Autor Thema: KSK: Ein Fall für’s Bundestags-Plenum  (Gelesen 2358 mal)

Niwre

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KSK: Ein Fall für’s Bundestags-Plenum
« am: 26.02.07 (17:18) »
KSK: Ein Fall für’s Bundestags-Plenum

Zitat
Laut „Spiegel“ sieht Ex-Brigade-General Günzel das Kommando Spezialkräfte (KSK) in der Tradition der Wehrmachts-Spezialdivision „Brandenburg“. Dazu erklärt Petra Pau, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE:

Die Division „Brandenburg“ war eine terroristische Organisation innerhalb der Wehrmacht. Wenn sich das KSK in dieser Tradition wähnt oder in dieser Tradition beschrieben wird, dann ist das ein akuter Fall für den Bundestag.

Ohnehin ist das KSK eine Geheim-Einheit innerhalb der Bundeswehr, ohne parlamentarische Anbindung und Kontrolle. Das KSK steht zudem in dem  begründeten Verdacht, an Menschenrechtsverletzungen der US- Army beteiligt zu sein.

Zu alledem darf sich der Bundestag nicht länger taub und blind stellen. Es reicht nicht, die Vorwürfe in geheimen Ausschüssen zu verhandeln. Das Plenum muss öffentlich agieren.
Truth is invariant under change of notation. (J. A. Goguen)
Es hat niemand die Absicht, im Privatleben harmloser Bürger herumzuschnüffeln. (W. Schäuble)

Andi

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Re: KSK: Ein Fall für’s Bundestags-Plenum
« Antwort #1 am: 26.02.07 (20:43) »
"Brandenburg" eine terroristische Organisation?  :( Naja von der LINKEN kann man nichts anderes erwarten. Schade nur, dass sich niemand aus der BW-Führung oder am besten gleich der Verteidigungsminister hinter seine Soldaten stellt. Das ist halt wie immer im Nachkriegsdeutschland. Keiner setzt sich für die Soldaten ein, aber wenn's irgendwo brennt, dann sollen "unsere" Soldaten ihre Köpfe hinhalten. Traurig.
Gruß,

Andreas

steffen04

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Re: KSK: Ein Fall für’s Bundestags-Plenum
« Antwort #2 am: 27.02.07 (14:48) »
Stein des Anstosses ist wohl das Buch "Geheime Krieger". Autoren sind Ex-KSK-Kommandeur Günzel, GSG9-Gründer Wegener und der Ex-Brandenburger und Skorzeny-Stabschef Walther.  Sowohl Günzel wie auch Wegener stellen ihre Truppen in die Tradition der Brandenburger. Bestimmt ein interessanter Schmöker.

SPD-MdB Bartels kritisiert, die KSK sei offensichtlich "voller Dünkel gegenüber der verweichlichten Welt der Zivilisten wie auch der Rest-Bundeswehr".

Ich würde sagen, unsere Polit-Weicheier wollten Wölfe, bekamen Wölfe und merken jetzt, daß ihnen Yorkshire-Terrier eigentlich besser gefallen. Bloß das die halt das afghanische Klima nicht so recht vertragen.


Andi

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Re: KSK: Ein Fall für’s Bundestags-Plenum
« Antwort #3 am: 27.02.07 (17:05) »
Das Buch ist aber nur ein Bildband.
Gruß,

Andreas

steffen04

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Re: KSK: Ein Fall für’s Bundestags-Plenum
« Antwort #4 am: 28.02.07 (07:43) »
Das Buch ist aber nur ein Bildband.

Sieht so aus, schade. Hier ne Kurzbeschreibung (bol.de)

Die "Brandenburger" im 2. Weltkrieg waren ihr Vorbild, bekennen freimütig die ehemaligen Kommandeure der Eliteeinheiten GSG 9 und KSK Wegener und Günzel. Der letzte Regimentskommandeur der "Brandenburger" öffnete jetzt für dieses Buch seinen gehüteten Fotoschatz aus der Einsatzzeit 1940-1945, darunter spektakuläre Farbbilder. Dreißig Jahre später war der palästinensische Terror Geburtshelfer der GSG 9. General a. D. Ulrich K. Wegener wertete sogar das kommunistische "Handbuch des Partisanen" aus, als er die Ausbildungsinhalte der GSG 9 festlegte. Brigadegeneral a.D. Reinhard Günzel nutzte die Erfahrungen beider Männer beim Aufbau der modernen militärischen Kommandotruppe KSK, die heute weltweit operiert. Die drei Ex-Kommandeure berichten über die Grundsätze ihrer Verbände, ihre meist geheimen Einsätze und das, was sie über die Generationengrenze miteinander verbindet.

Andi

  • Gast
Re: KSK: Ein Fall für’s Bundestags-Plenum
« Antwort #5 am: 28.02.07 (15:36) »
Soviel neue Bilder sollen, da aber angeblich auch nicht drinnen sein. Die meisten dürften schon im Umlauf sein (v.a. KSK und GSG9). Zu den Fotos der Brandenburger hab ich noch keine Kenntnisse gefunden.
Gruß,

Andreas