Autor Thema: Wunderwaffen und Sieg der Alliierten  (Gelesen 33127 mal)

Offline Nightwish

  • Mitglied
  • **
  • Beiträge: 655
Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #90 am: 31.01.12 (10:16) »
http://weltkrieg2.de/Waffen/Kampffahrzeuge/Panzer/russische/T34/T-34.htm

Hm, von der selben Seite...

Das Debüt des T-34 Modell 1940 im Kampfeinsatz im Sommer 1941 zeigte zweifelsfrei, daß dies der beste Panzerentwurf seiner Zeit war. Die revolutionäre Konstruktion mit einer dicken, schräg angebrachten Panzerung, starker Feuerkraft und hervorragender Beweglichkeit ordnete ihn in einer Klasse über seinen deutschen Zeitgenossen, dem PzKpfw III und PzKpfw IV, ein. Dies zwang die deutsche Wehrmacht zu einem kostspieligen Programm, die vorhandenen Panzertypen besser zu bewaffnen und stärker zu panzern, sowie den PzKpfw V Panther vollständig neu als Gegengewicht gegen den T-34 zu entwickeln. Das Erscheinen des T-34 zwang die Deutschen auch noch ihr komplettes Arsenal an Panzerabwehrmitteln zu überarbeiten, da die vorhandene 37-mm-PAK 36 und 5-cm-Pak 38 weitgehend wirkungslos gegen die russischen T-34 und KW-Panzer waren. Lediglich die 88-mm-Flak konnte als Lückenbüßer in begrenzten Fällen verwendet werden und erst die Einführung der 7,5-cm-PAK 40 sorgte für eine Wiederherstellung des Gleichgewichtes.



lerne leiden, ohne zu klagen

Richtschuetze

  • Gast
Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #91 am: 31.01.12 (10:32) »
Ändert aber nichts an seinen Schwächen!

so am Rande:

Zitat
Im August 1942 rollte das PR 204 an der Spitze der Division (XVI. Panzerkorps) zum Angriff gegen die russischen Stellungen bei Kalatsch im Donbogen - Endziel dieser Stoßrichtung war Stalingrad. Bei einem ersten Panzergefecht nahe Pestschany konnten bereits 26 T-34 abgeschossen werden.
Von Oppeln-Bronikowski führte seine Panzer in allen Kampfeinsätzen mit großer Energie selbst an und fuhr stets an der Spitze seiner Abteilungen. Im Winter 1942/43 kämpfte das PR 204 außerhalb von Stalingrad einen verbissenen Kampf. Bei Kalatsch, im Tschirbogen und bei Kamensk meldeten seine Panzer mehrmals hohe Abschusszahlen - trotz aller Anstrengungen scheiterten aber alle Versuche, die eingekesselte 6. Armee aus Stalingrad herauszuhauen. Nachdem er sich als Panzerführer bewährt und mit seinem Regiment insgesamt beinahe 500 Feindpanzer vernichtet hatte, erhielt von Oppeln-Bronikowski im Januar 1943 das Ritterkreuz verliehen.


und das alles mit P-III und IV!!!

Offline Nightwish

  • Mitglied
  • **
  • Beiträge: 655
Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #92 am: 31.01.12 (10:35) »
Ändert aber nichts an seinen Schwächen!

so am Rande:

Zitat
Im August 1942 rollte das PR 204 an der Spitze der Division (XVI. Panzerkorps) zum Angriff gegen die russischen Stellungen bei Kalatsch im Donbogen - Endziel dieser Stoßrichtung war Stalingrad. Bei einem ersten Panzergefecht nahe Pestschany konnten bereits 26 T-34 abgeschossen werden.
Von Oppeln-Bronikowski führte seine Panzer in allen Kampfeinsätzen mit großer Energie selbst an und fuhr stets an der Spitze seiner Abteilungen. Im Winter 1942/43 kämpfte das PR 204 außerhalb von Stalingrad einen verbissenen Kampf. Bei Kalatsch, im Tschirbogen und bei Kamensk meldeten seine Panzer mehrmals hohe Abschusszahlen - trotz aller Anstrengungen scheiterten aber alle Versuche, die eingekesselte 6. Armee aus Stalingrad herauszuhauen. Nachdem er sich als Panzerführer bewährt und mit seinem Regiment insgesamt beinahe 500 Feindpanzer vernichtet hatte, erhielt von Oppeln-Bronikowski im Januar 1943 das Ritterkreuz verliehen.


und das alles mit P-III und IV!!!

