Autor Thema: Wunderwaffen und Sieg der Alliierten  (Gelesen 33147 mal)

Offline Balsi

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #15 am: 23.12.11 (08:34) »
es ist uns bleibt doch reine Spekulation. Im Nu hätten die Alliierten diese Flugzeuge nachgebaut oder entsprechende Abwehrwaffen bauen können. Dazu kommt ja noch die uneinige Führung.

Ihr wisst schon daß tausende von piloten im Erdkampf eingesetzt wurden, weil es keine Maschinen bzw. keinen Treibstoff mehr gab? lest Euch mal dieses Buch durch:

Das bittere Ende der Luftwaffe: "Wilde Sau" - Sturmjäger - Rammjäger - Todesflieger - "Bienenstock" . Da werded ihr erfahren wie es um die Luftwaffe stand. Selbstaufopferungseinsätze!!! Deutsche Kamikaze. Da war alles schlichtweg verloren. Noch nicht einmal für diese Piloten gab es genug maschinen!!

Richtschuetze

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #16 am: 23.12.11 (09:55) »
Natürlich hast Du recht Balsi mit dem was Du schreibst, aber es ist eine Tatsache das bis zum Ende durch gehalten wurde und keiner der deutschen Soldaten den Krieg verlieren wollte.
Auch waren die deutschen Soldaten und Ihre Waffen in vielen Bereichen den Alliierten weit überlegen und es bedurfte  4 Großmächte und viele kleine Nationen um dieses eine Land nieder zu kämpfen.

Danach sind die Alliierten wie die "Heuschrecken" über die deutsche Technik hergefallen!! (das ist der beste Beweis was die Arbeit und Leistung der deutschen Arbeiter und Techniker Wert war/ist)


Das mit dem "im nun nachbauen" hat ja nicht so gut funktioniert, der beste Beweis der einzige alliierte Düsenjäger der Alliierten, die Gloster, war einer ME-262 weit unterlegen, die anderen Nationen hatten erst keinen (die Amis mußte um Triebwerke der Engländer betteln wie beim Radar und kamen auf 3 Prototypen  ;D)
Die Düsentriebwerke liefen mit Rohöl was eher vorhanden war, auch lief die Produktion der Turbo-Jäger ja erst Mitte 45 richtig an, dazu die Rakflak (Wasserfall) die in der Nähe meines Wohortes im Einsatz war.
Sicher mit den nötigem Personal für diese Waffen sah es nicht gut aus, aber bedenke mit jedem abgeschossenen Bomber der Alliierten verlieren die auch 8 bzw 10 Mann. (den Bomber neu bauen kein problem aber das Personal :o)

Offline MM

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #17 am: 23.12.11 (13:50) »
so, neuer versuch, da die bilder nicht mit angezeigt wurden :

achso, hier mal ein nachbau einer dieser sogenannten wunderwaffen,
da hätte man keine düppel zur tarnung mehr gebaucht.

hitlers "stealth bomber" - entwickelt in den 40ern














~ sic transit gloria mundi ~

Suche Informationen, Unterlagen, Fotos, Urkunden und Sonstiges zum Transportgeschwader 5 (vormals KGzbV 323), der schweren Panzerjägerabteilung 560 u.d. Artillerieregiment 155
Ausserdem Feuerzeuge die in Kriegsgefangenschaft in Tunesien/Afrika hergestellt wurden.

Offline Vormeister

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #18 am: 25.12.11 (12:27) »


Zitat
genau wie bei den Düppeln

das hat ihnen ja nicht lange geholfen und man hatte drauf reagiert mit neuen Geräten!!  ;)



Das hat aber auch nicht lange geholfen, denn trotz der neuen Geräte wurde Stadt um Stadt zusammengebombt....

lg aus Wien

Vormeister

Offline Nightwish

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #19 am: 25.12.11 (15:12) »
so, neuer versuch, da die bilder nicht mit angezeigt wurden :

achso, hier mal ein nachbau einer dieser sogenannten wunderwaffen,
da hätte man keine düppel zur tarnung mehr gebaucht.

hitlers "stealth bomber" - entwickelt in den 40ern


Das ist aber kein Bomber und sollte auch keiner sein. Und dass die Horten
'stealth' war, war eher zufall, denn geplant.
lerne leiden, ohne zu klagen

Richtschuetze

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #20 am: 26.12.11 (13:14) »
D
Zitat
as ist aber kein Bomber und sollte auch keiner sein. Und dass die Horten
'stealth' war, war eher zufall, denn geplant.

Nun es ist durch aus ein Jagdbomber und weitere Projekte wären gefolgt, dass mit dem "Stealth" war durch aus gewollt da die Wichtigkeit von dieser Möglichkeit bekannt war!! (siehe Alarich alleine bei den U-Booten)
Horten selber ist darauf noch öfters nach dem Krieg eingegangen.

