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Militärgeschichte => Recherche => Thema gestartet von: Thomhi am 19.09.08 (11:44)

Titel: Cherbourg 1944
Beitrag von: Thomhi am 19.09.08 (11:44)
Ein freundliches Hallo an alle Forenleser.

Habe eine Bitte. Wer kann Auskunft geben über die Marine Küstenartellerie in Cherbourg. Mein Vater, Franz Hinz, war dort Geschützführer
und hat u.a. mit seinen Kameraden dem Zerstörer Glasgow schwere Schäden zugefügt. Dieser trieb bis zu seinem Abtransport 4 Tage
vor Cap de la Hague. Würde mich über Infos freuen.

Danke
Titel: Re: Cherbourg 1944
Beitrag von: IM am 19.09.08 (14:12)
Geht es Dir um die genaue Einheitsbezeichnung oder ist Dir diese bekannt?

Schau mal hier:

http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/MarineArtAbt/Gliederung.htm

Beispielsweise die Marine-Artillerie-Abteilung 260 lag in Cherbourg

http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/MarineArtAbt/MarineArtAbt260.htm
Titel: Re: Cherbourg 1944
Beitrag von: Thomhi am 19.09.08 (15:09)
IM, vielen Dank für den Hinweis.
Habe einige Bilder von der Bunkerstellung, den Unterkünften und den Kameraden meines Vaters.
Für mich ergibt sich jetz ein Bild aus der Zeit meines Vaters in der Normandie.
Nochmals danke!
Titel: Re: Cherbourg 1944
Beitrag von: Ronny22 am 25.09.08 (16:21)
IM, vielen Dank für den Hinweis.
Habe einige Bilder von der Bunkerstellung, den Unterkünften und den Kameraden meines Vaters.
Für mich ergibt sich jetz ein Bild aus der Zeit meines Vaters in der Normandie.
Nochmals danke!

Darf man fragen bei welcher Einheit dein Vater war oder bzw. an welchem Geschütz(-Typ) er Geschützführer
war?
Titel: Re: Cherbourg 1944
Beitrag von: Tomhinz am 26.09.08 (10:38)
Hallo Ronny,
auf Deine Frage:
Mein Vater war Geschützführer in der Batterie York,
!7 cm Geschütz. Unterkunft war die Baracke "Kleiner Hund".
Mein vater erzählte von einem Feldwebel Teermann oder
Tehrmann welcher bei der Landung der Amis in seiner Bunker-
stellung gefallen ist.
30 Jahre nach dem Krieg traf mein Vater einen ehemaligen
Kraftfahrer der Batterie durch einen sagenhaften Zufall wieder.
Sein Name war in Soldatenkreisen nur "Bubi".
Vielleicht gibt es noch Zeitzeugen.
Titel: Re:Cherbourg 1944
Beitrag von: Thomas Hinz am 05.05.11 (10:39)
Es ist unglaublich.
Der kompanieführer meines Vaters, damals Oberleutnant Hans Brenzel, lebt in Brooklyn/N.Y. und ist 108 Jahre alt.