Das ändert aber auch nichts an den Schwächen der deutschen Panzer.
lerne leiden, ohne zu klagen

Richtschuetze

  • Gast
Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #93 am: 31.01.12 (10:45) »
Zitat
Das ändert aber auch nichts an den Schwächen der deutschen Panzer

stimmt!

Offline Hero-Dude

  • Mitglied
  • **
  • Beiträge: 181
Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #94 am: 31.01.12 (19:40) »
Hallo,

eigentlich kann man zu dem Thema nur sagen: MASSE siegt immer vor Klasse!!!

Offline Nightwish

  • Mitglied
  • **
  • Beiträge: 655
Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #95 am: 01.02.12 (17:47) »
So pauschal kann man das nicht sagen. Es muss schon ein bestimmter quantitativer Vorteil gegenüber dem qualitativen sein.

Aber bei Barbarossa 1941 haben weder materielle Klasse noch die Masse gewonnen, sondern zunächst die taktische Überlegenheit der deutschen Truppen - trotz unterlegener Panzer  ;) .
lerne leiden, ohne zu klagen

Offline Hero-Dude

  • Mitglied
  • **
  • Beiträge: 181
Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #96 am: 01.02.12 (21:44) »
Gut, Taktik und Strategie..... aber am Ende bleibt selbst der größte Taktiker gegenüber der Masse stecken und versandet. Deutschland hatte z.B. nur ein begrenztes Potential und das Endet irgendwann und ist verbraucht, somit hat die Masse (hier die Alliierten) den längern Atem.  ;)

Offline Nightwish

  • Mitglied
  • **
  • Beiträge: 655
Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #97 am: 02.02.12 (18:05) »
Da wiederum hast du recht!
lerne leiden, ohne zu klagen

Offline Hero-Dude

  • Mitglied
  • **
  • Beiträge: 181
Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #98 am: 03.02.12 (21:10) »
Danke!!  :)

Offline jerten

  • Aspirant
  • *
  • Beiträge: 17
Re: Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #99 am: 30.05.15 (19:41) »
Hallo miteinander
Habe eben die Diskussion unter der Überschrift "Wunderwaffen" genossen. Über die Qualitäten des T34 will ich mich nicht auslassen. Das Wunder war sein ständig massenhaftes Auftreten.
Ich hatte eigentlich unter dem Thema etwas zu "Rheintochter, Stuka zu Fuß, Wasserfall, Taifun,..." erwartet. Darüber gibt es massenhaft Literatur. Aber keiner schreibt etwas zu Einsatzfälle,- orten oder Erfolgen.
Dazu suche ich in diesem Forum Fakten.
Vielleicht hat noch jemand etwas in Hinterhand? Bitte nicht V1 und V2. Die Literatur drängt sich immer vor.

Gruß

jerten

Offline Tobias G

  • Mitglied
  • **
  • Beiträge: 623
Re: Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #100 am: 30.05.15 (20:08) »
Hallo,

die "Stuka zu Fuß" bzw. der schwere Wurfrahmen 40 waren ab 1941 bei der Truppe und in
Serienproduktion und dürfte wohl kaum zu den "Geheim- und Wunderwaffen" zählen.

Gruß
Tobias
"Im Krieg gibt es keinen Preis für den Zweitplatzierten."
Omar Bradley

"Es ist gut, das Krieg so schrecklich ist - sonst fänden wir noch zu viel gefallen daran."
Robert E. Lee

"Der Tot eines Einzelnen ist eine Tragödie, der Tot von Millionen nur eine Statistik"
Josef Stalin

Offline jerten

  • Aspirant
  • *
  • Beiträge: 17
Re: Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #101 am: 30.05.15 (22:15) »
Hallo

Die Antwort ist zwar richtig, hilft mir aber nicht weiter.
Wenn ich all die kindischen Bezeichnungen (V1=Kirschkern) angeführt hätte, es hätte nichts gebracht.
SS-Gruppenführer Kammler hat am 18.02.1945 die weitere Entwicklung von "Rheintochter" und "Enzian" einstellen lassen. Für "Rheintochter" wurden noch 35 Versuche zugelassen.
Wo? Mit welchem Ergebnis?
Diese Fakten z. B. suche ich.

Gruß

jerten