D
Zitat
as hat aber auch nicht lange geholfen, denn trotz der neuen Geräte wurde Stadt um Stadt zusammengebombt....

und die alliierten hätten und haben Bomber um Bomber verloren  ::) was schon die geringen Einsätze der Rakflak und der Turbojäger gezeigt haben.


Offline Balsi

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #21 am: 26.12.11 (13:20) »
wir müssen hier ganz dolle aufpassen..wenn dann darf man hier nicht in hätte und wäre verfallen

Offline Vormeister

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #22 am: 26.12.11 (13:58) »


D
Zitat
as hat aber auch nicht lange geholfen, denn trotz der neuen Geräte wurde Stadt um Stadt zusammengebombt....

und die alliierten hätten und haben Bomber um Bomber verloren  ::) was schon die geringen Einsätze der Rakflak und der Turbojäger gezeigt haben.




Nun, die ganzen sog. "Wunderwaffen" waren bei Kriegsende erst in Proto-Typen, bzw. Versuchsmuster vorhanden, viele davon überhaupt erst auf dem Reissbrett oder als Holz-Modell. 

Selbst wenn man schon beizeiten entsprechende Prioritäten gesetzt hätte, wäre auf Grund der Materialknappheit in fast allen Bereichen nie eine entsprechende Massenfertigung zustandegekommen, vom Mangel an qualifizierten Personal (in der Fertigung und auch an Piloten) und Treibstoffmangel gar nicht zu reden.

Auch wenn einige dieser bereits eingesetzten Waffen, bzw. Flugzeuge einige Erfolge aufweisen konnten, so konnten diese keineswegs eine Wende der Kriegslage herbeiführen.

Die ME 262 etwa wurde zwar mit Erfolg gegen die allierten Bomber eingesetzt, war aber trotztdem keine "Wunderwaffe".
Die Turbinen etwa waren nicht sehr gut regelbar und neigten bei Lastwechsel zu Aussetzern, die Flugzeuge selbst waren bei der Landung  verwundbar gegen feindliche Angriffe (was von den Alliierten gerne ausgenutzt wurde), sie war zwar etwas schneller als die US-, bzw. RAF-Jäger, dafür aber weniger wendig.  Und wenn auf eine ME 262 20 allierte Begleitjäger kommen, ist der vorhandene Vorteil nimmer so gross.

Auch andere sog. "Wunderwaffen" waren in der Praxis nicht umzusetzen. Die Gummi-Ummantelung von U-Booten (Alberich) etwa konnte zwar die Asdic- und Radar-Reflexionen mindern, eine Masseneinsatz war auf Grund fehlender Rohstoffe gar nicht möglich. Es wurden lediglich 8 Boote damit ausgerüstet.

Man kann durchaus sagen, daß durch die ungehemmte Entwicklung von sog. "Wunderwaffen" etliche Jahre hindurch beachtliche Ressourcen vergeudet wurden, welche besser eingesetzt hätten werden könnten.

lg aus Wien

Vormeister


Richtschuetze

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #23 am: 26.12.11 (14:00) »
Zitat
wenn dann darf man hier nicht in hätte und wäre verfallen

stimmt Balsi,

also die Alliierten haben selbst durch die geringen Einsätze der Rakflak und vor allem der Turbojäger starke Verluste hin nehmen müssen.
Die Rüstung erreichte dank der Unterirdischen Werke und trotz der Bombenangriffe den höhe Punkt. Die arme Bevölkerung hat die Angriffe über sich ergehen lassen und rückten zusammen und wollte den Krieg nicht verlieren.

In fast allen Bereichen lagen die deutschen Waffen einfach vorne und mit dem Rücken zu Wand stehend kämpfen die deutschen Verbände!

Göring hatte bereits eine Auftrag für den Bau der Horten in Auftrag gegeben, das selbe galt für die AR-555!

Richtschuetze

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #24 am: 26.12.11 (14:17) »
Zitat
äre auf Grund der Materialknappheit in fast allen Bereichen nie eine entsprechende Massenfertigung zustandegekommen, vom Mangel an qualifizierten Personal (in der Fertigung und auch an Piloten) und Treibstoffmangel gar nicht zu reden.

das stimmt nur bedingt, trotz der Materialknappheit standen gegen Ende des Krieges viele fertige ME-262 sowie HE-162 fertig zum Einsatz bereit. Es gibt viele Berichte darüber sowie Bilder von dem was erbeutet wurde.

