Autor Thema: Von der Tat bis zur Verleihung  (Gelesen 12219 mal)

hec801

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #15 am: 10.03.07 (16:28) »
Am meisten mangelte es bei den abgelehnten Vorschlägen zum RK am selbständigen Entschluss!

Jane würde jetzt sicher Knispel anführen, der hat die meisten Panzer vernichtet, erhielt aber nie das RK! Andere bekames es. Weiss aber nicht, ob Knispel evtl. nicht mal eingereicht worden ist... Hatte ja auch nicht immer das beste Verhalten.

Jan-Hendrik

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #16 am: 10.03.07 (16:34) »
Toll , Wittmann handelte an einem einzigen Tage zweimal auf selbständigem Entschluß , einmal gings gut und er wurde als großer Held inner Propaganda rausgestellt , den zweiten Entschluß dieses Tages , der mit einem Fiasko sondergleichen und dem Totalverlust aller Panzerfahrzuege endete , der wurde schön untern Tisch fallen lassen ...

Sorry , das der bis zu den Schwertern kam hat wohl mehr als eindeutig was mit folgenden Dingen zu tun :

- langjähriges Mitglied der Allg. SS
- langjähriger WSS-Veteran
- Propagandatechnisch gut verwertbar
- Liebling gewisser Vorgesetzter


So , nu könnts Ihr mich zwar dafür kreuzigen , aber ander kann ich mir diesen Blechregen innerhalb der Frist net erklären  ;)

Jan-Hendrik

Balsi

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #17 am: 10.03.07 (16:40) »
Wittmann hat das ja alles innerhalb von 5 Monaten bekommen.. beim  heer fält mir da nur von gaza ein.. innerhalb von 13 Monaten bis zu den Schwertern

@ Jane... Piotrek kennste auch?.. Hehehe... netter kerle da oben.:,-)) Danke und Gruss zurück.

@ Hannes... ja.. ok... vergess das immer..;-)

Hardy

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #18 am: 10.03.07 (16:43) »
Genau darauf wollte ich hinaus!  ;)
Das heißt es gab Ungerechtigkeiten, d.h. in dem Fall, hat dann Hitler den WSS'ler, bevorzugt, während der arme Manschaftssoldat nen überspitz gesagt
warmen Händedruck bekommen hat!?

Balsi

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #19 am: 10.03.07 (16:57) »
kann ich mir durchaus vorstellen.. ich meine Bach-Zelewski wurde ausgezeichnet für Warschau 1944...ein Mörder vor dem Herrn und SS-Mann... inwieweit es ungerecht war.. nun ja... Heeressoldaten waren auch in der Partei oder der Allgemeinen SS. Viele Leute bekamen ja auch ein RK stellvertretend für ihre Soldaten.. oder aber auch für einen Abwehrerfolg bei dem die Hälfte der unterstellten Soldaten umkamen.. bspw. Himmelfahrtskommandos. Lässt sich heute schwer feststellen. Aber ich denke man kann schon sagen das man das RK nicht einfach so bekam...Leistung musste dennoch erbracht werden egal von wem. Entscheidend beim RK war ja auch der unmittelbare Vorgesetzte... RK erst wenn man eingereicht wird.. wird man nicht eingereicht (eben durch den unmittelbaren Vorgesetzten) auch kein RK. Aber das war auch bei Beförderungen usw. der Fall

hec801

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #20 am: 10.03.07 (16:59) »
Toll , Wittmann handelte an einem einzigen Tage zweimal auf selbständigem Entschluß , einmal gings gut und er wurde als großer Held inner Propaganda rausgestellt , den zweiten Entschluß dieses Tages , der mit einem Fiasko sondergleichen und dem Totalverlust aller Panzerfahrzuege endete , der wurde schön untern Tisch fallen lassen ...

Letzteres wurde ja zur damaligen Zeit nicht unbedingt als Fiasko angesehen, sondern ganz schnell schon mal als "heldenhafter" Einsatz!

Gruss

Hannes

hec801

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #21 am: 10.03.07 (17:00) »
@ Hannes... ja.. ok... vergess das immer..;-)

Kriegen wir schon noch hin...  ;D

Jan-Hendrik

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #22 am: 10.03.07 (17:03) »
"Letzteres" war ein Angriff wieder jeglicher von Guderian aufgestellter Regeln und Dogmen , dafür wäre er im Normalfall danach nich mal mehr als Zugführer verwendet worden ...

Aber naja , bei der W-SS tickten die Uhren halt a büscherl anders  >:(

Jan-Hendrik

Hardy

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #23 am: 10.03.07 (17:19) »
Hui Ihr taucht schon wieder ganz schön tief ein, da kann ich ja  kaum noch folgen... ;)

@ Balsi wenn ich Dich richtig verstehe,wenn ich gut mit meinem Vorgesetzen  konnte, dann....knick knack, ab mit dem Vorschlag,
denke da kommen dann auch viele der "selbst verliehenen RK's" zum Kriegsende her die Scherzer dann z.B. aberkennt, oder Ihr hier dann teilweise auch
ausdiskutiert, oder??

Na ich mit meinem Wissenstand, habe eher "Respekt" vor einem Franz Dutter der sein RK noch mit der NKSiG unterstreicht, als vor einem Hermann Göring, für was bekam der sein Großkreuz?

