Autor Thema: Beste U-Boote des Krieges  (Gelesen 35303 mal)

brandis

  • Gast
Re: Beste U-Boote des Krieges
« Antwort #30 am: 30.08.08 (00:37) »
Man naturlich kann man nie sagen welches Boot das technisch Beste Boot war. Mischen wir mal alt u neu, weil ja manche benachteiligt waren u andere über o soviel startkapital verfügten. Wenns um den Mix geht war TOPP der Beste wenns um den Mut geht war PRIEN der Beste u bei den Tonagen kann es wohl jeder selber lesen. ABER DIESE LEUTE HÄTTS MIT JEDEN JEDEM BOOT IHRER ZEIT GESCHAFFT
Gruß brandis
   

waldi44

  • Stammmitglied
  • ***
  • Beiträge: 3050
Re: Beste U-Boote des Krieges
« Antwort #31 am: 30.08.08 (10:12) »
Was mich bei der Betrachtung der Ubootentwicklung eigentlich doch ertwas gewundert hat, ist die tasache, dass die Elektroboote erst so spät entwickelt und zum Einsatz grkommen sind. Eigentlich eine simple Idee, wie fast alle grosse Erfindungen, hätte die Boote, früher zum Einsatz gekommen, den Druck auf England vielleicht doch bis ins unerträgliche steigern können.
Vielleicht lag es ja einfach nur daran, dass man sie in Zeiten überwältigender Siege nicht brauchte und als man sie brauchte hatte man keine und als man sie entlich hatte, auch in Verbindung mit der neuen Rumpfform und dem Schnorchel, war es zu spät. Fehlte es eventuell an der notwendigen Weitsicht der Verantwortlichen? An fehlenden Mitteln und Möglichkeiten der ersten Kriegsjahre kann es nicht gelegen haben.
Ok, das Walter Boot war eine neue Technologie, das E- Boot aber ein "alter Zopf" und auch der Schnorchel war nicht neu!

Simon H.

  • Gast
Re: Beste U-Boote des Krieges
« Antwort #32 am: 14.09.08 (21:50) »
XXIII

Scherzkoks

  • Gast
Re: Beste U-Boote des Krieges
« Antwort #33 am: 28.04.09 (18:49) »
Zitat
Fehlte es eventuell an der notwendigen Weitsicht der Verantwortlichen?
Die Geschichte des Walter-Ubootes begann 1934, ein Jahr nach der Machtergreifung Hitlers und ein Jahr vor dem deutsch-englischen Flottenabkommen. Helmut Walter, ein unbekannter mittlerer Angestellter bei der Germania-Werft in Kiel, legte dem O.K.M. Pläne für einen neuen Ubootstyp vor. Es ging ihm aber wie viele andere Erfinder auch, er bekam eine Buchnummer und seine Pläne wurden in einen Panzerschrank verstaut.
Ein Jahr später, als man in Deutschland wieder begann Uboote zu bauen, erinnerte er beim O.K.M an seine Pläne. Er fand jedoch wenig Interesse und wandte sich deshalb an Dönitz, der damals Chef der Unterseebootsflottille war.Walter erklärte Dönitz, dass mit seiner Erfindung ein Uboot längere Zeit getaucht 25kn fahren könnte (eine gößere Geschwindigkeit als bei den meisten Ubootjägern und viel größer als bei den vorherigen Ubootstypen). Als er Dönitz berichtetel, dass er im O.K.M auf Gleichgültigkeit gestoßen sei, war Dönitz nicht verwundert und bemerkte scharf., dass so etwas für das O.K.M. nicht interessant sei, da man damit keine Musikapelle an Bord dirigieren könnte. ( >:(Es war zwar Frieden, aber trotzdem ist dass für mich unentschuldbar!!! Ich frage mich, wie es solche Leute in solche Ämter geschafft haben ?) Die Pläne von Walter wurden endlich angenommen und ein kleines Uboot mit finanzieller Beteiligung der Germania-Werft in Kiel gebaut. Der Bau dauerte sehr lange, weil die Mittel beschränckt waren. Es lief 1940 von Stapel und erfüllte alle Erwartungen. Das war eine hervorragende Leistung von Walter, wenn man bedenkt ,dass er eigentlich gar kein Ubootbauer war und während des Baus nur zeitweise erfahrene Ingenieure zur Verfügung hatte. Trotz aller Schwierigkeiten beim Bau, war das Boot so brauchbar geworden, dass 2 Marineberater vorschlugen das Boot in Serie zu produzieren. Zunächst wies das O.K.M. diesen Vorschlag mit der Bemerkung zurück, Dönitz habe den Typ VIIC gefordert. Die Produktion dieser Boote liefe und könne nicht geändert werden. Schließlich musste Großadmiral Raeder persönlich einschreiten, Damit das Projekt weiter geführt werden konnte. Er veranlasste auch, das größere Mittel zur Verfügung gestellt wurden. Viele Skeptiker waren auch nach den erfolgreichen Testfahrten und der Leistungsfähigkeit nicht vom Uboot überzeugt.Deshalb plante man ein Versuchsboot, "U-792", in der Meile mit verschieden Geschwindigkeiten getaucht, einigen höheren Offizieren und Beamten des O.K.M vorzuführen. Ein starker Scheinwerfer wurde am Boot befestigt. Man konnte auf diese Weise aus einer mitfahrenden Barkasse die Fahrt des getauchten Bootes beobachten,. Leider hatte man nicht bedacht, dass der Drehkreis des Ubootes um die Hälfte geringer war als der der Barkasse, so dass der Scheinwerfer des Ubootes außer Sicht kam. Die Beobachtergruppe desO.K.M. kam ohne genauere Vorstellungen nach Berlin zurück und es kam sogar zu Vermutungen, dass die Probefahrt manipuliert worden sein könnte. Zum Glück verlief die nächste Probefahrt ohne Pannen. Dönitz nahm seine Begleiter danach beiseite und fragte leichthin: "Hat das Ding irgendeinen Nutzen ?"-"NUTZEN", war die fragende Antwort, "das ist eine Revolution, Herr Admiral". Nach den Probefahrten von U-792 war Dönitz vom Kampfwert der Ubootes überzeugt, sogar begeistert; nun kam es darauf an, die Genehmigung des O.K.M zur Massenproduktion von Ubooten dieses Types zu bekommen. Aber die Zeit lief davon und Deutschland hatte schon vile kostbare Monate und jahre verloren.

