlich.
Selbst qualifizierte Leute wie der Ex-General Kujat lehnen sich mittlerweile aus dem Fenster und sind GEGEN diese Art Kriegsführung.
*Kriegsführung*.?
Mir kommt es immer wieder so vor als würde man nach dem Motto vorgehen.:
**WASCH MIR DEN PELZ ABER MACH MICH NICHT NASS**.
...und so funktioniert Krieg halt nicht.
Gerade zu Afgh. könnte man noch viel viel viel sagen...ABER.:
1.:
Mir wird *k--tzübel* wenn ich in den *politisch korrekten Medien* das THema sehe...
2.:
Mir tun von ganzem Herzen die Jungens leid, die auf einmal da hinein *geschmissen* werden.
Sie sind in einem *Krieg, den sie nicht verstehen*...
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Ich frage mich auch immer wieder wann dieser Irrsinn beendet wird. Wieder einer von unseren Jungs gefallen und einige schwer verletzt. Wieder einmal führt eine Deutsche Armee einen Krieg in einem Land das nicht zu besiegen ist wie die Vergangenheit gezeigt hat. Wieder einmal mehr vor den Karren angeblich Multinationaler Interessen gespannt die man auch getrost amerikanische Interessen nennen könnte. Die Ausbildungscamps in Afghanistan mag man verhindert haben (wenn man dran glaubt),aber die sind jetzt dafür einige Meter weiter in Pakistan.Die Amis bomben doch schon in Pakistan,na und ? Dann ziehen die Terroristen halt wieder woanders hin.
Es werden/wurden Milliarden ausgegeben um nichts zu erreichen und tote deutsche Soldaten nach Hause zu bringen. Im eigenen Lande aber werden dieses Jahr wieder Obdachlose unter Brücken erfrieren,Hartz 4 Empfänger zur städtischen Tafeln rennen und allein erziehende Mütter nicht genug Geld haben um ihre Kinder gescheit durch zu bringen.
bauen wir doch noch ein Paar Schulen in Afghanistan anstelle jedem Kind in Deutschland ein kostenloses Schulessen zur Verfügung zu stellen oder genug Kita Plätze zu schaffen das die allein erziehende Mami ne Chance hat das Kind unter zu bringen und arbeiten zu gehen um von der Stütze los zu kommen und den Staat zu entlasten.
Ich habe Respekt vor den Soldaten die dort Dienst leisten müssen und das so gut wie möglich unter Einsatz ihres Lebens tun,aber unsere Regierung und die Vorgänger die das Debakel veranlasst haben...
Das Problem ist doch das die Bundeswehr in unserer Gesellschaft keinen Rückhalt hat und man ihnen keine Beachtung schenkt.sidn ja eh nur Zivilversager,Militaristen und verkappte Nazis beim Bund wenn man der Presse glaubt. Beim Zapfenstreich/Vereidigung(öffentlich) laufen die autonomen auf und machen Randale so das man so was schon überlegt überhaupt nicht mehr zu machen. Ist zu militaristisch. Ich musste mich vor 15 Jahren schon per Gerichtsentscheid einen potentiellen Mörder nennen lassen,das sagt doch genug aus. Es interessiert doch kein Schw... in Deutschland was da unten mit unseren Soldaten passiert. Die jenigen die nicht selber betroffen sind als Angehörige oder Familie denen ist das ganze schlichtweg egal und die Presse schafft es eh nur immer negativ über unsere Bundeswehr zu berichten.Die bekommen es nichtmal hin die dort gefallenen regelmässig präsent zu machen,bringt wohl zu wenig Quote. Wie soll da sowas ins Bewußtsein der Bevölkerung dringen wenn es ne Fussnote für einen Tag in der Presse ist. Aber nen Oberst der seinen Job gut gemacht hat,der wird in der Presse gesteinigt weil er die LKW bombadiert hat und es dabei Kollateralschäden gab. Naja was will sich da auch jemand über usneren Sprit hermachen und wer weis besser wie riskant sowas ist als ein Volk das seit Jahrzehnten im Krieg lebt.Da bleibt man von sowas doch besser weg. Oder waren es doch Taliban ?
Wenn der Rückhalt unserer "Bürger in Uniform" in der Gesellschaft größer wäre,dann wäre auch das Interesse größer und viel mehr würden sich dafür einsetzen diesen Unsinn sofort zu beenden. Aber den "bösen Militaristen" die ja den Soldatenberuf gewählt haben geschieht es anscheinend Recht das sie von unserer Regierung für fragwürdige Ziele in den Tod geschickt werden.
Vorsicht Ironie:
Stauffenberg als "eidbrüchiger Attentäter der auch "unschuldige" bombte ist doch das große Leitbild der Bundeswehr Tradition. Vielleicht muss mal nen hoher Offizier der Bundeswehr seinem Beispiel und dem eigenen Gewissen folgen und mal im Kabinett einige weg sprengen. Mal sehen ob der auch nen Denkmal bekommt wo er doch gute Ziele verfolgt einem sinnlosen Krieg auf Regierungsbefehl ein Ende zu bereiten und eine Regierung die gegen das eigene Volk arbeitet zu beseitigen.
Ich würde mal jeden Politiker der den Afghanistan Einsatz befürwortet eine 3 monatige Grundausbildung wie es sie ja nur noch beim Bund gibt zwangsweise zukommen lassen um sie dann ein halbes Pflichtjahr in Afghanistan dienen zu lassen. Wer das nicht möchte der bekommt dann die Möglichkeit Zivildienst in einem Altenheim zu leisten um mal nen netten Einblick zu bekommen wie gut es doch unseren älteren Mitbürgern so geht und wie es so mit der Pflege und Gesundheitsversorgung alles so toll läuft.
Sorry,hab heute nen schlechten Tag und musste mich mal ausk.....
denk ich an Deutschland in der Nacht,bin ich um den Schlaf gebracht.
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Sehr gut geschrieben GR162,
nur leider wird es so weiter gehen und Du dich dann noch öfter aufregen und die armen Jungs (Mädels) Ihren Kopf hin halten.
Ich warte auf die erste tote Bundeswehr Soldatin :'(
Gruss
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mag sein das es so weiter geht und ich werde mich sicher weiterhin aufregen,aber ich kann mich auch nicht einfach mit der Situation abfinden wie sie ist.
Es würde mich nur mal interessieren wie unser Staat die Familien der Gefallenen zumindest finanziell absichert oder werden die da auch noch alleine gelassen ?
Gruß Sascha
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Hallo Sascha,
das kann ich dir recht schnell beantworten.
Wenn die Lebensversicherung nicht bezahlt, dann gibt es 25.000€
So geschehen bei Sergej Motz!
