Forum für deutsche Militärgeschichte

Militärgeschichte => Orden und Auszeichnungen => Thema gestartet von: Karloff am 20.02.08 (17:41)

Titel: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Karloff am 20.02.08 (17:41)
Hat jemand Infos zu Herrn Reuschel? Das einzige was ich von ihm weiss, ist das er als Oberfeldwebel in der 11. Panzer Division das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern erhielt. Weiss jemand mehr über ihn? Vielleicht wofür genau er das RK erhielt? Trug er weitere Orden / Abzeichen?
Titel: Re: Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: paule43 am 24.02.08 (14:18)
Reuschel, Werkstattleiter im Panzer Rgt. 3. RK mit Schwertern am 28.03.1945
Gruß Paule 43
Titel: Re: Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: Jan-Hendrik am 24.02.08 (14:29)
Reuschel bei www.ww2awards.com (http://www.ww2awards.com/person/30061)

Jan-Hendrik
Titel: Re: Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: IM am 24.02.08 (14:59)
Zitat
Reuschel, Werkstattleiter im Panzer Rgt. 3. RK mit Schwertern am 28.03.1945

Woher stammen diese Angaben ?

Ich finde: Verleihung am 28.12.1944 im Panzerregiment 15.

So steht es auch in dem Link, den Jan-Hendrik genannt hat.
Titel: Re: Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: IM am 24.02.08 (15:25)
Gibt es zum Thema Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes eigentlich Literatur ?

Sind ja nicht so viele, insgesamt rund 250 Namen.
Titel: Re: Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: Jan-Hendrik am 24.02.08 (15:29)
Bisher nur des vom Patzwall...und Dr.Zinkes Monster-sticky im AHF...welches ja immer noch nicht wieder onleine ist  ::)

Würde sagen, die Sammlung von Dr.Zinke ist momentan die wohl umfangreichste Materialsammlung ...

Jan-Hendrik
Titel: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 27.02.08 (07:11)
Wie gewünscht ein Beitrag zum Thema RK KVK. Sicherlich wird dies keine Konkurrenz zum AHF-Beitrag sein.. aber jetzt haben wir wenigstens auch einen..;-))))
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 27.02.08 (08:39)
Danke. Es ist auch nicht als Konkurrenz zum AHF gedacht. Dort werden in erster Linie biographische Daten und Bilder gesammelt. Ich dachte mir, es wäre vielleicht interessant, auch einmal Angaben zur Verleihung zu sammeln.

Sprich, damalige Meldungen in Zeitungen. Wenn also jemand mal derartiges in den Händen hält oder in Divisionschroniken derartiges liest, wäre hier ein geeigneter Platz, auch andere daran teilhaben zu lassen, ...
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 27.02.08 (21:51)
hier habe ich gleich mal einen: http://balsi.de/Homepage-Generale/Heer/W/Wa/Wahle-Carl.htm
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 27.02.08 (22:27)
Interessant, er bekam das Kriegsverdienstkreuz I. Klasse und das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz am gleichen Tag verliehen ?
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 28.02.08 (06:56)
oha... gut das Du immer so genau hinschaust.. Fehler...
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Jan-Hendrik am 28.02.08 (07:21)
Erich Weise (http://forum.balsi.de/index.php?topic=547.0)

"Panzerproduzent" Major Becker (http://forum.balsi.de/index.php?topic=541.0)

Jan-Hendrik
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 28.02.08 (09:09)
Zitat
oha... gut das Du immer so genau hinschaust.. Fehler...

Und wie muß es richtig heißen ?

Ich finde als Datum für das Ritterkreuz den 3. August 1943.
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Niwre am 28.02.08 (09:42)
Wenn jmd. mehr Infos zu Friedrich Rabitz (http://forum.balsi.de/index.php?topic=1948.0) hat oder die Ahnen kennt, dann immer raus damit. :)
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 28.02.08 (11:04)
@ IM: I. Klasse KVK - 26.07.1943
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 28.02.08 (11:06)
Danke !!
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 04.03.08 (15:26)
Robert, habe doch glatt noch einen bei Dir entdeckt, ...
http://www.balsi.de/Homepage-Generale/Marine/E/En/Engelhardt-Conrad.htm
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 04.03.08 (17:46)
hossa.. der ist aber schon lange drin.. werd ich nachher mal überarbeiten.. ist ja noch das "alte" Design..,_)))
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 23.03.08 (09:41)
http://cgi.ebay.de/339-Foto-Portrait-Stabsingenieur-Rk-KvK-m-Schw_W0QQitemZ270219228067QQihZ017QQcategoryZ15504QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 23.03.08 (09:52)
Interessant, vielen Dank, mal beobachten, ...
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 14.04.08 (08:29)
weil ich es grad lese:

Dort begrüßte ihn (Kreisoberinspektor Schmitz) ein höherer SS-Führer mit dem Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz, der u.a. erklärte, daß er das Krankenhaus aufgesucht habe, das auch schon habe räumen wollen. - Thema Pommern 1944/1945

dabei handelt es sich wohl um: GEBHARDT, Prof. Dr. med. Karl Franz

Quelle: Lindenblatt "Pommern" S. 33
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 14.04.08 (14:47)
Was genau ist mit "dort besuchte ihn" gemeint ?

Gebhardt erhielt das Ritterkreuz zum KVK als Chefarzt des SS-Lazarettes Hohenlychen.
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 14.04.08 (15:23)
dort erhielt Schmitz Besuch von... (der gebhardt war)
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 14.04.08 (15:24)
Ist da eine genaue Ortsangabe zu finden ?
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 14.04.08 (16:42)
im Sonderzug Himmlers... Ostbahnhof Stettin... am 22.01.1945
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 14.04.08 (17:12)
Dann könnte es wirklich Gebhardt sein, der war ja Himmlers Leibarzt.
Titel: Re: Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: IM am 20.10.08 (12:14)
Zum Thema Literatur:

http://www.amazon.com/Merit-Cross-Gordon-Williamson-Charita/dp/1932970061

Ist diesen Sommer erschienen.

Zitat
bestowed less than 300 times is far rarer than its Iron Cross equivalent

Ich will mal nicht hoffen, daß dies so auch im Buch steht, ...
Titel: Re: Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: Niwre am 20.10.08 (14:34)
Zitat
bestowed less than 300 times is far rarer than its Iron Cross equivalent
Ich will mal nicht hoffen, daß dies so auch im Buch steht, ...
Was stimmt daran nicht?
Titel: Re: Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: IM am 20.10.08 (14:49)
Naja, laut dieser Beschreibung entnehme ich, daß laut diesem Buch die Auszeichnung weniger als 300 Mal verliehen wurde.

Ich zumindest habe in meiner Liste 324 Namen, ...
Titel: Re: Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: Niwre am 20.10.08 (15:02)
Das ist auch das, was man am haeufigsten liest. Irgendwas zwischen 200 und 300... Traegerlisten gab es ja nicht im Netz, oder?
Titel: Re: Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: IM am 20.10.08 (15:04)
Nein, im Netz findet sich nichts.

Seit meinem Beitrag im Februar hier in diesem Thread habe ich mich ein wenig mit dem Thema beschäftigt. Es sind einige Namen dabei, wo so gut wie gar nichts bekannt ist.
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 14.12.08 (10:53)
Fritz Preißler erhielt das Ritterkreuz zum KVK am 18.11.1944 (nach anderen Angaben am 4.12.1944) als SS-Hauptsturmführer d.R. und Chef Instandsetzungsabteilung 4 / SS-Panzerabteilung 4.

Könnte vielleicht mal bitte jemand in der Divisionschronik der Polizei-Division nachschauen, ob er da erwähnt wird?

Ich selbst habe nur Band I, da ist er im Namensregister einmal erwähnt, im Buch dann in einer Liste der Träger des KVK I. Klasse.
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 16.12.08 (12:53)
Hat wirklich niemand den Band II der Chronik der 4. SS-Panzergrenadierdivision ??
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: paule43 am 16.12.08 (18:52)
Seite 634 --Ritterkreuz des KvK mit Schwertern: Preissler, Fritz 02.12.1899 Chemnitz, SS-Hstuf.  SS-Pz. A4, 18.11.1944--
Gruß Paule
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 16.12.08 (19:24)
Danke !!

Also auch nur eine namentliche Erwähnung ? Schade, hatte gehofft, daß sich dazu vielleicht etwas mehr finden läßt. War immerhin eine sehr ungewöhnliche Auszeichnung.
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 16.12.08 (19:53)
Habe den Namen gerade mal gegoogelt und folgenden Hinweis bekommen:

Von November 1944 bis Februar 1945 war er Kommandeur der SS-Sturmgeschützabteilung 4.


Quelle: http://www.die-sturmartillerie.com/ss4.htm
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 17.12.08 (08:49)
@ Ingo.. müssteste mal unseren Berliner RK-Spezialisten anfragen... der weiss auch da bescheid...
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 17.12.08 (08:52)
Preißler, Fritz   geb.: 2.12.99 in Chemnitz, SS-Nr.: 426 993
Hstuf.   TFK,Pz.Abt.4   12.44
Ustuf.   4.SS-Pol.Div.     4.42
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 17.12.08 (09:27)
Wofür steht eigentlich TFK ? Habe dies jetzt wiederholt gelesen, ...
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Niwre am 17.12.08 (10:03)
Technischer Führer im Kraftfahrwesen?
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 17.12.08 (10:24)
Das könnte Sinn machen.

Nur in welchem Zusammenhang steht die Angabe 12.44 ?
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 17.12.08 (14:33)
tja drüber denke ich auch immer nach.. ich denke das ist "m. Meldg. v."
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 17.12.08 (14:54)
Die Sturmgeschützabeilung, wo er laut der anderen Quelle im Dezember 1944 war, ist doch sicher innerhalb der Division eigenständig gewesen, oder ?
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 17.12.08 (15:21)
Du meinst quasi ne Heerestruppe und nur der Division unterstellt? Das glaube ich nicht.. ich glaube die gehörte direkt zur Division
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 17.12.08 (15:41)
Ja, ich meinte schon zur Division zugehörig. Weil, in Deinen Angaben könnte man ja auch lesen, daß er im Dezember 1944 noch zur Panzerabteilung 4 gehörte. In dem anderen Link ist er zu dieser Zeit ja Kommandeur der Sturmgeschützabteilung 4. Und die dürfte ja nicht zur Panzerabteilung gehört haben, sondern war sicher innerhalb der Division eigenständig.
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 18.12.08 (09:42)
Am 13.11.1943 wurde Alois Ennsberger mit dem Ritterkreuz zum KVK ausgezeichnet. Er war Hauptsturmführer und Technischer Führer Kraftfahrwesen (TFK) / I.Bataillon / SS-Panzerregiment 2 / 2.SS-Panzerdivision "Das Reich".

(Somit wäre das mit dem TFK geklärt).

Hier wiederum findet sich sehr viel in der Divisionschronik der Division, bis hin zu einem Bild von ihm.
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Balsi am 19.12.08 (20:28)
Vorschlag Juettner

(http://s11.directupload.net/images/081219/68brc6ms.jpg)
(http://s11b.directupload.net/images/081219/qpxpe7w6.jpg)
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 19.12.08 (20:36)
Sehr interessant. Danke !!

Dabei fällt mir auf:

"Ich bitte, diesen stets bewährten und verdienten SS-Führer für diese bisher geleistete Arbeit mit dem Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwerter auszeichnen zu wollen."

Vor langer langer Zeit wurde hier im Forum mal über ein Soldbuch diskutiert, wo eine Verleihung eines KVK I. Klasse mit Schwerter als Fälschung beschrieben wurde, eben aufgrund der Formulierung. Hier noch mal der Link dahin:

http://forum.balsi.de/index.php?topic=2305.0

Und jetzt steht hier in diesem Dokument die gleiche Formulierung. Zumindest ist mir dies aufgefallen, ...
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 03.07.09 (00:21)
Bei Youtube findet sich eine Wochenschau mit Aufnahmen der ersten großen Verleihungszeremonie am 5. Juni 1943.

http://www.youtube.com/watch?v=E1beSleuIi8&feature=channel_page


Eine der zu sehenden Personen lebt noch, ...  ;D
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Ronny22 am 03.07.09 (07:15)
Bei Youtube findet sich eine Wochenschau mit Aufnahmen der ersten großen Verleihungszeremonie am 5. Juni 1943.

http://www.youtube.com/watch?v=E1beSleuIi8&feature=channel_page


Eine der zu sehenden Personen lebt noch, ...  ;D

War es üblich das die Beliehenen den Orden aus der Hand von Ritterkreuzträgern erhielten???