Bei einem Dutter kann man an den Auszeichungen ablesen, welchen harten weg der gegangen sein muß, wißt Ihr was ich meine?


hec801

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #24 am: 10.03.07 (18:26) »
Mal abgesehen von Göring, kann man beides generell nicht vergleichen! Ein General mit mehreren Verwundungen im 2. WK und vielleicht einem ehrlich verdienten ISA ist auch schon eine Menge. Es war nicht seine Aufgabe, Nahkampftage zu sammeln...

Genausowenig lassen sich RK's bei Heer, Marine und Luftwaffe vergleichen!

Gruss

Hannes

Hardy

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #25 am: 10.03.07 (18:55) »
Klar da wären wir dann ja auch bei den Äpfeln und den Birnen ;)

Aber halten wir fest, es gab Personen die haben es sich mit Blut, schweiß und Tränen verdient und es gab die anderen, von der Propaganda besser auswertbaren
"ideologisch korrekteren", die ohne Wertung gesagt, anderen Bedingungen ausgesetzt waren, oder Personen der Führung, die sich auch gern mit Auszeichnungen geschmückt haben.

Da Frage ich mich doch gerade mal, hatte Hitler eigentlich Auszeichnungen!?

Ich bin leider noch zu eingeschränkt und eindimensionall, sprich wenn ich Personen wie Thomschki, Dutter oder Wagner nehme, die mehr oder weniger auch vorn
mit dabei waren, hat das ja auch einen immensen poitiven, psychologischen Einfluß auf die Manschaften gehabt und da lesen sich die Auszeichnungen, ja dann auch wie ein vollständiger Satz, mit Punkt und Komma, d.h. Führung und Tapferkeit gepaart und alles ist nachvollziehbar.

Macht Ihr da eigentlich für Euch Unterschiede, oder ist ein RK Träger erst mal nur ein RK Träger?

Würde zu gerne wissen ob es wirklich diese sogenannten "Halsschmerzen" gab, glaub  aber das hattet Ihr auch schon mal wo diskutiert!?



hec801

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #26 am: 10.03.07 (19:23) »
Hitler hatte zumindest das EK II und EK I von 1914 und das VWA vom 20. Juli 1944!

Durch die zentrale und strukturierte Verleihungspraxis beim RK (bis kurz vor Kriegsende) sind denke ich die Verleihungen an sich noch relativ neutral vorgenommen worden, davon zeugen hunderte Ablehnungen. In der Tat aber ist es natürlich wichtig, dass eine Person überhaupt erst vorgeschlagen wurde! Ohne das gab es - bis auf wenige Einzelfälle -  auch keine Verleihungen. Trotzdem ist deutlich zu sehen, dass bei einigen Divisionen und Verbänden offensichtlich auch einfach öfter eingereicht wurde.

Ich würde generell nicht von verdient oder nicht verdient oder sonst etwas reden, da wir das auch heutiger Sicht nicht richtig beurteilen können! Im Verlaufe des Kriegs wurden die Taten/Gelegenheiten, für die es ein RK gab, auch immer mehr (Bsp.: Marine und Abschusstonagen), aber in einigen Feldern auch weniger (Bsp.: Abschüsse bei der Luftwaffe, bei Kriegsanfang reichten oft weniger als am Kriegsende).

Auch die Anzahl der RKT's, welche nicht zum Offz.korps gehörten wurde immer etwas mehr, am Ende war das RK auch eine grosse propagandistische Waffe!

Viele der Soldaten hätten sich sicher lieber ein Leben ohne Krieg gewünscht und hätten dafür gern auch das RK "abgegeben"...

Diese Feld ist einfach zu weitläufig, wichtig ist, diejenigen herauszufinden, welche es offiziell und bestätigt verliehen bekommen haben. Wer sonst noch hätte, könnte oder warum und weshalb, ist nicht so wichtig.

Gruss

Hannes

Hardy

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #27 am: 10.03.07 (19:42) »
Echt hätte jetzt gedacht, man hätte ihn mit mehr behangen als Oberbefehlshaber!

Was meint mehrfach eingereicht, für die gleiche Tat oder die gleiche Person bis es durchging?

Na verdient ist vielleicht ein wenig unglücklich ausgedrückt, aber ich glaube Du weißt was ich meine.

Ich meine es gab ja auch sicherlich Einheiten die einfach aufgrund Ihrer Einsatzsituation oder länge, besonders viele Höherausgezeichnete hevorgebracht
haben, oder?

Gibt's da eigentlich einen Überblick, hört sich doof an aber so eine Art Statistik, ala wie viele RKT's hatte eine Division im Schnitt, etc

Grüße

Jan

Balsi

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #28 am: 10.03.07 (20:10) »
also Wehrmachtsauszeichnungen hat Hitler keine bekommen.. zivile wohl auch ncih bis aufs Parteiabzeichen.. im 1. WK erhielt er zweimal ne Belobigung durch das Regiment. Letztlich MUSS man sagen, im 1. WK war er zumindest keiner der ind er 2. reihe hinterm Baum stand.. ist Fakt

Hardy

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Re: Von der Tat bis zur Verleihung
« Antwort #29 am: 10.03.07 (20:34) »
Eigentlich doch seltsam, da hätte man doch mehr vermuten können, gibt es da bekannte Gründe?
Und wenn ich das hier überfliege, war er bei seiner Einheit im WK I auch nicht sonderlich beliebt
http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler