Autor Thema: Suche hilfe mit info uber : Karl Rudolf Freund - sturmbannfuhrer  (Gelesen 6743 mal)

barney3d

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Entschuldigung aber ich bin ein Hollander so mein Deutsch ist nicht sehr gut. Fur ein guter freund aus England suche ich info uber sein grossvater.

Name: Karl Rudolf Freund geboren 9 august 1904
sturmbannfuhrer

Foto der persones: (foto ist aus 1942 - Heer?)

Geburturkunde von ein kind:

Heiratskunde:

Hat einer von ihnen vielleicht ein DAL aus 1944 mit etwas info? oder einige info?

danke!



barney3d

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Michael, der sp00ky ist mein freund Bob (aus England) die etwas uber sein grossvater wissen woll. Er hat mich gefragt das auf ein deutches forum zu probieren da er kein deutsch spricht. Was auf Axis History geschrieben ist ist keine neue info. Wir wissen das sein grossvater in 1942 in die wehrmacht leutnant war, spater war er in der SS. Wie kan hilfen?

In 1944 und 1945 war er sturmbannfuhrer, man kann das sehen in die geburtsuhrkunde und heiratskunde. Wo kan mein ein DAL aus oktober / november 1944 bekommen oder hat eine von ihnen eine?
« Letzte Änderung: 06.06.12 (02:46) von barney3d »

Balsi

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ich würde mal beim NARA in Washington anfragen....da ist sicher was...oder bei der WASt in Berlin

StefaHHn

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Das können wohl nur die Akten klären, aber ich persönlich denke der "Stumbannführer" bezog sich auf die 30er Jahre, SA-Mitgliedschaft, Allgem. SS oder so.

Übergänge vom Heer zur W-SS gab es natürlich, aber ein fast 40jähriger Leutnant mit dann steiler Karriere zum SS-Stabsoffzier passt irgendwie nicht ganz in "Beuteschema". 

Jürgen Fritsche

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Moin zusammen,

das sehe ich auch so. Lt. Heiratsurkunde war er im Okt. 1936 (SA-)Sturmhauptführer. Da liegt der (SA-)Sturmbannführer im Jahr 1944 durchaus auf der Hand ...

SA deswegen, weil die Allgemeine SS den seit 1931 existierenden Dienstgrad "SS-Sturmhauptführer" bereits 1935 auf die Dienstgradbezeichnung "SS-Hauptsturmführer" umgestellt hatte.

Bei der Wehrmacht war er 1942 schließlich erst Leutnant. Zum Sturmbannführer (entsprach dem Major), bei Wechsel in die Waffen-SS, hatte es - in nicht mal zwei Jahren - kein Leutnant geschafft! Außerdem war es durchaus üblich, daß Wehrmachtssoldaten ihren SA-Rang behielten und innerhalb der Organisation weiterbefördert wurden.
Viele Grüße,
Jürgen



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Jürgen Fritsche

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ich würde mal beim NARA in Washington anfragen....da ist sicher was...oder bei der WASt in Berlin

Moin zusammen,

Auskunft von der der WASt gibt es nur an direkte Nachfahren - oder mit vorgelegter Vollmacht eines direkten Nachfahren (siehe WAST-Gesetz)! Oder mit dem ahnenforschungsmäßig belegten Nachweis, daß der Betreffende keine Nachfahren hatte / haben konnte (weil z. B. unverheiratet und zu jung gefallen).

Außerdem könnte das Bundesarchiv/Militärarchiv in Freiburg etwas haben, da der Gesuchte ja Offizier war.
Viele Grüße,
Jürgen



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barney3d

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Moin zusammen,

das sehe ich auch so. Lt. Heiratsurkunde war er im Okt. 1936 (SA-)Sturmhauptführer. Da liegt der (SA-)Sturmbannführer im Jahr 1944 durchaus auf der Hand ...

SA deswegen, weil die Allgemeine SS den seit 1931 existierenden Dienstgrad "SS-Sturmhauptführer" bereits 1935 auf die Dienstgradbezeichnung "SS-Hauptsturmführer" umgestellt hatte.