Der Feldwebel Günther Frenzel hebt nach der Verleihung den linken Arm zum Deutschen Gruß, sieht aus als wäre
sein rechter Arm versehrt!? Er verlor wohl 4 Finger in Afrika, laut Balsi's Seite.

(2:09min)

Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 03.07.09 (08:53)
Zitat
War es üblich das die Beliehenen den Orden aus der Hand von Ritterkreuzträgern erhielten???

Das muß man wohl unterteilen.

Es gab Verleihungen an verdiente Personen aus der Rüstung und der Wirtschaft. Da gab es einige sehr groß aufgezogene Verleihungszeremonien. Das obige Video zeigt eine erste derartige Veranstaltung am 5. Juni 1943. Da wurde dies so gehandhabt. Ich vermute, man wollte die Verbindung und den Dank der Front zur Leistung in der Heimat aufzeigen.

Ich habe einige Fotos von solchen Verleihungen. Es waren doch eine Menge Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes an derartigen Ereignissen beteiligt.

Dann gab es die Verleihungen für Leistungen an der Front oder im direkten Frontgebiet. Solche Auszeichnungen wurden meist einzeln verliehen, meist von einem höheren Vorgesetzt, der jedoch ebenfalls ein Ritterkreuzträger sein konnte.

Und dann gab es noch den dritten Teil derjenigen Beliehenen, deren Verleihung aus Geheimhaltungsgründen überhaupt nicht der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 22.07.09 (19:30)
Das Thema Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz ist eines der bisher am wenigsten beachtetsten in der Rubrik Auszeichnungen während des Zweiten Weltkrieges.

Es gibt eine Menge Personen, über die von wenig bis hin zu rein gar nichts bekannt ist.

Darüber hinaus gibt es einige interessante Verleihungen, die irgendwie abseits stehen, oder anders gesagt, eine Kategorie für sich sind, ...

Eine davon ist die Verleihung an Franz von Papen.

Franz von Papen war 1932 deutscher Reichskanzler und im ersten Kabinett unter Hitler Vizekanzler gewesen.

Das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz erhielt er am 15. August 1944 für seine Tätigkeit als deutscher Botschafter in der Türkei.

Hier eine ausführliche Bio bei Wikipedia über seine Person:
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Papen#Reichskanzler



Den wenigsten dürfte diese Verleihung bekannt sein, ...
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Jan-Hendrik am 30.08.09 (17:17)
Aus dem Frewilligen, September 1976

http://i25.tinypic.com/2qn1mja.jpg

Jan-Hendrik
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: uwys am 30.08.09 (17:43)
Hallo,
bin gerade über einen Oberfeldwebel Wolf gestolpert, der als einziger Oberfeldwebel mit dem Ritterkreuz zum Kriegsberdienstkreuz ausgezeichnet wurde.
Als Grund wird angegeben durch Verbesserung an Waffen und Gerät.
Leider hab ich keine näheren Angaben zu ihm, ausser das er in der 102.ID war.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 30.08.09 (19:21)
Recht herzlichen Dank an Jan-Hendrik für die interessante Kopie aus dem Freiwilligen.

Es gab mehrere Oberfeldwebel, die das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz erhalten haben. Mit der Bezeichnung "als einziger" scheint man bei diesem Thema recht schnell zur Hand zu sein, ...

Karl Wolf erhielt das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern am 21. Februar 1944 als Oberfeldwebel in der Stabskompanie des GR 84 / 102. ID.

Er lebte zuletzt in England, wo er im Februar 2005 verstarb. Ich habe zwei sehr schöne signierte Fotos von ihm.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 03.11.09 (16:25)
Ich suche alles mögliche über General der Artillerie Friedrich von Boetticher.

Ich versuche gerade eine Bio über ihn zu schreiben, möglichst so ausführlich wie möglich. Im Netz läßt sich schon mal eine ganze Menge finden. Aber vielleicht hat ja der ein oder andere noch weitere Infos zu und über ihn.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 05.11.09 (18:18)
In diesem Link:

http://www.geocities.com/~orion47/WEHRMACHT/HEER/General/BOETTICHER_HERMANN.html

ist der militärische Werdegang von Friedrich von Boetticher ganz gut aufgegliedert. Allerdings hat man die deutschen Dienststellen mal wieder ins Englische übersetzt. Da dies nicht immer so ohne weiteres geht, bin ich gerade am tüfteln, wie denn nun die ursprüngliche deutsche Bezeichnung der Dienststellen und Verwendungen war.

Ich meine hier erst einmal nur den Zeitraum für den Ersten Weltkrieg.
Titel: Re:Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: IM am 14.12.09 (13:46)
Neu im AHF:

(http://forum.axishistory.com/download/file.php?id=194771)
Titel: Re:Kurt Reuschel - RK zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Beitrag von: Karloff am 16.12.09 (08:19)
Neu im AHF:

(http://forum.axishistory.com/download/file.php?id=194771)

Vielen Dank dafür, das ist sehr interessant und hat auch meine ursprüngliche Frage beantwortet! Danke!
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 05.02.10 (22:48)
Mal etwas zu den ersten Verleihungen des Kriegsverdienstkreuzes:

Das erste Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz ohne Schwerter erhielt am 20. Mai 1942 der Obermeister Franz Hahne der Firma Altmärkische Kettenwerke (Alkett) / Rheinmetall.

Das erste Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern erhielt am 25. Mai 1942 Hans Thomsen, er war Gesandter des Deutschen Reiches in Washington.



Das erste Kriegsverdienstkreuz I. Klasse ohne Schwerter erhielt am 7. August 1940 anläßlich seines 70. Geburtstages Dr. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach.

Wann das erste Kriegsverdienstkreuz I. Klasse mit Schwertern verliehen wurde, das ist mir derzeitig nicht bekannt.



Im Buch von Kurt-G. Klietmann "Auszeichnungen des Deutschen Reiches 1936-1945" findet sich zum Kriegsverdienstkreuz II. Klasse folgende Angabe:

"Erstmalig ist das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse ohne Schwerter am 1. Mai 1940 im Auftrage Adolf Hitlers von Generalfeldmarschall Göring an 34 Arbeiter des Baustabes Speer übergeben worden. Sie hatten trotz sehr strenger Winterkälte das Stahlgerüst für einen sehr wichtigen Fabrikbau termingerecht errichtet."


In der Ausgabe des "Oberschlesischen Wanderers" vom 30. Juli 1940 habe ich gerade eine Angabe über die erste Verleihung des Kriegsverdienstkreuzes II. Klasse mit Schwertern gefunden:

"22 Kriegsverdienstkreuze verliehen
Berlin, 29. Juli 1940. In Anerkennung der erfolgreichen Leistungen auf dem Gebiete wehrwirtschaftlicher Vorarbeiten für den Krieg und den dadurch gewährleisteten vollen Einsatz der Rüstungsindustrie hat der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht im Namen des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht an 22 Rüstungsinspektoren als erste im Großdeutschen Reich das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern verliehen."
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: GR162 am 06.02.10 (08:45)
Ich hab das Buch :The War Merit Cross von Gordon Williamson im Regal stehen. Wenn du mal was nachgeschlagen haben möchtest einfach PN an mich. Buch ist nicht perfekt und halt in Englisch aber doch recht interessant.Das halbe Buch besteht aus Bios zu den RK des KVK Trägern. Kann ich dir auch gerne mal leihen Ingo.

Gruss Sascha
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 15.02.10 (21:24)
Mal noch etwas zu den ersten Verleihungen des Kriegsverdienstkreuzes I. Klasse.

In der Ausgabe des Oberschlesischen Wanderers vom 22. September 1940 befindet sich auf der Titelseite ein kleiner Artikel über Verleihungen des KVK I. Klasse. Damals war dies an dieser Stelle wohl noch eine Meldung wert. Ich gehe daher mal davon aus, daß die da genannten Personen ebenfalls mit zu den ersten Trägern dieser Auszeichnung gehören. Ob diese mit oder ohne Schwerter erfolgte, geht daraus nicht hervor, persönlich gehe ich vom Kriegsverdienstkreuz I. Klasse ohne Schwerter aus. Das Verleihungsdatum könnte der 21. September 1940 sein.

"Berlin, 21. September
Der Führer hat dem Reichsprotektor Freiherrn von Neurath, dem Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller, dem Reichswirtschaftsminister Funk, dem Staatssekretär Körner, dem Staatssekretär Kleinmann, ferner dem Reichskommissar Reichsminister Dr. Seyß-Inquart, dem Reichsminister Gauleiter Terboven und dem Oberpräsidenten Gauleiter Koch in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um die Durchführung von Kriegsaufgaben das Kriegsverdienstkreuz I. Klasse."
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Loerscher am 16.04.10 (20:51)
Hier habe ich mal eine Abschrift von einem Verleihvorschlag...

**********************

wie wär's damit:


Panzer-Werkstattkompanie, Panzer-Regiment 6
O.U, den 15. Dezember 1943

Vorschlagliste Nr. 1 für die Verleihung des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern

O.U., den 15.12. 1943

gez. Fiehl
Hauptmann und Komp.-Chef

An Oberkommando des Heeres
Pa 1. Staffel
a.d.D.

Hoelck, Klaus
geb. 10.02.1913 in Wrohm, Holstein, Krs. Dithmarschen
Oberfunkmeister (akt.)
Führer der Nachrichtenwerkstatt und Leiter der Abt. V (N) des Regiments seit 21.8.1939

Diensteintritt: 1.4.1935
Friedenstruppenteil: Panzer-Regiment 6

Auszeichnungen:
29.07.1940 = K.V.K. 2. Kl. m. Schw.
01.09.1942 = K.V.K. 1. Kl. m. Schw.


Kurze Begründung und Stellungnahme der Zwischenvorgesetzten:
Oberfunkmeister Hoelck gehört seit der Aufstellung des Regiments am 15.10.1935 zum Regiment.

Seine Verdienste im Krieg und Frieden auf dem Gebiete des Nachrichtenwesens sind außergewöhnlich groß. Da der Funk das einzige Führungsmittel einer Panzereinheit im Kampf ist, ist Holck’s Anteil an den Erfolgen des Regiments und somit an den erfolgreichen Einsätzen in Polen, Frankreich und Russland sehr erheblich.

In den Jahren 1935 bis 1939 hat er das Regiment nachrichtentechnisch verschiedene Male neu ausgestattet. Er hat tagsüber die Instandsetzungsarbeiten und die Erprobung der Funkgeräte durchgeführt, sowie die Panzerkampfwagen ausgerüstet. Die umfangreiche Schreibarbeit, die für die Beschaffung und den Nachweis des Geräts erforderlich war, hat er freiwillig nach dem Dienst bis in die späten Abendstunden eigenhändig erledigt.

Dazu hat er eine vorbildliche Nachrichtenwerkstatt aufgebaut. Durch einen unerhörten Fleiss ist es ihm gelungen, nebenher auch noch seine Meisterprüfung als Elektromechaniker abzulegen. Dieses gab ihm die Grundlage, hervorragendes Personal für die Nachrichtenwerkstatt, und Funkmechaniker für die Kompanien des Regiments auszubilden.

An der Entwicklung und Erprobung des Geräts hat er sich führend beteiligt. Er hat alle Anregungen und Bedingungen seiner Vorgesetzten, die sich bei Übungen als taktisch notwendig erwiesen, restlos erfüllt. So hat er Panzerbefehlswagen immer mit eigenen Mitteln gut ausgestattet und Rahmenantennen entwickelt, die sich bestens bewährt haben.

Bei Aufstellung von zwei Panzerkompanien für die Legion Kondor hat er die Nachrichtenausstattung vollzogen. Am Feldzug in Spanien hat er selbst teilgenommen und diese Kompanien nachrichtentechnisch erstklassig betreut. Er hat sich hier das Spanienkreuz in Silber erworben.

Danach hat er als letzte Vorbereitung für den Einsatz auf Grund seiner nun schon sehr großen Erfahrungen die Funkwerkstatt im Rahmen der Panzerwerkstattkompanie des Regiments mustergültig aufgestellt.

Er hat somit als sein Verdienst zu buchen, daß das Regiment nachrichtentechnisch sehr gut ausgestattet und mit bestem Nachrichten-Fachpersonal gut vorbereitet in den Einsatz zog.