Sicher war es schwer die Piloten zu bekommen, es gab aber immer noch genug freiwillige. Der Treibstoff der Turbojäger war vorhanden weil es sich um Rohöl handelte! (wenn auch nicht in Massen)


i
Zitat
e Turbinen etwa waren nicht sehr gut regelbar und neigten bei Lastwechsel zu Aussetzern, die Flugzeuge selbst waren bei der Landung  verwundbar gegen feindliche Angriffe (was von den Alliierten gerne ausgenutzt wurde)
,

Die Turbinen lieferten mehr Leistung als die der Alliierten, das Problem waren die Verdichter schaufeln die schnell brachen wegen der Verwendung von "spar Material." Auch das hatte man immer besser im "Griff" vor allem mit den neunen Henkel-Hirth-Turbinen.

si
Zitat
e war zwar etwas schneller als die US-, bzw. RAF-Jäger, dafür aber weniger wendig.

etwas schneller ist gut.........abgesehen davon wurden die Turbojäger von den schnellen TA-152 und FW-190 D9 geschützt.

U
Zitat
nd wenn auf eine ME 262 20 allierte Begleitjäger kommen, ist der vorhandene Vorteil nimmer so gross.

Das ist ein Punkt wo Du recht hast, allerdings ist die Frage wie viele Begleitjäger und Bomber dran glauben müßen bevor die ME 262 "runter fällt".


Zitat
Auch andere sog. "Wunderwaffen" waren in der Praxis nicht umzusetzen. Die Gummi-Ummantelung von U-Booten (Alberich) etwa konnte zwar die Asdic- und Radar-Reflexionen mindern, eine Masseneinsatz war auf Grund fehlender Rohstoffe gar nicht möglich. Es wurden lediglich 8 Boote damit ausgerüstet.

Komisch nur das die neunen U-Boote am Feind waren und gezeigt haben das es umsetzbar war. Es wurden nur 8 Boote eingesetzt weil leider keine Zeit mehr war noch mehr aus zu rüsten das hätte vielen deutschen Soldaten das leben erhalten.

a
Zitat
n kann durchaus sagen, daß durch die ungehemmte Entwicklung von sog. "Wunderwaffen" etliche Jahre hindurch beachtliche Ressourcen vergeudet wurden, welche besser eingesetzt hätten werden könnten.

Nein die Ideen zu diesen Waffen hatte man schon lange, nur leider wurden diese durch Sabotage/ Ingnorants und Misswirtschaft viel zu spät umgesetzt!

Jan-Hendrik

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #25 am: 26.12.11 (20:46) »
Viel schlimmer war die Ressourcenvergeudung durch das Aublähen von Luftwaffe und Marine, auch im personellen Bereich....und dann erst dieser komplett überflüssige Mucke names Waffen-SS....

Jan-Hendrik

Offline GR162

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #26 am: 26.12.11 (23:42) »
und wenn man einigen so zuhört haben wir den Krieg eigentlich ja gewonnen  ???


wozu soll das denn bitte führen ?

unbestritten ist doch wohl das bis zu einem gewissen Zeitpunkt die deutsche Armee die beste der Welt war. Auch hatte das dritte Reich in der Waffentechnik in vielen Bereichen die Nase vorn.

Am Ende zeigt sich aber immer noch das auch das beste MG42 nicht genug Rotarmisten niedermähen konnte um das überrennen der Stellung zu verhindern.Es waren zu viele da. Ich habe Bilder die genau zeigen was es heisst: Die Russen rannten in Wellen auf unsere Stellung zu und die Leichen türmten sich Bergeweise.

Am Ende sind aber immer viele Hasen des Hundes Tod.

Man ergötzt sich hier in Phantastereien was hätte sein können die am Ende zu absolut nichts führen.


Wir wissen wie es ausgegangen ist und ich finde es gut. Ich bedaure nur das der Krieg nicht früher verloren ging da gerade in den letzten 1,5 Kriegsjahren mehr Menschen ums Leben kamen als in den ganzen Jahren zuvor.

Ich kann gut reden,meine Großväter sind nach Hause gekommen. So mancher aber hat noch in den letzten Tagen sein Leben sinnlos verloren.

Gruß Sascha
« Letzte Änderung: 27.12.11 (06:31) von GR162 »

Offline Balsi

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #27 am: 26.12.11 (23:51) »
Punkt!!!!!

Offline uwys

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #28 am: 27.12.11 (09:30) »
Sicher gibts da viel wenn und aber und hätte, aber genau diese war doch auch die Frage.
Keine Macht den doofen!
www.deutsche-ehrenmale.de

Offline Balsi

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Re:Wunderwaffen und Sieg der Alliierten
« Antwort #29 am: 27.12.11 (10:45) »
U.a. auch kriegsentwicklungen unterliegen den Prinzip von actio und reactio..zu spekulieren, wann was passiert wäre, wenn was bestimmtes eingetreten wäre ist dann sicherlich unnütz ud führt zu nichts, weil es Spekulation bleibt. Wer recht hat und wer nicht lässt sich ja dann nicht feststellen. Grundsätzlich mag ich daher solche Fragen eigentlich eher nicht, weil die zu nichts führen.

 

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