Autor Thema: Meine Bundeswehrzeit  (Gelesen 357 mal)

Offline Burkhard

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Meine Bundeswehrzeit
« am: 14.12.16 (14:19) »
Lebenserinnerungen aus meiner Bundeswehrzeit.  Aus dem vollen vorweihnachtlichem Trubel Grüße aus Aachen. von Burkhard.


Burkhard wünscht Euch eine gute  besinnliche , fröhliche Weihnachtszeit und ein gutes Jahr 2017.

Betreff: Fw: Meine BW- Geschichte


 Grüße aus Aachen von Burkhard.
Beitrag, Titel; " Meine Zeit bei der Bundeswehr".

Text: von 1968-1975 ging ich freiwilig als Zeitsoldat für 4 Jahre zur Bundeswehr. Ich wollte mit dieser Entscheidung nach der Ausbildung im elterlichen Betrieb einer Einberufung zuvorkommen und dabei auch "etwas mehr Geld bekommen sowie Einfluß auf die Waffengattung und den Ort haben. Eigentlich sollte es zur Marine gehen ( was ich Heute immer noch etwas bedauere. Aber nach einer stürmischen Überfahrt in den Urlaub nach Norwegen war mir so schlecht das ich mich doch lieber für den festen Boden unter den Füßen entschieden habe, Ich bewarb mich für eine neue aus Freiwilligen bestehenden Einheit der neu aufzustellenden Beobachtungsbatterie , Radarbatterie 1 der aufklärenden Artillerie, jetzige Drohnenbatterie.
Zur Grundausbildung kam ich mit meinen neuen Kameraden aus allen Berufen und Schichten in die Richthovenkaserne , einen ehemaligen Flugplatz in Detelstorf zwischen Gifhorn und Wittingen in der Heide. Hier begann unsere Ausbildung mit langen Märschen in dem sandigem Boder der Lüneburger Heide. wir lernten zu singen mit Maske oder ohne, - wir wurden zum Essen geführt  und krabbelten durch das Heidekraut, budelten Löcher und erlernternt das Laufen neu,-( maschieren) neu,- bekamen eine "Braut",- leider aus Eisen aber mit einem Rohr versehen, das in diesem sandigen Gebiet schnell verschmutzte. Und somit gab es öfter eine sogenannte Waffendurchsicht. Dabei ging es manchmal sehr eigenartig vor. Der Herr Unteroffizier besah sich das gute Stück und wurde plötzlich puterrot , verkrampfte sich ,- fing an zu schreien und hatte Halizinationen, denn er sah angeblich Elefanten im Rohr? Worauf er laut anfing zu schreien.  ( hatte er eventuell das böse Fieber)? Wir sahen allerdings keine Elefanten,-? Was sollten wir somit machen? den Rettungsdienst rufen oder ihn schnell beatmen?
 So fing alles an, aber wir hielten alle kameradschaftlich zusammen und dem schwächerem wurde geholfen!
Es war die Zeit des Einmarsches der russischen Streitkräfte in die CSSR. auf den Kasernenstraßen standen die Artilleriepanzer und die Muinitionsfahrzeuge , wir hatten Ausgangssperre. aber die Ausbildung ging weiter.  Eines Tages wollte ich meinen Geburtstag feiern und alle Stubenkameraden waren auf Brötchen und ein Fass Bier eingeladen, Vorher hatte ich mich erkundigt das es auf Grund der kleine Feier kein Nachtalarm geben wirde. Zur Feier war alles Vertreten auch die Heren Unterroffiziere waren mit dabei.  Gegen 24.00 Uhr trillerten die Alarmpfeifen und es ging mit Gepäck in die Dunkelheit zu einem " kleinem" Orientierungsmarsch.
Als Entschädigung bekamen wir aber dann doch noch einen zusätzliche Tag frei. Zur technischen Ausbildung in der Vermessung, ich bekam einen kleinen Vermessungs-DKW ( in ihm klapperte immer eine kleine Allupfanne  und ein Spirtuskocher für eventuelle Pilzfunde),und dann kamen die großen neuen Radarpanzern auf M 113  zogen wir in die neue Freiherr von Fritsch Kaserne nach Hannover Botfeld. von dort ging es zu vielen Übungen auf den Truppenübungsplatz Munster, in das Westerbergland mit den Pionieren oder in die hildesheimer Börde auf die Dörfer zur Freude der Jugend, die an unserer guten Verpflegung, teilnahmen und sich auch an den " Epa-Päckchen" erfreuten. Unsere guten Köche hatten inzwischen an Ihrem Küchenwagen ein offenes Lagerfeuer entfacht und ,machten uns einen leckeren in Rotwein eingelegtem auf dem Schenkgrill zuberitetenSpießbraten. Es war, zum Dank unserer guten Vorgesetzten eine sehr schöne Zeit.
Die Ihren Höhepunkt in den Sommerferien erreichte als ich als Feuerwache in der Kaserne blieb. Am Morgen wurde der Jeep abgeplant und die Verpflegung für den Tag von der Küche eingepackt sowie die Angeln underes Hauptmanns, die Badesachen und ab ging es in die Natur. zu den Seeen der hildesheimer Börde, zu den Heeresfliegern auf einen kleinen Hubschrauberundflug über die norddeutsche Landschaft, der mir noch immer im Erinnnerung bleibt! ( seit dem bin ich nie wieder geflogen)! Nach meinem Unteroffizierslehgang durfte ich dasnn nach der Aufnahmeprüfung, die aus einem Aufnahmetrank,- bestehend aus allen Sorten von Alkohol der Bar sowie etwas Zuker und Zitonensaft,- verrührt mit einenm rohem Eigelb bestand. Danach  durfte ich auch alleine zum Essen gehen!
Doch das alles diente auch zur Kontaktaufnahme für die späteren Übungen mit den Wetterballons in die ehemalige DDR, den Hubschrauberleitübungen ( ein Radarbeobachter von und gab dem Piloten Hilfsanweisungen für seinen Flug). Dann bekamen wir neue Rekruten aus dem Rheinland . Sie freuten sich scon als sie hörten das es auch hier im tiefsten Niedersachsen einen Maskeball gibt. Es wurden dabei allerdings keine Pappnasen verteilt, sondern der Ball begann  unter dem Kommando; " in einer Minute alls hier vor mir zur Aufstelluing im Ausgehanzug, - dann alles wieder auf die Stuben, und aufräumen, in 2 Minuten in voller Kampfausrüstung wieder hier melden: Das war somit der "Maskenball" auf niedersächsische Art. Bei Ihren Heimfahrten in die Karnevalshochburgen und besonders auf  den Rückfahten im Speisewagen des Zuges ging es sehr ausgelassen zu. Die Karnevalsstimmung sollte auch Hannover erreichen! Unsere Kameraden bekamen sogar ab dem Bahnhof in Hannover bis zur Kaserne noch Begletschutz durch die Feldjäger gestellt!
m Abschluß meiner Dienstjahre nachdem ich auch zu den Herren Unteroffizieren gehörte
und alleine zum Essen gehen durfte, fuhren wir  zu einem Truppenübungsplatzafenthalt mit den amerikanischen Soldaten nach Grafenwöhr. Als Übermittlungsstation für die akuellen Wettermeldungen an die schießende Artillerie. der US Streitkräfte. Hier lenten wir die sehr gute Truppenbetreung unserer amerikanischen Kollegen kennen. Große Freizeitanlagern mit Muisik unter stenger beobachting der MPi,- kein Alkohol aber Speiseeis zur freien Verfügung.  Große Mikrowellenanlagen mit allen verfügbaren Speisen.
Soweit Meine Erinnerungen an eine schöne Dienstzeit die mir viel gegeben hat und die ich niemals bereut habe. In dieser Dienstzeit konnte ich Dank meines guten Vorgesetzten, Haupmann Gliz, auch viele Filmaufnahmen machen. Diese, historischen Aufnahmen der 60. Jahre bei der Bundeswehr wurden vom WDR in Köln digitalisiert und in das zeitgeschichtliche Archiv des Senders aufgenommem, wurden  schon gesendet!  Sie sind im Internet unter der Eingabe von WDR Digit Startseite  unter der Eingabe von: WDR Digit Startseite,- mit den Suchwörtern: die besten Beiträge aus der aktuellen Stunde,- mit Digit beim Militär,- Bundeswehr gestern und Heute zu sehen.
 Mit den besten Grüßen und Wünschen für ein gesegnetes frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2017. Von der Familie Brenk aus Aachen. Dazu noch einen Hinweis als kleines Geschenk für Euch .- einen Rundflug durch den Aachener Dom im Internet zu sehen unter; Dom Erlebnis , virtueller 3 D Rundflug.

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