Seit dieser Zeit leitet Hoelck die Funkwerkstatt und bearbeitet das Aufgabengebiet der Abteilung V (N) des Regiments.

Während der Feldzüge im Polen und Frankreich ist ihm die Instandhaltung der Funkanlagen in den Panzerkampfwagen trotz der vielen Beschußschäden voll und ganz gelungen. Durch seinen unermüdlichen Arbeitseifer und großen Fleiss war es möglich, auch größere Instandsetzungsarbeiten an den Funkgeräten selbst durchzuführen. Es ist hierdurch erreicht worden, daß kaum Ausfälle und Nachschubschwierigkeiten, die durch den schnellen Vormarsch bedingt waren, aufgetreten sind. Es ist nie vorgekommen, daß ein Panzerkampfwagen wegen Funkschäden nicht einsatzbereit war. Er hat selbst Funkgeräte in die Bereitstellungsräume gebracht und dort in die Panzerkampfwagen eingebaut.

Der Russlandfeldzug stellte Hoelck vor besonders große Schwierigkeiten. Die Ausfälle durch Beschuss wurden zahlreicher und Witterungseinflüsse, besonders die Nässe während der Regen- und Schlammperiode, bedingten neue grosse Schäden am Funkgerät. Die Ersatzteilfrage spitzte sich immer mehr zu.

Um diese Lage zu meistern, machte es sich Hoelck zum Grundsatz, es darf jetzt möglichst keine Totalausfälle mehr geben.

Aus jedem zerschossenen Kampfwagen, auch aus solchen, die auf dem Schlachtfeld liegenblieben, wurden die Funkgeräte geborgen. Vollkommen zertrümmerte Geräte schlachtete er zur Ersatzteil- und Materialgewinnung aus.

So hat er nach der großen Abwehrschlacht bei Slobin im Juli 1941, bei der nur von einer Abteilung des Regiments 24 Panzerkampfwagen abgeschossen wurden, aus 10 Kampfwagen die ausbrannten und dem Russen nachher in die Hände fielen, in einer Nacht die wertvollen Funkgeräte geborgen. Mit diesen Geräten konnte er die übrigen schwer beschädigten Panzerkampfwagen wieder einsatzbereit machen.

Auch durch die danach folgende Kesselschlacht bei Kiew, den Vormarsch auf Tula und die harten Winterkämpfe im Jahre 1941 auf 1942, die sehr große Materialausfälle nach sich zogen, ist kein Fall eingetreten, daß Mangel an Ersatzteilen, oder Fehl an Nachrichtenmitteln, Ausfälle von Panzerkampfwagen bedingten.

Hoelck hat der Truppenführung in den schwierigsten Lagen, besonders im Winter 1941/1942, wo das Regiment in großem Raum weit verzweigt eingesetzt war die erforderlichen Nachrichtenmittel zur Verfügung gestellt und dadurch erheblich Anteil an dem erforderlichen Gelingen dieser Kämpfe.

Nach kurzer Auffrischungszeit im Mai 1942 hat Hoelck die weiterhin schwierige Instandhaltung des Geräts beim Vormarsch zum Kaukasus und während des Rückzuges meisterhaft bewältigt. Eine ganz besondere Leistung hat er bei den großen Abwehrkämpfen um Charkow im Sommer 1943 vollbracht. Aus elf durch Beschuß und Minen beschädigten Geräten hat er innerhalb von 3 Tagen in unermüdlicher Tages- und Nachtarbeit 9 Geräte wieder vollwertig instandgesetzt.

Daneben hat er ohne Aufforderung, aus sich heraus, allen Truppenteilen der Division trotz Überlastung Geräte instandgesetzt und geholfen, wo zu helfen war.

Trotz der langenund ununterbrochenen Einsätze des Regiments ist es Hoelck gelungen, daß die Nachrichtenausstattung des Regiments immer in vollem Umfange brauchbar war. Seine Funkmechaniker sind durch Erfahrungen und dauernde Schulung, sowie sein persönliches Vorbild, immer besser geworden. Es kann behauptet werden, daß seine Funkwerkstatt ein Musterbetrieb ist.

Hoelck meistert jede Lage und hat durch seinen unerhörten Eifer und seine Einsatzfreudigkeit sich so große Verdienste erworben, daß die Auszeichnung mit dem Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern voll und ganz als gerechtfertigt erscheint.

gez. Fiehl
Hauptmann u. Kompanie-Chef


Der Vorschlag wird sehr befürwortet, denn der Oberfunkmeister Hoelck hat sich während seiner 8-jährigen Tätigkeit im Regiment ganz außergewöhnliche Verdienste um Entwicklung, Ausbildung und Einsatzbereitschaft des Nachrichten-Apparates erworben. Somit entfällt ein entscheidender Anteil an den Kampferfolgen des Regiments auf seine Person.

Besonders verdient gemacht hat sich H. in dem Winter 1941/1942, wo das Regiment auf mehr als 400 km und auf 2 Heeresgruppen getrennt eingesetzt war. Nur durch seine Umsicht, ungewöhnlich große Arbeitskraft und seinen Ideenreichtum war es möglich, unter diesen schwierigen Verhältnissen die Panzerkampfwagen an den einzelnen Stellen mit Nachrichtenmitteln laufend auszustatten und zum Einsatz zu bringen. Nach Beendigung des Rückzuges im Frühjahr 1943 hat H. durch Findigkeit und unermüdlichen Einsatz das Regiment in vorbildlicher Weise mit Nachrichtengerät ausgestattet.

Über sein eigentliches ............................ (schlecht lesbar) H. oft innerhalb der Panzerwerkstattkompanie als Vorkommando- oder als Ordonnanzoffizier Verwendung und hat auch hier vorzügliches geleistet und, soweit seine Erkundungen im gefährlichen Feuerbereich lagen, persönliche Tapferkeit bewiesen.

H. ist ein lauterer ........., ..................., (schlecht lesbar) fleissiger, arbeitsamer Mensch, dessen Arbeit auch stets fruchtbar und erfolgreich war, der einfallreich und ohne von Vorgesetzten angetrieben zu sein, Außergewöhnliches geleistet hat. Er ist dieser hohen Auszeichnung in vollem Umfange würdig.

(Bernuth)
Oberst und Regimentskommandeur

* * * * * *

3. Panzerdivision
IIa                           Div.Gef.St., den 24. Dezember 1943

Stellungnahme zum Vorschlag des Panzer-Regiments 6 für die Verleihung des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern an Oberfunkmeister Hoelck.

Oberfunkmeister Hoelck hat sich zwar hervorragende Verdienste um das Nachrichtenwesen des Regiments erworben, jedoch sind seine Leistungen nicht so überragend, dass man von einer entscheidenden Auswirkung für die Kriegsführung sprechen kann. Ich vermag daher den Vorschlag auf Verleihung des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern nicht zu befürworten.

Ich halte eine Auszeichnung mit dem Deutschen Kreuz in Silber für gegeben.

Md.F.b.

(Bayerlein)
Generalmajor

* * * * * *

Der Oberbefehlshaber               A.Gef.St., den 4.1.1944
der 8. Armee

Auch ich halte die Verleihung des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern an Oberfunkmeister Hoelck für nicht hinreichend begründet.

Die vom Kommandeur der 3. Pz.Div. vorgeschlagene und vom kommandierenden General des III. Pz.Korps befürwortete Auszeichnung durch das Deutsche Kreuz in Silber vermag ich gleichfalls nicht zu befürworten, da H. im September 42 durch das K.V.K. 1. Klasse ausgezeichnet wurde und seine Leistungen und Verdienste seit dieser Zeit nicht so überragend und vielfach sind, daß sie diese Auszeichnung rechtfertigen.

(Wöhler)
General der Infanterie

* * * * * *

Oberkommando der Heeresgruppe Süd
Abt. IIa – Az. 29                                               H.Qu., den 6.1.1944

Betr.: Vorschlag zur Verleihung des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes.

-1- Vorschlag, doppelt

An
Oberkommando des Heeres
PA 1. Staffel

In der Anlage wird ein Vorschlag zur Verleihung des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes an

Oberfunkmeister Hoelck, Pz.Rgt. 6 (3. Pz.Div.)

vorgelegt.

Da Oberfunkmeister Hoelck bisher nur das Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse besitzt, sind die Voraussetzungen zur Verleihung der beantragten Auszeichnung nicht voll erfüllt.

Auch kann ich auf Grund der Stellungnahme des Oberbefehlshabers der 8. Armee, der ich mich anschließe, die Verleihung des Deutschen Kreuzes in Silber nicht befürworten.

Der Oberbefehlshaber
(v. Manstein)

* * * * * *

Der Chef des Heeresnachrichtenwesens         H.Qu., den 29. Januar 1944
Az. 29 Z 1 Nr. 768/44                                     Fspr. (A) 2135

Betr.: Vorschlag für Verleihung des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern an Obfm. Hoelck, Pz.Rgt. 6
- 1 – Anlage (5 Blatt)

An
HPA / P5 1.Staffel

Ich kann mich der Stellungnahme des Divisionskommandeurs, Kommandierenden Generals und des Oberbefehlshabers der Heeresgruppe Süd nicht anschließen, sondern möchte im Gegensatz dazu die Begründung des Kompaniechefs und des Regimentskommandeurs des Pz.Rgt. 6 unterstreichen.

Von der Ausstattung eines Panzerregiments mit Nachrichtenmitteln hängt die Einsatz- und Führungsmöglichkeit eines derartigen Regiments entscheidend ab. Wenn, wie das in der Begründung des Komp.Chefs betont ist, es der persönlichen Tätigkeit, dem Sachverständnis und der Einsatzbereitschaft des Oberfunkmeisters Hoelck zu danken ist, daß die Ausstattung mit Nachrichtenmitteln nicht nur immer wieder ergänzt, aufgefrischt und auf dem laufenden gehalten worden ist, sondern Oberfunkmeister Hoelck sich darüber hinaus durch eigene unermüdliche Tätigkeit stets bemüht hat, derartig komplizierte Geräte, wie sie Panzerfunkgeräte sind, in der von ihm geschaffenen Werkstatt mit eigenen Mitteln instandzusetzen und durch ausgebaute Teile aus zerschossenen Panzern zu ergänzen, in unmittelbarer Zusammenarbeit mit der Truppe immer wieder für die nachrichtentechnische Einsatzbereitschaft des Regiments zu sorgen, so muß man anerkennen, daß hier ein ganz besonderes kriegsentscheidendes Verdienst um die Einsatzbereitschaft des ganzen Regiments vorliegt.

Panzer sind nun einmal, das liegt in der Eigenart dieser Waffe, nur dann einsatzbereit und zu führen, wenn ihre nachrichtenteschniche Ausstattung einwandfrei arbeitet. Das hat Oberfunkmeister Hoelck erkannt und dementsprechend, unter Einsatz seiner ganzen Persönlichkeit dafür gesorgt, daß für das Regiment die Bedingungen geschaffen wurden, die eine dauernde Kampfbereitschaft immer wieder ermöglichten.

Es kann durchaus sein und trifft in diesem Fall zu, daß ein Oberfunkmeister aus diesen Gründen ein außergewöhnliches Verdienst um die stete Einsatzbereitschaft eines ganzen Panzer-Regiments hat.

Ich befürworte daher die Verleihung des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz an Oberfunkmeister Hoelck wärmstens.

(Fellgiebel)


* * * * * *

Stellungnahme!
- - - - - - - - - - -
Alle Zwischenvorgesetzten (Div. – H.Gr.) lehnen R.K.z.K.V.K. ab, auch Chef HNW ! – D.K.i.S. – befürwortet durch Div.Kdr. und Kom.Gen. – wird durch beide O.B. ebenfalls abgelehnt.

In seiner Stellungnahme bringt Chef HNW zum Ausdruck, daß die Verdienste H.‘s auf nachr.techn.Gebiet entscheidend für den Einsatz des Pz.Rgt. 6 waren. Besitzt KVK. 1.Kl. s. 1.9.42.

Vorschlag: R.K.z.K.V.K. nein !
D.K.i.Silber unter Umständen ja !

Obfkm. H. wäre dann – abgesehen von 2 Werkmeistern – der erste Uffz. mit diesem Orden.

(...)

* * * * * *

Quelle: Bestand RH 7, BAMA Freiburg

Oliver
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 16.04.10 (21:36)
Absolut außergewöhnlich !!!!

