Militärgeschichte > Nichtdeutsche Armeen im 2. Weltkrieg

Der letzte Flug von Admiral Yamamoto & das Schicksal seiner Eskorte

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Ronny22:
Ich denke mal das der Kriegsverlauf unter seinem Kommando etwas anders verlaufen wäre.

Sicher hätte Japan gegen diese Übermacht den Krieg verloren, aber wann und unter welchen Umständen wäre fraglich.

Vielleicht wären bestimmte Schlachten anders für Japan verlaufen.


Yamamoto starb mit der Hand an seinem Schwert, jedenfalls wurde so seine Leiche im Dschungel aufgefunden...gefallen als Samurai.

waldi44:
Weiss man nicht. Schliesslich leitete Yamamoto den Angriff auf PH und der war nicht nur im Nachhinein betrachtet, nicht mal einen halben Sieg wert und führte eigentlich direkt in die Niederlage von Midway, die wiederum das direkte Vorspiel zur Niederlage war.

Ronny22:

--- Zitat von: waldi44 am 11.01.06 (13:42) ---Weiss man nicht. Schliesslich leitete Yamamoto den Angriff auf PH und der war nicht nur im Nachhinein betrachtet, nicht mal einen halben Sieg wert und führte eigentlich direkt in die Niederlage von Midway, die wiederum das direkte Vorspiel zur Niederlage war.

--- Ende Zitat ---

Der Plan ansich war genial, wenn er auch so umgesetzt worden wäre wie er geplant war.

Die  3. Angriffs-Welle sollte die Treibstoff-Lager vernichten, aber sie wurde nicht durchgeführt weil man den bisher erzielten Erfolg
für ausreichend hielt.

Wären die Treibstoff-Lager zerstört worden, noch dazu die Trockendocks dann wäre die US-Pazifikflotte auf Monate blockiert gewesen.

waldi44:
Womit wir wieder beim alten Streitthema sind! Ich denke nälich, Yamamoto MUSSTE wissen, dass die zwei Angriffe eben NICHT gereicht haben! Er hätte in jedem Fall, auch auf die Gefahr grössere Verluste hinnehmen zu müssen, einen dritten Angriff durchführen MÜSSEN!
Selbst auf die Gefahr hin, selbst Opfer der nicht entdeckten Träger und ihrer Flugzeuge zu werden! Es war aber eben eine Gewissensfrage, die einen unerhörten Mut zum Risiko bedeutet hätte und Yamamoto war nicht bereit dieses Risiko zu übernehmen und verspielte damit zumindest für die nächsten Jahre den japanischen Sieg und somit eigentlich einen eventuellen Endsieg. Wobei ich letzteres sowieo bezweifle!

Ronny22:

--- Zitat von: waldi44 am 11.01.06 (18:26) ---Womit wir wieder beim alten Streitthema sind! Ich denke nälich, Yamamoto MUSSTE wissen, dass die zwei Angriffe eben NICHT gereicht haben! Er hätte in jedem Fall, auch auf die Gefahr grössere Verluste hinnehmen zu müssen, einen dritten Angriff durchführen MÜSSEN!
Selbst auf die Gefahr hin, selbst Opfer der nicht entdeckten Träger und ihrer Flugzeuge zu werden! Es war aber eben eine Gewissensfrage, die einen unerhörten Mut zum Risiko bedeutet hätte und Yamamoto war nicht bereit dieses Risiko zu übernehmen und verspielte damit zumindest für die nächsten Jahre den japanischen Sieg und somit eigentlich einen eventuellen Endsieg. Wobei ich letzteres sowieo bezweifle!

--- Ende Zitat ---

Yamamoto war nicht vor Ort...Vizeadmiral Nagumo befehligte die Trägerflotte und untersagte eine 3.Welle.  ;)

Ich denke das Yamamoto die 3.Welle befohlen hätte, weil er wußte das er mit aller Kraft zuschlagen muss.


Die Japaner hatten damit gerechnet 2 Träger, einige andere Schiffe zu verlieren und mindestens hundert Flugzeuge.

Tatsächlich verloren sie 29 Flugzeuge und 5 Kleinst-U-Boote und ein großes U-Boot.

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