Autor Thema: Recherche Kriegsbiographie Olt (?) Hans-Joachim Saling O3/IIa Divisonsstab  (Gelesen 680 mal)

Offline smithy2

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Folgende Tatsachen über die militärische Karriere meines Vaters Hans-Joachim Saling (*13.7.1913, Breslau) sind mir bekannt:
1. 29. 8. 1939 Einberufung - Teilnahme an Kampfhandlungen in Polen (?) und Frankreich
2. 1.12.1940 – 30.9. 1941 Unabkömmlichkeitsstellung; Bauleiter seiner Firma  Beton- und Monierbau am Atlantikwall / U-Boot Bunkerbau in der Gegend von St. Nazaire, Frankreich.
3. Okt. oder Nov. 1941 – 8./9. Mai 1944 Ostfront: 50. Infanteriedivision
 a) Teilnahme an Kämpfen:
Krim
Kaukasus
Kuban- Brückenkopf
Krim
b) Laufbahn und Verwendung
Besuch eines Unteroffizierskurs und einer Offiziersschule (vermutlich vor April 1943)
Verbindungsoffizier zu rumänischen Truppen
Letzte Verwendung: O3 beim IIa im Divisionsstab der 50. Infanteriedivision
Letzter militärischer Rang: Leutnant oder Oberleutnant (Ernennung in den Wirren der letzten Kriegsmonate fraglich)
4. 8./9. 1944 schwere Verwundung  (evtl. Luftangriff bei dem der Divisionskommandeur Oberst Paul Betz fiel ????) in oder bei Sewastopol:
 a) Evakierung nach Constanta (Rumänien, Feldlazarett 777) oder Odessa
 b) Anschließende Lazarettaufenthalte in Breslau (Reservelazarett IV ???) , Fulda, und Bad Salzschlirf bis Mitte 1946 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft.
5. Militärische Auszeichnungen: Infanterie - Sturmabzeichen, Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42, angeblich für EK I vorgeschlagen

Um Details über seinen Werdegang, Teilnahme an Kampfhandlungen etc. herauszubekommen wende ich mich an die WASt, an Freiburg.... Was kann ich sonst noch machen? Ist irgendjemand anderweitig auf den Namen meines Vaters gestoßen, gibt es Bilder vom Divisonsstab außer dem im Traditionsband oder sonstige Zeugnisse seines Tuns und LAssens?
Für jede Mitteilung dankbar
Christian Saling

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Wenn er Offizier war und den Krieg überlebt hat, könnte in Freiburg seine Personalakte noch vorhanden sein.

 

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