Danke, Oliver. So etwas ins Netz zu stellen, das macht nicht jeder, im Gegenteil. Auch danke für die Mühe mit dem Abtippen.

Du hast übrigens voll ins Schwarze getroffen, oder anders gesagt, voll ins Weiße. Denn über Hoelck war so gut wie nichts bekannt.

Echt super, ... da fehlen mir fast die Worte.


Alles was ich noch ergänzen kann:

Das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz erhielt Hoelck am 21. Februar 1944 verliehen. Es ist das erste Mal, daß ich einen derartigen Verleihungsvorschlag lesen kann, derartig in Hinsicht auf die negative Einstellung der Zwischenvorgesetzten und der doch erfolgten Verleihung.

Verstorben ist Hoelck übrigens am 14. April 1984 in Heide / Holstein.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 16.04.10 (22:43)
Zitat
Obfkm. H. wäre dann – abgesehen von 2 Werkmeistern – der erste Uffz. mit diesem Orden.

Die beiden Werkmeister sind Wilhelm Benoit und Anton Sextel.

Beide erhielten das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern am 13. September 1943, beide waren Heeres-Hauptwerkmeister.

Wilhelm Benoit, Panzerinstandsetzungskompanie / Panzerregiment 31 / 5.Panzerdivision, über seinen Verbleib ist nichts bekannt.

Anton Sextel, Panzerinstandsetzungskompanie / Panzerregiment 35 / 4.Panzerdivision, fiel am 22. August 1944 im Raum Paris.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Loerscher am 18.04.10 (00:36)
Hm, nun gut, dann fangen wir mit Wilhelm Benoit an, Anton Sextl bringe ich dann morgen  8)

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Vorschlag zum Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern


Heeres-Hauptwerkmeister Wilhelm Benoit / verliehen 13.09.1943

* * * * * *

Benoit, Wilhelm
geb. 26.06.1901 in Dortmund
Heereshauptwerkmeister
Werkstatt-Kp. Pz.Regt. 31

Auszeichnungen:
05.10.1940 = K.V.K. 2.Kl. m.Schw.
20.04.1942 = K.V.K. 1.Kl. m.Schw.

letzte Dienststellung: Heeres-Hauptwerkmeister Pz.Regt. 31
seit: 14.8.1939
Beruf: aktiv

Kurze Begründung und Stellungnahme der Zwischen-Vorgesetzten:
Heeres-Hauptwerkmeister Benoit hat seit der Aufstellung des Panzer-Regiments 31 im Herbst 1938 sein außergewöhnlich hohes handwerkliches Können und seine nie erlahmende Energie in den Dienst der Werkstatt gestellt. Die Werkstatt des Pz.Rgts. 31 ist sein Lebenswerk. In jeder Ecke spürt man Benoit. Peinlichste Ordnung, straffste Zusammenfassung der Arbeitsenergie, planvollstes Ineinandergreifen des Arbeitsgeschehens und emsigste Tätigkeit herrschen überall. „Die Panzer müssen schnell aus der Werkstatt und trotzdem müssen sie nach jeder Instandsetzung wie neu sein,“ das ist sein Grundsatz. Seine Panzerwagen verlassen ihn keinen Augenblick. Wenn die Arbeit in der Werkstatt ruht, entwirft er Vorrichtungen und Werkzeuge und probiert sie aus, um immer wieder den Arbeitserfolg der Werkstatt weiterzutreiben. Letzten Endes ausschlaggebend für den außergewöhnlichen stolzen Erfolg der Werkstatt aber ist der persönliche Einsatz in der praktischen Arbeit und das persönliche Vorleben dieses Werkmeisters. Solange auch nur ein Mann in der Werkstatt arbeitet, ist Benoit dabei. Keine Arbeit ist ihm zu gering, als daß er sie nicht persönlich überprüft, keine Arbeit ist ihm zu schwer, als daß er sie nicht selbst seinen Männern vormacht. Schwierigkeiten gibt es für ihn nicht. Das hat er in den beiden Rußland-Wintern bewiesen, wo sein Beispiel und sein Einsatz seine Männer immer wieder zu höchsten Leistungen mitrissen und so gerade der kämpfenden Truppe in den harten Wintermonaten starke Panzerwaffen zur Verfügung standen.

Als in den Januartagen 1942 die Front zurückgenommen wurde, standen 35 Panzer in und vor der Werkstatt in Porjetsche und als die letzten Soldaten Porjetsche verließen, war auch der letzte Panzer geborgen und instandgesetzt.

Während der folgenden Winterkämpfe musste die Division oft an bis zu 10 verschiedenen Stellen ihre Panzerwagen im Raum Juchnow, Gshatsk, Rshew, Wjasma und Beloj gleichzeitig einsetzen, trotzdem wurde die Werkstatt auch der dadurch entstandenen Überbeanspruchung gerecht. Bis 120 Panzerkampfwagen, die damals das Regiment zählte, durchliefen bis auf die Befehlswagen in den Monaten Februar und März 1942 sämtlich die Panzerwerkstatt und trotzdem hatte das Panzer-Regiment dauernd mehr Panzerkampfwagen einsatzbereit als Besatzungen, um se zu besetzen. Dieser Zustand dürfte nicht oft erreicht worden sein. In 15 Fällen konnten damals bereits als Totalschäden gemeldete Panzerkampfwagen durch das überragende Können des Hauptwerkmeisters Benoit wieder instandgesetzt werden. Durch einen weiteren Ausbau der Arbeitsmethoden konnte Benoit trotz oft schwierigster Arbeitsverhältnisse die Leistung der Werkstatt ständig steigern. Gerade während der letzten schweren Kämpfe im Raum von Orel ist das wieder besonders deutlich in Erscheinung getreten. So standen am 22. Juli 22 Panzerkampfwagen aus den schweren Kämpfen der vorausgegangenen Tage in der Werkstatt. Am 27.7. waren es nur noch acht. Alle anderen und die in der Zwischenzeit ausgefallenen Panzerkampfwagen waren wieder einsatzbereit.

Ich schlage Heeres-Hauptwerkmeister Benoit zur Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes m. Schw. vor.

gez. Schanze
Oberst u. Kommandeur Panzer-Regiment 31

* * * * *

5. Panzer-Division, 18.8.1943

Das Wirken des Heeres-Hauptwerkmeister Benoit hat sich von jeher und ganz besonders wieder in der Orelschlacht entscheidend für die Kampfführung ausgewirkt.

Die starken Panzerausfälle in der Orelschlacht infolge der mehrfachen sowjetischen Panzerüberlegenheit, der großen Zahl sowjetischer Panzerabwehrwaffen und vor allem auch des Artilleriefeuers, verringerten schon in den ersten 3 Kampftagen die Einsatzzahl der Panzerabteilung erheblich. Die Division ließ Benoit wissen, wie brennend die Erhaltung der noch vorhandenen Panzer und ihre jeweils wieder schnelle Einsatzbereitschaft für die Gesamtlagen, nicht nur die der eigenen Division, sei.

In höchstem, pausenlosen Arbeitseinsatz wurde von ihm erreicht, daß die Zahl einsatzbereiter Panzer, von einigen Totalausfällen abgesehen, erhalten blieb. Nur mit dieser Panzerzahl konnte es der Division bei ihren zusammengeschmolzenen infanteristischen Kräften gelingen, die ihr befohlenen entscheidenden Aufgaben an der Resseta und Lowatjanke zu erfüllen, und zudem noch die Nachbardivisionen durch ihre Panzer zu unterstützen.

Heeres-Hauptwerkmeister Benoit ist als Soldat und als Werkmeister würdig, für seine entscheidenden Verdienste mit dem Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes m. Schw. ausgezeichnet zu werden.

Der Divisionskommandeur
gez. Faeckenstedt
Generalmajor

* * * * *

9. Armee, 22.8.1943

Die Verdienste des Heeres-Hauptwerkmeisters Benoit sind überragend und von entscheidender Auswirkung für die Kriegsführung. Ich schlage darum Benoit zur Verleihung des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz vor. Die Zwischenvorgesetzten befürworten den Vorschlag.

Der Oberbefehlshaber
gez. Model
Generaloberst

* * * * *

Der Chef des Heerespersonalamtes, Führerhauptquartier, den 12.9.43

Die Verdienste sind in diesem Falle zunächst mit dem dem deutschen Kreuz in Silber zu belohnen und hinreichend gewürdigt.

gez. Schmundt
Generalleutnant

* * * * *

Vor- und Zuname:
Wilhelm Benoit

Geb.Ort und Tag:
Dortmund, 26. Juni 1901

Dienstgrad:
Heeres-Hauptwerkmeister

Truppenteil:
Werkstatt-Komp./Panzer-Regiment 31

Friedenstruppenteil bzw. U.B.Kdo.: II./Panzer-Regiment 31

Genaue Heimatanschrift:
Ehefrau Julchen Benoit, Jägerndorf-Ostsudeten, Reckengasse 35

Diensteintritt:
1. August 1925

Seit wann in letzter Dienststellung:
14. August 1939

Beruf (falls nicht aktiv):
aktiv

Im jetzigen Kriege verliehene Kriegsauszeichnungen mit Datum:
03.10.1940 = K.V.Kr. 2. Kl. m.Schw.
20.04.1942 = K.V.Kr. 1. Kl. m.Schw.
15.08.1942 = Ostmedaille

bisherige Kriegsverwendung mit Angabe der Daten und Verwendung:
seit 14. August 1939 als Heeres-Hauptwerkmeister bei der Werkst.Komp./Pz.Rgt. 31

* * * * *

Gruß
Oliver
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 18.04.10 (09:23)
Zitat
Hm, nun gut, dann fangen wir mit Wilhelm Benoit an, Anton Sextl bringe ich dann morgen

Dann drehe ich durch, ...  ;D

Das ist ja echt der Hammer !!

Und wie ich gerade sehe, hast Du dies alles auch ins AHF gestellt, und dort sind die Reaktionen ähnlich. Wie schon erwähnt, was Du hier machst, ist einfach außergewöhnlich. Unglaublich, ...


Zurück zu Benoit. Wie schon erwähnt, sein Verbleib ist bis jetzt ungeklärt. Sein Verleihungsvorschlag liest sich positiver als der von Hoelck, bis zur letzten Wortmeldung durch den Chef des Heerespersonalamtes. Der will wiederum nur ein Deutsches Kreuz in Silber draus machen.

Es wäre mal interessant zu wissen, wer denn da nun die letzte Entscheidung zu fällen hatte ?

Um mal auf unsere kleine Diskussion von vor einigen Tagen zurück zu kommen, ob das Deutsche Kreuz in Silber die Voraussetzung für das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz war. Gefunden hatte ich diesen Satz ja im Text der Verleihungsbestimmungen für das Deutsche Kreuz in Silber im Buch von Scherzer / Patzwall. Es fehlt noch der genaue Text zu den Bestimmungen des Ritterkreuzes.

Aber die Praxis verneint dies deutlich. Ich lese die beiden Vorschläge so, daß man das Ritterkreuz als etwas ganz Besonderes ansah und den beiden lieber das Deutsche Kreuz in Silber verleihen wollte, bei Hoelck schien diese Tendenz wesentlich stärker zu sein als bei Benoit. Bis Kriegsende wurden immerhin in Summe gesamt lediglich rund 320 Verleihungen durchgeführt.

Bei Benoit und Sextel handelt es sich um die ersten Verleihungen an die Fronttruppe. Insgesamt sind die beiden Verleihungen erst die Nummer 29 und 30 des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz, und dies im September 1943.


Und noch einmal zu diesem Satz:

Zitat
Obfkm. H. wäre dann – abgesehen von 2 Werkmeistern – der erste Uffz. mit diesem Orden.

Benoit und Sextel waren Heeres-Hauptwerkmeister. Bitte korrigiert mich, aber war das nicht vergleichbar mit einem Leutnant ?

Somit wäre Hoelck doch der erste Unteroffizier mit dem Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz, jedoch gemeinsam mit dem Waffen-Oberfeldwebel Karl Wolf.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Loerscher am 18.04.10 (13:14)
Hallo Ingo,

nun, laut Internet (und damit ist's mit meinem Wissen in diesem Falle auch schon zu Ende) war ein He.Oberwerkmeister einem Leutnant gleichzusetzen, daß stimmt.