Z 20

  • Gast
Re:Beste U-Boote des Krieges
« Antwort #34 am: 14.07.10 (13:08) »
Hallo zusammen....

hier ist nun länger nichts geschrieben worden, deshalb möchte ich mal was anmerken. Vergelicht ihr hier nicht ein wenig Äpfel mit Birnen? Um festzustellen welches nun wirklich das beste Boot oder besser gesagt der beste Bootstyp war, muss man eine Aufgabe stellen. Im Idelafall wird diese Aufgabe von ein und derselben Besatzung ausgeführt, aber mit den verschiedenen Bootstypen! Gleiche Bedienungen für alle!

Es wurde hier schon erwähnt, das U47 das beste Boot gewesen sein sollte, denke aber eher das es die Besatzung war! Jede Waffe ist nur sogut, wie der Mann der sie bedient! Was wäre gewesen wenn Prien mit Kommandant von U48 gewesen wäre? Typgleiches Boot!

Der Typ XXI war eine Quantensprung im U-Bootbau. Zum einen die Herstellungsart, Sektionsbauweise! Leider wurde darauf zu spät zurück gegriffen. Dann hatte das Boot den absoluten Geschwindigkeitsvorteil. Es war unter Wasser schneller wie über Wasser. Das heißt mit normaler Dieselmaschine, welcher ja der Hauptantrieb war,  lief es 15,4 Knoten. Mit den E-Motoren lief es getaucht 16,5 Knoten. DIe Zusammenschaltung im Bedarfsfall brachte weitere Geschwindigkeit.Tauchzeit und Alarmtauchzeit wurde verkürzt. Ferngesteuerte Flak-Türme. Relativ lange Unterwasserzeit.
Wichtig war allerdings die Unterwassergeschwindigkeit. Viele der von den Allierten eingesezten Begleitschiffe waren nicht in der Lage die Geschindigkeit zu fahren. Weiter war es so, das wenn sie diese Geschwindigkeit erreichten oder schneller waren, ging der Asdic-Kontakt aufgrund der Schiffsvibrationen und der eigenen Geräusche verloren.  Wie wir ja wissen, war der Krieg in vollem Gange, bzw. das Deutsche Reich ging sdeinem Ende entgegen. Leider ist es nun mal so, das ein Krieg die Entwicklung sehr schnell voran treibt. Was entwickelt wurde, wurde kurz getestet, ging an die Front. Unter Einsatzbedinungen kamen dann die Kinderkrankheiten ans Licht.
Ergo, das XXI Boot war den anderen Booten voraus. Siehe Adalbert Schnee vor Bergen. Er lief einigen U Jagd Gruppen davon, fuhr einen Scheinangriff auf einen Kreuzer und verzog sich auch unbemerkt wieder aus dem Wirkungskreis der Sicherung. Es ist auch belegt, das der Kreuzerkommandant erst nach Einsicht in das Log-Buch von U 2511, von dem Angriff zu überzeugen war.

Gruß

Jo





 

Brandenburger

  • Gast
Re:Beste U-Boote des Krieges
« Antwort #35 am: 17.07.10 (15:15) »
Unbestritten waren unsere U-Boote die leistungsfähigsten Boote, auch ohne Klimaanlage.
Die hervorragende Ausbildung und Moral der deutschen U-Bootbesatzungen war hervorragend.

wobei ich den Erfolg von U-47 mehr als Glückstreffer auf eine schlecht vorbereitete Englische Marine werten würde.Deren Admiralität hat auch erst durch die Anfangserfolge der U-Boote erkannt welche Gefahr von den U-Booten und vor allem von deren Anwendung ausging.
Dafür entwickelten Sie dann ein Verteidigungskonzept das auch den modernsten Entwicklungen deutscher U-Boottechnologie das fürchten lehrte.

 

post