Ansonsten gibt es 6-12 Monate lang ein Überbrückungsgeld zur Lebensicherung.
Wieviel Prozent des Wehrsoldes dieses Überbrückungsgeld darstell weiß ich allerdings nicht.
Wird aber nur ein besseres Arbeitslosengeld sein!
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Also sind wie zu erwarten die Familien der Gefallenen auch noch evtl. von finanziellen Nöten bedroht. Mal ne dumme Frage,zahlt das Begräbnis der Staat ? Wir haben erst vor kurzem unseren Onkel beerdigt und das aus gebotenen Gründen so günstig wie möglich. Es waren immer noch über 6000. Da sind die 25000 auch schnell weg wenn man noch selber zahlen muss.
Wenn man dann noch weiter spinnt das Frau und Kind vorhanden sind und ein nicht abbezahltes Haus.
Welche Lebensversicherung versichert denn Soldaten die Einsätze in Kriegsgebieten haben ? Vor allem wenn überhaupt,zu welchen horrenden Beiträgen oder gibt es da ein Abkommen von Seiten des Bundes mit einer Versicherung um den Soldaten zumindest da die eigene Vorsorge finanziell bezahlbar zu machen ?
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Mal ne dumme Frage,zahlt das Begräbnis der Staat ?
Frag doch mal direkt nach. Habe ich, als ich einen Zeitungsartikel über die Kriegsverserten der BRD geschrieben habe, auch direkt beim Verteidigungsministerium eine Anfrage über die Gefallenen, PTBS Erkrankungen, Verwundungen ect. gestellt und von einem Presseoffizier schon drei Tage später eine für eine kriegsführenden Staat, adäquate Antwort erhalten. ;)
Welche Lebensversicherung versichert denn Soldaten die Einsätze in Kriegsgebieten haben ? Vor allem wenn überhaupt,zu welchen horrenden Beiträgen oder gibt es da ein Abkommen von Seiten des Bundes mit einer Versicherung um den Soldaten zumindest da die eigene Vorsorge finanziell bezahlbar zu machen ?
Keine! Deshalb gab es ja die 25.000€ vom Verteidigungsministerium
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Welche Lebensversicherung versichert denn Soldaten die Einsätze in Kriegsgebieten haben ?
http://www.welt.de/politik/deutschland/article4093026/Versicherung-verweigert-Zahlung-fuer-tote-Soldaten.html (http://www.welt.de/politik/deutschland/article4093026/Versicherung-verweigert-Zahlung-fuer-tote-Soldaten.html) :-X
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@ Elbpirat
lass uns doch mal bitte an der Antwort des Verteidigungsministeriums teilhaben
Gruß Sascha
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Hallo Sascha,
die damalige E-Mail (2 Jahre her), ja auch im Verteidigungsministerium kennt man das Papierlose Büro, dürfte ich nicht mehr haben.
Kann aber auf meinem alten Rechner nochmal nachschauen.
Gruß
Christian
EDIT: Die E-Mail habe ich nicht mehr gefunden.
Hier aber der betreffende Ausschnitt aus dem besagten Artikel!
(https://forum.balsi.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.deutsche-ehrenmale.de%2Fehren%2Fbilder%2FDieun-gewollteReminiszenzAusschnitt.jpg&hash=cfa74a04c04c50bac1cad822a90df094df7bfad9)
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Am 24. Oktober 2010 hat die Zahl der seit Jahresbeginn ums Leben gekommenen Koalitionssoldaten die 600 erreicht. Es ist das erste Mal seit Kriegsbeginn im Oktober 2001, daß in einem einzigen Jahr eine solch hohe Anzahl an NATO-Soldaten zu beklagen sind.
Und noch ist das Jahr nicht zu Ende, ...
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und noch ist kein Truppenabzug aus Afghanistan in Sicht deshalb wird es noch lange so weiter gehen,leider.
Gruß Sascha
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Am gestrigen 16. November wurde im Weißen Haus erneut eine Medal of Honor verliehen. Es ist die nunmehr vierte Verleihung für Afghanistan und die achte im War on Terror. Und es ist zum erste Mal keine posthume Verleihung.
Es ist auch das erste Mal seit dem Ende des Vietnam-Krieges, daß ein US-Soldat die höchste Auszeichnung für eine Tat entgegen nehmen konnte, bei der er nicht sein Leben verlor.
Hier mal ein Spiegel-Bericht:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,729539,00.html
Hier die Wiki-Bio über Salvatore Giunta:
http://en.wikipedia.org/wiki/Salvatore_Giunta
Alle vier Verleihungen der Medal of Honor erfolgten somit nunmehr für Gefechte im äußersten Nordosten Afghanistans, einem Gebiet, in dem besonders viele US-Soldaten ihr Leben verloren haben.
Am 10. November war auch eine der zweithöchsten Auszeichnungen, das Navy Cross, erneut verliehen worden. Es war dies die elfte Verleihung für Afghanistan.
Hier der Link
(http://www.marines.mil/unit/hqmc/Pages/MotheroffallenMarineispresentedwithherson%E2%80%99sNavyCross.aspx)
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Gestern kam im ZDF die Doku "Der Krieg bleibt"..........eine packende, bewegende Dokumentationüber den Einsatz der Bundeswehr in Kunduz
und speziell der Kämpfe an Ostern 2010, unter anderem mit bisher unveröffentlichtem Videomaterial dieses Gefechts. :-\
Zu sehen auch nochmal hier:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/1185412/Der-Krieg-bleibt (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/1185412/Der-Krieg-bleibt)
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Ich habe es gestern gesehen,fand ich mal eine der wenigen brauchbaren und leider seltenen Dokumentationen. Es bräuchte viel mehr mediale Berichterstattung um das Thema Afghanistan und um das sterben unserer Soldaten in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu bringen. Aber das Thema macht halt keine Quote und es sind ja "nur Soldaten" von denen kaum einer einen in der Familie hat. Eine vergessene und verdrängte Minderheit von potentiellen Mördern die den Kopf für unsere verfehlte Politik hinhalten müssen.
Der Bürger in Uniform wird von der Gesellschaft halt vergessen,das zeigt wie sehr unsere Streitkräfte eben nicht in der Gesellschaft verankert sind. Das zeigte schon vor vielen Jahren unsere oberste Rechtsprechung: Soldaten sind potentielle Mörder und müssen sich ungestraft so nenne lassen.Gelöbnisse,Vereidigungen usw. finden hinter verschlossenen Türen statt weil ja mal ein Paar linke Demonstranten aufschlagen könnten. Manchmal würde ich mir da einen Krümel mehr von Amerika und dem Rückhalt der Truppen in der Bevölkerung wünschen.