Auf dem Vorschlag zum Deutschen Kreuz in Silber für Heereswerkmeister (K) d.B. Ferdinand Laukötter (der folgt irgendwann, wenn ich ihn abgetippt habe  ;D) hat jemand ganz klein von Hand dazugeschrieben:

1) ...
2) haben Heereswerkmeister ein R.D.A. ?


Lustig, aber ein einfacher Werkmeister war wohl ein Uffz. m. Portepee, soweit, sogut.

Oliver
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Loerscher am 18.04.10 (19:11)
Machen wir mal mit Anton Sextl weiter...

*****************

Vorschlag zum Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern

Heeres-Hauptwerkmeister Anton Sextl   / verliehen 13.09.1943

* * * * * *

Sextl, Anton
geb. 26.07.1904 in Ingolstadt
Heereshauptwerkmeister
I./Pz.Rgt. 35

Auszeichnungen:
11.09.1940 = K.V.K. 2.Kl. m.Schw.
01.09.1942 = K.V.K. 1.Kl. m.Schw.
12.03.1943 = E.K. 2.Kl.

letzte Dienststellung: Werkmeister der Pz.Werkst.Kp.
seit: Kriegsbeginn
Beruf: Automechanikermeister
Beruf des Vaters: Oberbahnmeister

Kurze Begründung und Stellungnahme der Zwischen-Vorgesetzten:
Hauptwerkmeister Anton Sextl hat als Werkmeister sich bereits in Polen, Frankreich und im gesamten Rußlandfeldzug in der Werkstatt-Kp. des Pz.Regt. 35 durch sein weit über den Durchschnitt stehendes Können besonders hervorgetan. Als leuchtendes Vorbild von Pflichterfüllung und Arbeitsfreudigkeit ist er in den langen Jahren seiner Zugehörigkeit zum Regiment jeden Tag der Erste am Arbeitsplatz und der Letzte, der ihn verläßt.

Außergewöhnlich hat sich Sextl bei dem harten Winterfeldzug 41 nach Wennew und Kaschira ausgezeichnet. Der Werkstatt-Zug musste unter denkbar schwierigen Arbeitsbedingungen (30 – 50 Grad Kälte) vom Morgengrauen bis in die Nacht im Freien arbeiten. Sextl bot in seiner straffen, großen Erscheinung und seinem sicheren, nie erlahmenden Zupacken seinen Männern ein leuchtendes Vorbild. Ihm ist es zu verdanken, daß fast alle beschädigten Panzerkampfwagen beim Rückzug nach Orel gerettet werden konnten. Hierbei ist besonders hervorzuheben, daß er nach Eintreffen des Abmarschbefehls um 22.00 Uhr bis zum Morgengrauen noch 17 Panzer rollfähig machen und diese damit dem Zugriff der kurz darauf einbrechenden Russen entzog. Seine Verdienste fanden damals ihre Würdigung durch Verleihung des Kr.V.Kr. 1. Kl. m.Schw.

Im darauf folgenden Jahre wirkte sich sein Können in hohem Maße stets segnungsreich für das Regiment aus, sei es nun im Instandsetzen von Motor-, Beschuß-, Minen- oder Laufwerkschäden, oder in der Durchfühung von Formänderungen. In den schweren Abwehrkämpfen um Orel im Juli und August 1942 hat Sextl wieder an der Spitze seiner Handwerker einmalige Leistungen vollbracht. 2 T-34, die die Abteilung bei Bolchow erbeutet hatte, bildeten die einzige panzerbrechenden Waffen der Abteilung. Die Instandsetzung dieser beiden Panzerkampfwagen erforderte schier unvorstellbare Aufopferung und Können der Instandsetzungsdienste. Nach jedem kurzen Einsatz fielen die beiden Wagen an technischen Mängeln aus. Sextl fand sich aber auch in diese vollkommen fremde Arbeit hinein und setzte die Panzer in kürzester Zeit wieder instand. Selbst die Umstellung eines T-34 von Diesel auf Otto-Motor wurde von ihm schnellstens durchgeführt. Bei dem Ausfall eines T-34 in der H.K.L. fuhr er mit 2 Handwerkern vor und führte dort im heftigsten Artillerie-, Panzer- und Infanteriebeschuß die Instandsetzungn durch. Hierfür wurde er mit dem E.K. II ausgezeichnet.

Im Mai 1943 wurde nun die Abteilung mit neuen Panzerkampfwagen IV lang ausgerüstet. Formänderungen, z. B. Anbringen von Panzerschürzen, die wegen Materialmangels nur unter größten Schwierigkeiten durchgeführt werden konnten, wurden von Hauptwerkmeister Sextl ebenfalls und besonders rasch ausgeführt. Sein Können und seine Liebe zur Arbeit überbrückten alle Schwierigkeiten.

Im Einsatz ab 5.7.43 übertraf Hauptwerkmeister Sextl wiederum seine bisherigen Leistungen. Die Abteilung hatte eine Kampfstärke von 80 Pz.IV lang, 15 Pz.III 7,5 cm kurz und 2 Befehlspanzern. Die Werkstatt-Kompanie der selbständigen Abteilung verfügte über 42 Kfz.-Handwerker, 8 Waffenmeistergehilfen und 3 Nachrichtenfachleute. Bei dieser großen Anzahl von Panzerkampfwagen waren bisher stets Werkstatt-Kompanien mit 2 Zügen eingesetzt. Die Werkstatt-Kompanie I./Pz.Rgt. 35 hat aber nur einen Zug und es fehlen am Soll an Handwerkern noch 13 Mann. Trotz dieser Behinderung konnte Hauptwerkmeister Sextl folgendes Spitzenleistungen in der Instandsetzung erzielen:

Neben den kleineren Schäden der Panzerkampfwagen im Einsatz, die gleich auf dem Gefechtsfeld von I-Trupps der Abteilung behoben wurden, mussten 140 Panzer in die Werkstatt-Kp. zu größeren Instandsetzungen eingeschleppt werden. Es wurden ausgewechselt: 7 Getriebe SSG 76, 1 Getriebe SSG 77, 3 Seitenvorgelege Pz.Kpfwg.IV, 14 Stirnräder und Ritzel im Seitenvorgelege. Insgesamt wurden 65.000 kg Ersatzteile eingebaut. Weiter wurden 180 Kupplungen ausgewechselt oder neu belget. 300 Federpakete für Panzerkampfwagen, Zgkw. 8, 12 und 18 to, teils instandgesetzt, teils neu angefertigt (bei Kupplungen und Federn sind Räderfahrzeuge mit einbegriffen). Besondere Beachtung verdienen die Dreharbeiten, die während dieses Monats geleistet wurden. Mangelersatzteile, die nicht zu beschaffen waren, stellte Sextl kurz entschlossen selbst her. So wurden u.a. 250 Feuerdüsen für M.G. gedreht, unzählige Büchsen, Naben und Pass-Schrauben, Herzbolzen für Federpakete, Kugelbolzen für Lenkungen, Steh- und Achsbolzen aller Art angefertigt. In schwierigen Fällen stand Hauptwerkmeister Sextl selbst an der Drehbank und führte komplizierteste Dreharbeiten durch, z.B. solche für Höhen- und Seitenrichtmaschinen der Panzerkampfwagen. Es gab nichts, was nicht geschmiedet oder gedreht wurde. An jedem Panzerkampfwagen, der vom Gefechtsfeld zurückkam, waren durch Beschuß- oder Minenschäden schwere Schweißarbeiten notwendig geworden. 2 Elektro-Schweißgeräte waren von 4.00 Uhr morgens bis zum Dunkelwerden im Betrieb. Im selben Maße war noch ein Autogen-Schweißer tätig. Infolge der schwierigen Wegeverhältnisse waren täglich Zugvorrichtungen der 12- und 18-to Zugmaschinen beschädigt. Jeden Tag mussten neue Traversen eingesetzt und neue Verstärkungen angebracht werden. Vor allem das Schmieden der Zughaken und Abschleppstangen für Panzerkampfwagen stieß wegen Materialmangel stets auf größte Schwierigkeiten. Immer wieder wußte Sextl sich zu helfen. An über 100 Fahrzeugen wurden abgerissene Abschlepphaken neu geschmiedet und angebracht. In 31 Fällen musste wegen schadhafter Anlasser von den Panzern das Heck abgenommen und der Motor herausgehoben werden. 23 Lichtmaschinen wurden in eigener Werkstatt wieder hergestellt. Durch Beschuß und durch Bombenschäden wurden 35 Kühler schwer beschädigt, die ebenfalls wieder mit feldmäßigen Behelfsmitteln instandgesetzt wurden.

Bei Betrachtung der Zahl der durchgeführten Reparaturen ist noch zu berücksichtigen, daß die Werkstatt innerhalb dieser Zeit 8 Verlegungen durchführen musste, die jeweils einen Tag Arbeitsausfall bedeuteten. Die fachliche Qualität sowohl der großen als auch der kleinen Arbeiten waren in allen Fällen ganz hervorragend und von einer ortsfesten Fachwerkstatt nicht zu überbieten.

Das entscheidende Verdienst erwarb sich Sextl dadurch, daß er 21 Panzerkampfwagen, die auch bei Anlegung eines scharfen Maßstabes als Totalschaden für die Truppe gelten mussten, durch Auswechseln von Türmen, Panzerkastenoberteilen, durch das Verschweißen von Panzerwannen – es wurden Stahlplatten bis zu 0,75 m ausgeschnitten und wieder aufgesetzt – in kurzer Zeit der Truppe wieder zur Verfügung stellen konnte. Nur ganz überragendes Können hat es ermöglicht, daß diese Panzer, die unter normalen Umständen in die Heimat hätten abgeschoben werden müssen, wieder zum Einsatz kamen.

Hauptwerkmeister Anton Sextl hat durch die oben geschilderten einmaligen Leistungen, durch seine vorausschauende Planung der Arbeit, der rechtzeitigen Anforderungen von Ersatzteilen in seiner ruhigen, bescheidenen Art, in nimmer müde werdendem Fleiß entscheidend daran Anteil, daß die Abteilung stets mit einsatzbereiten Panzeren am Feinde war. Die Abteilung konnte fast nie geschlossen eingesetzt werden. Die Kompanien mussten, meist allein auf sich gestellt, weit auseinandergezogen, den gegen Infanterie-Divisionen anrollenden, immer an Zahl überlegenen Panzerfeind bekämpfen. Dabei war es von ausschlaggebender Bedeutung, daß die Kampfstärke nicht unter die Zahl von 8 – 9 Kampfwagen je Kompanie herabsank, da sonst ein Überwalztwerden durch den Russen auf den kilometerlangen Abschnitten nicht zu verhindern war. Daß das geschafft werden konnte, ist allein dem Hauptwerkmeister Sextl zu danken, der, die taktische Lage klar erkennend, aus eigenem Entschluß sich in der geschilderten Weise einsetzte und fortdauernd seine Arbeiter zu Hochleistungen anspornte.

gez. Schultz
Hauptmann u. Abt.-Kommandeur I./Pz.Regt. 35

* * * * *

4. Panzer-Division, 17.8.1943

Die einzigartigen Leistungen des Hauptwerkmeister Sextl, in denen zu einem wesentlichen Teil die Grundlagen für die Erfolge der Division auch gerade während der Kämpfe im Orelbogen gegeben waren, sind nur richtig einzuwerten, wenn die außerordentlichen Schwierigkeiten in Rechnung gestellt werden, die sich seinen Bemühungen hier draußen entgegenstellten. Um sie zu überwinden, bedurfte es einer beinahe übermenschlichen Arbeitskraft, nie erlahmender Pflichttreue, langjähriger Erfahrungen und eines geradezu genialen Könnens. Ich würde es besonders begrüßen, wenn nach der Auszeichnung bewährter Ingenieure und Arbeiter im Heimatgebiet nunmehr auch ein Mann mit dem Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes beliehen würde, der seit Beginn des Krieges alle Entbehrungen und Anstrengungen der Truppe teilt und doch nie ein Erlahmen seiner Schaffensfreude hat merken lassen.

Der Divisionskommandeur

gez. v. Saucken
Generalleutnant

* * * * *

Generalkommando XXXV. A.K., 21.8.1943

Je entscheidender der Einfluß der Panzerwaffe auf die Angriffs- und Abwehrkraft der Infanterie wird, umso größere Bedeutung erhalten die I.-Dienste der Panzerwaffe auf den taktischen und operativen Verlauf unserer Kämpfe.

Männer, wie Hauptwerkmeister Sextl, gewinnen damit für die Kampfführung eine Bedeutung, die sehr hoch eingeschätzt werden muß.

