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Militärgeschichte => Waffen-SS, Allgemeine SS und Polizei => Thema gestartet von: Ronny22 am 27.12.19 (16:56)

Titel: Eskapaden Leibstandarte Berlin
Beitrag von: Ronny22 am 27.12.19 (16:56)

Gibts da nähere Infos zu.

Bin im Netz darüber gestolpert:

Das fortgesetzte Fehlverhalten von Angehörigen der Truppe im Berliner Stadtbild, häufige Schlägereien mit Reichswehrsoldaten in Lokalen oder
gar die Verführung minderjähriger Mädchen auf dem Lichterfelder Kasernengelände schlugen sich in etlichen Meldungen der Polizei nieder
und brachten Dietrich wiederholt in Erklärungsnot.19 Hitler dürften die ständigen Reibereien und Auffälligkeiten kaum verborgen geblieben
sein. Noch 1937 musste Himmler Angehörige der SS-»Leibstandarte«, die zum Nürnberger Parteitag kommandiert worden waren, dringend
ermahnen, sich nicht an den für die Gäste bestimmten Getränken und Zigaretten zu vergreifen.
Dass die Leistungen der Leibgardisten beim diplomatischen Protokoll ihren »Führer« durchaus nicht immer zufriedengestellt haben,
berichtet der spätere Standartenführer der Waffen-SS Albert Frey, der im Frühjahr 1938 als Zugführer zur SS-»Leibstandarte«
gekommen war und auch auf dem Obersalzberg Dienst geleistet hatte.

Am militärischen Kampfwert von Dietrichs Männern schien Hitler dagegen kaum interessiert. Besichtigt hat der Diktator seine übende
Standarte jedenfalls nur ein einziges Mal im April 1936



Zitat: "Die Waffen-SS: Hitlers überschätzte Prätorianer" von Klaus-Jürgen Bremm  -  welches ich nicht besitze und mir auch eher nicht zulegen werde...nach dieser Rezension (https://youtu.be/oc85joc0pUQ)

Also bitte keine Diskussion über dieses Buch - es geht um die angesprochenen Umstände - nicht einer Beurteilung des Buches !!!