Die Ansprache der Kanzlerin bei der Trauerfeier war ja wohl nen schlechter Scherz. schon blöd wenn man mit den Folgen der eigenen Politik konfrontiert wird und dann irgendwie nur Stuss abliefert und selbst auf der Trauerfeier noch drum herum redet um die Bezeichnung Krieg.
Ich glaube auch das unser Verteidigungsminster der richtige Mann seit langen in diesem Amt ist und er einen Truppenabzug nachhaltig etablieren kann. abgeschoben als aufgehender Stern hat ihn die Kanzlerin schnell auf den Schleudersitz des Verteidigungsministers berufen.Sie hat ihn vermeintlich entsorgt bevor er ihr gefährlich werden kann. Nur was wenn er erfolgreich ist als Verteidigunsgminister ? Er hat wenigstens mit dem rumgeeier Schluß gemacht und die Sache benannt wie sie ist.
In der Doku wurde mir ehrlich gesagt ein bischen zu wenig auf die Tränendrüse gedrückt. Das Leid der Familien und auch der betroffenen Soldaten/Kameraden hätte noch ein wenig mehr herausgestellt werden sollen um sich tiefer ins Bewußtsein der Bevölkerung einzubrennen. überhaupt sollte über jeden Gefallenen in Afghanistan eine Sondersendung im TV laufen die bis hin zum Begräbnis das ganze in den Medien kommuniziert. Da hört man 1 Minute in der Tagesschau was von und das wars, ab in die Versenkung damit.
Ich bin absolut gegen diesen Kriegseinsatz aber ebenso bin ich Pro Bundeswehr und halte zu unseren Truppen und würdige unter welchen schweren Bedingungen sie dort ihren Dienst an der Front versehen.
an der Stelle möchte ich nochmal auf diese Webseite und die Aktion gelbe Schleife etc. verweisen und kann jedem nur ans Herz legen auch seine Solidarität optisch mit der gelben Schleife zu bekunden wie ich es getan habe. Man kann sehr wohl gegen diesen Krieg sein aber für unsere Soldaten.
http://solidaritaet-mit-soldaten.de/support-our-troops.html (http://solidaritaet-mit-soldaten.de/support-our-troops.html)
gerne würde ich an den Text eines alten Soldatenliedes glauben der aber so wohl nicht eintreten wird:
Du bist nicht umsonst gefallen,schwuren sie es ihm aufs neu,keiner dachte an die Salve ,er fiel seinem Eid getreu.
Am Ende bleiben von unserem Engagement(nach dem Truppenabzug,der hoffentlich bald kommen wird) in Afghanistan, nur die Gräber der Toten zurück als einziger Erfolg der Verteidigung Deutschlands am Hindukusch.
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gerne würde ich an den Text eines alten Soldatenliedes glauben der aber so wohl nicht eintreten wird:
Du bist nicht umsonst gefallen,schwuren sie es ihm aufs neu,keiner dachte an die Salve ,er fiel seinem Eid getreu.
richtig heisst es: 'Du bist nicht umsonst gefallen, schwuren sie es ihm aufs neu, dreimal krachte dann die Salve, er fiel seinem Eid getreu...'
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Ok,hast Recht,hab nochmal rein gehört. Ich bevorzuge übrigends die Variante mit Regiment Großdeutschland im Text und nicht zog ein Regiment von H..... immerhin war mein Opa bei der GD.
Was mir noch negativ aufgefallen ist an dem Bericht über Afghanistan ist, wieder mal die unmögliche Sendezeit zu der ausgestrahlt wurde 0.30 Uhr "bester Sendeplatz" wo schon die Hälfte der Bürger in den Federn liegt. Das zeigt auch wie das ZDF die Prioritäten setzt und das von meinen GEZ Gebühren die ich zahlen muss.
beim Thema Afghanistan und tote Soldaten neige ich immer zu extremen Adrenalinschüben, sorry.
Gruß Sascha
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Ja, das leidige Thema mit der Sendezeit, ...
Die Zeremonie zur Verleihung der Medal of Honor wurde aus dem Weißen Haus dem entgegen live übertragen.
Sehen kann man dies auch hier:
http://www.c-spanvideo.org/program/296590-1
Man beachte den älteren Träger der MoH im Hintergrund, der ständig mit seinem eigenen Apparat ein paar Erinnerungsbilder macht, ... ;D
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Wozu Sendezeiten, wenn man besagte Dokumentationen im Nachhinein zu jeder Zeit auch im Youtube ansehen kann.
Im übrigen, waren die Filmsequenzen der Talib schon recht alt. Konnte man schon im Mai auf einschlägigen Seiten in viel längeren Abschnitten sehen.
Natürlich peinlichst verschwiegen von Politik und Medien!
Ansonsten ist die Dokumentation genauso gut oder schlecht, wie die vielen anderen Afghanistan Dokumentationen, von denen es nun bestimmt 15 Stück gibt.
Ausgestahlt von so ziemlich allen Sendeanstalten von Pro7/Sat1 AG über RTL Medien und Öffentliche!
- Die Afghanistan Lüge
- Operation Afghanistan
- Sterben für Afghanistan
- Bundeswehr in Afghanistan
- Deutschland im Krieg
- Afghanistan - Aufklärer im Einsatz
- Sorge um unsere Soldaten
- Bundeswehr - Krieg im Indianerland
- Mitten im Krieg - Eine Bundeswehrklinik in Afghanistan
- Krieg im Kopf - Rückkehr aus Afghanistan
- Bundeswehr in Afghanistan - Die gelähmte Armee
- und dann die unzähligen 5min-10min Beiträge die es immer mal wieder in diesen Infotainment Sendungen gibt.
Das was mir so auf anhieb einfällt. Gesehen habe ich sie alle! Gefallen haben wir nur die wenigsten, weil das was gebracht wird entweder verklärt ist oder zu wehleidig! Krieg, wenn man ihn denn beim Namen nennt, fordern nun einmal Opfer, daß hat man auch vorher gewußt und das wissen und wußten auch die Soldaten schon immer.
Gruß
Christian
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ZITAT:
Krieg, wenn man ihn denn beim Namen nennt, fordern nun einmal Opfer, daß hat man auch vorher gewußt und das wissen und wußten auch die Soldaten schon immer.