Ich schließe mich deshalb dem Urteil des Generalleutnants von Saucken an und befürworte die Verleihung des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz für den Hauptwerkmeister Sextl auf das wärmste.

Der Kommandierende General, m.d.F.b.
gez. Wiese
Generalleutnant

* * * * *

9. Armee, 24.8.1943

Heereshauptwerkmeister Sextl hat sich im Ostfeldzug überragende Verdienste erworben, die für die Kriegsführung von entscheidender Bedeutung waren.

Ich befürworte den Vorschlag.

Der Oberbefehlshaber
gez. Model
Generaloberst

* * * * *

Der Chef des Heerespersonalamtes, Führerhauptquartier, den 12.9.43

Ich beführworte die Verleihung des R.K. zum KVK unter Umgehen des deutschen Kreues in Silber, um an diesem hervorragenden Einzelfall die entscheidende Bedeutung dieser Werkmeister zu betonen.

gez. Schmundt
Generalleutnant

* * * * *

Anton Sextl, Heereshauptwerkmeister
I./Panzer-Regiment 35
Rußland, den 15.8.1943

Lebenslauf
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Ich wurde am 26.7.1904 als Sohn des Oberbahnmeisters Josef Sextl in Ingolstadt geboren. Nach Besuch der Volkshauptschule in Ansbach trat ich 1917 in die Fahrzeugfabriken Ansbach-Nürnberg (Faun-Werke) in Ansbach in die Lehre ein. Nach Vollendung meiner dreijährigen Lehrzeit legte ich die Gesellenprüfung mit gutem Erfolg ab. Bis 1927 war ich bei den Faun-Werken als Automechaniker und Einfahrer tätig. Anschließend war vom 26.10.27 bis 22.12.28 als Monteur bei der Fa. Schön u. Co. in Pirmasens tätig. Vom 7.12.36 bis 9.11.38 war ich als Vorhandwerker beim Panzer-Regiment 3 in Bamberg beschäftigt. Am 10.11.38 wurde ich als Heereswerkmeister in eine Planstelle eingewiesen. Am 1.11.39 wurde ich zum Heeresoberwerkmeister und am 1.8.42 zum Heereshauptwerkmeister ernannt.

Im Jahre 1936 legte ich die Meisterprüfung mit sehr gutem Erfolg ab. Ich bin Teilnehmer am Einmarsch „Oesterreich“ und an den Feldzügen Polen, Frankreich und seit dem 22.6.41 am Ostfeldzug.

Für den Einsatz „Oesterreich“ wurde ich mit der Erinnerungsmedaille an den 13. März 1937 beliehen. Nach dem Westfeldzug erhielt ich das Kr.Verd.Kr. II.Kl. m.Schw., am 1.9.42 wurde mir das Kr.Verd.Krz. I.Kl. m.Schw. verliehen. Für den Winterkrieg 1941/42 erhielt ich die Ostmedaille. Bei einem Einsatz im Februar 43 in vorderster Linie erwarb ich mir das E.K. II.Kl.

gez. Anton Sextl

F.d.R.d.A.
gez. Burkard
Oblt. u. Adjutant

* * * * *

Gruß
Oliver
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 18.04.10 (19:53)
Die Festtage gehen weiter, ...  ;D

Dieses Mal sogar mit Lebenslauf !!!

Dann werde ich auch mal eine Änderung der Schreibweise seines Namens vornehmen, von Sextel in Sextl.

Den Krieg hat er, wie bereits erwähnt, nicht überlebt. Er ist im August 1944 im Raum Paris gefallen, momentan habe ich dafür verschiedene Daten, sie reichen vom 22. bis 28. August 1944. Wie er überhaupt dorthin kam, das ist schon wieder die andere Frage. Jedenfalls nicht mehr mit der 4. Panzerdivision, die war zu dieser Zeit noch immer im Osten, und sie blieb es auch bis Kriegsende.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Richtschuetze am 19.04.10 (06:36)
Sehr interessanter Bericht!! Danke fürs einstellen.!

Zitat
Selbst die Umstellung eines T-34 von Diesel auf Otto-Motor wurde von ihm schnellstens durchgeführt.

Dazu hätte ich mal eine Frage ist sowas unter den Bedingungen von damals möglich gewesen und kam das öfters vor? Vielleicht ist hier im Forum ja einer der sich damit aus kennt!  ???

Gruss
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Karloff am 26.05.10 (15:30)
Gibt es eigentlich noch Überlebende Träger des RK zu KVK? Mir ist nur Kurt Reuschel bekannt, wobei ich weiß das er zuletzt sehr krank gewesen ist. Lebt er überhaupt noch, bzw. sind noch andere lebende Träge bekannt?
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 26.05.10 (15:33)
Kurt Reuschel ist der letzte lebende Träger des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Karloff am 27.05.10 (16:51)
OK, danke für die Info Ingo!
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Loerscher am 03.06.10 (10:22)
Ich stelle mal hier noch einen Vorschlag ein, aus dem Bestand RH 7 im Bundesarchiv Freiburg:


Vorschlag zum Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern (verliehen 04.06.1944)

Oblt. d.R. Wolfgang Römer            
* * * * * *

Panzerjäger-Regiment 656

Vorschlag für die Verleihung des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern

St. Pölten, den 20. April 1944

(Schmidtgen)
Oberst und Regiments-Kommandeur

An OKH./PA. 1. Staffel
a.d.D.

Römer, Wolfgang
geb. 23.06.1910 in Chemnitz
Oberleutnant d. Res. (RDA 01.10.1942)
Rgts.Ing. Pz.Jäg.Rgt. 656 seit 15.4.1943

Diensteintritt: 26.08.1939

Auszeichnungen:
11.08.1941 = EK II
20.04.1942 = K.V.K. 2. Kl. m. Schw.
20.04.1942 = K.V.K. 1. Kl. m. Schw.
30.07.1942 = Ostmedaille
29.01.1944 = Pz.Kampfabz. Silber

Kurze Begründung und Stellungnahme der Zwischenvorgesetzten:

Panzer-Jäger-Rgt. 656                  St. Pölten, den 20. April 44

Das schwere Pz.Jg.Rgt. 656ist das einzige Panzerjäger-Rgt. des deutschen Heeres. Seine Hauptwaffe ist der schwere Pz.Jäger „Ferdinand“, der nur in diesem Rgt. zum Einsatz kam und mit dem sich das Rgt. schon nach kurzer Zeit einen Namen machte. Dieses Fahrzeug ist eine einmalige Ausführung, das bisher noch nie gekannte technische Neuerungen hat und das Wartungspersonal in jeder Beziehung vor neue Tatsachen stellte. Zu diesem Zwecke wurde das Rgt. mit 2 ½ Werkstattkompanien, Zivilarbeitern, Fachleuten und einigen Zivilingenieuren ausgerüstet.

Die Einsatzbereitschaft und die erhoffte Waffenwirkung dieses bislang schwersten deutschen Panzers hing lediglich von einer wohldurchdachten und gutorganisierten technischen Betreuung ab.

Oblt. Wolfgang Römer, der Anfangs Kp.Chef einer Werkstattkp. des Rgt. war, hatte sich in stiller, rastloser Arbeit so schnell mit den Neuerungen des Fahrzeugs vertraut gemacht, daß ihm nach kurzer Zeit die gesamte Reparatur aller gepanzerten Fahrzeuge des Rgt. übertragen wurde.

Mit dem ersten Einsatz des Rgts. – vom 5. Juli 43 ab im Rahmen des XXXXI. Pz.Ks. in der Angriffsschlacht südlich Orel – hatte auch Oblt. Römer mit seinen Instandsetzungsdiensten die erste Bewährungsprobe abzulegen. R., der die ihm gestellten Aufgaben klar erkannt hatte, hat in rastloser Arbeit bei Tag und bei Nacht den Erfordernissen Rechnung getragen und dem Rgt. immer soviel Ferdinande zum Einsatz stellen können, daß dieser Panzerklotz auch wirklich zu vernichtender Wirkung kam. Vom 5.7. bis 31.7.43 beim 2. Pz.AOK im Orelbogen, vom 3.9. bis 23.9.43 im Brückenkopf Dnjepropetrowsk, vom 24.9. bis 28.10.43 im Brückenkopf Saporoshje, vom 29.10. bis 22.12.43 im Brückenkopf Nikopol beim XXXX. Pz.Korps bzw. bei der Gruppe Schörner eingesetzt, hat das Rgt. über 700 Feindpanzer und über 600 Geschütze vernichtet. Bis zum letzten Einsatztag, nach 5 Monaten Kampf, standen noch 8 Ferdinande einsatzbereit. Dies alles ist der unermüdlichen, nie erlahmenden und stets mit besonderem persönlichen Schwung geleisteten Arbeit des Oblt. Römer zu verdanken. Er war die Seele der gesamten Instandsetzung, er arbeitete selbständig an der Verbesserung des Panzers und konnte durch sein hervorragendes Können manche Mängel des Panzers, den Forderungen der kämpfenden Truppe entsprechend, z. B. die Verbesserung der Grätings, durch eigene Erfindung beheben.

Die Instandsetzungsdienste des Rgts. haben unter der Leitung dieses überragenden Offiziers in 4 ½ Monaten, bei einer Arbeitsleistung von über 430.000 Stunden, 1.031 Panzer selbst repariert. Diese Leistungen der Werkstätten konnten nur vollbracht werden, da den Männern der nie erlahmende Oblt. Römer als leuchtendes Vorbild voran stand.

Bei aller Dringlichkeit, bei aller rastlosen Arbeit, die besonders im Brückenkopf Nikopol vom 29.10. bis 22.12.43 durch tagtägliche und allnächtliche Bombenangriffe erschwert wurden, hatte R. noch immer Auge und Ohr für die Nöte und Sorgen seiner Männer. Sein Eifer, seine Fürsorge für die Verpflegung und Unterbringung all der ihm Anvertrauten war vorbildlich. Er selbst lebte mit seinen Leuten im primitivsten Bunker, er selbst war morgens der Erste und nachts der Letzte. Mit Liebe, Verehrung und Achtung hängen seine Leute an ihm. Obwohl R. immer mitten unter seinen Leuten stand und dort, wo es am schwierigsten war, immer wieder selbst zugriff, hat er doch  nie versäumt, seinen Leuten ab und zu Außergewöhnliches zu bieten, sei es nun in Verpflegung, geistiger Betreuung oder ähnlichem.

Im Dez. 43 wurde das Rgt. zur Generalüberholung in die Heimat befohlen. Im Nibelungen-Werk St. Valentin ist es wieder R., der im Mittelpunkt dieser wichtigen Aktion steht. Nahezu 2 Jahre ohne Erholungsurlaub, stand er nun wiedr Tag und Nacht an der Arbeit, beseelt von dem Gedanken, die Panzer baldmöglichst wieder einsatzbereit zu bringen. Mit unvorstellbarer Präzision ist diese Instandsetzung angelaufen. Ohne auch nur eine Hilfskraft aus dem Werk zur Seite arbeitete er die gesamte Arbeitsplanung aus und brachte es fertig, daß das Arbeitsprogramm planmäßig verlief. Mit seinen Leuten demontierte und montierte er selbst jeden einzelnen Panzer und es ist weitaus sein Verdienst, daß unter den schwierigsten Umständen die gestellten Termine eingehalten wurden.

Seit 15.2.44 nun endgültig Rgts.Ing. hat es R. geschafft, daß in knapp 3 Monaten wieder 47 Ferdinande zum Kampf bereit standen. Als äußere Würdigung wurde ihm dafür der Dank und die Anerkennung des Führers ausgesprochen.

Oblt. Römer ist beseelt von der großen nationalsozialistischen Idee, lebt und handelt danach und ist ein vorbildlicher Offizier, unerschrocken im Einsatz, tapfer und unbedingt zuverlässig. Beste Umgangsformen, Frische und Klarheit vor der Front zeichnen ihn aus.

Die überragenden Leistungen des Oblt. Römer rechtfertigen nach meiner ernsthaften Überzeugung die außergewöhnliche Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern in jeder Weise. R. ist ihrer besonders würdig.

gez. Schmidtgen
Oberst und Rgts.Kdr.

* * * * * *

Inspekteur der Panzertruppen      Berlin, den 11.5.1944

An
Generalinspekteur der Panzertruppen

Der Antrag wird besonders befürwortet.