Bei der Wehrmacht war er 1942 schließlich erst Leutnant. Zum Sturmbannführer (entsprach dem Major), bei Wechsel in die Waffen-SS, hatte es - in nicht mal zwei Jahren - kein Leutnant geschafft! Außerdem war es durchaus üblich, daß Wehrmachtssoldaten ihren SA-Rang behielten und innerhalb der Organisation weiterbefördert wurden.
Die kunden sind in '44 und '45 auf neu gemacht, darum steht die dienstgrad sturmbannfuhrer darein.

Sein tochter (kind) sagt das er erst in das normale armee (sehe foto 1942) war (grunes uniform) und spater in der SS : die tochter kann sich am ende des krieges ein swarzes uniform erinnern mit schwarze stiefel.

Gestern war ein freund von mir in das Bundesarchiv/Militärarchiv in Freiburg dort haben sie nichts uber dieser man.

Wir wissen das er nach dem krieg sein name etwas geanderd hat...

Jürgen Fritsche

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Die kunden sind in '44 und '45 auf neu gemacht, darum steht die dienstgrad sturmbannfuhrer darein.

Moin Barney,

woher stammt diese Information denn? Weshalb hätte das denn gemacht werden sollen? Scheint eher eine geheimnisvolle Legende zu sein.

Ich halte den SS-StuBaF nach wie vor für abwegig. Ein SA-Dienstgrad für einen Wehrmachtsoffizier hingegen wäre logisch.

Und falls SS, dann hätte man dies üblicherweise auch als "SS-Sturmbannführer" in die Urkunde eingetragen ...

Allenfalls war er, gerade in seinem weit fortgeschrittenem Alter und nach einem vorgeblichen Wechsel als Wehrmachts-Leutnant in die Waffen-SS, im Jahr 1944 SS-Obersturmführer. Da haben nämlich andere, von Anfang an dienende SS-Offiziere teilweise länger auf eine solche Beförderung warten müssen ...

Sein tochter (kind) sagt das er erst in das normale armee (sehe foto 1942) war (grunes uniform) und spater in der SS : die tochter kann sich am ende des krieges ein swarzes uniform erinnern mit schwarze stiefel.
Das kann eine Uniform der Allgemeinen SS oder eine der Panzertruppe der Wehrmacht oder der Waffen-SS gewesen sein ...

Edit:
Falls Du mit "auf neu gemacht" die spätere (1944) Ausstellung einer Kopie der Geburtsurkunde (von 1937) meinen solltest: In einer Kopie steht immer der ursprüngliche Urkundeninhalt, also niemals ein Sachverhalt späteren Datums (bspw. kein inzwischen neuer Dienstgrad). Dann war Freund 1937 inzwischen Sturmbannführer - und zwar der SA, nicht der Allgemeinen SS. Das paßt zum SA-Dienstgrad Sturmhauptführer auf der Heiratsurkunde von 1936.
« Letzte Änderung: 07.06.12 (22:07) von Jürgen Fritsche »
Viele Grüße,
Jürgen



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Jürgen Fritsche

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In 1944 und 1945 war er sturmbannfuhrer, man kann das sehen in die geburtsuhrkunde und heiratskunde.
Moin Barney,

nein, das kann man weder auf der Heiratsurkunde noch auf der Geburtsurkunde sehen. Die beiden abgebildeten Urkunden sind spätere Kopien bzw. Neuausstellungen, denn sie geben lediglich die seinerzeitigen Eintragungen aus 1936 bzw. 1937 wieder! Das kann man auch an der Registriernummer der Urkunde von 1937 erkennen: "174/1937". Beide Urkundeninhalte beziehen sich ja auch auf standesamtliche Vorgänge dieser beiden Jahre.

Nochmal: Urkunden dürfen auch bei späterer Ausstellung einer Kopie inhaltlich niemals anders ausgestellt werden als zum ursprünglichen Ausstellungszeitpunkt!

Freund war also 1936 Sturmhauptführer (und diesen Dienstgrad gab es 1936 nur bei der SA) und 1937 Sturmbannführer (unzweifelhaft auch der SA).

1942 war er Leutnant der Wehrmacht (Heer).
Viele Grüße,
Jürgen



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barney3d

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Jurgen danke fur deine beitrage :-) jetzt sind wir etwas besser informiert. Ich wird mein freund Bob nochmal vragen um sein mutter zu vragen ob sie etwas erinnert.
Es bleibt fur Bob eine groBe mysterie wer sein grobvater war.