Autor Thema: Bio Eberhard Gembus  (Gelesen 2490 mal)

hec801

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Bio Eberhard Gembus
« am: 27.03.08 (23:27) »
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Eberhard Gembus



Eberhard Gembus wurde am 22. Dezember 1922 in Meiersdorf als sechstes von neun Kindern des Fuhrunternehmers Paul Gembus und seiner Frau Hedwig, geborene Boback, geboren. Nach Schul- und Lehrausbildung meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst.

Über seinen militärischen Werdegang ist wenig bekannt, vermutlich ist er spätestens bei Beginn des Feldzugs gegen die Sowjetunion Angehöriger der 9./IR 122 der 50. Infanterie-Division. Als Chef der Kompanie fungiert Oberleutnant Emil Jachode, welche am 25. März 1942 als sechster Soldat des IR 122 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet wird.

Bei den Durchbruchskämpfen auf der Halbinsel Kertsch fällt Schütze Gembus am 9. Mai 1942 etwa 3 km ostwärts von Koj-Assan in den dortigen schweren Kämpfen, welche schlussendlich zur Besetzung der Halbinsel Kertsch führen. Am 28. August 1942 wird im posthum der Krimschild verliehen. Am 15. Mai 1942 teilt der Kompanieführer der 9./122 Leutnant Zickelbein der Familie den schweren Verlust mit. Karl-Heinz Zickelbein erhielt später als Oberleutnant und Chef der 7./GR 123 am 17. April 1943 das Deutsche Kreuz in Gold und fällt am 15. November 1943 als Major bei Tarchau auf der Krim im Alter von 34 Jahren.

Eberhard Gembus wurde noch im Mai 1942 auf einem Friedhof 15 km nördlich Feodossia beigesetzt und später auf die Kriegsgräberstätte in Sewastopol umgebettet, wo er noch heute ruht.