Als Führer des XXXX. Panzerkorps im Herbst 1943 unterstand mir auch das Pz.Jg.Rgt. 656.

Die überragenden Erfolge dieses Regiments wären ohne die beispielhaften Leistungen des Oblt. Römer nicht möglich gewesen.

Als  Inspekteur der Panzertruppen untersteht mir das Pz.Jg.Rgt. 656 seit Anfang Dezember 1943. Die Verdienste des Oblt. Römer bei der Generalüberholung der „Ferdinande“ im Nibelungen-Werk sind einmalige. Es handelt sich bei Römer um Verdienste von entscheidender Auswirkung für die Kriegsführung. Sein Name ist schon seit langem ein Begriff für die gesamte Panzerjäger-Waffe.

gez. Eberhard
General der Panzertruppen
Inspekteur der Panzertruppen

* * * * * *

Der Generalinspekteur der
Panzertruppen            H.Qu./OKH, den 17.5.44

Dem befürwortenden Antrag des Insp. d. Pz.Tr. schließe ich mich voll an.

Römer hat wegen seiner überragenden Verdienste um die Einsatzbereitschaft des s.Pz.Jg.Rgt. 656 ganz wesentlichzu den stolzen Erfolgen des Rgts. beigetragen.

Ich halte ihn der hohen Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern für besonders würdig.

gez. Guderian
Generaloberst und
Generalinspekteur der Panzertruppen

*******

Oliver
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 03.06.10 (10:26)
Oh Oliver, jetzt dreh ich endgültig durch, ...  :P

Nach ausführlichen Infos über diesen RKT unserer Heimatstadt suchen wir seit Jahren. Sein Schicksal ist leider bisher noch ungeklärt.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 03.06.10 (12:33)
Hier mal aus dem AHF das einzig bisher bekannte Bilder von Wolfgang Römer:

(http://forum.axishistory.com/download/file.php?id=67094)
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 03.06.10 (12:47)
Und so stand es am 15. Juni 1944 in der Presse:

(http://imoebi2.bplaced.net/Z95.JPG)
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Loerscher am 03.06.10 (19:07)
Gerne geschehen  ;D
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: MM am 22.11.10 (02:02)
kann mir jmd. das geburtsdatum von kurt reuschel nennen?

danke im voraus
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Jan-Hendrik am 22.11.10 (06:53)
5.7.1913

Jan-Hendrik
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: MM am 26.11.10 (21:53)
mal eine bilderfrage zum thema kvk

(http://i258.photobucket.com/albums/hh254/KahCeh/RKT/Unbekannt_KVK_2.jpg)


müssten eisenbahner sein, als vergleich habe ich ein bild von

den drei rk zum kvk-trägern ibrom, polzius und pogge  -  aber i-wie kann ich mich nicht entscheiden

(http://i258.photobucket.com/albums/hh254/KahCeh/RKT/IbromPolziusPoggeKVK.jpg)

Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 27.11.10 (00:57)
Zitat
müssten eisenbahner sein

Um genau zu sein, Feldeisenbahner, ansonsten wären es andere Uniformen.

Deine beiden Bilder zeigen auf alle Fälle Ibrom, Poggemeier und Polzius. Diese drei waren die einzigen, die das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz als Unteroffizier erhielten.

Wer nun wer genau ist, da müssen wir darauf vertrauen, was bisher von diesen drei Personen im Umlauf ist. Leider sind da immer Schatten auf den Gesichtern.

Das bekannte Bild von Rochus Ibrom zeigt ihn mit dem EK I. Und auf dem Bild trägt nur eine Person das EK I, die linke der drei RKT. Somit wären die beiden anderen Polzius und Poggemeier, davon soll links Polzius sein.

Die beiden DK-Träger sind übrigens Träger des Deutschen Kreuzes in Silber. Links steht Feldwebel Johann Romfeld und rechts ist Unteroffizier Johann Block zu sehen.

Alle fünf Feldeisenbahner erhielten ihre hohen und extrem seltenen Auszeichnungen am gleichen Tag verliehen.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: MM am 27.11.10 (11:00)
danke ingo.

hier mal noch ein beispiel, das das schmücken mit falschen federn nicht nur aufs "normale" rk beschränkt war.

(http://i258.photobucket.com/albums/hh254/KahCeh/RKT/Unbekannt_KVK.jpg)
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: MM am 27.11.10 (23:52)
ich denke, noch ein KVK-Fake

(http://i258.photobucket.com/albums/hh254/KahCeh/RKT/Unbekannt_KVK_Fake_klein.jpg)
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: GR162 am 27.11.10 (23:57)
Ich meine einen Sprungring erkennen zu können (kann aber auch was gebasteltes sein),ausserdem ist das Band sehr breit. Das deutet weniger auf ein um den Hals geschnalltes KVK 2ter Klasse mit Ring und schmalem Band hin.

links neben dem RK Träger ist einer mit KVK2 Klasse und KVK Medaille umgeschnallt,da erkennt man gut wie schmal die normalen Bänder sind. kann natürlich alles Jux sein oder aber eine Feier unter Kameraden zur Ordensverleihung die ja meist etwas lustiger waren als die offiziellen Anlässe.

bleibt auf jeden Fall Raum für Spekulationen.

aber ein breites farbiges KVK RK Band werden sie wohl nicht mal eben schnell gewebt haben oder ?  alles was man so kennt von EK RK in Sachen Frontfertigung oder nur für private Show Zwecke auf dem Kameradenabend besteht aus umgefummelten EK2 Klasse oder großen selbstgebastelten aus Pappe etc.

Ich hab selber ein EK2 als Ritterkreuzdeko drapiert mit langem Band in der Vitrine  ::)
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 28.11.10 (00:02)
Das erste Bild ist meiner Meinung nach definitiv ein KVK II. Klasse, das unter wohl auch. Ich würde sagen, man sieht deutlich, daß das Band nicht ausreicht, um es um den Hals zu tragen.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: MM am 28.11.10 (00:05)
Es stimmt schon, das es ein breites Band ist und auch ein Ritterkreuz.
Aber der Junge hat nichts anderes auf der Brust und es hängt auch irgendwie sehr weit unten,
so das ich auf eine Fotomontage tippe.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: MM am 28.11.10 (00:06)
Hat jemand eine Ahnung, wer hier mit Generaloberstabsarzt Prof. Dr. med. Siegfried Handloser bei einer gemütlichen Kaffeerunde zusammensitzt?

(http://i258.photobucket.com/albums/hh254/KahCeh/RKT/Handloser_Siegfried_2_klein.jpg)

lese gerade in seiner wiki-Bio folgendes :

Zitat
Weiterhin war Handloser der Initiator zahlreicher Maßnahmen zur Zwangsprostitution für Frauen in den besetzten Ländern.
Er plante in Berlin eine Prostitutionssteuerung auf europäischer Ebene, die zuerst im besetzten Frankreich bis ins Detail verwirklicht wurde.
Im Januar 1943 wurden ihre Eckpunkte für die ganze Wehrmacht festgeschrieben.

Er war also praktisch ein "Lude mit Ritterkreuz" .
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: GR162 am 28.11.10 (00:09)
Ich sagte ja,bleibt Raum für Spekulationen. Das RK hängt natürlich sehr tief unter dem Kragen. zu kurzes Band ? Ingo du kennst aber schon die RKs wo vorne nen Stück normales abnd ist und daran dann ein netter Gummizug der hinterm Kragen läuft ? alternativ die Bänder mit haken oder angenäht an der Uniform etc.  da gibt es die nettesten Dinge. wobei hier auf dme Foto der Gummizug schon extrem lang sein müsste damit es so weit unten hängt. wie gesagt,das breite Band in den korrekten Farben irritiert mich udn es wurde definitiv nicht durch die runde Öse eines KVK2 gezogen sondern hat noch sowas wie einen Sprungring dran der natürlich auch gefummelt sein kann aus ner Büroklammer,Draht etc.

bei der Grinsekatze von der Luftwaffe sieht man aber sehr schoen das er nen KVK 2 Klasse um den Hals trägt.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 28.11.10 (00:19)
Wir reden hier von extrem seltenen Orden, die nicht einfach irgendwo rumlagen, wo man sich also nicht so schnell so ein Ding organisieren und um den Hals hängen konnte.

Die "Spaßbilder" sind die eine Sache, wo also übergroße Ritterkreuze mit eigenen Mitteln angefertigt wurden. Sich aber ein echtes Ritterkreuz umhängen und sich damit vor allen Leuten fotografieren zu lassen, ... das hätte durchaus riskant sein können, zumindest in Richtung einer Rüge.

Sein KVK II. Klasse mal, wie hier auf dem Bild, an den Hals picken, gut, was will man dagegen machen. Aber ein langes Band, oder gar eines mit Gummizug, ist das meiner Meinung nach definitiv nicht.

Nimm Dir ein KVK-II-Band, spreize es auf, befestige es meinetwegen mit Nadeln so wie auf dem Bild, dann sieht es genau so aus.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: GR162 am 28.11.10 (00:37)
Ingo,ich hab KVK 2 Klasse Bänder genug da,sogar als Meterware aus Altbestand von der Rolle. Das spreizt du nicht so weit auf wie das auf dem Bild. irgendwas ist da zugegeben seltsam aber an ein KVK2 Klasse Band glaube ich nicht und da stellt sich die Frage wo man so ein breites Band her bekommt die ja nicht rumlagen. Auch ist das band nicht durch die runde Öse des KVK 2 gezogen sondern zumindest noch extra nen Sprungring gebastelt.

schon klar das die Originale nicht so rumlagen ausser halt in Schloss Klessheim wo dann sogar die Brilliantendinger rumlagen die heute in West Point sind. Da gibts Bilder wie die Befreier Orden von der Treppe fegen  :-)

wie gesagt,das Band ist zu kurz und an einen Gummizug wie beim RK EK häufig zu sehen mag ich auch nicht glauben. aber an ein KVK Band zweiter Kalsse glaube ich ebensowenig so das ein echtest Stück schon wieder etwas näher in den Focus rückt.

weis nicht wie häufig das KVK RK an den Mannschaftsstand bzw. Uffz Stand verliehen wurde,kenne das hauptsächlich bei höheren Offizieren usw. hab auch keien Lust mehr heut im KVK Buch zu schauen. Aber der gute Mann auf dem Bild schaut mir doch sehr nach nem Feldwebel aus. Ich meine die Uffz Klappe und nen Stern sehen zu können. das in Verbindung mit Flugwaffe,äh Luftwaffe und der Herkunft des Bildes bringt vielleicht mehr Licht ins dunkel.

Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: GR162 am 28.11.10 (00:43)
übrigends beim RK EK  mussten die Ordensgeschäfte damals die RKs an zurückgeben bis auf ein Musterstück. Es war häufiger vorgekommen das sich ein RK gekauft und unberechtigter Weise getragen wurde deshalb die Rückholung bis auf ein Musterstück . nur nach nachgewiesener Berechtigung durfte eins erworben werden.

Die Strafen waren wohl für so was um einiges härter als nur ein Verweis.

beim RK des KVK weis ich nicht ob es genauso war.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 28.11.10 (00:48)
Träger des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz aus dem Mannschaftsstand gab es nur einen einzigen. Unteroffiziere gab es nicht ganz ein volles Dutzend, davon keinen von der Luftwaffe.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: GR162 am 28.11.10 (01:03)
bei Unteroffizieren schliesst du Feldwebel etc. mit ein ? Dann muss das Bild nen Fake sein,der Gute hat ne Feldwebel Schulterklappe und ist von der Luftwaffe wie man am Brustadler der Uniform sehen kann.

aber hier mal Spaßeshalber ein RK Bild,diesmal mal nicht mit Gummiband sondern ganz simpel zum verknoten.

war übrigends nicht Kleßheim mit den Orden die so rumlagen(Bild),das Bild zeigt die Rechskanzlei

Gruß Sascha

(http://i51.tinypic.com/vhdefa.jpg)

(http://i53.tinypic.com/2j5xqok.jpg)
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 28.11.10 (01:07)
Ja, alle Unteroffiziersdienstgrade zusammen ergaben allerhöchstens ein volles Dutzend an Verleihungen.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: GR162 am 28.11.10 (01:15)
Na dann hätten wir uns das Ratespiel ja fast schenken können wenn es davon keinen bei der LW gab.