Wie habe ich diese Aussage zu verstehen ? doch wohl nicht so, das Soldaten halt sterben und es ihr Schicksal ist wovon sie natürlich vorher wußten ??
klar,der Soldatenberuf bringt Risiken mit sich. Es geht mir aber darum das meiner Meinung nach unser Jungs und Mädels dort unten sinnlos verheizt bzw. in den Tod geschickt werden. 10 Jahre Afghanistan und es ist schlimmer als am Anfang. Es wurde absolut nichts bewirkt. Der Abzug kommt so sicher wie das Amen in der Kirche,entweder wenn das Geld zu knapp wird oder die Verluste unerträglich hoch werden und ein Aufschrei durchs Volk geht. Die allein Erziehenden H4 Mütter bekommen 5 Euro mehr und kriegen ihre Kinder nicht satt,aber wir leisten uns Milliarden für nen Feldzug der von Anfang an schon nicht zu gewinnen war. Niemand hat etwas aus dem Afghanistan Debakel der Russen gelernt,der Ami hatte sein Vietnam und ist auch nicht schlauer geworden. Deutschland hat die halbe Welt von 1939-1945 in Brand gesteckt und ebenfalls nichts daraus gelernt.
wieder einmal werden Deutsche Soldaten von einer Deutschen Regierung in den Tod geschickt für nichts und wieder nichts.
nur so am Rande,es gibt auch ältere Zuschauer die nicht unbedingt vor nem PC Bildschirm sich ein Doku ansehen wollen. Ich schau mir so was auch lieber von der Couch im TV an und nicht im Bürostuhl am PC.
wegen nem Bahnhof oder den Castortransporten geht alles auf die Barrikaden,aber für unsere Soldaten die dort unten sinnlos sterben interessiert sich kein Schw...
wartet ab,wenn alle Deutschen relativ sicheren AKW abgeschaltet sind schreien die Umweltaktivisten Hurrah wir haben gesiegt,der billige Atomstrom wird dann dankend von den Franzosen oder Tschechien in unser Netz eingespeist,aber wir sind AKW frei. Zur gleichen Zeit sterben aber immer noch Soldaten für die Verteidigung der Deutschen Freiheit am Hindukusch und niemand stört sich groß dran.Das Bundesdeutsche Kriegsabenteuer kostet Milliarden und hier im Heimatland rennen die Leute zur öffentlichen Tafel,im Winter erfrieren wieder Obdachlose unter unseren Brücken und so manches Kind wird wieder ein trauriges Weihnachtsfest erleben.
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Du bringst da so einiges durcheinander.
Das deutsche Mütter ihrer Kinder nicht sat bekommen hat weniger mit dem Krieg in Afghanistan zutun als vielmehr mit dem Sozialsystem und der Staatsräson an sich. Wer nicht gewillt ist dem eigenen Volk zu dienen und Schaden von ihm abzuwenden (von Abtreibung=Geburtenratenabsenkung, Gendermainstream, Isrealverteidigung über alle Vernunpft hinaus, verklärter Humanismus und Öffnung der Grenzen bis hin zum Souveränitätsverlust Staat und Wirtschaft), der hat natürlich auch nichts für Menschen übrig die am 20. des Monats nicht mehr wissen wie sie die letzten 10 Tage überstehen sollen. Das ist die allgemeine Philosophie und Weltanschauung unserer Volksvertreter.
Was die AKW Abschaltungen betrifft, hast du hier auch einen AKW Gegner vor dir, der im Wendland aktiv war. Ich bin auch für die Abschaltung, weil wir einfach eine Verantwortung für unsere Zukunft (unsere Kinder) haben. Es weiß keiner wohin mit dem Müll, der 30.000 Jahre gefährlich bleibt, die Lagerung in Fässern dazu noch in einem Salzstock, ist mehr als plumb und die Atomwirtschaft gibt die Gewinne nicht an die Kunden zurück. Wenn der AKW Ausstieg kommt, dann muß auch ein Einspeißeverbot , kommen. Ganz klare Sache!
Der Krieg in Afghanistan ist so überflüssig wie ein Kropf, er ist aber das Resultat unserer Verpflichtungen gegenüber den USA und Israel.
Wie habe ich diese Aussage zu verstehen ? doch wohl nicht so, das Soldaten halt sterben und es ihr Schicksal ist wovon sie natürlich vorher wußten ??
Doch genau das meine ich. Auch wenn es in keinster Weise die emotionalen Hintergründe beachtet die mit dem Tot eines Soldaten einhergehen. Aber die Soldaten von heute haben anders als noch die dienstverpflichteten Wehrmachtssoldaten eine freie Entscheidungsgewalt. Sie können überlegen ob sie sich länger Verpflichten und damit ihr Einverständnis für einen Einsatz im Ausland geben, oder ob sie ihren Grundwehrdienst ableisten und dann gehen. Jeder Soldat heute, ist Soldat der Bundesrepublik, ist vielleicht auch ein Stück weit ein Söldner für zumindest 4 Monate in Kundus. Denn er weiß von Beginn an, vom Zeitpunkt der Unterschrift unter den Vertrag für SaZ´s, daß seine ureigenste Aufgabe, die Verteidigung der Heimat für 4 Monate unterbrochen wird. Er weiß auch, daß er in diesen 4 Monaten andere Aufgaben übernehmen wird, als in der Heimat und er weiß auch, daß es dort zum ersten Mal auch um den Soldatenberuf an sich geht. Nämlich um das Schießen, Töten und getötet werden. Das wurde ihm gesagt und das wurde auch mit ihm zuvor speziell trainiert Das ist eine rationale Betrachtung der Sachverhalte mehr nicht. So traurig es auch sein mag, daß das deutsche Volk wieder um seine Söhne weinen muß.
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Schlachtruf des norwegischen ISAF-Kontignents... ::) ;D
http://www.youtube.com/watch?v=z1eMONDyFRM&feature=related (http://www.youtube.com/watch?v=z1eMONDyFRM&feature=related)
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Ein Krieg dauert und dauert und ist einfach nicht zu gewinnen, da kommen die "Wunderwaffen". Irgendwie kommt mir das bekannt vor, ...
USA wollen Taliban mit neuer Wunderwaffe besiegen
Im Kampf gegen die radikalislamischen Taliban in Afghanistan setzen die US-Streitkräfte ihre Hoffnungen nun auch auf eine neue High-Tech-Waffe. Die lasergesteuerte, aus der Schulter gefeuerte Waffe, die einem kurzen, dicken Sturmgewehr ähnelt, kann so programmiert werden, dass ihre Sprengmunition auch über dem Ziel explodiert, berichtete der US-Sender Fox News.
Die futuristisch anmutende "XM25" wurde jahrelang erprobt, nun soll die neue Wunderwaffe erstmals im Kampf zum Einsatz kommen Das Modell heißt „XM25 Individual Airburst Weapon System”, wurde von den Firmen Heckler&Koch und Alliant Techsystems entwickelt.
