Autor Thema: die unmenschlichen Sperranlagen der DDR  (Gelesen 346 mal)

Offline Burkhard

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die unmenschlichen Sperranlagen der DDR
« am: 15.08.16 (17:50) »
Nach meiner Bundeswehrzeit verrichtete ich als Diensthundeführer Zollgrenzdienst auf der Dienststelle von Bad Harzburg-Eckertal, wo wir auch wohnten. In dieser spannenden und aufregenden Zeit von 1975-1980 hatte ich viele Erlebnisse mit den Menschen aus Ost und West , der Zollverwaltung und den DDR-Grenztruppen Einen guten Einblick dazu, mit den von mir aufgenommen zeitgeschichtlichen Filmaufnahmen über den Ausbau der Sperranlagen mit den Tötungsmaschinen ,- der SM70 Anlagen am unmittelbarem Grenzverlauf gibt es auf der Internetseite: "Grenzgeschichten aus Ost und West" von Herrn Roehl. Diese zeitgeschichtlichen Aufnahmen wurden auch von dem Museum der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mit meinen Aufzeichnungen und Fotos übernommen. Auch das zeitgeschichtliche Archiv des WDR hat für sein Archiv dieses material mit übernommen. Zu sehen unter der Interneteingabe von; " WDR Digit Startseite mit der Eingabe des Suchbegriffs: Zaunkönig. Dieses Dienstzeit im Harz war eine schöne aber auch belastende Zeit. Immer wenn wir in der Nacht durch die lauten Detonationen der Selbstschussanlagen die die Fenster klirren ließen, und die grellen lauten Schreie mit dem Gedanken," Bitte las es kein Mensch gewesen sein"! aus dem Schlaf gerissen wurden trat diese unmenschliche, tödliche Sperranlage die uns täglich einige Meter vor unserer Wohnung den Wahnsinn der Teilung Deutschland s vor Augen führte und die Unmenschlichkeit einer Diktatur aufzeigte, die Ihre eigenen Bürger mit solchen Mittel, wie Mienen, SM70 Anlagen und hundelaufanlagen, sowie Alarm auslösenden Hinterland-Zäunen und bewaffneten Organen einsperrte.
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