Ich frag mich nur wo ihr immer die ganzen Bilder auftreibt,vor allem die von den Fake RKs

irgendwie läßt mich das Blech doch nicht ganz los,auch wenn ich mittlerweile Papier bevorzuge.Hab grad wieder die Bilder gesehen von Dietrich was so die Ami Veteranen jetzt vorholen und verkaufen was in Schloß Kleßheim befreit wurde,da hüpft das Herz.

egal,zurück zum Thema
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 28.11.10 (01:19)
Welche Diskussion ?  ;D

Ich hatte von Anfang an gesagt, ich bin der Meinung kein RKT.

Aber, wo Matthias diese doch erstaunliche Ansammlung von diesen Bildern aufgetrieben hat, das wüßte ich auch gerne, ...  :-X
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: GR162 am 28.11.10 (01:22)
ja,aber du hättest es schlüssiger begründen können damit das es keinen RK KVK Träger der Luftwaffe im Uffz Stand gab.wieder sinnlos wertvollen Speicherplatz im Forum von mir verschwendet :-)

so,ich schau noch Nachrichten und dann gehts in die Falle. war wieder nett mit Euch auch die Tirpitz Geschichte
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: MM am 28.11.10 (02:46)
...Aber, wo Matthias diese doch erstaunliche Ansammlung von diesen Bildern aufgetrieben hat, das wüßte ich auch gerne, ...  :-X...
...Ich frag mich nur wo ihr immer die ganzen Bilder auftreibt,vor allem die von den Fake RKs...
oh, ich habe noch ein paar fotos in petto, haben sich über die jahre so angesammelt.
allerdings bin ich mit den kvk´s schon wieder am ende und mit den fakes bzw, spass-
bildern gehts auch zur neige, der rest müssten ziemlich alle "echte" ordensträger sein.
solange das foto zeitgenössisch ist, hat es für mich trotzdem einen gewissen sammler-
reiz zumindestens als belegfoto.

...irgendwie läßt mich das Blech doch nicht ganz los,auch wenn ich mittlerweile Papier bevorzuge...
mit blech-reliqiuen bin ich etwas vorsichtiger geworden, da es da noch viel mehr gurken
gibt als bei den fotos und sie meist auch finanziell höher zu buche schlagen.


momentan steht bei mir allerdings mal wieder die "veteranen-pflege" im vordergrund.
meine kennenlern-höhepunkte dieses jahr waren der tirpitz-mann und ein "brandenburger",
der das kommandounternehmen zur erstürmung der düna-brücken mitgemacht hat.

und damit gute nacht
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Niwre am 21.08.11 (19:20)
Kurt Leffler und Ernst Ritter (außerdem Hans Beißwenger, Kurt Kirchner):
(http://s1.directupload.net/images/110821/temp/2qx5r85o.png) (http://s1.directupload.net/file/d/2623/2qx5r85o_png.htm)

(Info (http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?f=5&t=66810&start=195#p932266))
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: racker am 20.05.12 (19:42)
Ich suche von den beiden Träger des RK zum Kriegsverdienstkreuzes einige Daten:

1) Oberst i.G. Friedrich-Wilhelm John
geb. 28.12.1905 in Ziegenhals
verst. am __.__.____

DKiG 08.12.1942 als OTL i.G.
RKdKVKmS 12.03.1945 als Oberst i.G.

Er soll angeblich Oberst in der Bundeswehr gewesen sein!

2.) Oberst i.G. Kurt Fett
geb. 05.05.1910 in ___________
verst. am __.__.1980 in ________

RKdKVKmS 01.03.1945 als Oberst i.G.

Er war Angehöriger des Amt Blank bis 1955, wurde aber nicht in die Bundeswehr übernommen worden.

In Williamson sind für beide Herren keinerlei Angaben gemacht worden, zumal Williamson den GenLt. Friedrich-Wilhelm John als Träger des RKdKVK ausweist, er aber nur das RK erhalten hat.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 20.05.12 (20:07)
Als Todesdaten für Friedrich-Wilhelm John habe ich den 4. April 1982 in Rendsburg.

Woher stammt die Angabe, daß er statt dem Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhalten haben soll ? Er war Oberquartiermeister im Stab beim Oberbefehlshaber West.


Zu Helmut Fett ist mir selbst nichts weiter bekannt.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: racker am 21.05.12 (08:27)
Der Generalleutnant Dipl.-Ing. Friedrich-Wilhelm John war nur Träger des Deutschen Kreuz in Gold,
er wurde 2x (05.01.1942 und 01.04.1943) zum Ritterkreuz des eisernen Kreuz eingereicht, Quelle Originalkarteikarte DKiG und RK im BA-ZA Kornelimünster.
Er war zum Schluß General der Wehrmachtsordnungstruppen, geb. 19.09.1895

Der Oberst i.G. Friedrich-Wilhelm John war Träger des Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwerter, Quelle Originalkarteikarte RKdKVK im BA-ZA Kornelimünster,
richtig ist, daß er OQuMeister war. Kopien liegen vor

Leider werden beide Herren in der Literatur und/oder im Internet verwechselt, siehe axis-history-Forum(mittlerweile korrigiert) und das Buch von Williamsen/Charita.

Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: racker am 21.05.12 (08:32)
Achtung: Das Todesdatum von Friedrich-Wilhelm John betrifft den Generalleutnant und nicht den Oberst i.G. John.

Siehe u.a. BIBLIO Heeresgenerale
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 21.05.12 (09:25)
Ah, jetzt kann ich folgen und mir kommt die Erinnerung wieder. Ich hatte vor einiger Zeit schon vom Fall John gelesen, es damals aber versäumt, meine Datei dahingehend anzupassen.

Sorry, dann kann ich leider doch nicht helfen und habe den gleichen Stand.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: racker am 21.05.12 (17:21)
GenLt. Friedrich-Wilhelm John die Dritte,

ich habe mir nochmals die Kopien der abgelehnten Ritterkreuzverschlägen herausgesucht.

Auf beiden Vorschlägen wird der spätere GenLt. als Wilhelm John genannt. der 1.Antrag wurde für Ihn als Oberst und Kommandeur Infanterieregiment 155
eingereicht, der 2.Antrag wurde für Ihn als GenMaj. und Kommandeur 383.Infanterie gestellt.

Ebenfalls läuft der Antrag des Deutschen Kreuz in Gold auf den Vornamen Wilhelm, verl. am 23.01.1942(Vorschlags-Nr. 63/25) gestellt.

Der Antrag des DKiG als OTL i.G. Friedrich-Wilhelm John, verl. am 08.12.1942(Vorschlags-Nr. 248/6).

Ob er die Vornamen Friedrich-Wilhelm führte ist mir unbekannt.

Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: racker am 25.05.12 (07:26)
Hat jemand Informationen über den Träger des RK d. Kriegsverdienstkreuz

Oberst i.G. Adalbert Wahl
geboren am 08.05.1906 in Freiburg/Breisgau

Träger DKiG am 13.01.1944 und

RKdKVKmS am 10.04.1945 als Oberst i.G. u. OQuM der Heeresgruppe E, die Einreichung zum RKdKVK war Ende Dezember 1944.

Er und seine Familie war im Krieg und kurz danach in Tübingen beheimatet. Leider konnte oder wollte man mir hier mit einem Sterbedatum nichtg weiterhelfen.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: racker am 25.05.12 (18:32)
Einige Ungereimtheiten zu genannten Träger des RKdKVKmS im

Williamson/Charita  The War Merit Cross zur
RK-Kartei aus dem BA-ZA Kornelimünster

Oberst i.G. Helmut Fett  verliehen am 01.11.1944

lt. Ordenskartei eingereicht Mai 1945 durch Chef Aussenstelle HPA/A, verliehen: keine Angaben

GenLt. Williy Gimmler  verliehen am 08.05.1945

lt. Ordenskartei eingereicht Mai 1845 durch Chef Aussenstelle HPA/A, verliehen: keine Angaben

OStInt. Hermann Korte verliehen am 31.12.1944

lt. Ordenskartei eingereicht am 01.03.1945  d. 14.PzDiv., ohne Verleihungsvermerk

OTL Rudolf Lengwinat verliehen am 10.05.1945

lt. Ordenskartei eingereicht 15.12.1944 d. GenKdo. XXVIII.Armeekorps, abgelehnt 20.01.1945, dafür
Verleihung Deutsches Kreuz in Silber 22.04.1945.

Suche evtl. zusätzliche Angaben die eine Verleihung an die genannten Personen bestätigen können.

Nochmals GenLt. Wilhelm John,
stimmt
lt. Williamson/Charita soll der General in der Bundeswehr gewesen sein, was aber nicht stimmt.
Oberst i.G. Friedrich-Wilhelm John soll dafür bis ca. 1963 Angehöriger der Bundeswehr gewesen sein. Ein Nachweis konnte bisher nicht geführt werden.
Auch Düfel/Range haben keinen Hinweis auf eine Verwendung, zumal die KVK´s komplett fehlen.

Ferner suche ich zu Karl Kunstmann

den Geburts- und Sterbeort.
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: racker am 28.05.12 (16:15)
Nochmals OStInt. Hermann Korte,

lt. Verleihungskartei des DKiS wurde er am 23.07.1944 zu RKdKVKmS eingereicht, lt. Vermerk RKdKVK abgelehnt, dafür erhielt er am

09.09.1944 das DKiS als DivInt. d. 14.PzDiv.
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: MM am 13.04.13 (17:45)
Grad gefunden:

(http://www.wehrmachtlexikon.de/archiv2/data/media/382/37_gross.jpg)

Quelle (http://www.wehrmachtlexikon.de/archiv2/details.php?image_id=1296&sessionid=d4b96a05f69053c0788986a66f6c472e)
Titel: Re:Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: MM am 27.02.15 (00:23)
Kurt Reuschel ist der letzte lebende Träger des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz.

Gibt es da aktuelle Informationen?
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: IM am 27.02.15 (00:28)
Ja, gibt es.

Kurt Reuschel ist leider bereits vor 5 Jahren verstorben. Reuschel verstarb nur wenige Monate nach meinem damaligen Post.
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: MM am 27.02.15 (00:32)
Bei dem Geburtsjahrgang hatte ich mir das schon gedacht.

Gibt es da ein genaues Sterbedatum?
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Ronny22 am 22.04.18 (18:29)
Sind die folgenden Schwerterträger des RK KVK bekannt???


SS-Untersturmführer Erich Weise

SS-Hauptsturmführer Alois Ennsberger

SS-Gruppenführer Dr. Karl Gebhardt

SS-Obergruppenführer Hans Jüttner

SS-Obersturmführer Fritz Huß

SS-Standartenführer Walter Ewert

SS-Obersturmbannführer Emil Schäffer

SS-Sturmbannführer Bernhard Streit


Berger u. Pohl setzte ich mal voraus sind bestens bekannt...
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Rocky am 23.04.18 (07:02)
Hallo,

neben dem Ur-Alt "PATZWALL" kann ich noch auf das 2008 erschienene Buch von

Gordon Williamson and Josef Charita

The War Merit Cross

im P. James Bender Publishing

verweisen.

Hier wird in englischer Sprache im vorderen Teil eine kleine Ordenskunde mit vielen Fotos und im 2.Teil die Träger des RKdKVK kurz beschrieben - Unterteilung nach Schwerter und ohne Schwerter -. Viele interessante Fotos werden gezeigt. Leider sind hier einige Wehrmutstropfen vorhanden, da nachweislich Personen genannt werden, die "nur" zum KVK eingereicht waren und teilweise als "kleinen Trost" das DKiS erhalten haben. Ein Beispiel ist der spätere Generalmajor der Bundeswehr Heinz Hükelheim - Kopien der entsprechenden Karteikarten liegen mir vor, sowie die Bearbeitung der Personalakte - der am 08.05.1945 eingereicht wurde und gemäß Kriegsende "leer" ausging.

Ferner kann ich auf eine fehlerhafte Liste bei WIKI und Aufstellungen bei axis-history-forum hinweisen.

Gruß
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Freikorps am 24.04.18 (00:21)
Gebhardt 16.05.44
Jüttner     30.10.43
Huss        18.10.44 (Ph.)
Ewert      31.12.44 :)

Grüße H.
Titel: Re: Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz
Beitrag von: Ronny22 am 24.04.18 (14:44)
Zitat
Gebhardt 16.05.44
Jüttner     30.10.43
Huss        18.10.44 (Ph.)
Ewert      31.12.44 :)

Grüße H.

Für Jüttner nennt Krätschmer den 9.10.44 und für Ewert den 26.12.44 ???