Ein Laser misst die Entfernung zum Ziel. Anhand der Zahl der Umdrehungen im Flug erkennt ein Sensor im Projektil, wann sie sich genau über dem Ziel befindet. Statt beim Aufschlag explodiert das Projektil direkt über dem Feind und streut tödlichen Splitter.
"Mit diesem Waffensystem nehmen wir dem Feind für immer seine Deckung", sagte Projektleiter Oberstleutnant Christopher Lehner. Es verändere die Spielregeln des Kriegsgeschehens derart, dass sie zu neuen Kampftaktiken auf dem Schlachtfeld führen werde.
"Das einzige, was der Feind nun tun kann, ist wegzulaufen.Mit der XM25 sind wir um ein Vielfaches effektiver als mit den üblichen Waffen der Heeressoldaten. Wir können weiter und genauer schießen und unsere Soldaten können hinter Sandsäcken, Wänden oder Felsen bleiben, die uns schützen."
Die ersten XM25 – Stückpreis 35.000 Dollar (27.000 Euro) – sollen in Kürze an die Truppen in Afghanistan ausgehändigt werden. Die Waffe wiegt 5,5 Kilogramm und verschießt speziell entworfene, hochexplosive 25-Millimeter-Munition.
Quelle
(http://www.welt.de/politik/ausland/article11544486/USA-wollen-Taliban-mit-neuer-Wunderwaffe-besiegen.html?wtmc=RSS.Politik.Ausland)
Den Gegner aus möglichst großer Distanz mit enormer Materialüberlegenheit bekämpfen, an dieser US-Militärdoktrin hat sich seit 100 Jahren nichts verändert. Doch, schon in Vietnam ging dies nicht auf.
Man mag sich gar nicht vorstellen, was derzeit wohl noch alles im scharfen Schuß getestet wird.
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tja und wie könnte es anders sein,die Deutschen sind an der Entwicklung der Wunderwaffe beteiligt. Wir haben den Amis die A-Bombe und den Mondflug sowie Düsenjets ermöglicht.
Ich hab schon mal böswillig gesagt das Afghanistan nur befriedet werden kann indem man atomar einen großen Parkplatz daraus macht.
da können noch so viele Wunderwaffen und der Traum vom "Endsieg" kommen.
erst wenn der letzte Turbanträger vernichtet ist,werdet ihr erkennen das man in Afghanistan nur Blut und Steine ernten kann.
allein die Meldung über die gloreichen Waffen die jetzt die Wende bringen könnten/sollen beweist doch schon die Hilflosigkeit in der Kriegsführung.
zumindest bei Heckler und Koch werden Arbeitsplätze gesichert
Ich möchte nicht wissen wie viele Unternehmen ein Interesse daran haben das dieser Krieg nie endet.
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Die Frage ist doch: wen oder was soll man denn in Afghanistan besiegen? Und was würden wir 'verlieren', wenn wir alle Truppen abziehen und dieses tieffeudalistische Land sich selbst überlassen?
8 Jahre Krieg, und erreicht wurde schlicht gar nichts....
Vietnam läßt grüßen ::)
Jan-Hendrik
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Es sind sogar schon mehr als 9 volle Jahre Krieg.
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nichts würden wir verlieren,aber alles gewinnen. gespartes Geld,gesparte Menschenleben... im Kriege verlieren haben wir ja genug Erfahrung was solls also. zu Guttenberg würde das schon als taktisch klugen Rückzug verkaufen und würde als Mann der den Krieg beendet hat in die Geschichte eingehen. Das würde ihn noch gefährlicher für seien Kanzlerin machen :-)
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Selbst die Sowjets brauchten zehn Jahre um zu merken das sie diesen Krieg nicht gewinnen können.
Von daher haben wir ja noch ein Jahr Zeit ???
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Die Zahl der seit Jahresbeginn ums Leben gekommenen NATO-Soldaten hat die 700 überschritten. Damit ist das Jahr 2010 seit einiger Zeit schon das mit Abstand verlustreichste Jahr für die NATO seit Kriegsbeginn. Im Schnitt starben pro Tag zwei NATO-Soldaten.
Derweil erwägen die USA, ihre Kampfeinsätze am Boden auf Pakistan auszudehnen, zumindest im Grenzgebiet soll es nicht mehr nur bei Angriffen aus der Luft bleiben.
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Nun kommt es doch ans Licht.... :-\
Der Bundeswehrsoldat, der in Afghanistan kurz vor dem Weihnachtsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Dezember ums Leben kam, ist laut Medienberichten durch eine Kugel aus der Waffe eines Kameraden getötet worden. Nach Informationen der "Stuttgarter Nachrichten" löste sich der Schuss, als Soldaten auf unverantwortliche Weise mit Schusswaffen hantierten.
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Demnach durchschlug die Kugel den Kopf des Soldaten, die Zeltwand und ein angrenzendes Zelt.
http://www.n-tv.de/politik/Soldat-starb-durch-fremde-Kugel-article2403496.html (http://www.n-tv.de/politik/Soldat-starb-durch-fremde-Kugel-article2403496.html)
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traurig,killed by friendly fire aber nichts ungewöhnliches.Im Krieg schon garnicht.
In meiner Wehrdienstzeit gabs nen beinahe Toten durch grobe Verletzung der Sicherheitsbestimmungen. Auf Wache gabs auch mal so nen Fall aber da ging die 7,62 in die Luft.
bei jeder großen Brigade Gefechtsübung wurde statistisch gesehen ein Toter eingeplant. Bei uns gabs "nur" nen zerquetschtes Bein weil der Trottel falsch vom Panzer abgesprungen ist und unterm nächsten landete. Aber anderes Btl.
Schusswaffen und Kriegsgerät sind halt kein Spielzeug und da passieren leider auch tödliche Unfälle.
menschliches Versagen halt,das macht zwar niemanden wieder lebendig aber so ist es eben.
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Und schon steht ein vorher so beliebter Verteidigungsminister selbst in der Kritik, ...
- Ein Vertuschungsfall um den oben erwähnten Tod eines Soldaten in Afghanistan.
- Die geöffneten und entwendeten Briefe von im Einsatz, oder noch anders ausgedrückt im Gefecht stehenden Soldaten.
- Gerüchte über eine Meuterei auf der "Gorch Fock".
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Der Krieg in Afghanistan befindet sich in seinem zehnten Jahr, und er hat einiges verändert.
In Deutschland wurden neue Tapferkeitsauszeichnungen geschaffen. In Großbritannien gab es die ersten Verleihungen des Victoria Cross seit dem Falklandkrieg 1982, in den USA die ersten Verleihungen der Medal of Honor seit dem Ende des Vietnamkrieges.
In den Niederlanden hatte es 2009 die erste Verleihung des Militaire Willems-Orde seit dem Zweiten Weltkrieg gegeben.
