Autor Thema: Günter Grass in der Waffen-SS  (Gelesen 23976 mal)

Ronny22

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Re: Günter Grass in der Waffen-SS
« Antwort #60 am: 20.08.06 (23:26) »
Im Nachhinein waren es evtl. "zwölf dunkle Jahre", aber ob sie in Summe schwer waren...

Ähhmm.....der Holocaust, die Gebietsverluste, die Vertreibungen... ok, in der Summe nicht schwer...  ::)
Ein guter Soldat ist nicht gewalttätig.
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Wenn ein Mann sagt er hat keine Angst zu sterben, ist er entweder ein Lügner oder ein Gurkha!
Field Marshal Sam Maneksha

Walter23

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Re: Günter Grass in der Waffen-SS
« Antwort #61 am: 21.08.06 (00:28) »
Stimmt das alles war ab 1933 im Gang

Nachtrag
Vielleicht sollte ich keine Summen bilden...fragt sich welche Verallgemeinerung die die "Bessere/Richtigere" ist.

Jedenfalls kann man nicht von 1933 ausgehen, diese als schwere Zeit definieren und dann die passenden Gruppen aussuchen.
Nachtrag-Ende

« Letzte Änderung: 21.08.06 (01:02) von Walter23 »

Niwre

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Re: Günter Grass in der Waffen-SS
« Antwort #62 am: 22.09.06 (13:45) »
Kempowski: Der Mensch muß uns doch für verrückt halten!

Zitat
Späte Geständnisse sind seine Sache nicht - Zeugnis ablegen auf wahrhaftige und durchaus unterhaltsame Art hingegen schon. Walter Kempowski spricht über Günter Grass und den deutschen Humor.

[...]

Auch ich habe vor dem Tisch der SS-Werber gestanden, nur mit dem Unterschied, daß ich nicht freiwillig vor sie geführt wurde und nicht siebzehn Jahre alt war, sondern erst fünfzehn, und damals habe ich schlicht und einfach nein gesagt. Ich wußte damals schon, daß die SS ein Verbrecherhaufen ist. Grass hat das erst beim Nürnberger Tribunal erfahren? Der muß uns doch für verrückt halten, der Mensch, wenn er uns so was erzählt!

[...]
Truth is invariant under change of notation. (J. A. Goguen)
Es hat niemand die Absicht, im Privatleben harmloser Bürger herumzuschnüffeln. (W. Schäuble)

 

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