Militärgeschichte > Nichtdeutsche Armeen im 2. Weltkrieg
Japanischer Kannibalsimus
steffen04:
--- Zitat von: IM am 13.11.07 (10:55) ---Du meinst bestimmte Rezepte ??
--- Ende Zitat ---
Ich find keins für Balsi-Mus in meinen Kochbüchern. Auch nicht unter Kanni-Balsi-Mus. Wahrscheinlich muss man einen Balsi schön weichkochen, salzen (nicht zuviel!!), Pfeffer, Piment, ne Spur Koriander und Ingwer damit´s japanisch schmeckt und dann mit dem Pürierstab hinterher bis er schön sämig kommt. Vorher ausbeinen nicht vergessen!! Und Gallenblase raus, sonst scheckt der zarteste Balsi gallenbitter.
steffen04:
Was aktuelleres aus Al Venters "War Dogs - The Modern Mercenary in Combat" (frei übersetzt):
"Als MacKenzie (ein amerikanischer Söldner, der1994 in Sierra Leone für GSG einen Einsatz leitete) tot war, rissen sie ihm das Herz heraus und assen es roh. Das kann als ein Tribut an einen tapferen Mann gelten. Die Gruppe kochte ihn dann und aß Teile von ihm, inclusive seiner Handinnenflächen. Dem Bericht der Nonnen (Geiseln) zufolge, gestalteten Juju-Priester die Zeremonie während Trommeln Botschaften über die Hügel zu den naheliegenden Dörfern sandten. Es war ein makabres, furchterweckendes Ritual."
Das Buch ist übrigens empfehlenswert für alle, die sich im kalten Winter nicht mit dem noch kälteren Russlandfeldzug beschäftigen wollen. Al Venter ist ein Jane´s-Redakteur, Afrika und Söldner-Experte. Im Buch geht´s um die vorletzte Söldner-Generation, Executive Outcomes und Zeitgenossen, die späteren amerikanischen Companies wie Blackwater werden nur im Ausblick behandelt. Auch ein netter Rückblick auf die alten Kongo-Affreuses incl. Siegfried Kongo-Müller mit seinem EK.
Ronny22:
--- Zitat von: waldi44 am 12.11.07 (10:42) ---Habe mir auch meine Gedanken gerade DAZU gemacht. Wenn ich den Bericht aber richtig verstanden habe, hab kamen auch Zeitzeugen zu Wort, die das bestätigten. Ich weiss nicht, inwieweit die Japaner auf der Insel überhaupt als geschlossener Truppenkörper agierten. Die Insel ist Gebirgig mit tropischen Dschungel bedeckt. Wer weiss, was da im Wald oder abgelöegenen Tälern alles passierte.
Fakt ist, dass im Dschungel ein toter Mensch sicher nach nur wenigen Stunden nicht mehr "geniessbar" sein dürfte. An einen "nur angeknabberten" kann man am nächsten Tag "weiternagen"! Für die Wahrheit der Behauptung verbürge ich mich allerdings nicht und nur weil das im Fernsehen kam und der Professor ein Buch darüber geschrieben hat, muss es nicht zwangsläufig wahr sein - kann es aber!
--- Ende Zitat ---
Ich habe vor einiger Zeit mal Fotos von einer Hinrichtung aus dem China der Jahrhundertwende gesehen. Bei der das Opfer, zu Tode "geschnitten" wurde. Also bei lebendigem Leib über Tage zerstückelt und die arme Seele musste dabei solange wie möglich am Leben bleiben, sonst wärs dem Henker genauso ergangen.
Da mir das daher alles sehr ähnlich klingt, könnten hier auch 2 Tatsachen zu einer verwoben sein. Und grade amerikanische Autoren neigen dazu, den japanischen Soldaten des 2.Weltkriegs zu "vertieren" um den amerikanischen Umgang mit ihrem asiatischen Gegner zu verharmlosen.
Das es diesen Kanibalismus gab denke ich ist unbestritten, aber die Steigerung durch diese Geschichte halte ich für überzogen.
oberfeldmaus:
musste mich jetzt echt vor ekel überwinden das bild nochmal zu suchen aber ich will es euch nicht vorenthalten und zu o.g. post mal die quelle angeben:
[--]
zu finden auf
http://www.thenausea.com/
@[Niwre]Edit: Bild entfernt
Ronny22:
@oberfeldmaus
Exakt......grausam wozu Menschen fähig sind....und sich noch Schaulustige dazu finden.
Soweit ich mich noch erinnere, war der Grund dafür das der Delinquent ein Mitglied des Kaiserhofes vergiftet hat, oder es zumindest versucht hat.
Ohne darauf einzugehen wer die Hintermänner der Tat waren......nur die arme Sau die es ausführen sollte musste dafür grausam bezahlen. :-X
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