Nun hat auch Norwegen zum ersten Mal seit dem Ende des Weltkrieges seine höchste militärische Tapferkeitsauszeichnung verliehen, an einen Mann, der nach mehr als 6 Jahren in Afghanistan am Ende doch sein Leben verloren hat.
http://no.wikipedia.org/wiki/Trond_Andr%C3%A9_Bolle
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Hallo zusammen,
vor einigen Tagen habe ich bei der Suche nach Informationen über den Afghanistankrieg und gefallene deutsche Soldaten folgende Seite gefunden:
http://edition.presstv.ir/detail/162686.html
Mein Englisch ist nicht das allerbeste, es reichte aber in diesem Falle um zu lesen:
4 deutsche Soldaten in Afghanistan getötet.
Die Meldung ist vom 30.01.2011.
In den Medien habe ich bisher davon noch nichts gehört.
Kann mal jemand den Text an sich übersetzen? Mich würde mal interessieren, ob eine Quelle dafür genannt wurde. Kann mir nämlich nur schwer vorstellen, daß sowas von den hiesigen Medien in Deutschland vollkommen ausgeblendet wurde.
Bei meiner weiteren Suche bin ich dann auf folgende Seite gestoßen:
http://www.news.de/politik/855118755/deutsche-soldaten-durch-bombe-verletzt/1/
Auch davon hatte ich in den Medien nichts weiter vernommen. Könnte es sich bei beiden Artikeln um ein und den selben Vorfall handeln?
Gruß
Christian
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Dein erster Link ist eine iranische Seite.
A Taliban spokesman, Zabiullah Mujahib, claimed responsibility for the attack, saying four German troops were killed.
Gestützt auf die Aussagen eines Sprechers der Taliban.
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Hallo Ingo,
aja, dann kann man wohl davon ausgehen, daß es sich bei den beiden Vorfällen um ein und das selbe Ereigniss handelt.
Propaganda ist halt alles.
Gruß
Christian
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Heute sind in Afghanistan wieder 2 Bundeswehrsoldaten ums Leben gekommen.
8 weitere wurden verletzt.
http://www.gmx.net/themen/nachrichten/ausland/8679f96-zwei-soldaten-getoetet
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Heute sind in Afghanistan wieder 2 Bundeswehrsoldaten ums Leben gekommen.
8 weitere wurden verletzt.
http://www.gmx.net/themen/nachrichten/ausland/8679f96-zwei-soldaten-getoetet
ein weiterer soldat ist seinen verletzungen erlegen....
da hat herr zu guttenberg aber glück gehabt, das er schon wieder abgereist war!
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Am 23. Januar 2011 wurde zum vierten Mal ein Victoria-Cross für den Afghanistan-Krieg verliehen.
Ausgezeichnet wurde der australische Corporal Ben Roberts-Smith. Während der sogenannten Shah Wali Kot Offensive in der Kandahar-Provinz hatte er am 11. Juni 2010 in der Ortschaft Tizak eine aus drei MG´s bestehende Taliban-Stellung gestürmt.
On 11 June 2010, a troop of the Special Operations Task Group conducted a helicopter assault into Tizak, Kandahar Province, in order to capture or kill a senior Taliban commander.
Immediately upon the helicopter insertion, the troop was engaged by machine gun and rocket propelled grenade fire from multiple, dominating positions. Two soldiers were wounded in action and the troop was pinned down by fire from three machine guns in an elevated fortified position to the south of the village. Under the cover of close air support, suppressive small arms and machine gun fire, Roberts-Smith and his patrol manoeuvred to within 70 metres of the enemy position in order to neutralise the enemy machine gun positions and regain the initiative.
Upon commencement of the assault, the patrol drew very heavy, intense, effective and sustained fire from the enemy position. Roberts-Smith and his patrol members fought towards the enemy position until, at a range of 40 metres, the weight of fire prevented further movement forward. At this point, he identified the opportunity to exploit some cover provided by a small structure.
As he approached the structure, Roberts-Smith identified an insurgent grenadier in the throes of engaging his patrol. Roberts-Smith engaged the insurgent at point-blank range resulting in the death of the insurgent. With the members of his patrol still pinned down by the three enemy machine gun positions, he exposed his own position in order to draw fire away from his patrol, which enabled them to bring fire to bear against the enemy. His actions enabled his Patrol Commander to throw a grenade and silence one of the machine guns. Seizing the advantage, and demonstrating extreme devotion to duty and the most conspicuous gallantry, Roberts-Smith, with a total disregard for his own safety, stormed the enemy position killing the two remaining machine gunners.
His act of valour enabled his patrol to break-in to the enemy position and to lift the weight of fire from the remainder of the troop who had been pinned down by the machine gun fire. On seizing the fortified gun position, Corporal Roberts Smith then took the initiative again and continued to assault enemy positions in depth during which he and another patrol member engaged and killed further enemy. His acts of selfless valour directly enabled his troop to go on and clear the village of Tizak of Taliban. This decisive engagement subsequently caused the remainder of the Taliban in Shah Wali Kot District to retreat from the area.
http://en.wikipedia.org/wiki/Ben_Roberts-Smith
http://www.defence.gov.au/special_events/Roberts-Smith/index.htm
Es ist dies nunmehr die zweite Verleihung des 1991 gestiften australischen Victoria Cross. Die beiden anderen Verleihungen für Afghanistan sind je ein neuseeländisches Victoria Cross und ein "original" britisches Victoria Cross.
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Die NATO hat sich völlig überstürzt bereits in ein neues Abenteuer gestürzt und die westlichen Armeen sind nunmehr parallel auf einem dritten Kriegsschauplatz beschäftigt.
Der Krieg in Afghanistan, der nie wirklich in den Medien präsent war, rutscht wieder ein Stückchen weiter in den Hintergrund. Momentan laufen Tag für Tag wieder Filmsequenzen über die Bildschirme, wie präzise man doch Luftschläge durchführen kann. Inzwischen prahlt man sogar damit, daß man Panzer aus der Luft ausknoken kann, ohne die Straße zu beschädigen, auf der sie stehen.
Abseits von diesem "Medien-Spektakel" geht das Sterben in Afghanistan unbeobachtet weiter. Noch sind im Jahr 2011 keine drei Monate komplett vergangen und schon haben wieder 100 NATO-Soldaten ihr Leben verloren.
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Momentan laufen Tag für Tag wieder Filmsequenzen über die Bildschirme, wie präzise man doch Luftschläge durchführen kann. Inzwischen prahlt man sogar damit, daß man Panzer aus der Luft ausknoken kann, ohne die Straße zu beschädigen, auf der sie stehen.
Wohin das führt hat man ja schon im Irak gesehen.
Mich erinnert das an einen alten Witz beim Warschauer Vertrag.
Treffen sich zwei sowjetische Panzergeneräle vor dem Louvre in Paris. Fragt der eine den anderen "Sag mal, wer hat eigentlich den Luftkrieg gewonnen?".
Das soll hier nicht abwertend zum Thema sein, aber Kriege werden nicht aus der Luft gewonnen. Auch die Luftschlacht um Irak haben die USA gewonnen, die Lufthoheit über Afghanistan hat die NATO sowieso. Es ist immer der Soldat am Boden der zählt.
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Die Nato wird sich hier nicht vollends einmischen, schon gar nicht mit Bodentruppen.
Vielmehr ebnen die Bomber den lokalen Rebellen nur den Weg zum Sieg. Inzwischen denkt man aber laut darüber nach diese zu trainieren und zu bewaffnen...
Man mag darüber denken was man will, aber ich glaube es ist richtig dieses System miltärisch zu zerschlagen, so das sich das Volk selbst befreien kann.
Am Anfang der Unruhen befahl dieses System seinen Piloten die Demonstranten aus der Luft anzugreifen, 2 Piloten desertierten daraufhin mit ihren Maschinen
weil sie das nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten.
Bei solchen Menschen erreicht man nichts mit Embargos oder Verhandlungen.........die verstehen nur ihre eigene Sprache!
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Wohin diese Art von Kriegen führt sieht man in Afghanistan und im Irak!
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Und wieder gibt es eine besondere Ordensverleihung für Afghanistan:
Spürhund der australischen Armee erhält Tapferkeitsorden
Canberra — Ein Spürhund der australischen Armee, der während eines Einsatzes in Afghanistan verloren ging und sich ein Jahr lang allein durchschlug, ist mit einer Tapferkeits-Medaille geehrt worden. Der schwarze Labrador Sarbi erhielt das violette Kreuz der königlichen Gesellschaft für die Verhinderung von Gewalt gegen Tiere (RSPCA). RSPCA-Präsidentin Lynne Bradshaw lobte die "enorme Ausdauer und Stärke" des Hundes.
Sarbi war in Afghanistan zum Aufspüren von Sprengsätzen eingesetzt worden. Im September 2008 verschwand der Hund spurlos, als australische, amerikanische und afghanische Soldaten in der Provinz Urusgan in einen Hinterhalt von Taliban gerieten. Neun Menschen, darunter der Aufseher des Hundes, wurden verletzt. Sarbi wurde erst mehr als ein Jahr später von einem US-Soldaten in einer entlegenen Gegend von Urusgan wiedergefunden.
An der Zeremonie in Canberra nahm auch Australiens Armeechef Ken Gillespie teil. Sarbi ist erst das zweite Tier, das aufgrund eines Militäreinsatzes von der RSPCA ausgezeichnet wurde - nach dem Esel "Murphy", der im Ersten Weltkrieg Verletzte der Schlacht von Gallipoli transportierte.
Link zur Quelle
(http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jjSkvVP-kJpl9-nVb005L7Aww9sw?docId=CNG.1e2c162e3833d3730a91bd383174ee84.a51)
Und noch ein kleiner Kommentar zu Libyen:
Vielmehr ebnen die Bomber den lokalen Rebellen nur den Weg zum Sieg.
Davon ist nach einem Monat des Bombens noch nicht einmal ein Ansatz zu sehen.
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Und noch ein kleiner Kommentar zu Libyen:
Vielmehr ebnen die Bomber den lokalen Rebellen nur den Weg zum Sieg.
Davon ist nach einem Monat des Bombens noch nicht einmal ein Ansatz zu sehen.
Ja, leider. Aber mal gucken wie sich das so entwickelt....wenn die Amerikaner den Einsatz noch länger angeführt hätten wäre das vielleicht schon
besser. Die Nato agiert zurückhaltender und da das Regime auch erwiesenermaßen sein Kriegsgerät in der Nähe von Zivilisten parkt, ist man natürlich
vorsichtig um möglichst keine Zivilisten zu gefährden.
Da nun ja schon rauskam das die USA und Ägypten sich auch auf dem Boden engagieren, bleibt abzuwarten wohin die Reise geht.
Langsam bräuchten wir mal einen neuen Thread.......... ;)
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Die "Siegesfeiern" in den USA anläßlich der Tötung vom Staatsfeind Nr. 1 sind noch nicht ganz verhallt, schon mehren sich die Stimmen, die sagen, das Kriegsziel in Afghanistan sei erreicht und man könne die Truppen nach Hause holen.
Und in der deutschen Führung hat man vielleicht tatsächlich daran geglaubt, man wolle dem afghanischen Volk helfen, ... :-X
Irak noch immer nicht beendet, Afghanistan aussichtslos festgefahren, Pakistan inzwischen fester Bestandteil im Operationsgebiet amerikanischer Einsätze, Libyen ist neu hinzugekommen, ... es macht sich scheinbar echt besser, wenn ein US-Präsident den Friedensnobelpreis schon mit Beginn seiner Amtszeit erhält.
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Zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist ein deutscher General bei einem Einsatz im Ausland verwundet worden. Die Pressemeldungen und einzelnen Aussagen, besonders deutscher Politiker, dazu sind durchaus recht interessant.
In Deutschland spricht man erneut von einem feigen Anschlag, nennt die Attentäter Mörder. Mal ganz provokant gefragt, kann es für einen Taliban ein besseres Ziel geben, ein Angriff auf die Führungsspitze des Gegners ? Unter den Verletzten und Toten befindet sich unter anderem ein ISAF-General, der Provinzgouverneur und der Polizei-Kommandeur für Nord-Afghanistan. Für die westliche Allianz ist es doch wiederholt ein legitimes Mittel gewesen, wenn man in Konflikten die gegnerische Führungsspitze ausschaltet. Passiert einem das Gleiche, ist es plötzlich feige.
Am gleichen Tag starben bei einem NATO-Luftangriff mal wieder 14 Zivilisten, darunter 12 Kinder. Das war dann aber sicher tapferes Verhalten in einer Gefahrenlage, man hat ja sicher Taliban-Kämpfer am Boden vermutet.
Besonders bemerkenswert ist die Aussage eines sogenannten CDU-Verteidigungsexperten in Berlin. Er sagte, die Bundeswehr müsse jetzt "einen entsprechenden Gegenschlag in der Provinz führen".
Eine derartige Rhetorik von Gegenschlägen nach Angriffen auf deutsche Soldaten kommt mir irgendwie bekannt vor. Es sind aber immer noch die gleichen Politiker, die ehemalige Wehrmachtssoldaten inzwischen pauschal als Kriegsverbrecher ansehen.
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Leider ist der Unterschied in Afghanistan zwischen Kindern und Soldaten/Kämpfern ziemlich verwischt!
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Also kann im Notfall immer bombardiert werden ?
Ein Angriff von Taliban direkt auf ISAF-Soldaten ist dann aber ein feiger Akt ??
Fällt eine solche Rhetorik nur mir unangenehm auf, oder geht es anderen auch so ?
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Fällt eine solche Rhetorik nur mir unangenehm auf, oder geht es anderen auch so ?
ich kann deine gedankengänge nachvollziehen, da ich ähnliche bei solcherart meldungen habe.
die taliban verfügt über keine "normale" armee, die können nur "so" kämpfen, also mit selbstmord-
anschlägen, hinterhalten, kindersoldaten etc.
also wird es immer ein schmutziger krieg sein (wenn es überhaupt einen sauberen gibt *grübel)
taliban-anschlag auf nato - als antwort ein vergeltungsschlag der internationalen truppe,
bei denen auch zivilisten getötet werden, der ruft wiederum die taliban auf den plan, usw. usf.
aus dieser patt-situation geht keiner wirklich als sieger hervor
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Nach einem Jahr bekommt die ISAF-Truppe nun wiederum einen neuen Oberkommandierenden. Der damals als Heilsbringer angekündigte US-General Petraeus wird weggelobt. Erfolge und Fortschritte im Land kann er, wenn überhaupt, nur auf dem Papier nachweisen. Er war vor einem Jahr mit enormen Hoffnungen ins Amt getragen worden. Petraeus beendet seine durchaus steile militärische Karriere und wird Chef der CIA.
Neuer ISAF-Kommandeur wird US-General John R. Allen.
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Hallo,
habe einen SEHR interessanten Tagebuchbericht von einem HFw des letzten ISAF-
Kontingents in der aktuellen Ausgabe der "loyal" (07-08/11) gelesen. Leider war dies
nur der 6. und letzte Teil des Berichtes. Besitzt jemand die 5 vorhergehenden
Ausgaben der Zeitschrift und könnte mir Scans von dem Bericht zukommen lassen?
Vielen Dank im Voraus
Gruß
Tobias
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Am 9. September um 6.48 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (9.18 Uhr Ortszeit) wurde 15 Kilometer westlich von Kundus gegen deutsche ISAF-Kräfte ein IED-Anschlag verübt.
Die deutschen Feldlager im Norden Afghanistans (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen
Dabei wurde ein deutscher Soldat mittelschwer verwundet. Er befindet sich zur weiteren medizinischen Behandlung im Einsatzlazarett Masar-i Scharif. Sein Gesundheitszustand ist stabil. Die Information der Angehörigen des Soldaten ist erfolgt. Bei dem Anschlag wurde ein Fahrzeug vom Typ Enok stark beschädigt.
Stand: 13.40 Uhr
Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr
Quelle (http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NUzLCsIwEPyWfoDZ9iBWb9ZeFE8iaLxt07VdaJKSrBbEjzc5OANzmBc8INHhmwcU9g4nuIM2vOsW1S09KWIXkeRDynKMqUFOccQn3PIwFUyyJKuQE046BBQf1OyDTDl5hZASxT3osmqbalP-UX3r82l7PazLuj02l3w4BxwsgnZ-ZdCMBLO19bIvih_w7fMR/)
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Am heutigen 7. Oktober 2011 jährt sich der Beginn des Afghanistan-Krieges nunmehr bereits zum 10. Mal.
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Heute mal wieder was aus aktuellen Pressemeldungen:
http://www.welt.de/politik/ausland/article13746643/Alliierte-rechnen-nach-Isaf-Abzug-mit-Buergerkrieg.html
Als ob man es vorher nicht gewußt hätte, daß es bei einem Abzug der westlichen Truppen zu einem radikalen Bürgerkrieg kommen würde. Man hat aus dem Krieg der Sowjets scheinbar wirklich keinerlei Lehren gezogen.
Aber interessant ist auch das:
Aus einem streng geheimen Papier des US-Militärs in Afghanistan gehe hervor, dass die pakistanische Regierung mit einer Invasion der US-Truppen rechne. Das pakistanische Militär, so die Analysten des Combined Joint Intelligence Operations Center, habe „Defensivstellungen“ in der Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan errichtet, berichtet „Bild.de“.
„Dies ist eine Reaktion auf erwartete Angriffe von US- oder Koalitionstruppen“, heiße es in dem geheimen Dokument. Das pakistanische Militär bereite sich auf einen „nach ihrem Eindruck unmittelbar bevorstehenden Einfall amerikanischer Truppen“ vor.
Irgendwie komisch war dieser Angriff auf den pakistanischen Stützpunkt schon. Es war ja kein versehentlicher Beschuß durch eine einzelne, fehlgeleitete Rakete. Der Hubschrauberangriff hielt mehr als 1 1/2 Stunden an, ...
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schöne Geschichte, auch wenn es nur um ein Stück Blech geht!
http://augengeradeaus.net/2011/12/vom-umgang-mit-tapferkeit-2-dank-an-den-lebensretter/
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So wie ich das lese,geht es meiner Meinung nach nicht um ein Stück Blech, sondern darum das ein amerikanischer Kamerad einem Deutschen vermutlich das Leben gerettet hat.
Ein Zinksarg weniger der nach Deutschland überführt werden musste. Wenn man bedenkt das wir vor 66 Jahren noch aufeinander geschossen haben eine mehr als schöne Geschichte.
Gruß Sascha
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Relativ viele Informationen finden sich übrigens in der "neuen" Zeitschrift K-ISOM.
http://www.k-isom.com/ (http://www.k-isom.com/)
Lese ich eigentlich seid Anfang an.
Inzwischen las ich aber die normalen Hefte weg und besorge mir nur noch die Spezial-Ausgaben - wird einfach zu viel ... ;)
Bisher sind schon 2 Sonderausgaben zu Afghanistan erschienen: http://www.k-isom.com/category/k-isom-missions/ (http://www.k-isom.com/category/k-isom-missions/)
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Am 15. Oktober 2013 gab es im Weißen Haus in Washinton erneut eine Verleihungszeremonie für die Medal of Honor. Die Auszeichnung wurde an den ehemaligen Captain William D. Swenson verliehen.
http://en.wikipedia.org/wiki/William_D._Swenson
Es ist dies nunmehr bereits die neunte Verleihung für den Krieg in Afghanistan. Und es ist bereits das zweite Mal, daß es nun für ein Gefecht gleich zwei Verleihungen gibt.